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186 Beiträge

Umwelt

Nucera E., Huguenin-Elie O., Mayer J., Liebisch F., Spiess E.

Wie viel Stickstoff aus der Luft kommt durch Leguminosen in den Boden?

Symbiotische Stickstofffixierung durch Bakterien im Boden im Zusammenleben mit Leguminosen führt zu einem reduzierten Düngerbedarf. Auf Landwirtschaftsbetrieben kann diese Grösse jedoch nicht einfach gemessen werden. Nun haben Forschende von Agroscope eine Schätzmethode entwickelt, die es erlaubt, die Stickstoffeinträge über die symbiotische Fixierung auf Betriebsebene abzuschätzen.
Agrarwirtschaft

Fiankor D.-D. D., Lartey A., Ritzel C.

Wie robust waren die Schweizer Nahrungsmittelimporteure gegenüber COVID-19?

Der Landwirtschaftssektor als Ganzes erwies sich als robust gegenüber dem COVID-19-Schock. Doch wie wirkte sich die Pandemie auf die einzelnen Unternehmen dieses Sektors aus? Am Beispiel der Schweiz zeigen wir erstmals auf, wie Importeure landwirtschaftlicher Erzeugnisse die Pandemie wirtschaftlich überstanden haben.
Lebensmittel

Spring J.-L., Reynard J.-S., Verdenal T., Zufferey V., Cléroux M., Dienes-Nagy Á., Bourdin G., Bieri S., Blouin A., Carlen C., Favre G.

Variabilität und Züchtung von Muskateller-Klonen im Wallis

Im Rahmen des Projekts zur Bewahrung der klonalen Vielfalt von Muskateller im Wallis konnten 42 Klone des Gelben Muskatellers und 36 Klone von Moscato Giallo beschrieben werden. Ihre Eigenschaften sind sehr unterschiedlich, insbesondere ihr aromatisches Potenzial. Die besten Klone sollen über die Schweizer Zertifizierung vertrieben werden.
Pflanzenbau

Verdenal T., Zufferey V., Dienes-Nagy Á., Bourdin G., J.-L. Spring

Mechanische Entlaubung der Reben vor der Blüte: Vorteile und Risiken

Das Entlauben der Reben vor der Blüte ist eine gängige Praxis im Weinbau. Damit lässt sich der Druck durch Pilzkrankheiten reduzieren, der Ertrag begrenzen und die Zusammensetzung der Trauben verbessern. Eine Studie von Agroscope zeigt, dass eine mechanische Entlaubung vor der Blüte den Arbeitsaufwand reduziert, aber auch Risiken birgt.
Nutztiere

Pontiggia A., Münger A., Ammer S., Philipona C., Bruckmaier R. M., Keil N.M., Dohme-Meier F.

Wie reagieren weidende Milchkühe physiologisch auf Hitzestress?

Selbst in Regionen mit gemässigtem Klima kann ein Anstieg der Umgebungstemperatur und die Sonneneinstrahlung zu Hitzestress bei weidenden Milchkühen führen. Agroscope untersuchte bei Kühen physiologische Veränderungen aufgrund zunehmender Hitzebelastung.
Umwelt

Lazzari G., Münger A., Heimo D., Seifert S., Camarinha-Silva A., Borda-Molina D., Zähner M., Schrade S., Kreuzer M., Dohme-Meier F.

Esparsettensilage und Akazien-Extrakt reduzieren den Stickstoff-Gehalt im Harn von Milchkühen

Auf Gras basierende Rationen für Milchvieh führen häufig zu erhöhten Stickstoffausscheidungen. Tanninhaltige Esparsette und Akazienextrakt können die Stickstoffausscheidungen über den Harn und somit die Ammoniakfreisetzung aus der Gülle verringern.
Nutztiere

Ueda K., Heikkilä U., Kuntzer T., Gobbo Oliveira Erünlü N., Joël Bérard J., Wellnitz O., Beglinger C., Rieder S.

Monitoring aus der Distanz – eine Sensorohrmarke für Rinder im Test

Monitoring-Systeme für Stall, Weide oder Alp gewinnen an Bedeutung. Sie haben das Potenzial, Nutztiere aus Distanz konstant zu überwachen sowie administrative Pflichten zu automatisieren. Identitas AG und Agroscope haben dazu die Eignung einer Sensorohrmarke für Rinder geprüft.
Umwelt

Bretscher D., Wüst-Galley C., Ammann C., Kupper T., Schenker S., Eggli D., Meyer L., Bock M.

Treibhausgasinventar 2023: Neue Berechnungsgrundlagen ändern Gesamtbild für die Landwirtschaft kaum

Agroscope erstellt jährlich aktualisierte Inventare und Prognosen der landwirtschaftlichen Treibhausgasemissionen der Schweiz. Mit dem Wechsel auf die Berichterstattung unter dem Übereinkommen von Paris müssen neue Berechnungsgrundlagen berücksichtigt werden. Dennoch ändert sich das Gesamtbild für die Landwirtschaft kaum.
Pflanzenbau

Perich G., Turkoglu M. O., Graf L. V., Wegner J. D., Aasen H., Walter A., Liebisch F.

Fernerkundung erlaubt Schätzung von Erträgen innerhalb von Getreidefeldern

Mit Hilfe von Satellitendaten lässt sich der Ernteertrag sowohl grossräumig wie auch auf individueller Feldebene abschätzen. Dies ist auch in der kleinräumigen Schweizer Landwirtschaft möglich, wie ein Team von ETH und Universität Zürich sowie Agroscope aufzeigt.