Archiv

107 Beiträge

Umwelt

Stauffer W

Sickerwasser und Erträge verschiedener Fruchtfolgen

Mit Lysimetern (1m2 Oberfläche und 1,4 m nutzbarer Tiefe, 1982 eingefüllt mit einem schwach humosen, lehmigen Sand (Parabraunerde) wurde während sieben Jahren (April 1993 – März 2000) abgeklärt, wie unterschiedliche Fruchtfolgen, Kleegras, Chinaschilf und Grünbrache im Vergleich zu Schwarzbrache die Sickerwassermenge und die Nitratverluste ins Grundwasser beeinflussen. Das Versuchskonzept, die Erträge, die Sickerwasserbildung und die…
Umwelt

Schmid B

Biodiversität: dynamisch, kostbar und schützenswert

Biodiversität, die Vielfalt des Lebens vom Kleinsten bis ins Grosse, ist eine besondere Eigenschaft der Erde und Bedingung für menschliches Leben. Interessanterweise wurde Biodiversität erst in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen wissenschaftlichen Thema. Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich insbesondere mit der Erfassung von Biodiversität, ihren Steuergrössen und ihren Auswirkungen. Die Schweiz weist dank ihresn…
Pflanzenbau

Rüegger A., Zanetti S., Guy R

Feldbesichtigt anerkannte Saatgutflächen 2000

Die feldbesichtigt anerkannten Saatgutflächen 2000 von Getreide, Hybridmais, Körnerleguminosen, Rotklee und Futtergräsern betrugen 8‘945 Hektaren. Beim Saatgetreide wurden 92,5 % der angemeldeten Flächen anerkannt. Abweisungen (2,1 %) oder Rückzug der Felder von der Feldkontrolle (5,4 %) gab es hauptsächlich wegen Unwetterschäden (Hagel) und Durchwuchs von fremden Arten, etwas weniger häufig wegen Sortenvermischungen. Die Schlechtwetterperiode vor…
Nutztiere

Münger A.

Aufzuchtverlauf, Fruchtbarkeit und Abgangsursachen bei Milchrindern

An einer Gruppe von 95 Aufzuchtrindern der Rassen Fleckvieh / Red Holstein und Braunvieh / Brown Swiss wurden Wachstumsverlauf, Fruchtbarkeitsparameter und Abgänge in der ersten Laktation untersucht. Kälberaufzucht, Fütterung und Haltung entsprachen üblicher Praxis in der Schweiz. Die Rinder wurden eher spät belegt, im Durchschnitt mit 20,3 Monaten. Bei Differenzierung nach Abkalbealter zeigt der Wachstumsverlauf,…
Agrarwirtschaft

Girsberger M.A.

Patente, Sortenschutzrechte und Farmers` Rights

Im Gegensatz zu Patenten und Sortenschutzrechten sind Farmers‘ Rights (Rechte der Landwirte) heute noch kein operationeller Schutzmechanismus im Bereich der genetischen Ressourcen. Eines der Ziele der laufenden Revision des „International Undertaking on Plant Genetic Resources“ (International Undertaking) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen ist die weitere Konkretisierung der Farmers‘ Rights. In den bisherigen…
Umwelt

Zehnder H.-J., Kopp P., Riesen T.

Kaliumversorgung und Abgabe von Radiocäsium bei Reben

Die Aufnahme von radioaktivem Cäsium (134Cs) durch Rebenblätter und die anschliessende Verteilung dieses Nuklids in der Pflanze wurde unter kontrollierten Bedingungen in einem Gewächshaus untersucht. Radiocäsium wurde als Chlorid auf die Blätter aufgetragen. Die Pflanzen wurden in Hydrokultur gezogen. Proben von Pflanzen und Wachstumsmedien wurden während der ganzen Wachstumsperiode analysiert. Radiocäsium gelangt sehr leicht durch…
Nutztiere

Pfirter H.P., Frey M., Gafner J.-L., Guidon D.

Weizen als Futtermittel für Mastgeflügel

Sowohl in der Schweiz als auch international sind die Erntemengen an Weizen in den letzten Jahren im Durchschnitt angestiegen. Dazu haben gute Flächenerträge und die Ausdehnung des Weizenanbaus, beispielsweise in den nördlichen Ländern Europas beigetragen. Weizen steht aus diesem Grunde vermehrt als Futtermittel zur Verfügung. Die Kenntnisse über die Eigenschaften von Weizen als Futtermittel für…
Pflanzenbau

Lehmann J., Briner H.-U., Mosimann E.

Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen 2001-2002

„Fünfundvierzig Sorten von Italienischem Raigras und 24 Sorten von Bastard-Raigras prüften wir in den Jahren 1997 bis 1999 an fünf Versuchsstandorten. Die Ansaaten erfolgten sowohl in Reinsaaten wie auch in Mischung mit Rotklee. Eigenschaften, welche untersucht wurden, waren: Ertragsvermögen, Jugendentwicklung, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Krankheiten, Verdaulichkeit und Ausdauer. Aufgrund der Ergebnisse werden folgende Züchtungen neu in…
Nutztiere

Gutzwiller A.

Milch, Schotte und Diätfutter in der Ferkelaufzucht

Wir untersuchten die Auswirkungen eines Diätfutters sowie der Zufütterung von Kuhmilch, Schotte oder Feuchtfutter während den ersten Tagen nach dem Absetzen auf die Gesundheit und die Leistungen von abgesetzten Ferkeln. Im ersten Versuch erhielten die Ferkel zusätzlich zum Festfutter während den ersten 6 Tagen nach dem Absetzen Kuhmilch, Schotte oder angefeuchtetes Futter, während die Kontrolltiere…
Pflanzenbau

Boller B.

Corvus und Pica, zwei neue, sozialere Mattenkleesorten

In der Schweiz kommen zwei neue Rotkleesorten des ausdauernden Mattenklee-Typs auf den Markt. CORVUS und PICA wurden auf eine geringere Aggressivität in Mischungen ausgelesen. Ihr Ertrag im ersten Hauptnutzungsjahr ist etwas geringer als bei den bisher bekannten Mattenkleesorten. Trotzdem verfügen sie über ausgezeichnete Resistenzen gegenüber Stengelnematoden, Echtem Mehltau und anderen wichtigen Krankheiten und sind ebenso…
Pflanzenbau

Widmer A., Kellerhals M., Rusterholz P.

Obst nachhaltig und konkurrenzfähig produzieren

Die wirtschaftliche und umweltschonende Produktion qualitativ hochwertiger Früchte ist das Ziel der Obstproduzenten. Die Forschung ist gefordert der Praxis die nötigen Grundlagen zu liefern. Produktion, Lagerung und Veredelung können noch weiter optimiert werden. Die neuen agrarpolitischen Rahmenbedingungen und die Öffnung der Märkte fordern die Obstbranche heraus. Am Beispiel der Apfelzüchtung, der Sortenprüfung bei Kern- und…
Pflanzenbau

Theiler R., H. Buser

Sortenvielfalt im Gemüsebau

„Aus der Vielzahl der angebotenen Gemüsesorten gilt es die für unsere Anbaubedingungen geeignetsten herauszufinden und bezüglich ihrem Wachstums- und Ertragsverhalten zu charakterisieren. Die Forschung hat insbesondere die Aufgaben, die genetischen und umweltbedingten Interaktionen zu ermitteln sowie anhand von Beziehungen zwischen dem Witterungsverlauf und dem Pflanzenwachstum die optimalen Erntezeiten und Uebergänge zur generativen Phase (Schossen) für…
Pflanzenbau

Städler E.

Kein Qualitätsgemüse ohne Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz im Gemüsebau ist komplizierter und anspruchsvoller als in allen anderen landwirtschaftlichen Kulturen. Der Hauptgrund liegt daran, dass es sehr viele verschiedene Gemüse gibt, dass sie aus verschiedenen Familien stammen und dass viele Pflanzenarten ihre eigenen Krankheiten und Schädlinge haben. Unsere Zählung der wichtigsten, immer wieder auftretenden Schädlinge allein, ohne die Krankheitserreger, liegt zurzeit…