Archiv

280 Beiträge

Filteroptionen
Filter zurücksetzen
Agrarwirtschaft

von Felten S., Fischer M., Lauber S.

Alpwirtschaft in der Schweiz: Befragungen zu Situation und Wahl der Sömmerungsbetriebe

Parallel zur Landwirtschaft im Talgebiet befindet sich auch die Alpwirtschaft im Wandel. Im Rahmen des Verbundprojektes AlpFUTUR wurden drei repräsentative schriftliche Befragungen durchgeführt: Bewirtschaftende von Alpbetrieben sowie sömmernder und nicht-sömmernder Heimbetriebe wurden zu Fakten, Meinungen und Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse zeigen unter anderem die nach wie vor starke Verankerung der Alpwirtschaft in der Schweizerischen Landwirtschaft:…
Agrarwirtschaft

Böni R., Seidl I.

Alpprodukte und Alpdienstleistungen – Angebot in ausgewählten Regionen der Schweiz

Alpprodukte sind Nischenprodukte, die auf öffentliches Interesse stossen. An einer Angebotserhebung zu Alpprodukten und -dienstleistungen beteiligten sich 262 Alpbewirtschafter aus sechs Regionen. Diese Befragung zeigt, dass der Produktions- und Angebotsschwerpunkt beim traditionellen Produkt Alpkäse liegt; dieser wird oft direkt – in kleinen Mengen – vermarktet. Während die schweizweite Alpkäse-Produktion in den letzten Jahren stieg, ist…
Agrarwirtschaft

Gazzarin Ch., Piccand V.

Projekt “Weidekuh-Genetik” Wirtschaftliche Bewertung

In einem Vollweidesystem mit Frühjahrs- Blockabkalbung wird die Wirtschaftlichkeit verschiedener Kuhtypen untersucht. Hierfür erfolgte eine Herdensimulationsrechnung auf Basis der Versuchsdaten des Projekts «Weidekuh- Genetik». Die Ergebnisse zeigen Einkommensdifferenzen zwischen null und 15 %. Umgerechnet auf das Kilogramm Milch liegen die Differenzen bei null bis fünf Rappen. Eindeutige Vorteile eines bestimmten Kuhtyps sind nicht auszumachen. In…
Agrarwirtschaft

Stöckli B., Pauli B.

Waldwirtschaft Schweiz: Was Kooperation erfolgreich macht

Im Rahmen einer Studie der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft wurde untersucht, welche Kooperationsformen in der Schweizer Waldwirtschaft bestehen und welche Faktoren die Gründung begünstigt haben. Generell wurde dabei eine grosse Vielfalt der Zusammenarbeitsformen festgestellt. Die Vielfalt betrifft dabei die Kooperationstiefe, die Wahl der Rechtsform und die Anzahl beteiligter Partner. Ein einzelnes «bestes» Modell konnte nicht…
Agrarwirtschaft

Roesch A.

Stichprobeneffekt – Wie aussagekräftig ist der Vergleich mit dem Vorjahr?

Die Zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten erfasste im Jahr 2009 die Buchhaltungsdaten von knapp 3400 Referenzbetrieben. Bei der Analyse der Daten ist der Vergleich mit den Vorjahresergebnissen von hoher Bedeutung. Dabei zeigt die vorliegende Studie, dass die prozentualen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr deutlich von der jeweiligen Zusammensetzung der Stichprobe abhängen können. Beispielsweise sinkt das landwirtschaftliche Einkommen…
Agrarwirtschaft

Barth L., Lanz S., Hofer C.

Förderung der grünlandbasierten Tierproduktion mit der Agrarpolitik 2014-2017

Im weiterentwickelten Direktzahlungssystem sind neu Versorgungssicherheitsbeiträge vorgesehen. Diese bezwecken die optimale Nutzung des natürlichen Produktionspotenzials und sollen so zur Erhaltung der Produktionskapazität der Schweizer Landwirtschaft beitragen. Voraussetzung für die Ausrichtung von Versorgungssicherheitsbeiträgen auf dem Grünland ist ein Mindesttierbesatz an raufutterverzehrenden Grossvieheinheiten (GVE) pro Hektare. Negative Auswirkungen der heutigen Tierbeiträge können mit dem neuen Direktzahlungsinstrument reduziert…
Agrarwirtschaft

Schürch D., Schmid D.

Standardoutput-Koeffizienten für Schweizer Landwirtschaft

Im Rahmen des Informationsnetzes landwirtschaftlicher Buchführungen der Europäischen Union wird ab 2010 der Standardoutput zur Klassifizierung von landwirtschaftlichen Betrieben verwendet. Als monetäre Grösse beschreibt der Standardoutput den durchschnittlichen Geldwert der landwirtschaftlichen Erzeugung zu Produzentenpreisen. Um die Buchhaltungsergebnisse der Schweizer Landwirtschaft weiterhin mit denjenigen der EU-Länder vergleichen zu können, muss das Konzept des Standardoutputs auf die…
Agrarwirtschaft

Baur I., Dobricki M., Lips M.

Einstellungen zu Hochleistungs- und Vollweidestrategie

Zwei Fokusgruppengespräche mit Milchproduzentinnen und -produzenten über ihre Motive und Einstellungen zu den beiden Fütterungsstrategien „Hochleistung“ und „Vollweide“ wurden mit dem qualitativen Verfahren der «Grounded Theory»  ausgewertet. Die Studie soll die Faktoren bestimmen, welche die Betriebsleitende bei der Wahl ihrer Fütterungsstrategie leiten. Obwohl eine Verallgemeinerung der Resultate nicht zulässig ist, gibt die Analyse einen Einblick…

Bestimmt der Erdölpreis die Preise landwirtschaftlicher Produkte?

Der Erdölpreis scheint bei einigen landwirtschaftlichen Produkten einen Einfluss auf den Preis zu haben. Dafür gibt es zum Teil gute Argumente: Pflanzenöle und deren Derivate können Erdölprodukte ersetzen. Aus Mais kann Ethanol produziert werden, welcher als Ersatz von Treibstoffen auf Erdölbasis dient. Im vorliegenden Beitrag wird der Zusammenhang zwischen den Weltmarktpreisen landwirtschaftlicher Produkte und dem…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Zimmermann A., Reissig L.

Biolandbau: Warum nur wenige Ackerbaubetriebe umstellen

Der biologische Landbau in der Schweiz verzeichnete vor allem im Zeitraum zwischen 1990 und 2005 ein grosses Wachstum und hat sich in der Landwirtschaft und bei den Konsumenten etabliert. Deutlich untervertreten sind die Biobetriebe jedoch in den Ackerbauregionen, was sicherlich auf die im Vergleich zum Grünland meist höheren Anforderungen an die Betriebsumstellung zurückzuführen ist. Mit…

Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Da die Schweizer Landwirtschaft deutlich höhere Produktions- beziehungsweise Selbstkosten aufweist als die Nachbarländer, gilt es die Kosten zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dazu kommen drei Handlungsmöglichkeiten in Frage. Erstens, die Vergrösserung der Betriebe erlaubt das Erzielen von Skaleneffekten und damit Kostenreduktionen pro Einheit. Zusätzliches Land als wichtige Voraussetzung für das Wachstum ist…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Reissig L., Mann S.

Biolandbau in der Schweiz – wer steigt aus, wer steigt ein?

Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART führte im Januar 2009 eine Umfrage unter 3425 Landwirtschaftsbetrieben der Schweiz durch. Das Ziel war, den in den Jahren 2005 bis 2007 zu beobachtenden Ausstieg aus der biologischen Wirtschaftsweise sowie die Hemmnisse für einen Einstieg in den Biolandbau zu untersuchen. Im vorliegenden Beitrag werden die ausschlaggebenden Einflussfaktoren und Gründe, die…
Agrarwirtschaft

Flury Ch., Meier B., Giuliani G.

Simulation zukünftiger Betriebsgrössenstrukturen

Die Entwicklung hin zu grösseren Betrieben und kostengünstigeren Strukturen verläuft in der Schweizer Landwirtschaft relativ langsam. Mit einem dynamischen Simulationsmodell wird untersucht, wohin eine Extrapolation der bisherigen Entwicklung in die Zukunft führt und wie alternative Entwicklungspfade aussehen könnten. Die Simulationen zeigen, dass kostengünstigere Strukturen auch ohne häufigere altersunabhängige Betriebsaufgaben erreichbar sind. Als Chancen für eine…
Agrarwirtschaft

Bravin E., Kilchenmann A.

Ländervergleich der Apfelproduktion

Im Rahmen des ISAFRUIT-Projektes sind wichtige produktionstechnische (z.B. Flächenerträge, Sortierergebnisse) und betriebswirtschaftliche (z.B. Arbeitsstunden und Produzentenpreise) Grössen verglichen worden zwischen der Schweiz und wichtigen EU-Ländern, die Äpfel produzieren. Die Produzentenpreise und die Arbeitskosten sind in der Schweiz deutlich höher als in der EU. Die Apfelfläche pro Betrieb in der Schweiz ist deutlich kleiner. Zwischen der…
Agrarwirtschaft

Gantner U.

Die neue Landschaft einer globalen Landwirtschaft

Die 27. Internationale Konferenz der Agrarwirtschafter (International Association of Agricultural Economists IAAE) fand vom 16. – 22. August 2009 in Beijing zum Thema �The New Landscape of Global Agriculture� statt. Die Konferenz war geprägt durch ein �dank� der Ernährungskrise erneuertem Interesse am Agrar- und Ernährungssektor, sowieder Frage, wie die Weltbevölkerung künftig nachhaltig ernährt werden kann.Entsprechend…
Agrarwirtschaft

Lanz S., Barth L., Hofer C., Vogel S.

Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems

Die Direktzahlungen sollen künftig konsequent auf die von der Bevölkerung gewünschten gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft ausgerichtet werden. In einem am 6. Mai 2009 verabschiedeten Bericht schlägt der Bundesrat eine Weiterentwicklung des heutigen Direktzahlungssystems vor. Massnahmen mit unspezifischer Zielausrichtung sollen durch zielgerichtete Instrumente ersetzt werden. Dadurch verbessern sich die Wirksamkeit und die Effizienz des Direktzahlungssystems.
Agrarwirtschaft

Mack G., Zimmermann A., Moriz C.

Nachhaltigkeit des Kraftfuttereinsatzes in der Milchviehhaltung

Die Futterpreise sind wichtige Bestimmungsfaktoren des Kraft- und Grundfuttereinsatzes in der Milchviehhaltung. Berechnungen mit dem Modellsystem SILAS zeigen, dass bei weiteren Zollsenkungen und damit günstigeren Preisen für Kraftfuttermittel deutlich höhere Kraftfuttergaben wirtschaftlich werden. Nachhaltigkeitsanalysen, welche neben den ökonomischen gleichzeitig die sozialen und ökologischen Auswirkungen mit einbeziehen, ergeben für moderate Preissenkungen (bis zu 65 Franken je…
Agrarwirtschaft

Pulfer I., Lips M.

Fokusgruppen-Gespräch zur Wahrnehmung von Kooperationen

Anhand eines Fokusgruppen-Gesprächs wurde die Wahrnehmung von Kooperationsformen untersucht. Beteiligt waren sechs Betriebsleiter aus einem Futterbau­gebiet im Raum Ostschweiz. Obschon die gesammelten Aussagen nicht verallgemeinert werden dürfen, erschliessen sie Einstellungen und Denkschematas: Die Betriebsleiter betrachten die intensiveren Kooperationsformen – Betriebs­zweig- und Betriebsgemein­schaft – differenziert und sehen ihre Vor- und Nachteile. Letztere über­wiegen und es zeigt…
Agrarwirtschaft

Roque O., Miéville-Ott V.

Eringer Fleischmarkt im Wallis

Es existieren nur wenige Analysen über den Fleischmarkt der Eringerrasse und dessen Entwicklungspotentials. Dieser Artikel verweist auf die Situation einer starken Nachfrage gegenüber einem ungenügenden Angebot. Nahe die Hälfte des Produktevolumens fliesst in die Selbstversorgung der Tierhalter oder deren Vermarktung in der nahen Umgebung, obwohl eine Konsumentenumfrage zeigt, dass die Nachfrage und die Zahlungsbereitschaft für…
Agrarwirtschaft

Nemecek Th., Gaillard G., de Baan L.

EUROCROP: Forschungsstrategie für den europäischen Ackerbau

In der konzertierten Aktion «EUROCROP» wurde eine Forschungsstrategie für den europäischen Ackerbau entwickelt. Forschungsinstitute sowie verschiedene Interessengruppen erarbeiteten Forschungsschwerpunkte für einzelne Ackerkulturen und für die sechs Querschnittsthemen Anbausysteme, Betriebswirtschaft, Produkte und Märkte, Produktqualität, Umweltwirkungen und Sozioökonomie. Anhand der vier Zukunftsszenarien „Handels-Liberalisierung“, „Europa der Regionen“, „grünes Europa“ und „Klimawandel“ wurden die gesellschaftliche Relevanz und die Priorität…
Agrarwirtschaft

Meier B., Giuliani G., Flury C.

Flächentransfers und Agrarstrukturentwicklung bis 2007

Grössenabhängige Kostendegressionen können die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft entscheidend verbessern. Um die massgebliche Entwicklung der Betriebsgrössenstruktur zu verstehen, werden die wichtigsten Flächenprozesse vertieft untersucht. Obwohl durch Betriebsaufgaben und Neugründungen, Übergaben im Generationswechsel sowie durch Wachsen und Schrumpfen der Betriebe jährlich 4% bis 5% der gesamten Nutzfläche transferiert werden, wird das Potenzial einer Flächenverschiebung zugunsten grösserer Betriebe…
Agrarwirtschaft

Reissig L., Ferjani A., Zimmermann A.

Ausstieg aus dem Biolandbau – steigende Tendenz in der Schweiz

Entgegen der positiven Entwicklung der Nachfrage sinkt die Zahl der Biobetriebe seit 2004 kontinuierlich. Zwischen 2005 und 2007 gingen 263 Betriebe für den Bio-Landbau verloren, 4,1 Prozent. Die Analyse der Daten des Agrarinformationssystems des Bundesamtes für Landwirtschaft (AGIS) zeigt, dass 2,0 Prozent der Betriebe von Bio auf ÖLN umgestellt haben und 2,1 Prozent aus der…
Agrarwirtschaft

Schmid D.

Schweiz – Baden-Württemberg: Ein Produktivitätsvergleich

Bezüglich Globalproduktivität können die besten 17 Prozent der Schweizer Talbetriebe mit Baden-Württemberg mithalten, bei der Nettoarbeitsproduktivität ist es rund ein Viertel. Dies zeigt eine Studie, die klärt, wo die Schweizer Landwirtschaft bezüglich Produktivität im internationalen Vergleich steht. Mit Blick auf die klimatischen und topografischen Ähnlichkeiten der verglichenen Regionen, wird deutlich, dass die Schweizer Landwirtschaft ein…

Agrarpreise: Wiederholt sich die Geschichte?

Die Entwicklung der Agrarpreise über die letzten acht Jahrhunderte lässt sich in vier Phasen aufteilen. Die ersten drei Phasen waren geprägt durch Auf- und Abschwungperioden. Diese hingen bis Mitte des 19. Jahrhunderts eng zusammen mit der Bevölkerungsentwicklung sowie dem Auftreten von Kriegen und Seuchen. In der vierten Phase ab Ende des 19. Jahrhunderts entkoppelten sich…
Agrarwirtschaft

Ammann H., Brecht I., Albisser Vögeli G.

Holzheizungen im Vergleich

Die Nutzung von Energieholz zur Wärmeerzeugung nahm in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Holzheizsysteme sind nicht nur für Waldbesitzer ökonomisch sinnvoll. Immer häufiger beziehen Nicht-Waldbesitzer ihre Wärme von Holzheizwerken. Verglichen wurden Holzheizsysteme in drei Leistungskategorien: 20, 60 und 100 Kilowatt. Die Wärmegestehungskosten bewegen sich von 16,4 bis 34,0 Rappen je Kilowattstunde. In der Gruppe 20-Kilowatt-Leistung…
Agrarwirtschaft

Mencarelli Hofmann D.

Für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit im Apfelanbau

Welche Faktoren und Strategien sind für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Apfelproduktion wirkungsvoll? Über diese Forschungsfrage hat die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Obstverband (SOV) eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Dieser Artikel fasst die Resultate der IP-Produzenten zusammen. Die Auswertungen zeigen, dass Vermarktung, Produktionskosten und Grösse der Apfelfläche entscheidende Faktoren sind und dass…

Erfahrungen zum ökonomischen Nutzen herbizidtoleranter Kulturen

Ob herbizidtolerante Kulturen Mehrerträge erbringen und dabei helfen, dauerhaft Herbizide einzusparen oder Pflanzenschutzkosten zu senken, ist umstritten. Ökonomische Vorteile können sich jedoch aus der vereinfachten Umsetzung der pfluglosen Bodenbearbeitung und einer verbesserten beziehungsweise erleichterten chemischen Unkrautkontrolle ergeben. In einer Literaturübersicht werden Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von gentechnisch veränderten, herbizidtoleranten Kulturen aus Ländern in Nordamerika, in denen…
Agrarwirtschaft

Dux D., Matz K., Gazzarin C., Lips M.

Was kostet offenes Grünland im Berggebiet?

Nicht ohne Folgen für die Landschaft bleibt die Tendenz, dass Schweizer Landwirtschaftsbetriebe sich zusehends spezialisieren und vergrössern. Arbeitszeit wird knapp. Damit nimmt der Anreiz ertragsschwache und arbeitsaufwändige Flächen zu bewirtschaften ab. Dies hat Folgen für die Landschaft: Der Wald erobert sich aufgegebene Flächen zurück, die Biodiversität nimmt ab und die mosaikartige Kulturlandschaft verändert sich. Wie…
Agrarwirtschaft

Wolf D., Albisser Vögeli G.

Ökonomischer Nutzen von Bt-Mais ist relativ

Der ökonomische Nutzen von gentechnisch verändertem, insektenresistentem Mais, auch Bt-Mais genannt, ist relativ. Dies zeigt eine von Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART erfolgte Literatur-Review. Diese fasste Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von Bt-Mais jener EU-Länder, in denen ein kommerzieller Anbau stattfindet, zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass Bt-Mais nicht per se Mehrerträge liefert. Der ökonomische Nutzen ist in Relation…