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In-vivo-Verdaulichkeit von Maissilagen geerntet mit unterschiedlichen Techniken

In einem Verdauungsversuch mit Schafen wurde die Verdaulichkeit der organischen Substanz und der Nährwerte von Ganzpflanzenmaissilagen (MGP) untersucht, die auf unterschiedliche Weise geerntet worden waren. Verglichen wurden vier Verfahren: Standard-MGP aus dem Hochsilo, welche mit einer Silofräse entnommen wurde, Standard-MGP in Ballen, MGP-Shredlage und MGP mit Kolben angereichert (Powermais). Gemäss den chemischen Analysen waren die Gehalte der beiden Standard-MGP und MGP-Shredlage vergleichbar. Powermais hingegen unterschied sich von den anderen Verfahren durch tiefere Gehalte an Zellwandbestandteilen und höhere Gehalte an Stärke. Keine Unterschiede gab es bei den MGP bezüglich Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS), des Rohproteins, der Rohfasern, der ADF, der NDF und der Bruttoenergie. Die vOS von Powermais lag um 4,5 % höher (P = 0,046) im Vergleich zu den beiden Standard MPE. Weder die Erntemethode (Standard vs. Shredlage) noch die Konservierungsart (Silo vs. Ballen) hatten einen Einfluss auf die Verdaulichkeiten der MGP (Powermaïs ausgeschlossen). Bei den Nährwerten der verschiedenen MGP-Silagen gab es keine Unterschiede. Die Regressionsgleichungen zur vOS aus den Fütterungsempfehlungen für Wiederkäuer haben im Vergleich zu den In-vivo-Verdaulichkeiten zuverlässige Schätzungen ermöglicht. Bezüglich den Partikelfraktionnen bestand MGP-Shredlage aus mehr langen Partikeln als die Standard-MGP, mit 21 % erreichte das Total aber den von CLAAS angegebenen Wert von 25 % nicht ganz. Die Konservierungsmethode der MGP beeinflusste den Partikelanteil nicht: Die Anteile der verschiedenen Partikelfraktionen bei Silo und Ballen waren ähnlich. Die Entnahme mit der Silofräse hatte also keinen Einfluss auf die Partikellängen.

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