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Nutztiere

Müller Richli M., Scheeder M.

Schweinefleisch: gute Mastergebnisse trotz reduziertem Rohproteingehalt im Futter

Auf drei Schweinemastbetrieben mit Durchmast, Zweiphasen- oder Mehrphasen-Fütterung wurden Fütterungsmassnahmen untersucht, durch die der ernährungsphysiologische Wert des Fleisches verbessert und die Umweltbelastung verringert werden kann. Dazu wurden dem Futter organisch gebundenes Selen, Vitamin E und Leinsaat beigegeben und der Proteingehalt gesenkt. Als Kontrolle dienten Mastdurchgänge mit üblichem Mastfutter. Ein durchgängiger Einfluss der Futter auf die…
Lebensmittel

Müller Richli M., Zurlinden M., Harms E., Giger C., Stratz P., Scheeder M.

Schweinefleisch: Wie Nähr- und Genusswert noch besser werden können

Mit einem Fütterungsversuch auf drei Schweinemastbetrieben wurden Möglichkeiten untersucht, Schweinefleisch mit einem besonderen gesundheitlichen Wert zu produzieren, welches gleichzeitig einen hervorragenden Genusswert aufweist. Über Zulagen im Futter konnten Selen, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren im Fleisch und Fett von Schweinen und daraus hergestellten Fleischprodukten angereichert werden. Die erwünschte Verbesserung des Omega-6/Omega-3 (n-6/n-3)-Verhältnisses auf unter 5 wurde…
Pflanzenbau

Baux A., Schumacher P.

Einführung der Rapskultur mit Untersaat: Die Schweizer Produzenten kommen zu Wort

Der Rapsanbau mit Untersaat, das heisst die Aussaat von Begleitpflanzen zusammen mit Raps, wurde in der Schweiz vor einigen Jahren eingeführt. Für einige Landwirtschaftsbetriebe ist dies eine innovative Methode um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und insbesondere auf Herbizide zu verzichten, was durch Bundesbeiträge unterstützt wird. Nach der Ansicht anderer Betriebe ist diese Methode…
Pflanzenbau

Aubry S., Eigenmann Ch.

Digitalisierung der genetischen Ressourcen: die Herausforderungen für den Agrarbereich

Genetische Ressourcen sind für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft unerlässlich. Eine immer kleinere und immer homogenere Handvoll Sorten bildet die Grundlage für den grössten Teil unserer Ernährung, während die moderne Genomik im Gegensatz dazu jeden Tag aufs Neue offenbart, wie vielfältig die genetischen Ressourcen sind, die es noch zu erforschen gilt. Die Digitalisierung und die…
Lebensmittel

Maurer J., Wechsler D., Irmler St., Berger Th.

Vermeidung von persistenten Kontaminationen in Melkanlagen

Persistente Kontaminationen mit Propionsäurebakterien und Lactobacillus parabuchneri in Melkanlagen haben immer wieder finanzielle Schäden in der Käseverarbeitung zur Folge. Histamin im Käse, verursacht durch Lactobazillus parabuchneri, kann ausserdem auch die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten beeinträchtigen. Um diese Keime rasch und sicher, sowohl in der Ablieferungsmilch, wie auch in den Melkanlagen und Milchtanks nachweisen zu…
Agrarwirtschaft

Heitkämper K., Lutz J., Stark R.

Arbeitsbelastung in Betrieb und Familie aufzeigen und planen

Immer mehr Betriebsleiterpaare planen und diskutieren die alltäglichen Arbeiten im landwirtschaftlichen Betrieb und für die Familie gemeinsam, um eine grössere Flexibilität in der Arbeitserledigung zu erreichen. Vorhandene Planungstools und Arbeitsvoranschläge für die Arbeiten auf dem Betrieb und im Haushalt basieren jedoch auf unterschiedlichen Datengrundlagen. Teilweise sind Daten für Arbeitsabläufe veraltet oder gar nicht vorhanden. Eine…
Agrarwirtschaft

Mack G., Heitkämper K., El Benni N.

Welche Faktoren beeinflussen die Wahrnehmung des administrativen Aufwands?

Nach der Einführung des neuen Direktzahlungssystems der Agrarpolitik 2014–2017 (AP 14–17) beklagten Landwirtinnen und Landwirte den zunehmenden administrativen Aufwand. Um Handlungsempfehlungen für eine Verringerung des administrativen Aufwandes zu erarbeiten, ist sowohl das Wissen um die Wahrnehmung des Aufwands als auch um den tatsächlichen Aufwand wichtig. Dies wurde am Beispiel des Programms zur Förderung der graslandbasierten…
Pflanzenbau

Sinaj S., Jeangros B.

Erhaltung der Nachhaltigkeit in Ackerbausystemen: Bilanz aus 50 Versuchsjahren in Changins

Der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit ist eine grosse Herausforderung für auf Ackerbau spezialisierte Landwirtschaftsbetriebe ohne Viehhaltung. Seit mehreren Jahrzehnten werden im Versuchsbetrieb von Agroscope in Changins verschiedene Versuche durchgeführt, in denen die langfristigen Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Fruchtbarkeit des Bodens und auf den Ertrag von Ackerbaukulturen erforscht werden. In diesem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse…
Umwelt

Riedel S., Lüscher G., Meier E., Herzog F., Hofer G.

Ökologische Qualität von Wiesen, die mit Biodiversitätsbeiträgen gefördert werden

Die Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nennen verbindliche Ziele für den Erhalt der Arten- und Lebensraumvielfalt in der Agrarlandschaft. Dafür wurden Listen von Arten erstellt, die besonders berücksichtigt werden sollen (UZL-Arten). Eine erste Auswertung des Programms «ALL-EMA, Arten und Lebensräume Landwirtschaft – Espèces et milieux agricoles» zeigt: Im schweizerischen Durchschnitt sind nur 13 % der als Biodiversitätsförderflächen…
Nutztiere

Münger A., Eggerschwiler L., Silacci P., Dohme-Meier F.

Methanemissionen von Milchkühen: Einfluss von Ölsaaten im Futter

Der Zusatz von fetthaltigen Futterkomponenten zur Ration von Milchkühen kann die Pansen-Fermentation und damit die Bildung von Methan im Pansen beeinflussen. In einer Studie mit 33 Milchkühen der Rassen Holstein / Red Holstein wurden zwei Ölsaaten (extrudierte Leinsamen und gemahlene Rapssamen) im Vergleich zu einer Kontrolle (pansenstabiles Fett) hinsichtlich ihres Einflusses auf die Futteraufnahme, Leistung,…
Nutztiere

Spengler Neff A., Baki C., Leiber F.

Milch statt Kraftfutter in der Kälberaufzucht

Für Milchkühe ist eine kraftfutterfreie Fütterung gut erforscht. Zur Kälberaufzucht ohne Kraftfutter gibt es hingegen noch kaum Forschungsarbeiten, und alle gängigen Lehrmittel empfehlen, Kraftfutter einzusetzen. In dieser Studie wurde die Aufzucht von zwei Gruppen mit je sieben Braunvieh-x-Limousin-Mastremonten verglichen: In der Gruppe 1 bekam jedes Kalb rund 500 kg Milch und 141 kg Kraftfutter in…
Nutztiere

Morel I., Oberson J.-L., Nadau V., Wyss U.

Shredlage- oder Standard-Ganzpflanzenmaissilage für Mastmunis?

Um den Einfluss der Shredlage-Erntemethode im Vergleich zur herkömmlichen Methode der Herstellung von Ganzpflanzenmaissilage zu untersuchen, wurde bei Agroscope in Posieux ein Mastversuch mit zwei Gruppen zu je 15 Munis durchgeführt. Bei den Tieren handelte es sich um Kreuzungen zwischen der Mutter einer Milchkuhrasse und dem Vater einer Fleischrinderrasse. Sie wurden im Laufstall gehalten, wobei…
Nutztiere

Rothacher M., Wyss U., Arrigo Y.

In-vivo-Verdaulichkeit von Maissilagen geerntet mit unterschiedlichen Techniken

In einem Verdauungsversuch mit Schafen wurde die Verdaulichkeit der organischen Substanz und der Nährwerte von Ganzpflanzenmaissilagen (MGP) untersucht, die auf unterschiedliche Weise geerntet worden waren. Verglichen wurden vier Verfahren: Standard-MGP aus dem Hochsilo, welche mit einer Silofräse entnommen wurde, Standard-MGP in Ballen, MGP-Shredlage und MGP mit Kolben angereichert (Powermais). Gemäss den chemischen Analysen waren die…
Pflanzenbau

Wyss U., Pradervand N.

Neue Erntetechniken beim Silomais: Einfluss auf die Silagequalität

Neben den Maissilagen mit einer Standardhäcksellänge von 5 bis 10 mm werden heute auch Shredlage mit einer längeren Häcksellänge (26 bis 30 mm) und Powermais mit einem höheren Kolbenanteil hergestellt. Bei Agroscope wurden mit diesen neuen Ernteverfahren Silagen hergestellt und in Verdauungsversuchen mit Schafen und Fütterungsversuchen mit Mastmunis mit Standardmaissilagen verglichen. Der Silomais wurde bei…

Fall und Aufstieg der Schweizer Braunviehzucht

Noch vor 20 Jahren wurde mehr als die Hälfte des genetischen Materials für die Braunviehzucht vor allem aus Nordamerika importiert, obwohl das genetische Zentrum des Braunviehs in der Schweiz liegt. Heute hat der Selbstversorgungsgrad beim Zuchtmaterial für Braunvieh jedoch knapp 100 % erreicht und die Schweiz wurde bei dieser Rasse sogar zum Nettoexporteur. Die Gründe…
Nutztiere

Schmid D., Lips M.

Bio-Milch: Wie viel Kraftfutter setzen die Betriebe ein?

Anhand von Buchhaltungsdaten wird der Anteil des Kraftfutters für den Betriebszweig Milchvieh und Aufzucht von Bio-Verkehrsmilchbetrieben geschätzt. Im Mittel beträgt dieser 5 %, wobei 45 % der Betriebe weniger als 5 % Kraftfutter aufweisen. Nur vereinzelt setzen Betriebe gar kein Kraftfutter ein. Der Kraftfutteranteil nimmt mit der Grösse des Milchkuhbestands und vor allem mit der…
Umwelt

Ammann C., Voglmeier K., Münger A., Bretscher D.

Reduktion der Ammoniak-Emissionen auf der Weide

Welchen Einfluss hat proteinreduziertes Futter auf die Ammoniak-Emissionen von Milchkühen auf der Weide? Um diese Frage zu beantworten, wurden die Ammoniak- Emissionen von zwei Weidesystemen mit Milchkühen zwischen Mai und Oktober gemessen und verglichen. Im ersten System (G) ernährten sich die Kühe ausschliesslich von Weidegras, während im zweiten System (M) 25 % Maissilage zugefüttert wurde.…
Umwelt

Mayer J., Zimmermann M., Weggler K., Reiser R., Bürge D., Bucheli Th., Richner W.

Schadstoffgrenzwerte für mineralische Recyclingdünger: das Schweizer Konzept

Phosphor ist ein für das Pflanzenwachstum essenzieller Nährstoff. Die Schweiz ist auf den Import von Phosphordüngern angewiesen. Diese stammen aus Lagerstättenvorräten und sind zunehmend mit Schadstoffen belastet. Demgegenüber stehen bisher nicht genutzte Phosphor-Vorräte in Klärschlamm und Schlachtabfällen, die die Düngerimporte vollständig ersetzen könnten. In der Schweiz wurde deshalb eine Recyclingpflicht für Phosphor aus Klärschlamm sowie…