Einfluss der Milchverarbeitung auf die konjugierten Linolsäuren

Bei den Konsumentinnen und Konsumenten steigt die Nachfrage nach Nahrungsmitteln mit einem natürlichen ernährungsphysiologischen Vorteil gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Produkten. Als Teil eines EU-Projektes untersuchte Agroscope Liebefeld-Posieux ALP den möglichen Einfluss von Verarbeitungsprozessen auf ernährungsphysiologisch wertvolle Milchinhaltsstoffe am Beispiel der konjugierten Linolsäuren (CLA). Einer der zahlreichen den CLA zugeschriebenen Vorteile liegt darin, dass sie möglicherweise Krebs hemmende Wirkungen haben. In welchem Ausmass Verarbeitungsprozesse den CLA-Gehalt des Endproduktes beeinflussen, wurde zunächst mit Hilfe einer Literaturrecherche und eigenen Untersuchungen über biologisch und konventionell erzeugte Butter bestimmt. Zudem wurden an ALP Methoden entwickelt, die eine Bestimmung der oxidativen Stabilität von Butter erlauben. Mit diesen Methoden wurde die Lagerstabilität von CLA-angereicherter und herkömmlicher Butter untersucht. Des Weiteren wurde ein Verfahren entwickelt, das eine schonende (low-input) Anreicherung von CLA in Milchfett ermöglicht.

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