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Ökologische Qualität von Wiesen, die mit Biodiversitätsbeiträgen gefördert werden

Die Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nennen verbindliche Ziele für den Erhalt der Arten- und Lebensraumvielfalt in der Agrarlandschaft. Dafür wurden Listen von Arten erstellt, die besonders berücksichtigt werden sollen (UZL-Arten). Eine erste Auswertung des Programms «ALL-EMA, Arten und Lebensräume Landwirtschaft – Espèces et milieux agricoles» zeigt: Im schweizerischen Durchschnitt sind nur 13 % der als Biodiversitätsförderflächen (BFF) eingeteilten extensiv genutzten Wiesen tatsächlich Magerwiesen, und nur 35 % der wenig intensiv genutzten BFF-Wiesen sind artenreiche Fettwiesen. Das Ziel, mit dem BFF-Typ «extensiv genutzte Wiese» die Magerwiesen zu fördern und mit «wenig intensiv genutzten Wiesen» die artenreichen Fettwiesen, wird damit nur sehr beschränkt erreicht. In der Talzone sind diese Anteile noch deutlich tiefer als in den Bergzonen, wo sie bis auf 50 % steigen. Positiv ist, dass der Anteil der extensiv genutzten Wiesen mit ökologischer Qualität seit der letzten Evaluation vor 15 Jahren in der Tal- und Hügelzone um ca. ein Drittel zugenommen hat. Um die Zielerreichung zu verbessern, sollten bei der Anmeldung einer BFF-Wiese Standort und Ausgangsvegetation stärker berücksichtigt werden. Dazu bedarf es insbesondere mehr Beratung vor Ort.

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