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Umwelt

Ritschard E., Zingg S., Arlettaz R., Humbert J-Y.

Biodiversitätsförderflächen: Vögel und Tagfalter profitieren von der Fläche und Qualität

Die Intensivierung der Landwirtschaft führte zu einem alarmierenden Rückgang der Biodiversität im Kulturland. Mit dem Ziel, diesen Trend zu stoppen und umzukehren, wurden in den 90er Jahren die Biodiversitätsförderflächen (BFF, ehemals «ökologische Ausgleichsflächen») eingeführt. In dieser Studie wurden in 46 Landschaftsquadraten von 1 km2 der Einfluss der BFF auf die Tagfalter- und Brutvogelvielfalt untersucht. Stieg…
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Pflanzenbau

Strahm S., Füglistaller D., Lädrach Ch., Enggist A., Thuet, A., Luginbühl C., Ramseier H., Hiltbrunner J.

Buchweizenanbau in der Schweiz: neue Sorten für eine alte Nischenkultur

Seit einigen Jahren steigt das Interesse an der Buchweizenproduktion in der Schweiz. Zuvor war die Ackerfrucht fast vollständig in Vergessenheit geraten. Buchweizen eignet sich gut zur Auflockerung der Fruchtfolge, da er nicht mit anderen Ackerkulturen verwandt ist. Auch ernährungsphysiologisch ist Buchweizen interessant: Er enthält Zink und Selen und bietet für Menschen mit Glutenunverträglichkeit eine glutenfreie…
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Pflanzenbau

Wyss U., Enggist A., Brugger D.

Mischkulturen für Tierfutter: Mais-Stangenbohnen-Gemisch und Phasingehalt

Der Anbau eines Silomais-Stangenbohnen-Gemischs könnte eine Alternative zum konventionellen Silomaisanbau sein. Die Bohnen nutzen die Maispflanzen als Stütze und können den Proteingehalt in der Silage steigern. Die Frage ist aber, wie sich der Ertrag sowie andere Gehalte der Mischkultur sich mit dem reinen Maisanbau vergleichen. Zudem wurde untersucht, wie sich das Silieren auf den Gehalt…
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Nutztiere

Bracher A.

Körnerleguminosen als alternative Proteinquellen zu importierten Eiweissträgern

Die Hauptproteinquelle für den schweizerischen Nutztierbestand ist mit einem Anteil von 67 % das inländische Raufutter. 25 % des Futterproteins werden importiert. Die Importabhängigkeit von Proteinträgern und deren teilweise problematische Herkunft hat die Suche nach alternativen Proteinquellen auf die politische Agenda gebracht. Unter den proteinreichen Importfuttern deckt Soja 63 % des Proteinangebotes ab. Der Ersatz…
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Nutztiere

Kasper C., Ruiz-Ascacibar I., Stoll P., Bee G.

Genetische Parameter der Proteineffizienz in einer Schweizer Schweinepopulation

Die Schweinehaltung trägt durch die Emission von Stickstoffverbindungen zur Umweltbelastung bei. Ausserdem benötigt die Schweinemast in der Schweiz den Import von Proteinträgern wie Soja, da der Proteinbedarf nicht durch heimische pflanzliche Proteinquellen gedeckt wird. Die Verbesserung der Proteineffizienz, d. h. gleich hoher Proteinansatz im Schlachtkörper bei geringerer Rohproteinaufnahme durch selektive Züchtung, ist daher erstrebenswert. Zur…
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Nutztiere

Müller Richli M., Scheeder M.

Schweinefleisch: gute Mastergebnisse trotz reduziertem Rohproteingehalt im Futter

Auf drei Schweinemastbetrieben mit Durchmast, Zweiphasen- oder Mehrphasen-Fütterung wurden Fütterungsmassnahmen untersucht, durch die der ernährungsphysiologische Wert des Fleisches verbessert und die Umweltbelastung verringert werden kann. Dazu wurden dem Futter organisch gebundenes Selen, Vitamin E und Leinsaat beigegeben und der Proteingehalt gesenkt. Als Kontrolle dienten Mastdurchgänge mit üblichem Mastfutter. Ein durchgängiger Einfluss der Futter auf die…
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Lebensmittel

Müller Richli M., Zurlinden M., Harms E., Giger C., Stratz P., Scheeder M.

Schweinefleisch: Wie Nähr- und Genusswert noch besser werden können

Mit einem Fütterungsversuch auf drei Schweinemastbetrieben wurden Möglichkeiten untersucht, Schweinefleisch mit einem besonderen gesundheitlichen Wert zu produzieren, welches gleichzeitig einen hervorragenden Genusswert aufweist. Über Zulagen im Futter konnten Selen, Vitamin E und Omega-3-Fettsäuren im Fleisch und Fett von Schweinen und daraus hergestellten Fleischprodukten angereichert werden. Die erwünschte Verbesserung des Omega-6/Omega-3 (n-6/n-3)-Verhältnisses auf unter 5 wurde…
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Pflanzenbau

Baux A., Schumacher P.

Einführung der Rapskultur mit Untersaat: Die Schweizer Produzenten kommen zu Wort

Der Rapsanbau mit Untersaat, das heisst die Aussaat von Begleitpflanzen zusammen mit Raps, wurde in der Schweiz vor einigen Jahren eingeführt. Für einige Landwirtschaftsbetriebe ist dies eine innovative Methode um den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und insbesondere auf Herbizide zu verzichten, was durch Bundesbeiträge unterstützt wird. Nach der Ansicht anderer Betriebe ist diese Methode…
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Pflanzenbau

Aubry S., Eigenmann Ch.

Digitalisierung der genetischen Ressourcen: die Herausforderungen für den Agrarbereich

Genetische Ressourcen sind für eine nachhaltige und widerstandsfähige Landwirtschaft unerlässlich. Eine immer kleinere und immer homogenere Handvoll Sorten bildet die Grundlage für den grössten Teil unserer Ernährung, während die moderne Genomik im Gegensatz dazu jeden Tag aufs Neue offenbart, wie vielfältig die genetischen Ressourcen sind, die es noch zu erforschen gilt. Die Digitalisierung und die…
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Lebensmittel

Maurer J., Wechsler D., Irmler St., Berger Th.

Vermeidung von persistenten Kontaminationen in Melkanlagen

Persistente Kontaminationen mit Propionsäurebakterien und Lactobacillus parabuchneri in Melkanlagen haben immer wieder finanzielle Schäden in der Käseverarbeitung zur Folge. Histamin im Käse, verursacht durch Lactobazillus parabuchneri, kann ausserdem auch die Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten beeinträchtigen. Um diese Keime rasch und sicher, sowohl in der Ablieferungsmilch, wie auch in den Melkanlagen und Milchtanks nachweisen zu…
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Agrarwirtschaft

Heitkämper K., Lutz J., Stark R.

Arbeitsbelastung in Betrieb und Familie aufzeigen und planen

Immer mehr Betriebsleiterpaare planen und diskutieren die alltäglichen Arbeiten im landwirtschaftlichen Betrieb und für die Familie gemeinsam, um eine grössere Flexibilität in der Arbeitserledigung zu erreichen. Vorhandene Planungstools und Arbeitsvoranschläge für die Arbeiten auf dem Betrieb und im Haushalt basieren jedoch auf unterschiedlichen Datengrundlagen. Teilweise sind Daten für Arbeitsabläufe veraltet oder gar nicht vorhanden. Eine…
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Agrarwirtschaft

Mack G., Heitkämper K., El Benni N.

Welche Faktoren beeinflussen die Wahrnehmung des administrativen Aufwands?

Nach der Einführung des neuen Direktzahlungssystems der Agrarpolitik 2014–2017 (AP 14–17) beklagten Landwirtinnen und Landwirte den zunehmenden administrativen Aufwand. Um Handlungsempfehlungen für eine Verringerung des administrativen Aufwandes zu erarbeiten, ist sowohl das Wissen um die Wahrnehmung des Aufwands als auch um den tatsächlichen Aufwand wichtig. Dies wurde am Beispiel des Programms zur Förderung der graslandbasierten…
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Pflanzenbau

Sinaj S., Jeangros B.

Erhaltung der Nachhaltigkeit in Ackerbausystemen: Bilanz aus 50 Versuchsjahren in Changins

Der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit ist eine grosse Herausforderung für auf Ackerbau spezialisierte Landwirtschaftsbetriebe ohne Viehhaltung. Seit mehreren Jahrzehnten werden im Versuchsbetrieb von Agroscope in Changins verschiedene Versuche durchgeführt, in denen die langfristigen Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Fruchtbarkeit des Bodens und auf den Ertrag von Ackerbaukulturen erforscht werden. In diesem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse…
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Umwelt

Riedel S., Lüscher G., Meier E., Herzog F., Hofer G.

Ökologische Qualität von Wiesen, die mit Biodiversitätsbeiträgen gefördert werden

Die Umweltziele Landwirtschaft (UZL) nennen verbindliche Ziele für den Erhalt der Arten- und Lebensraumvielfalt in der Agrarlandschaft. Dafür wurden Listen von Arten erstellt, die besonders berücksichtigt werden sollen (UZL-Arten). Eine erste Auswertung des Programms «ALL-EMA, Arten und Lebensräume Landwirtschaft – Espèces et milieux agricoles» zeigt: Im schweizerischen Durchschnitt sind nur 13 % der als Biodiversitätsförderflächen…
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Nutztiere

Münger A., Eggerschwiler L., Silacci P., Dohme-Meier F.

Methanemissionen von Milchkühen: Einfluss von Ölsaaten im Futter

Der Zusatz von fetthaltigen Futterkomponenten zur Ration von Milchkühen kann die Pansen-Fermentation und damit die Bildung von Methan im Pansen beeinflussen. In einer Studie mit 33 Milchkühen der Rassen Holstein / Red Holstein wurden zwei Ölsaaten (extrudierte Leinsamen und gemahlene Rapssamen) im Vergleich zu einer Kontrolle (pansenstabiles Fett) hinsichtlich ihres Einflusses auf die Futteraufnahme, Leistung,…
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Nutztiere

Spengler Neff A., Baki C., Leiber F.

Milch statt Kraftfutter in der Kälberaufzucht

Für Milchkühe ist eine kraftfutterfreie Fütterung gut erforscht. Zur Kälberaufzucht ohne Kraftfutter gibt es hingegen noch kaum Forschungsarbeiten, und alle gängigen Lehrmittel empfehlen, Kraftfutter einzusetzen. In dieser Studie wurde die Aufzucht von zwei Gruppen mit je sieben Braunvieh-x-Limousin-Mastremonten verglichen: In der Gruppe 1 bekam jedes Kalb rund 500 kg Milch und 141 kg Kraftfutter in…
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Nutztiere

Morel I., Oberson J.-L., Nadau V., Wyss U.

Shredlage- oder Standard-Ganzpflanzenmaissilage für Mastmunis?

Um den Einfluss der Shredlage-Erntemethode im Vergleich zur herkömmlichen Methode der Herstellung von Ganzpflanzenmaissilage zu untersuchen, wurde bei Agroscope in Posieux ein Mastversuch mit zwei Gruppen zu je 15 Munis durchgeführt. Bei den Tieren handelte es sich um Kreuzungen zwischen der Mutter einer Milchkuhrasse und dem Vater einer Fleischrinderrasse. Sie wurden im Laufstall gehalten, wobei…
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Nutztiere

Rothacher M., Wyss U., Arrigo Y.

In-vivo-Verdaulichkeit von Maissilagen geerntet mit unterschiedlichen Techniken

In einem Verdauungsversuch mit Schafen wurde die Verdaulichkeit der organischen Substanz und der Nährwerte von Ganzpflanzenmaissilagen (MGP) untersucht, die auf unterschiedliche Weise geerntet worden waren. Verglichen wurden vier Verfahren: Standard-MGP aus dem Hochsilo, welche mit einer Silofräse entnommen wurde, Standard-MGP in Ballen, MGP-Shredlage und MGP mit Kolben angereichert (Powermais). Gemäss den chemischen Analysen waren die…
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Pflanzenbau

Wyss U., Pradervand N.

Neue Erntetechniken beim Silomais: Einfluss auf die Silagequalität

Neben den Maissilagen mit einer Standardhäcksellänge von 5 bis 10 mm werden heute auch Shredlage mit einer längeren Häcksellänge (26 bis 30 mm) und Powermais mit einem höheren Kolbenanteil hergestellt. Bei Agroscope wurden mit diesen neuen Ernteverfahren Silagen hergestellt und in Verdauungsversuchen mit Schafen und Fütterungsversuchen mit Mastmunis mit Standardmaissilagen verglichen. Der Silomais wurde bei…