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Agrarwirtschaft

Heiniger J., Hochuli A.

Direktvermarktung bei landwirtschaftlichen Biobetrieben im Kanton Bern weit verbreitet

Landwirtschaftliche Direktvermarktung erlangt in der Schweiz zunehmend Bedeutung. Zwischen 2010 und 2016 verzeichnete dieser Betriebszweig schweizweit eine Zunahme von 60 Prozent, gemessen am Einstieg in diese Vertriebsform. An einem Querschnittvergleich des Kantons Bern wurde untersucht, inwieweit sich die beiden Betriebsformen Bio und konventioneller Landbau in der Struktur der Direktvermarktung unterscheiden. Daten des Jahres 2018 zeigen,…
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Agrarwirtschaft

Binder S., Mann St.

Wie fördern die Kantone ihre Landwirtschaft?

Die föderalistischen Strukturen der Schweiz sind bei der sehr vom Bund geprägten Landwirtschaftspolitik nur am Rande bemerkbar. Immerhin können sich landwirtschaftliche Betriebe je nach Standort parallel zu den Direktzahlungsinstrumenten des Bundes an bestimmten kantonalen Programmen beteiligen. Mit dem Ziel, die regionale Landwirtschaft nach lokalen Bedürfnissen zu fördern und zu lenken, entstand eine Vielzahl individueller Förderprogramme,…
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Agrarwirtschaft

Fry P., Mettler D., Jakob F., Brugger M., Flückiger E.

Social-learning-Videos vermitteln Erfolgsfaktoren für die Vermarktung regionaler Produkte

Im Rahmen eines Von-Bauern-für-Bauern-Projektes wurden, gemeinsam mit einer Begleitgruppe aus Forschung, Verwaltung und Praxis, authentische Filme produziert und in den Netzwerken eingesetzt. Dabei wurde die Methode «Social Learning Video» eingesetzt. Diese Filme sollen Landwirtinnen und Landwirte motivieren, weitere regionale Vermarktungsinitiativen zu realisieren. Drei Beispiele aus verschiedenen CH-Sprachregionen wurden gefilmt: Regiofair LU, La Fromathèque VS und…
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Agrarwirtschaft

Mann S., Stoinescu A., Nüssli S.-M., Spycher L.

Gemeinschaftsalpen zwischen Allmende und Anreiz

Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht…
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Agrarwirtschaft

Heitkämper K., Lutz J., Stark R.

Arbeitsbelastung in Betrieb und Familie aufzeigen und planen

Immer mehr Betriebsleiterpaare planen und diskutieren die alltäglichen Arbeiten im landwirtschaftlichen Betrieb und für die Familie gemeinsam, um eine grössere Flexibilität in der Arbeitserledigung zu erreichen. Vorhandene Planungstools und Arbeitsvoranschläge für die Arbeiten auf dem Betrieb und im Haushalt basieren jedoch auf unterschiedlichen Datengrundlagen. Teilweise sind Daten für Arbeitsabläufe veraltet oder gar nicht vorhanden. Eine…
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Agrarwirtschaft

Mack G., Heitkämper K., El Benni N.

Welche Faktoren beeinflussen die Wahrnehmung des administrativen Aufwands?

Nach der Einführung des neuen Direktzahlungssystems der Agrarpolitik 2014–2017 (AP 14–17) beklagten Landwirtinnen und Landwirte den zunehmenden administrativen Aufwand. Um Handlungsempfehlungen für eine Verringerung des administrativen Aufwandes zu erarbeiten, ist sowohl das Wissen um die Wahrnehmung des Aufwands als auch um den tatsächlichen Aufwand wichtig. Dies wurde am Beispiel des Programms zur Förderung der graslandbasierten…
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Fall und Aufstieg der Schweizer Braunviehzucht

Noch vor 20 Jahren wurde mehr als die Hälfte des genetischen Materials für die Braunviehzucht vor allem aus Nordamerika importiert, obwohl das genetische Zentrum des Braunviehs in der Schweiz liegt. Heute hat der Selbstversorgungsgrad beim Zuchtmaterial für Braunvieh jedoch knapp 100 % erreicht und die Schweiz wurde bei dieser Rasse sogar zum Nettoexporteur. Die Gründe…
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Agrarwirtschaft

Chandrapalan R., Zorn A., Lips M.

Wirtschaftlichkeit paralandwirtschaftlicher Betriebszweige

Anhand von Kosten-/Leistungsrechnungen wird die Wirtschaftlichkeit von vier Betriebszweigen der Paralandwirtschaft (Arbeit für Dritte, Direktvermarktung, Tourismus und Dienstleistungen) untersucht, wobei die Arbeitsverwertung, d. h. der resultierende Stundenlohn, als Kriterium dient. Mit einem Fokus auf Betriebszweige mit einer Rohleistung zwischen Fr. 10 000.– und Fr. 100 000.– stehen 2339 Beobachtungen für die Analyse zur Verfügung. Während…
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Agrarwirtschaft

Hidber E., Janssens Th., Pidoux M., Götze F.

Schweizer Fisch: Analyse der Wertschöpfungskette

Im Jahr 2016 wurden 75 791 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte in der Schweiz verkauft, wovon 1679 Tonnen aus einheimischer Produktion stammen. Der Pro-Kopf-Konsum betrug 9,1 kg und nahm in den letzten 25 Jahren um ca. 60 % zu. Die vorliegende «Analyse der Wertschöpfungskette» stellt die IST-Situation des Schweizer Fischmarkts im Jahr 2016 dar1. Ziel dieser…
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Agrarwirtschaft

Möhring A., Mack G., Zimmermann A., Mann St., Ferjani A.

Versorgungssicherheitsbeiträge: Mittel effizienter einsetzen

Zur sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln richtet der Bund seit 2014 Versorgungssicherheitsbeiträge aus. Sie machen mit jährlich 1,1 Mrd. Franken einen grossen Teil der Direktzahlungen aus. Nun hat Agroscope das Instrument im Auftrag des Bundesamts für Landwirtschaft auf seine Wirksamkeit geprüft und schlägt Verbesserungen vor. So sollten die Ziele der Versorgungssicherheitsbeiträge präziser und messbarer…
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Agrarwirtschaft

Böcker Th., Finger R.

Implikationen eines herbizidlosen Extenso-Weizenanbaus in der Schweiz

Verschiedene Akteure suchen nach Lösungen, um den Herbizideinsatz auf landwirtschaftlichen Betrieben zu reduzieren. Die Implikationen solcher Schritte sind jedoch oft unklar. Mit Hilfe eines bio-ökonomischen Modells analysieren wir in diesem Artikel, wie sich Pflanzenschutzstrategien, Erträge und Deckungsbeiträge im Schweizer Extenso-Winterweizenanbau bei einem Verzicht auf Glyphosat oder auf alle Herbizide verändern. Es zeigt sich, dass mechanische…
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Agrarwirtschaft

Hochuli A., Raemy D., Hofer H., Flückiger D.

Schweizer Label-Rindfleisch: Glaubwürdigkeit und Vertrauen

Voraussetzung für den Konsum von hochwertigem Rind- und Kalbfleisch sind die tierfreundliche und ökologische Produktionsweise sowie die Bekanntheit und Glaubwürdigkeit der entsprechenden Markenprodukte. Mit den vorliegenden Marktforschungsergebnissen kann gezeigt werden, dass Schweizer Label-Rindfleisch von bestimmten Konsumsegmenten häufiger konsumiert wird, wenn hohe Produktionsstandards wie Tierwohl, Ökologie, Weidehaltung sowie Fütterung vorwiegend mit Gras eingehalten werden. Label-Rindfleisch aus…
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Agrarwirtschaft

Kohler A., Wunderlich A. C.

Wir sind, was wir essen – das Marktpotenzial von Ethno-Food

Wandern Menschen aus anderen Kulturen in die Schweiz ein, bringen sie ihre Vorlieben für das Essen ihrer Herkunftsländer mit. Wir sind, was wir essen! Dieser Artikel untersucht den systematischen Zusammenhang zwischen Immigration und Nahrungsmittelimporten für verschiedene Produktkategorien. Die Resultate zeigen, dass die Lebensmittelimporte in fast allen Produktkategorien am stärksten mit der Zahl der asiatischen Migranten…
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Agrarwirtschaft

Gazzarin Ch., Haas Th., Hofstetter P., Höltschi M.

Milchproduktion: Frischgras mit wenig Kraftfutter zahlt sich aus

Viele Schweizer Milchviehhalter setzen bei der Produktion variable Anteile Frischgras (Eingrasen oder Weide) und Ergänzungsfutter ein. Welche Ausprägungen sind in diesen Frischgras-Systemen wirtschaftlich erfolgreich? Diese Fragestellung wurde im Projekt «Optimierung von graslandbasierten Milchproduktionssystemen auf Basis von Eingrasen (Hohenrain II)» mit 36 Pilotbetrieben während dreier Jahre (2014–2016) untersucht. Die Betriebe wurden in drei Systemgruppen eingeteilt: zwei…
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Agrarwirtschaft

Reviron S., Python P.

Analyse der Wertverteilung in der Wertschöpfungskette Milch

Seit zehn Jahren geht der Produzentenpreis für Molkereimilch zurück. Als Antwort auf diese besorgniserregende Situation liefert die Studie «Wertverteilung in den Wertschöpfungsketten » Analyseelemente und zeigt konkrete Handlungsachsen auf, um den Mehrwert-Rücklauf an die landwirtschaftlichen Produzenten zu verbessern. Unabhängig von der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette variieren die an die Produzenten bezahlten Preise stark, je nach Vertriebskanal, nach…
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Agrarwirtschaft

Gazzarin Ch., Schmid D.

Wirtschaftlichkeit unterschiedlicher Produktionsausrichtungen im Berggebiet

Die Wirtschaftlichkeit der Berglandwirtschaft ist von besonderem Interesse, da die mit hohem Aufwand erbrachten multifunktionalen Leistungen mit einem vergleichsweise tiefen Einkommen entschädigt werden, obwohl namhafte Direktzahlungen ausgerichtet werden. Basierend auf Referenzbetrieben der Zentralen Auswertung (Jahre 2013–2014) werden zehn Betriebe typisiert und die Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Produktionsrichtungen analysiert. Unter den Milchproduktionsbetrieben sind sehr intensive, aber auch…
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Agrarwirtschaft

Eiselen B., Pidoux M.

Zukunftsstrategien für eine dynamische Westschweizer Landwirtschaft

Die Westschweizer Landwirtschaft ist durch ihre grosse Diversität gekennzeichnet und umfasst in dieser Studie die Kantone, in denen Französisch gesprochen wird (Waadt, Genf, Neuenburg, Wallis, Freiburg, Jura) sowie den Bezirk des Berner Juras. Das Ziel ist, Zukunftsstrategien mit einer Gesamtsicht für diese Landwirtschaft zu erarbeiten. In einem partizipativen Prozess mit den involvierten Akteuren wurde zuerst…
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Agrarwirtschaft

Stolz H., Blattert S., Rebholz Th., Stolze M.

Biobarometer Schweiz: Wovon die Kaufentscheidung für Biolebensmittel abhängt

Kaufentscheidungen beeinflussen massgeblich die Nachfrage nach Biolebensmitteln. In der Studie «Biobarometer Schweiz» wurden Konsumentinnen und Konsumenten im November 2015 mit einer standardisierten Befragung zu ihrem Kaufverhalten befragt. Ziel der Befragung war es zu untersuchen, von welchen Faktoren die Kaufentscheidung für Biolebensmittel abhängt, und zu ermitteln, welche Aspekte in der Kommunikation gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten…
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Agrarwirtschaft

Meier B., von Grünigen S.

Ökoprogramme ohne eindeutigen Einfluss auf die Deckung der Vollkosten

Der Zusammenhang der Beteiligung an ökologischen und landschaftspflegerischen Programmen und der Entschädigung aller eingesetzten Produktionsfaktoren der Betriebe wird anhand von Vollkostenrechnungen untersucht. Datengrundlage bilden Buchhaltungsdaten und eine schlüsselbasierte Aufteilung der Gemeinkosten aufgrund der Rohleistungen. Der analytische Mehrwert der vorgenommenen Vollkostenrechnung erweist sich im Vergleich zu klassischen Rentabilitätsanalysen als begrenzt. Trotzdem kann gezeigt werden, dass das…
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Agrarwirtschaft

Huber R., Flury C.

Vollkostenrechnungen für ökologische und landschaftspflegerische Leistungen

Die Erbringung von ökologischen und landschaftspflegerischen Leistungen verursacht den Landwirtschaftsbetrieben Kosten, die durch gezielte Direktzahlungen abgegolten werden. Kenntnisse über Erbringungskosten können daher als Grundlage für die Evaluation von Agrarumweltmassnahmen dienen. In dieser Studie wurden die Höhe von Erbringungskosten und deren Einflussfaktoren für extensive Wiesen, Buntbrachen, farbige Hauptkulturen und Hochstammobstbäume mit Hilfe von annahmebasierten Vollkostenrechnungen und…
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Was kosten ökologische und landschaftspflegerische Leistungen?

Bei der Teilnahme an freiwilligen ökologischen oder landschaftspflegerischen Programmen fallen Produktions- und Opportunitätskosten an, die je nach Betriebsstruktur und Region sehr unterschiedlich ausfallen können. Genaue Kenntnisse über die Höhe der einzelbetrieblichen Erbringungskosten helfen agrarpolitischen Entscheidungsträgern, die Direktzahlungsbeiträge für die Programme zielgerichtet festzulegen und zu bemessen. Dieser Beitrag quantifiziert die Erbringungskosten auf der Grundlage von einzelbetrieblichen…
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Agrarwirtschaft

Heitkämper K., Umstätter Ch., Schick M.

Administrative Vereinfachung in der Landwirtschaft

Neben eigenen Aufzeichnungen im Rahmen von Betriebsführungs- und Planungstätigkeiten sind Landwirtinnen und Landwirte heute verpflichtet, für statistische Zwecke wie auch für die Auszahlung von staatlichen oder labelbezogenen Finanzmitteln, Daten aufzuzeichnen und Formulare auszufüllen. Zwei Befragungen von 26 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben mit unterschiedlichen Betriebszweigen in den Jahren 2012 und 2015 ergab, dass die Angaben zum administrativen Arbeitszeitaufwand…
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Agrarwirtschaft

Hochuli A., Huber M., Hofstetter P.

Kundensegmente im Agrotourismus

Voraussetzung für eine marktorientierte Ausgestaltung eines touristischen Angebots sind Kenntnisse der Gästebedürfnisse. Mittels einer Clusteranalyse wurden erstmals Gästesegmente (Cluster) auf- grund individueller Bedürfnisse für den Agrotourismus in der Schweiz identifiziert. Die Abgrenzung der sechs Cluster basiert auf einer Befragung von 655 potenziellen Gästen von Agrotourismusbetrieben. Die sechs Gästesegmente weisen vor allem hinsichtlich der Freizeitaktivitäten auf…
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Agrarwirtschaft

Zorn A., Lips M.

Wirtschaftlichkeit inländischer Körnerleguminosen

Bei der Diskussion über den Import von Futtermitteln ist die Wirtschaftlichkeit des Anbaus von Körnerleguminosen in der Schweiz von Interesse. Kosten-/Leistungsrechnungen auf Vollkostenbasis für Soja, Ackerbohnen, Eiweisserbsen und Lupinen ergeben unter Annahme einer rationellen Bewirtschaftung auf drei Hektar grossen Parzellen einen realisierten Stundenlohn beziehungsweise eine Arbeitsverwertung von mindestens Fr. 37.–. Diese Arbeitsverwertung ist vergleichbar mit…
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Agrarwirtschaft

Umstätter Ch., Stark R., Schmid D., Schick M.

Auswirkung des technischen Fortschritts auf die Arbeitszeit in der Landwirtschaft

Diese Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss des technischen Fortschritts auf die Jahresarbeitszeit von Schweizer Landwirtinnen und Landwirten in den Jahren 2003 und 2012. Die Auswertung von Normalarbeitsverträgen für landwirtschaftliche Angestellte in der Schweiz sowie eine Literaturrecherche zeigte auf, dass die Wochenarbeitszeit bei landwirtschaftlichen Tätigkeiten in den meisten Ländern mehr als 48 Stunden beträgt. Zudem…