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Anbausysteme beeinflussen Artenvielfalt von Mykorrhizapilzen im Berner Mittelland

An zwölf ausgewählten Standorten der langjährigen Bodenbeobachtung des Kantons Bern wurde die Vielfalt der arbuskulären Mykorrhizapilze (AM-Pilze) untersucht. Es waren dies neun Böden nach der Produktionsrichtlinie des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN), davon drei Naturwiesen und je drei direkt gesäte (DS) beziehungsweise gepflügte Ackerböden (PF), und drei gepflügte Ackerböden, bewirtschaftet nach den Richtlinien des biologischen Anbaus (BIO). Aus den Bodenproben der obersten 20 cm wurden die AM-Pilzsporen isoliert und morphologisch bestimmt. Von den insgesamt 57 nachgewiesenen Arten fanden sich in Naturwiesen 40–45, unter ÖLN-DS 33–40, im BIO-PF 31–35 und im ÖLN-PF 28– 35 Arten. Generell wiesen die Naturwiesen höhere Sporendichten auf als Ackerböden. Für jedes Anbausystem wurden Charakterarten identifiziert. Schonende Bodenbearbeitung und eine weite Fruchtfolge mit Kunstwiesenanteil förderten die AM-Pilzgemeinschaften in den Landwirtschaftsböden des Berner Mittellandes. Im Vergleich zu ähnlichen Ackerregionen Mitteleuropas sind die Zahlen der AM-Pilzarten im Berner Mittelland deutlich höher.

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Anbausysteme beeinflussen Artenvielfalt von Mykorrhizapilzen im Berner Mittelland

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