„Im Jahre 2000 haben wir die Wirksamkeit der zwei Produkte Naturasil (Konzentrat) und Topsilage zur Förderung der Milchsäuregärung untersucht. Beide Produkte enthalten Milchsäurebakterien. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer…
In Feldversuchen wurde der Befall durch Stinkbrand (Tilletia caries) auf Winterweizen durch die Saatgutbehandlung mit Magermilchpulver stark reduziert: Im Durchschnitt von fünf Jahren hatte Unbehandeltes Saatgut 52 und behandeltes Saatgut 3 Brandähren je m2. Im Durchschnitt von zwei Jahren war Tillecur (84,8 % Gelbsenfmehl) ebenfalls sehr wirksam: Das unbehandelte Saatgut hatte durchschnittlich 44, das behandelte…
In den Jahren 1998 bis 2000 prüften die beiden Forschungsanstalten Zürich-Reckenholz und Nyon-Changins 71 Sorten von Englischem Raigras (Lolium perenne L.) unter unseren Anbaubedingungen. Die dabei beobachteten Fortschritte einzelner Sorten in den agronomischen Eigenschaften wie Konkurrenzkraft, Ausdauer und Resistenz gegenüber Bakterienwelke und Rost sind beachtlich. Aufgrund der erzielten Versuchsresultate werden folgende Sorten neu zum Anbau…
Ab 2002 soll der Einsatz von Kupfer in der Landwirtschaft in der Europäischen Union verboten werden. Von dieser Massnahme besonders betroffen ist der biologische Kartoffelanbau, wo eine Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule meist nur mit Kupferpräparaten erfolgreich ist. Auf der Suche nach Ersatzmitteln ohne Kupfer prüften wir in einem Feldversuch 26 Mittel: Produkte aus dem…
Das revidierte Umweltschutzgesetz sowie die zugehörige Verordnung über Belastungen des Bodens schreiben neu auch den Schutz des Bodens vor physikalischen Belastungen, die die Bodenfruchtbarkeit langfristig beeinträchtigen, vor. Darunter fallen Bodenverdichtungen infolge mechanischer Belastungen. Die praktische Umsetzung des physikalischen Bodenschutzes führt insbesondere in der Landwirtschaft zu Konflikten, da für eine effiziente Bewirtschaftung oft schlagkräftige, aber schwere…
Im Jahr 2000 wurden für die deutschsprachigen Länder neue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr veröffentlicht. Diese unterscheiden sich gegenüber früheren Empfehlungen für die deutsche Bevölkerung beispielsweise in einer höheren Zufuhr an Folsäure, Vitamin C und Kalzium. Um diesen Empfehlungen nachzukommen, müssen die Konsumentinnen und Konsumenten vermehrt auf den Verzehr von Folsäure- und Vitamin-C- sowie Kalzium-enthaltenden Lebensmitteln…
Die Anzahl Regenwürmer wird vorwiegend durch kulturbedingte Bewirtschaftungsmassnahmen beeinflusst wie Regenwurmerhebungen von 1997 bis 1999 in einer sechsjährigen Fruchtfolge mit drei unterschiedlich intensiven Anbausystemen ergeben haben. Das Pflügen im Oktober vor Winterweizen und im Mai vor Körnermais wirkte sich besonders negativ auf die tiefgrabenden Arten aus. In der zweijährigen Kunstwiese erholten sich die Populationen wieder:…
Zehn wichtige Arten der Wiesen wurden an drei Orten, mit unterschiedlicher Höhenlage, als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde im Verlauf der ganzen Vegetationsperiode deren chemische Zusammensetzung analysiert. Ebenso wurde mit verschiedenen Labormethoden und teilweise auch mit Fütterungsversuchen die Verdaulichkeit des Futters bestimmt. Die erste hier vorliegende Publikation beschreibt die Versuchsbedingungen und präsentiert die Resultate…
Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Isomere der konjugierten Linolsäure (Conjugated Linoleic Acid, CLA) den Fettstoffwechsel und den Nährstoffansatz beeinflussen sowie das Wachstum fördern. In der vorliegenden Übersicht werden Ergebnisse aus Versuchen an der RAP mit Schweinen (Muttersau, Ferkel, Mastschwein) dargestellt. In den drei Untersuchungen wurde den Tieren Futter vorgelegt, dass sich nur bezüglich der Fettzulage…
Auf der Dauerbeobachtungsfläche „Oberacker“ in Zollikofen (Schweiz) wurden die Nährstoff- und Humusgehalte von Böden unter Direktsaat mit den Gehalten von gepflügten Böden verglichen. Die Böden unter Direktsaat vermochten ebenso viel Stickstoff nachzuliefern wie die herkömmlich bearbeiteten. Infolge tieferer Temperaturen und höherer Wassergehalte war aber vor allem im Frühjahr die Stickstoffmineralisierung verzögert, die direkt gesäten Sommerkulturen…
„In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen (Schweiz) das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Anhand der Daten dieser Dauerbeobachtungsfläche „“Oberacker““ wurde mit einer Kosten-Nutzen-Analyse (Vollkostenrechnung) untersucht, ob sich eine Umstellung vom Pflugverfahren auf das Anbausystem Direktsaat betriebswirtschaftlich lohnt. Dabei zeigt sich, dass das System der Direktsaat…
In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Die in den ersten fünf Jahren erhobenen Erträge der angebauten Kulturen Winterweizen, Wintergerste, Silomais, Zuckerrüben und Kartoffeln werden einander gegenübergestellt. Während bei Winterweizen und Wintergerste nach Direktsaat absolut vergleichbare, ja im Durchschnitt sogar…
Im Rahmen der Evaluation der Ökomassnahmen werden in einer Fallstudie in der Region Frienisberg (BE) Zusammenhänge zwischen den Ökomassnahmen in der Landwirtschaft und der Phosphorbelastung der Gewässer durch Bodenerosion aufgezeigt. Gemäss Modellberechnungen haben sich die langjährige Erosionsgefährdung und damit auch die Phosphorbelastung der Gewässer durch Bodenerosion 1998-99 aufgrund von Veränderungen der Fruchtfolgen und Bewirtschaftungsverfahren gegenüber…
Im Einzugsgebiet des Lippenrütibaches (LU) wird flächendeckend die Wirkung der Ökomassnahmen auf die Phosphorbelastung der Gewässer besonders durch Abschwemmung untersucht. Dabei werden auf 270 Schlägen Faktoren zum Standort, zur Bewirtschaftung und zum Düngeraustrag erhoben und in einen kausalen Zusammenhang zu den Messungen im Bach gestellt. Erste Ergebnisse lassen eine verminderte landwirtschaftsbedingte Phosphorbelastung des Baches von…