Preview

Landwirte, Imker und Forschende arbeiten zusammen zum Schutz der Bestäuber

Aktuelle Arbeiten zeigen eine Abnahme der Vielfalt wilder Bestäuber und eine höhere Sterblichkeit der Honigbienen. Diese Bestäuber leisten einen erheblichen Beitrag zur Biodiversität und spielen eine wichtige Rolle bei der Produktion bestimmter Kulturen und bei der Reproduktion von Wildpflanzen. In den Kantonen Waadt und Jura sowie im Berner Jura wurden im Rahmen des Projekts «Agriculture et pollinisateurs» kürzlich neun landwirtschaftliche Massnahmen erarbeitet. Mit diesen Massnahmen sollen das Nahrungsangebot für Bestäuber im oft blütenarmen landwirtschaftlichen Umfeld verbessert und Anbaupraktiken, die Bestäuber schonen, gefördert werden. Ein zusätzliches Ziel ist die Verbesserung der Kommunikation zwischen den verschiedenen beteiligten Akteuren. Die wissenschaftliche Begleitung, mit der die Wirksamkeit dieser Massnahmen geprüft wird, ist ein weiterer wichtiger Aspekt dieses Projekts. Die Besonderheit dieses achtjährigen Projekts besteht in seiner grossen räumlichen Ausdehnung über einen grossen Teil der Westschweiz, in der langfristigen Beobachtung und in der Interdisziplinarität der involvierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die eng mit den Akteuren aus der Imkerei, Landwirtschaft und Politik zusammenarbeiten, um auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse gemeinsam nachhaltigere Bewirtschaftungsmethoden für die Landwirtschaft und Imkerei zu entwickeln.

PDF-Vollversion

Landwirte, Imker und Forschende arbeiten zusammen zum Schutz der Bestäuber

Vollversion als PDF herunterladen (246 Kb.) Deutsch

Vollversion als PDF herunterladen (248 Kb.) Französisch

Zum kompletten Archiv