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801 Beiträge

Lebensmittel

Balmer M.E., Schaller U., Krauss J., Geiser H.C., Poiger T.

Beistoffe in Pflanzenschutzmitteln und ihre Rückstände in Lebensmitteln

Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Pflanzenbau

Verdenal T., Spring J.-L., Dienes-Nagy Á., Bourdin G. und Zufferey V.

Auswirkungen einer Blattdüngung mit Stickstoff auf Chardonnay- und Sauvignon-Blanc-Weine

Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.
Pflanzenbau

Zufferey V., Delabays N., Verdenal T., Reynard J.- S., Dienes A., Belcher S., Lorenzini F., Bieri S., Blackford M., Bourdin G., Spangenberg J.-E., Carlen C., Spring J.-L.

Auswirkungen von Bodenpflegemassnahmen in Rebbergen

Bodenpflegemassnahmen kommen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung und für einen nachhaltigen Weinbau eine besondere Bedeutung zu. Die Massnahme der Begrünung der Fahrgassen von Rebbergen birgt eine Reihe von Vor- und Nachteilen.
Pflanzenbau

Reynard J.- S., Spring J.-L., Verdenal T., Zufferey V., Bourdin G., Bieri S., Carlen C., Crettenand F., Favre G.

Bewahrung der genetischen Vielfalt der Rebsorte Arvine

Zur Erhaltung der genetischen Vielfalt von Arvine, einer traditionell im Wallis angebauten Rebsorte, wurde ein Programm lanciert. Durch gezielte Züchtung könnte die Biodiversität dieser Rebsorte optimal genutzt werden, um den ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.
Pflanzenbau

Stucky T., Hochstrasser M., Meyer S., Segessemann T., Ruthes A. C., Ahrens C. H., Dahlin P., Pelludat C.

Bekämpfung von Wurzelgallennematoden: Ein neuer Screening-Test identifiziert bakterielle Antagonisten

Der Wurzelgallennematode Meloidogyne incognita verursacht Schäden in Feld- und Gewächshauskulturen. Agroscope-Forschende entwickelten einen neuen Screening-Test, um Bakterien zur Bekämpfung dieser Agrarschädlinge zu identifizieren.
Pflanzenbau

Verdenal T., Zufferey V., Dienes-Nagy Á., Bourdin G., J.-L. Spring

Mechanische Entlaubung der Reben vor der Blüte: Vorteile und Risiken

Das Entlauben der Reben vor der Blüte ist eine gängige Praxis im Weinbau. Damit lässt sich der Druck durch Pilzkrankheiten reduzieren, der Ertrag begrenzen und die Zusammensetzung der Trauben verbessern. Eine Studie von Agroscope zeigt, dass eine mechanische Entlaubung vor der Blüte den Arbeitsaufwand reduziert, aber auch Risiken birgt.
Pflanzenbau

Perich G., Turkoglu M. O., Graf L. V., Wegner J. D., Aasen H., Walter A., Liebisch F.

Fernerkundung erlaubt Schätzung von Erträgen innerhalb von Getreidefeldern

Mit Hilfe von Satellitendaten lässt sich der Ernteertrag sowohl grossräumig wie auch auf individueller Feldebene abschätzen. Dies ist auch in der kleinräumigen Schweizer Landwirtschaft möglich, wie ein Team von ETH und Universität Zürich sowie Agroscope aufzeigt.
Pflanzenbau

Bänziger I., Hebeisen H., Amrein D., Vogelgsang S., Sullam K.

Dank der Gesundheitsuntersuchung von Getreidesaatgut lassen sich Pflanzenschutzmittel einsparen

Getreidekrankheiten, die durch das Saatgut übertragen werden, wurden bisher mit chemisch-synthetischen Beizmitteln bekämpft. Ist Saatgut jedoch nachweislich gesund, ist keine Behandlung nötig. Mit der steigenden Nachfrage nach pestizidfreiem Getreide gewinnt die professionelle Saatgutkontrolle an Bedeutung.
Umwelt

Wang Y., Finger R.

Risikobereite Landwirte wenden mit grösserer Wahrscheinlichkeit präventive Schädlingsbekämpfungsmassnahmen an

Die Prävention spielt für einen reduzierten Pflanzenschutzmitteleinsatz eine wichtige Rolle. Dennoch werden seltener präventive Massnahmen angewendet, als es aus gesellschaftlicher Sicht optimal wäre. Eine allgemein vorsichtige Haltung gegenüber Risiken und der Nutzung anderer Risikomanagementmassnahmen ist mit geringeren Präventionsbemühungen verbunden.