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97 Beiträge

Umwelt

Chervet A., Gubler L., Hofer P., Maurer-Troxler C., Müller M., Ramseier L., Streit, Sturny W. G., Weisskopf P., Zihlmann U.

Direktsaat im Versuch und in der Praxis – Erkenntnisse aus einem langjährig eingesetzten Direktsaatsystem

Das vorliegende Merkblatt fasst die Erkenntnisse und Erfahrungen von 13 Jahren praxisgerechter Direktsaat zusammen. Erprobt und weiterentwickelt wurde dieses neue Anbausystem primär auf der Demonstrationsfläche „Oberacker“ am Inforama Rütti in Zollikofen (BE), einem mittelschweren Boden.
Nutztiere

Arrigo Y.

Verdaulichkeit und Mineralstoffgehalte von konserviertem Futter

Bei unterschiedlichen Schnitten und Wachstumsstadien wurde eine Klee-Grasmichung einer Parzelle geerntet und anschliessend konserviert durch Tiefgefrieren, schonende Trocknung (Dehydratation), Heubelüftung, Feldtrocknung, Silierung bei 30 % Trockensubstanz (TS) und Silierung bei 50 % TS. Die Verdaulichkeit der Futter wurde in vivo mit Hammeln untersucht. Bei allen 42 Futtermitteln wurden die Mengenelemente analysiert. Die Konservierungsart beeinflusst zwar…
Lebensmittel

Mühlemann M., Aebischer S.

Lebensmittelsicherheit und Gesundheitsschutz in der Praxis

Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Konzepte zur Hygiene und Sicherheit von Lebensmitteln entwickelt. Diese greifen auf unterschiedlichen Stufen der Lebensmittelkette und haben zum Teil überlappende Zuständigkeiten. Neuerdings müssen diese Systeme für die Lebensmittelsicherheit mit öffentlichen Gesundheitsprogrammen verknüpft werden. Dies geschieht unter der globalen Sicht der Risikoanalyse, des systematischen, disziplinierten Rahmens, worin existierende Teilsysteme für…
Umwelt

Stünzi H.

Bodenuntersuchungsmethoden für K, Mg und Ca im Vergleich

Für die Untersuchung von Kalium (K), Magnesium (Mg) und Calcium (Ca) in Böden werden in der Schweiz verschiedene Methoden verwendet: Extraktion mit reinem Wasser (H2O10), mit CO2-gesättigtem Wasser (CO2), mit Ammoniumacetat-EDTA (AAE10) oder mit Calciumchlorid (CC). Bei den Extraktionen gehen wasserlösliche Verbindungen in Lösung, wird Kalk durch Säure gelöst, werden Kationen durch Ionenaustausch mit dem…
Umwelt

Sturny W. G., Chervet A., Maurer-Troxler C., Ramseier L., Müller M., Schafflützel R., Richner W., Streit B., Weisskopf P., Zihlmann U.

Direktsaat und Pflug im Systemvergleich – eine Synthese

Seit 1994 werden auf der Dauerbeobachtungsfläche „Oberacker“ am Inforama Rütti in Zollikofen (BE) die beiden Anbausysteme „Direktsaat“ (DS) und „Pflug“ (PF) innerhalb einer Ackerfruchtfolge mit ausschliesslich mineralischer Düngung und ohne Bracheperioden verglichen. Der schwach humose sandige Lehm ist ein tiefgründiger, nährstoffreicher Boden. Die bisherigen Untersuchungen belegen, dass ein langjährig kontinuierliches DS-System eine Alternative zum herkömmlichen…

Zur Produktivität der Nebenerwerbslandwirtschaft in der Schweiz

Die ohnehin geringe Nebenerwerbsquote der Schweizer Landwirtschaft ist weiter im Sinken begriffen. Dieser Beitrag sucht nach Gründen. Regressionsanalysen belegen, dass sich Nebenerwerbsbetriebe oft auf weniger ertragsreiche Betriebszweige verlegen (müssen). Innerhalb der Produktionszweige spielt die Betriebsgrösse eine überragende Rolle zur Erklärung der Arbeitsproduktivität. Andererseits erhalten Nebenerwerbsbetriebe aufgrund ihrer extensiveren Wirtschaftsweise höhere Direktzahlungen pro Arbeitskraft als Haupterwerbsbetriebe.…
Agrarwirtschaft

Lips M., Eggimann H.

Erreichen Biobetriebe höhere Arbeitseinkommen?

Um den Einfluss der biologischen Produktionsweise auf das Arbeitseinkommen pro Normal­arbeitstag zu analysieren, werden für fünf Betriebstypen mit Tierhaltung multiple Regressionen gerechnet. Bei den Verkehrsmilchbetrieben sowie den Betriebstypen «Anderes Rindvieh» und «Kombinierte Veredelung» erreichen Biobetriebe gegenüber Betrieben mit ökologischem Leistungsnachweis (ÖLN) ein um rund sechs Franken pro Tag bzw. 5 bis 7 % höheres Arbeitseinkommen. Für…
Agrarwirtschaft

Möhring A., Läpple D.

Investitionen von Einzelbetrieben und Kooperationen

Die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben kann nur durch Investitionen langfristig erhalten und verbessert werden. Untersucht wird, ob sich durch den Zusammenschluss von Betrieben oder Betriebszweigen das Investitionsverhalten der Betriebe ändert. Dazu wurden einzel­betrieb­liche Daten der Investitionsfördermassnahmen des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) und der kantonalen Landwirtschaftlichen Kreditkassen ausgewertet. Im untersuchten Zeitraum von 2003 bis 2005 wurden in…
Nutztiere

Gutzwiller A., Stoll P., Guggisberg D.

Phosphorzufuhr und Beinschwäche bei wachsenden Schweinen

In einem Fütterungsversuch mit Schweinen im Gewichtsbereich 15-45 kg Lebendgewicht (LG) wurde die von ALP empfohlene Zufuhr an verdaulichem Phosphor (VDP) überprüft. Die Kontrolltiere (P) erhielten Futter mit dem empfohlenen Gehalt an VDP, während das Futter der drei Versuchsgruppen P-, P+ und P++ 20 % weniger bzw. 20 % und 40 % mehr VDP enthielt.…
Umwelt

Patrian B., Bächli A., Müller M.D.

Qualität von Isoproturon-Herbiziden auf dem Schweizer Markt

Pflanzenschutzmittel (PSM) sind biologisch aktive, potentiell giftige und umweltgefährdende Produkte, deren Zulassung, Einsatz, Rückstände auf pflanzlichen Lebensmitteln und Entsorgung in der Schweiz deshalb mit zahlreichen staatlichen Vorschriften geregelt sind. Um die Sicherheit der Bevölkerung in all diesen Bereichen zu gewährleisten, sind Überwachungen des Marktes durch staatliche Organe unabdingbar. Da sich die Zuständigkeitsbereiche für das Inverkehrbringen…
Pflanzenbau

Charles R., Gaume A., von Richthofen J.-S.

Auswertung des Körnerleguminosenanbaus durch die Produzenten

Im Rahmen des europäischen Projekts GL-Pro (European extension network for the development of grain legume production in the EU), haben 111 Landwirte in der Schweiz, vor allem im Kanton Freiburg, einen Fragebogen beantwortet. Es handelt sich darum, die Grenzen und Potenziale der Produktion von Körnerleguminosen in verschiedenen Regionen von Europa zu identifizieren.Trotz der schlechten wirtschaftlichen…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H., Mosimann E., Demenga M., Jeangros B.

Offizielle Sortenversuche mit XFestulolium braunii

In den Jahren 2004 bis und mit 2006 wurden in einer Feldversuchsserie fünf Sorten von ´Festulolium braunii (K. Richter) A. Camus durch die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW an sechs Standorten auf ihre Anbaueignung überprüft. Zur Bewertung diente ein Indexwert, der aus den Beobachtungen und Messungen der Eigenschaften Ertrag, Jugendentwicklung, Güte des…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Köhler T.

Welches sind die Bestimmungsfaktoren für den Arbeitsverdienst?

Ziel der vorliegenden Regressionsanalyse ist es, die bestimmenden Faktoren für den Arbeitsverdienst in der Landwirtschaft zu finden. Dabei wurden soziale, strukturelle wie auch finanzielle Aspekte in die Berechnungen einbezogen. Datenbasis für die Analyse sind die Ergebnisse der Zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten der ART der Periode 1997-2001 von rund 3000 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben. Die Resultate zeigen, dass…
Umwelt

Chassot G., Degen C., Julien P.

Der Ausbringungsplan – ein zentrales Instrument für die Düngung

Unsachgemässes Ausbringen von Gülle erhöht die Gefahr, dass die Wasserqualität beeinträchtigt und das Gleichgewicht sensibler Ökosysteme gestört wird. Nur durch das Einhalten der gesetzlichen Bestimmungen lässt sich diese Gefahr vermindern. Dies gilt nicht nur für entsprechende Verbote, sondern auch für die allgemeine Sorgfaltspflicht. Der Ausbringungsplan ist ein Planungsinstrument, das dazu beitragen kann, die Gefahr einer…
Umwelt

Daniel O., Gandolfi M., Aldrich A., Baumann H., Büchi R.

Ökotoxikologisches Risikomanagement von Pflanzenschutzmitteln

Bei bestimmten Pflanzenschutzmitteln (PSM) bestehen je nach Anwendung, verwendeter Technologie und lokaler Situation der landwirtschaftlichen Parzellen Risiken für die Umwelt. Für solche so genannten „areas of concern“ müssen bei der Zulassung von PSM Sicherheitshinweise definiert werden. Die Sicherheitshinweise sollen die Umwelt auch bei ungünstigen Bedingungen schützen und bedeuten eine Einschränkung (Auflagen). Eine Arbeitsgruppe von ACW…
Umwelt

Daniel O., Gandolfi M., Aldrich A., Baumann H., Büchi R.

Ökotoxikologische Risikoanalysen von Pflanzenschutzmitteln

Die Risiken von Pflanzenschutzmitteln (PSM) für die Umwelt müssen vor ihrer Verwendung abgeschätzt werden. Die Ökotoxizität für verschiedene Lebewesen (Vögel, Säugetiere, Fische, aquatische Invertebraten und Pflanzen, Arthropoden inklusive Bienen, Würmer und Mikroorganismen) wird mit der Exposition über Wasser, Boden, Luft oder die Nahrung verglichen. Bei unproblematischen Wirkstoffen genügen im Labor ermittelte toxische Endpunkte und einfachen…
Umwelt

Jeangros B., Troxler J.

Sind Handelsdünger auf einem Bergbetrieb mit Milchvieh nötig?

Die Entwicklung der Verfügbarkeit von Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Magnesium (Mg) wurde über 10 Jahre auf dem Milchviehbetrieb La Frêtaz/Bullet (VD; 1200 m. ü. M.) verfolgt, nach dem Verzicht von Handelsdüngergaben auf Dauerwiesen und -weiden im Jahre 1994. Die über den betriebseigenen Hofdünger ausgebrachten Nährstoffmengen wiesen in den Jahren 1994 bis 2003…
Agrarwirtschaft

Baur P., Müller P., Herzog F.

Alpweiden im Wandel

Die Alpweiden sind ein herausragendes Element der Kulturlandschaft der Schweiz. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass ihre Nutzung im 20. Jahrhundert zurückgegangen ist. Vom Rückgang der Alpwirtschaft zeugt nicht zuletzt die stetige Zunahme der Waldfläche im Schweizer Berggebiet. Seit 1980 wurde der Rückgang der Bestossung durch zunehmende Sömmerungsbeiträge zwar gebremst. An der Tendenz zu…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H.U., Mosimann E., Demenga M., Jeangros B.

Dreizehn Wiesenrispengräser auf dem Prüfstand

Vom Frühjahr 2004 an bis zum Herbst 2006 wurden dreizehn Sorten von Wiesenrispengras (Poa pratensis L.) durch die Eidgenössischen Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW an sieben Versuchsstandorten auf ihre Anbaueignung geprüft. Dabei wurden die Eigenschaften Ertrag, Jugendentwicklung, Güte des Bestandes, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Krankheiten, Überwinterung, Verdaulichkeit der organischen Substanz, Ausdauer und die…
Weitere

Rossier R., Felber P.

Lebensqualität nach der Hofübergabe

In dieser Studie geht es darum zu zeigen, wie es um die Lebensqualität von Bäuerinnen und Bauern nach der Hofübergabe steht. Die Bedingungen der Hofübergabe haben einen grossen Einfluss auf die finanzielle Altersvorsorge. Ohne Wohnrecht kann es zu finanziellen Engpässen im Ruhestand kommen, da die AHV die laufenden Lebenskosten nicht zu decken vermag. Harte körperliche…
Weitere

Lötscher M., Lehmann Friedli T., Cerutti F., Gantner U.

Zufrieden mit der landwirtschaftlichen Forschung

Kundennähe und Kundenzufriedenheit sind wichtige Aspekte zur Erreichung der Wirkungsziele der Forschungsanstalten. Um diese Ziele noch besser erreichen zu können, führte das Bundesamt für Landwirtschaft 2006 eine schriftliche Befragung durch. Insgesamt 1712 Bäuerinnen, Landwirtinnen und Landwirte nahmen Stellung zur Verständlichkeit der Informationen und dem praktischen Nutzen, den sie aus den Informationen von Agroscope und den…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Mann S.

Abschaffung der Exportsubventionen für Kernobstsaftkonzentrat

Die Studie untersucht die Auswirkungen der per 2010 vorgesehenen Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat auf die Schweizer Apfelbranche. Zu diesem Zweck wurde ein partielles, dynamisches Gleichgewichtsmodell (SAPEM) entwickelt. Nach der Prognose der Entwicklung der Märkte für Äpfel und für daraus hergestellte Produkte bis 2013 (Referenzszenario mit Exportsubventionen), werden zwei Szenarien analysiert: 1) die Aufhebung der…
Umwelt

Jacot K., Beerli C., Eggenschwiler L.

Bedeutung neu angesäter Säume für Mäuse und Maulwürfe

Artenreiche Feldränder haben in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung eine grosse Bedeutung für die Erhaltung der floristischen und faunistischen Biodiversität. Aus diesem Grund plant der Bund «Säume» ab 2008 als neuen Öko-Ausgleichsflächentyp einzuführen. Diese streifenförmigen Dauergesellschaften werden mit einer Samenmischung aus einheimischen Kräutern, Gräsern und Leguminosen angesät. Um den Einfluss dieser neu angesäten Säume auf…
Pflanzenbau

Eggenschwiler L., Richner N., Schaffner D., Jacot K.

Bedrohte Ackerbegleitflora: Wie erhalten und fördern?

Die Ackerbegleitflora gehört zu den am meisten gefährdeten Pflanzengruppen der Schweiz. Das ökologische Ausgleichselement Ackerschonstreifen war entwickelt worden, um die Vielfalt der Ackerbegleitpflanzen zu erhalten und zu fördern. Um die Wirkung der Massnahme zu überprüfen, wurden 28 Ackerschonstreifen untersucht. In den Ackerschonstreifen wuchsen signifikant mehr Pflanzenarten und Rote-Liste-Arten als in der benachbarten Kultur. Allerdings wurden…