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Digitalisierung der genetischen Ressourcen: die Herausforderungen für den Agrarbereich

Genetische Ressourcen sind für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft unerlässlich. Eine immer kleinere und immer homogenere Handvoll Sorten bildet die Grundlage für den grössten Teil unserer Ernährung, während die moderne Genomik im Gegensatz dazu jeden Tag aufs Neue offenbart, wie vielfältig die genetischen Ressourcen sind, die es noch zu erforschen gilt. Die Digitalisierung und die genomischen Hochdurchsatztechniken rücken die genetischen Ressourcen in den Big-Data-Bereich, ähnlich wie zum Beispiel Astronomie oder Informatik. Der Fortschritt bei den Züchtungstechniken und den Techniken der synthetischen Biologie, die sich parallel zu diesem Prozess entwickeln, ist eng verknüpft mit der Möglichkeit, diese genetische Vielfalt zu beschreiben und zu verstehen. Die exponentiell anwachsenden Datenbestände stellen die Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik vor neue Herausforderungen. Die genetische Ressource als dematerialisierte und einfach zugängliche digitalisierte Information bringt die Grundfesten des Konzepts der genetischen Ressource, in denen sie als physisches Material verstanden wird, ins Wanken. Wir möchten hier eine Standortbestimmung dieser (digitalen) Ressourcen in der Schweiz und dem Rest der Welt vornehmen und mögliche Zukunftsszenarien skizzieren, in denen auch die Digitalisierung ein fester Bestandteil der landwirtschaftlichen Forschung ist.

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