Rotklee unter der Lupe: Ergebnisse der Sortenprüfung 2016–2018

Von 2016 bis und mit 2018 prüfte Agroscope an sechs Orten 54 Sorten von Rotklee (Trifolium pratense L.). Davon waren 25 Neuzüchtungen und 29 bereits empfohlene Sorten, die erneut geprüft wurden. Bewertet wurden Ertrag, Bestandesgüte, Jugendentwicklung, Resistenz gegen Blattkrankheiten und Stängelbrenner, Toleranz gegen Wintereinflüsse sowie die Ausdauer. Eine Empfehlung erlaubende Ergebnisse erzielten beim ausdauernden Mattenklee die diploiden Sorten «TP 0715» und «TP 0815» sowie die tertraploiden «TP 0925», «Gregale» und «TP 0855». Beim Weiderotklee nahm «TP 1105» diese Hürde. Von den Kandidaten des kurzdauernden Ackerklees erreichten lediglich die diploiden Sorten «Respect», «Ganymed», «SLM 3.274», «Avisto» und «Elara» die für eine Empfehlung notwendigen Prüfergebnisse. Die Neuzüchtungen «TP 0715», «TP 0815», «TP 0925», «TP 0855», «TP 1105» und «SLM 3.274» müssen vor einer möglichen Empfehlung noch die Prüfung auf Unterscheidbarkeit, Homogenität und Stabilität der Merkmale bestehen. Zudem sind «TP 0815» und «TP 0855» vorerst nur Ersatzsorten. Die bereits empfohlenen Sorten «Formica», «Elanus», «Astur», «Diplomat», «Merian», «Monaco», «Aber- Claret», «Dimanche» und «Taifun» werden auf Grund ihrer Ergebnisse aus der Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen gestrichen. Sie dürfen noch bis Ende 2021 als empfohlene Sorten eingesetzt werden.

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