Archiv

529 Beiträge

Nutztiere

Pfirter H.P., Frey M., Gafner J.-L., Guidon D.

Weizen als Futtermittel für Mastgeflügel

Sowohl in der Schweiz als auch international sind die Erntemengen an Weizen in den letzten Jahren im Durchschnitt angestiegen. Dazu haben gute Flächenerträge und die Ausdehnung des Weizenanbaus, beispielsweise in den nördlichen Ländern Europas beigetragen. Weizen steht aus diesem Grunde vermehrt als Futtermittel zur Verfügung. Die Kenntnisse über die Eigenschaften von Weizen als Futtermittel für…
Nutztiere

Gutzwiller A.

Milch, Schotte und Diätfutter in der Ferkelaufzucht

Wir untersuchten die Auswirkungen eines Diätfutters sowie der Zufütterung von Kuhmilch, Schotte oder Feuchtfutter während den ersten Tagen nach dem Absetzen auf die Gesundheit und die Leistungen von abgesetzten Ferkeln. Im ersten Versuch erhielten die Ferkel zusätzlich zum Festfutter während den ersten 6 Tagen nach dem Absetzen Kuhmilch, Schotte oder angefeuchtetes Futter, während die Kontrolltiere…
Nutztiere

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 1999

Bei zwei Siliermitteln haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurde auch eine Variante mit Propionsäure (Luprosil) berücksichtigt. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei TS-Stufen (31 und 37 % TS) in Laborsilos zu 1,5 Liter Inhalt durchgeführt. 7 Tage vor der Entnahme haben wir die Silagen…
Nutztiere

Bühlmann G., Finessi-Draškovic S.

Gesamtkeimzahl in Ziegenmilch

„Die Ergebnisse von 2400 „“Gesamtkeimzahl““-Bestimmungen in Ziegenmilch aus dem Berner Oberland und der Zentralschweiz sind nicht normalverteilt. Die arithmetischen Mittelwerte (gemessen in KbE/ml) sind höher, die Medianwerte jedoch eher tiefer als bei Kuhmilch. In den Jahren 1995 bis 1997 gelang den Ziegenmilch-Produzierenden eine kontinuierliche Steigerung des Anteils der besten Qualitätsstufe auf über 90 %. Gründe…
Nutztiere

Kessler J.

Dürrfutter-Kraftfutterangebot und Viehsalzversorgung des Wiederkäuers

In zwei Bilanzversuchen mit 15 beziehungsweise 16 laktierenden Saanenziegen als Modelltier für die Milchkuh wurde der Einfluss des Natriumchlorid(NaCl)-Angebotes sowie des Dürrfutter-Kraftfutterverhältnisses auf Leistung und Stoffwechsel untersucht. Das NaCl-Angebot betrug je nach Verfahren 100, 200 oder 300 % des empfohlenen Angebotes (RAP 1999). Die geprüften Dürrfutter-Kraftfutterverhältnisse waren 50:50 und 80:20. Versuchsparameter bildeten der Futterverzehr und…
Nutztiere

Wyss U.

Grassilagen: TS-Gehalt beeinflusst Gärung und aerobe Stabilität

In den Jahren 1996 bis 1998 haben wir bei Grassilagen den Einfluss des Anwelkgrades auf die Gärung und die aerobe Stabilität untersucht. Einerseits silierten wir Futter von der gleichen Parzelle mit zwei TS-Gehalten im Praxismassstab in Hochsilos beziehungsweise Quaderballen. Andererseits haben wir vom gleichen Ausgangsmaterial wie für die Hochsilos beziehungsweise Ballensilage in einigen Fällen Gras…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 1999

1999 haben wir die Wirksamkeit zur Förderung der Hauptgärung von sechs Produkten untersucht. Dabei handelte es sich bei allen Produkten um Milchsäurebakterien-Impfzusätze. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (rund 20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer…
Nutztiere

Jost M., Bracher-Jakob A.

Hefeprodukte bei Aufzuchtferkeln

Absetzferkel sind gegenüber Verdauungsstörungen besonders anfällig. Das durch den Absetzstress gestörte Darm-Ökosystem erhöht das Risiko von Durchfall und enterotoxischen Coli-Infektionen verbunden mit Wachstumsverzögerung und zum Teil hohen Tierverlusten. Auf dem Markt sind eine Reihe von nicht antimikrobiellen Futterzusätzen erhältlich, um die kritische Absetzphase zu meistern. Dazu gehören die Hefeprodukte.<br>In einem 5-wöchigen Ferkelaufzuchtversuch mit 128 Ferkeln…
Nutztiere

Hadorn R., Gloor A., Wiedmer H.

Einfluss des Schnabeltouchierens auf braune Jung- und Legehennen

„Vier Gruppen zu je 492 Tieren der braunen Hybridherkunft „“Isa braun““ wurden als Eintagesküken in eine Aufzuchtvoliere (Natura Typ AZ-187) eingestallt. Am 1. Lebenstag wurden die Schnäbel der Hälfte der Tiere mittels heissem Schnitt touchiert, während die Schnäbel der übrigen Tiere intakt blieben. Zu Beginn der 16. Alterswoche erfolgte die Umstallung von je 375 zufällig…
Nutztiere

Dissler L., Häberli M., Probst S., Spring P.

Ferkelfütterung mit Einsatz der essentiellen Aminosäure Valin

In zwei vierwöchigen Fütterungsversuchen mit je 90 Absetzferkeln wurden der Einfluss unterschiedlicher Aminosäure-Versorgung und der Valin:Lysin Verhältnisse auf die Leistung und Gesundheit von Ferkeln getestet. Beide Versuche waren als Blockversuch mit drei Varianten und sechs Wiederholungen (insgesamt 18 Buchten mit je fünf Ferkeln) aufgebaut. In den beiden Versuchen wurden folgende Futtervarianten verglichen; Versuch 1: (i)…
Nutztiere

Schrader L., Meier S., Blank C., Füger D.

Persönlichkeit und Stress bei Milchkühen

Keine Kuh gleicht in ihrem Verhaltenscharakter einer anderen. Obwohl diese individuellen Unterschiede schwer zu messen sind, könnten sie doch ein Schlüssel sein für ein besseres Verstndnis der unterschiedlichen Stressanfälligkeit und letztlich der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Kuh. Untersuchungen sollen jetzt zeigen, ob sich Milchkühe anhand ihres Verhaltens individuell charakterisieren lassen und ob sich hieraus Hinweise auf…
Nutztiere

Lemme A., Wenk C., Bee G.

Dreiwertiges Chrom – Wechselwirkungen mit dem Futter

Aus drei Versuchen mit Mastschweinen geht hervor, dass eine Zulage von 200 mg Chrom pro t Futter eine ausreichende Dosierung ist. Allerdings übte die Futterzusammensetzung einen grossen Einfluss auf das Ausmass der Chromwirkung aus. So standen die Chromeffekte mit der Menge und Herkunft des Futterproteins ungleich stärker in Wechselwirkung als mit dem Gehalt und der…
Nutztiere

Stumpf S., Beyer S., Wechsler B.

Verhalten von Milchkühen bei Selbstfütterung am Fahrsilo

In einem Versuch über zwei Winter wurden bei der Selbstfütterung am Fahrsilo das Tier-Fressplatzverhältnis und die Fressplatzgestaltung untersucht. Die Erweiterung des Tier-Fressplatzverhältnisses auf 2,5:1 wirkte sich nicht nachteilig auf die Dauer des Aufenthalts rangtiefer Kühe am Silofressgitter aus. Die Gestaltung des Fressgitters kann das Auftreten von Schäden an den Kühen entscheidend beeinflussen.
Nutztiere

Wyss U., Fivian R.

Qualität von Pressschnitzelsilagen und Einsilierzeitpunkt

Die Qualität der Pressschnitzelsilagen hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielt die Temperatur der Schnitzel beim Einsilieren und vor allem die Abkühlungsgeschwindigkeit eine wichtige Rolle. Bei einem raschen Absinken der Temperatur auf rund 0 °C findet keine intensive Milchsäure-und auch keine Buttersäuregärung statt. Ein verzögertes Einsilieren führt zu einem starken Zuckerabbau und wirkt sich negativ…
Nutztiere

Wyss U., Fivian R.

Einsatz von Silliermitteln bei Pressschnitzelsilagen

Bei der Silierung von Pressschnitzeln spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Bei einem raschen Absinken der Temperatur auf rund 20 °C sind die Silagen besonders gefährdet für eine Buttersäuregärung. Durch den Einsatz von chemischen Siliermitteln konnte die Buttersäuregärung verhindert werden. Hingegen war der untersuchte Milchsäurebakterien-Impfzusatz nicht in jedem Fall wirksam. Zur Vorbeugung von Nachgärungen erweisen…
Nutztiere

Kessler J., Jost M.

Empfohlenes Angebot an Vitamin A, E und D beim Ferkel

Ferkelrationen enthalten im Vergleich zum empfohlenen Angebot zu wenig natives Vitamin A, E und D. Diese Wirkstoffe müssen deshalb ergänzt werden. Eine über den RAP-Empfehlungen liegende Zufuhr an Vitamin A, E und D verbessert dabei weder die Mastleistung noch die Futterverwertung. Auch hat sie keinen positiven Einfluss auf die Durchfallhäufigkeit. Sie führt demgegenüber zu einer…
Nutztiere

Gutzwiller A.

Eisenversorgung des neugeborenen Ferkels

Ein an der RAP durchgeführter Versuch mit neugeborenen Ferkeln zeigt, dass Eisen in Form von Eisendextran und Eisenmethionin im Darm ebenso gut absorbiert wird, wenn es erst am zweiten Lebenstag anstatt wie empfohlen in den ersten 12 Lebensstunden eingegeben wird. Das Eisen aus dem geprüften Eisenmethionin-Präparat wird weniger gut verwertet als das Eisen aus einem…
Nutztiere

Van Caenegem L.

Beständigkeit von Siloböden gegenüber Gärsaft

Herkömmliche Betonböden in Flach- und Hochsilos widerstehen längerfristig dem Angriff von Silosaft nicht. Zusatzmittel und alternative Zementsorten mit weniger frei verfügbarem Kalk verbessern die Widerstandsfähigkeit nur geringfügig. Erste Versuche mit Walzasphalt und Gussasphalt, welche neben normalem Bitumen auch Naturasphalt enthalten, sind sowohl bezüglich Beständigkeit wie auch Wirtschaftlichkeit vielversprechend.