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Wie wirken die neuen Alpungsbeiträge?

Mit der Agrarpolitik 2014–2017 werden neu Alpungsbeiträge für Ganzjahresbetriebe eingeführt. Die Beiträge sollen den Heimbetrieben einen zusätzlichen Anreiz bieten, ihre Tiere zu sömmern. Berechnungen mit dem agentenbasierten Modell SWISSland zeigen, dass die Alpungsbeiträge die Bestossung in Kombination mit den bisherigen Sömmerungsbeiträgen stark unterstützen. Dennoch genügen die Sömmerungs- und Alpungsbeiträge nicht, um die Abnahme der Tierbestände im Sömmerungsgebiet aufzuhalten. Überdurchschnittliche Rückgänge sind bei den Schafen und Ziegen zu erwarten, während die Zahl der gesömmerten Mutterkühe, des übrigen Rindviehs und der Milchkühe weniger stark zurückgeht. Hauptgrund für die sinkenden Sömmerungszahlen ist die mit der Umsetzung der Agrarpolitik 2014– 2017 einhergehende Reduktion des Tierbesatzes auf den Ganzjahresbetrieben. Offen ist, wie stark die Nutzung und Pflege von Sömmerungsweiden durch die neuen Massnahmen zur Förderung der Biodiversität und der Landschaftsqualität unterstützt werden können.

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