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92 Beiträge

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Umwelt

Stamp P.

Biodiversität und Produktivität im Ackerbau

Die Biodiversität in Agrarökosystemen nimmt in besorgniserregendem Umfang ab. Unsere Äcker und die damit verbundenen Landschaften müssen jedoch einen hohen Anteil zur Grundversorgung der Bevölkerung beitragen. Im Ackerbau wird meist nur ein Teilorgan der Pflanze geerntet, dessen Anlage durch spezifische Anbaumassnahmen gefördert wird, daher weisen Reinbestände von Kulturarten die höchste Ausnutzung des realisierbaren Ertragspotenzials auf.…
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Umwelt

Schläpfer F.

Eine Stickstoff-Lenkungsabgabe für die Schweizer Landwirtschaft?

Beim wohl grössten Nachhaltigkeitsproblem der Schweizer Landwirtschaft, dem Stickstoffüberschuss, sind seit zwei Jahrzehnten kaum mehr Fortschritte zu verzeichnen. Abhilfe schaffen könnte ein marktwirtschaftliches Instrument, das den Stickstoffüberschuss unter Wahrung allgemein aner- kannter Verschmutzungsrechte verursachergerecht und kosteneffizient reduziert. Der vorliegende Beitrag diskutiert mögliche Ausgestaltungen. Eine an die Suisse-Bilanz gekoppelte Lenkungsabgabe auf Stickstoff- Verlusten aus Mineraldünger und…
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Nutztiere

Wyss Ch., Gerster G., Zollinger A., Schneider L., Bachmann I.

Slow-feeding-Systeme für Pferde: Fresszeiten und Liegeverhalten

In freier Wildbahn beschäftigen sich Equiden mehr als sechzehn Stunden mit der Nahrungsaufnahme. Mit zwei bis drei rationierten Raufutterportionen pro Tag wird das Verhalten der Pferde, welche in traditioneller Weise gefüttert werden, stark beeinflusst. In der vorliegenden Arbeit sollte überprüft werden, ob eine unterschiedliche Anzahl von Fütterungen das Fress-und Liegeverhalten von Pferden beeinflusst. Dazu wurden…
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Nutztiere

Menzi H., Stoll P., Schlegel P.

Neue Ausscheidungsrichtwerte für Schweine

Im Rahmen der aktuellen Revision der Grundlagen für die Düngung (GRUD) wurden die Richtwerte der Nährstoffausscheidungen von Schweinen überprüft und an die aktuellen Produktionsverhältnisse angepasst. Die Ausscheidungen werden grundsätzlich über die Bilanz als Input im aufgenommen Futter minus die Retention in Ferkel und Zuwachs von Jungsauen berechnet. Für Mastschweine basieren alle relevanten Angaben zur Produktion…
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Lebensmittel

Jakob E., Eugster E.

Lebensmittelsicherheit von Käse: Verfahren zur Behandlung der Käsereimilch

In der Herstellung von traditionellen Käsesorten ist die Verarbeitung von frischer, möglichst schonend behandelter Milch von grosser Bedeutung. Durch die möglichst weitgehende Erhaltung des Mikrobioms und der Aktivität der originären Enzyme der Rohmilch bewahren diese Käse ihren ursprünglichen Charakter. Diese Zielsetzung steht in Konflikt zu wachsenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit der Produkte. Diese Literaturübersicht befasst…
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Pflanzenbau

Schumpp O., Dupuis B., Bréchon A., Wild W., Frei P., Pellet D., Schaerer S.

Molekulare Hochleistungsdiagnosik zum Nachweis von Kartoffel-Viren

Jedes Jahr kontrolliert Agroscope im Rahmen der Zertifizierung der Pflanzkartoffeln, die für Schweizer Produzenten vorgesehen sind, rund 300 000 Knollen, ob sie frei von Virenkrankheiten sind. Seit 2016 erfolgt diese Kontrolle durch quantitative Reverse-Transkriptase- PCR (Real-time RT-PCR) direkt nach der Ernte auf ruhenden Knollen. Die vorgestellte Methode ermöglicht schnellere Ergebnisse ohne die Behandlung mit toxischen…
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Nutztiere

Steinwidder A., Hofstetter P., Frey H., Gazzarin C.

Lebensmittel-Konversionseffizienz von stall- und weidebasierten Milchproduktionssystemen

In einer dreijährigen Schweizer Systemstudie wurden die Milchproduktionssysteme Stall- (SH) und Vollweidehaltung (VW) auf einem geteilten Versuchsbetrieb hinsichtlich produktionstechnischer, ökonomischer und ökologischer Aspekte verglichen. In der vorliegenden Arbeit wurden darauf aufbauend die Milchproduktionssysteme SH und VW hinsichtlich ihres Beitrags zur Netto-Lebensmittelversorgung untersucht. Je nach Berücksichtigung an für den Menschen verwertbaren Nährstoffen in den Futtermitteln produzierte…
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Nutztiere

Keck M., Frei M., Steiner B.

Vergleich der Geruchsimmission von Rindviehställen mit und ohne Laufhof

Laufhöfe bei Laufställen für Rindvieh stellen bodennahe Emissionsquellen dar. Bei der Mindestabstandsberechnung zu bewohnten Zonen wurden Laufhöfe bisher nicht berücksichtigt. Ziel dieser Untersuchungen war es, einen allfälligen Effekt planbefestigter Laufhöfe auf die Geruchsimmission aufzuzeigen. Dazu wurde mit einem experimentellen Ansatz die Geruchsimmission einer frei angeströmten Laufhoffläche von 100 m2 ermittelt. Weiter wurde die Geruchsimmission bei…
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Nutztiere

Wyss U., Mosimann E.

Silagequalität von Zwischenfutter

Zwischenfutter trägt zu einer zusätzlichen Futterproduktion bei, doch Zwischenfutter gilt als schwer silierbar. In einem Versuch wurden die Siliereignung und die Silagequalität von den zwei Standardmischungen (SM) 101 und 106 sowie Mischungen mit Sand-Hafer, Sorghum und Moha untersucht. Neben Varianten ohne Zusatz wurden auch Varianten mit dem Siliersalz Kofasil Plus getestet. Gemäss den Vergärbarkeitskoeffizienten wurden…
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Nutztiere

Menzi H., Arrigo Y., Münger A., Schori F., Wyss U., Schlegel P.

Neue Ausscheidungsrichtwerte für Milchkühe

Im Rahmen der aktuellen Revision der Grundlagen für die Düngung (GRUD) wurden die Richtwerte der Nährstoffausscheidungen und des Grundfutterverzehrs von Milchkühen überprüft und an die aktuellen Produktionsverhältnisse angepasst. Die Ausscheidungen werden grundsätzlich über die Bilanz vom Input im aufgenommen Futter minus die Retention in Milch, Kalb und Wachstum berechnet. Dazu wurde ein auf den offiziellen…
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Nutztiere

Spengler Neff A., Ivemeyer S.

Unterschiede zwischen Bio-Milchkühen gezeugt durch künstliche Besamung oder durch Natursprung

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob und wie sich Milchkühe auf Schweizer Biobetrieben phänotypisch unterscheiden, je nachdem, ob sie durch künstliche Besamung (KB) oder durch Natursprung (NS) gezeugt worden sind. Alle europäischen Biorichtlinien empfehlen die natürliche Fortpflanzung der Nutztiere, lassen aber die KB zu. Deshalb ist es von Interesse, ob diese zwei Gruppen von Kühen auf…
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Umwelt

Stutz C.J., Huguenin-Elie O., Gago R., Suter M., Hebeisen H., Lüscher A.

Können Schermäuse mit Mäusezäunen reguliert werden?

Schermäuse sind die wichtigsten Graslandschädlinge auf der Alpennordseite. Sie verfügen über ein grosses Vermehrungspotenzial und können sich in der Land- schaft rasch ausbreiten. Um sie daran zu hindern, können Migrationsbarrieren oder Mäusezäune erstellt werden. Jedoch sind Futterbauflächen meist zu gross, weshalb eine vollständige Umzäunung mit solchen Barrieren weniger in Frage kommt. Zwischen 2009 und 2014…
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Agrarwirtschaft

Heitkämper K., Umstätter Ch., Schick M.

Administrative Vereinfachung in der Landwirtschaft

Neben eigenen Aufzeichnungen im Rahmen von Betriebsführungs- und Planungstätigkeiten sind Landwirtinnen und Landwirte heute verpflichtet, für statistische Zwecke wie auch für die Auszahlung von staatlichen oder labelbezogenen Finanzmitteln, Daten aufzuzeichnen und Formulare auszufüllen. Zwei Befragungen von 26 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben mit unterschiedlichen Betriebszweigen in den Jahren 2012 und 2015 ergab, dass die Angaben zum administrativen Arbeitszeitaufwand…
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Nutztiere

Arrigo Y., Wyss U., Morel I.

Verdaulichkeit von Powermaissilage als Alleinfutter oder als Bestandteil von Mischrationen

Powermaissilage (MGPK-Silage), eine Mischung aus Mais Ganzpflanzen (GP) und Kolben (K), die vor allem in der Munimast verwendet wird, hat andere Eigenschaften als Silage aus Mais-GP. Es wurde ein Verdaulichkeitsversuch zur Bestimmung des Nährwertes durchgeführt. Zudem wurde der Einfluss der Rationenzusammensetzung untersucht und die Anwendung der Gleichungen zur Schätzung der Verdaulichkeit überprüft. Vier Rationen mit…
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Pflanzenbau

Micheneau M., Champolivier L., Courtois N., Sinaj S., Baux A.

Réglette azote colza®: Anpassung eines Tools für die Stickstoffdüngung von Raps an die Schweiz

Réglette azote colza® ist ein Online-Tool zur Entscheidungshilfe bei der Stickstoffdüngung von Raps, das am französischen Institut Terres Inovia entwickelt wurde. Dieses Tool wurde konzipiert, um die auf den Bedarf der Kultur abgestimmte Stickstoffdosis zu ermitteln, wobei der Wachstumszustand der Rapskultur zu Beginn und am Ende des Winters berücksichtigt wird. Die Parameter des Rechners wurden…
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Pflanzenbau

Schirdewahn T., Mascher F., Bucheli Th., Bertossa M., Musa T., Wettstein F.E., Keller B., Vogelgsang S.

Anbaufaktoren beeinflussen Fusarien und Mykotoxine in Schweizer Gerste

Die Analyse von 440 Gerstenproben aus den Jahren 2013 und 2014 und der dazugehörigen agronomischen Daten (Sorte, Bodenbearbeitung, Fruchtfolge etc.) ergab, dass das Vorkommen des Pilzes Fusarium graminearum und des Mykotoxins Deoxynivalenol in Gerste durch verschiedene Anbaufaktoren beeinflusst wird. Nicht nur Einzelfaktoren, sondern die Kombination aus verschiedenen Faktoren, z. B. Vorfrucht und Bodenbearbeitung, müssen berücksichtigt…
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Pflanzenbau

Levy L., Courvoisier N., Herrera J., Brabant C., Pellet D.

Potenzieller Proteingehalt von Winterweizensorten

Es wurde analog zum potenziellen Kornertrag das Konzept des potenziellen Proteingehalts entwickelt, mit dem Ziel, die Faktoren besser zu verstehen, die den Proteingehalt von Weizen beeinflussen, die stabilsten Sorten zu identifizieren und die Proteinmengen zu bestimmen, die sich zusätzlich gewinnen lassen. Mit Versuchen wurde der potenzielle Proteingehalt von 18 Winterweizensorten aus allen Qualitätsklassen bestimmt. Er…