Transgene schädlingsresistente Pflanzen wurden 1999 weltweit auf einer Fläche von rund 9 Mio. Hektaren zu kommerziellen Zwecken angebaut. Die Entwicklung dieser Pflanzen hat das Ziel, Ertragseinbussen zu reduzieren und den Einsatz von chemischen Schädlingsbekämpfungsmitteln zu vermindern. In dieser Studie wurden die möglichen Nachteile von Bacillus thuringiensis-exprimierendem Mais (Bt-Mais), Bt-Kartoffeln und Protease-Inhibitor-exprimierendem Raps (PI-Raps) untersucht.<br>In der…
In einem Versuch klärte man die Eignung farbiger PE-Stretchfolien für Rundballensilage ab. Es kamen vier Stretchfolien (weiss, schwarz, olivgrün und braun) von zwei Herstellern (Silotite und Teno-Spin) zum Einsatz. Untersucht wurden die Erwärmung in 10 cm Tiefe unter der Stretchfolie, der Einfluss auf die Futterqualität und die mechanischen und physikalischen Eigenschaften der Folien im Neuzustand…
Das Jahr 1999 war geprägt durch extreme Wetterereignisse. Neben Rekordschneemengen, Lawinenniedergängen und Überschwemmungen waren auch heftige Winterstürme zu verzeichnen. Gesamthaft war das Jahr 1999 erneut zu warm und zeitweise fielen heftige Niederschläge. Die Vegetationsentwicklung verlief mehrheitlich im normalen zeitlichen Rahmen. Gegen den Sommer hin konnte eine leichte Verfühung festgestellt werden. Im Herbst blühten die Herbstzeitlosen…
1999 haben wir die Wirksamkeit zur Förderung der Hauptgärung von sechs Produkten untersucht. Dabei handelte es sich bei allen Produkten um Milchsäurebakterien-Impfzusätze. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (rund 20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer…
Biodiversität, die Vielfalt des Lebens vom Kleinsten bis ins Grosse, ist eine besondere Eigenschaft der Erde und Bedingung für menschliches Leben. Interessanterweise wurde Biodiversität erst in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen wissenschaftlichen Thema. Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich insbesondere mit der Erfassung von Biodiversität, ihren Steuergrössen und ihren Auswirkungen. Die Schweiz weist dank ihresn…
In drei Fallstudiengebieten besteht eine Tendenz, ökologische Ausgleichsflächen angrenzend an bereits bestehende auszuscheiden. Von 1997 auf 1998 verdoppelte sich im Fallstudiengebiet Ruswil/Buttisholz die Fläche der extensiv genutzten Wiesen und verdreifachte sich die Fläche der wenig intensiv genutzten Wiesen. Im Rafzerfeld nahm die Fläche der extensiv genutzten Wiesen auf Dauergrünland um 30 % zu.
Etwa achtzig Prozent der beim Bund angemeldeten ökologischen Ausgleichsflächen sind extensiv oder wenig intensiv bewirtschaftetes Wiesland. Im Rahmen der Evaluation der Ökomassnahmen stellt sich die Frage, ob diese Flächen die Erwartungen hinsichtlich Artenvielfalt und -zusammensetzung erfüllen. Tendenziell wiesen die als ökologische Ausgleichsflächen angemeldeten Wiesen eine leicht höhere Artenvielfalt auf. Der Einfluss der Region auf die…
In der Futterbauregion Ruswil/Buttisholz (LU) wurden 1998 gesamthaft nur 16 Tagfalter-Arten beobachtet. 84 % der 892 beobachteten Individuen gehörten drei Weisslingsarten an. Als etwas artenreicher erwies sich die Ackerbauregion des Rafzerfeldes, wo 1998 total 966 Tagfalter beobachtet wurden, die 22 Arten angehörten. Von den 135 Spinnen-Arten, die wir in Ruswil/Buttisholz gefangen haben, kamen 4 Arten…
Absetzferkel sind gegenüber Verdauungsstörungen besonders anfällig. Das durch den Absetzstress gestörte Darm-Ökosystem erhöht das Risiko von Durchfall und enterotoxischen Coli-Infektionen verbunden mit Wachstumsverzögerung und zum Teil hohen Tierverlusten. Auf dem Markt sind eine Reihe von nicht antimikrobiellen Futterzusätzen erhältlich, um die kritische Absetzphase zu meistern. Dazu gehören die Hefeprodukte.<br>In einem 5-wöchigen Ferkelaufzuchtversuch mit 128 Ferkeln…
„Vier Gruppen zu je 492 Tieren der braunen Hybridherkunft „“Isa braun““ wurden als Eintagesküken in eine Aufzuchtvoliere (Natura Typ AZ-187) eingestallt. Am 1. Lebenstag wurden die Schnäbel der Hälfte der Tiere mittels heissem Schnitt touchiert, während die Schnäbel der übrigen Tiere intakt blieben. Zu Beginn der 16. Alterswoche erfolgte die Umstallung von je 375 zufällig…
Die Schweizer Landwirtschaft war zwischen 1939 und 1990 im Durchschnitt einem schwachen Strukturwandel ausgesetzt. Die Konstellation von schwachem Anpassungsdruck und starkem Abwanderungssog ermöglichte einen sozialverträglichen Strukturwandel. Die alte Agrarpolitik (bis 1992) verminderte nicht nur erfolgreich den Anpassungsdruck auf die Landwirtschaft, sondern neutralisierte mit progressiv steigendem Mittelaufwand die Sogwirkung der übrigen Wirtschaft in einem bedeutenden Ausmass.…
In zwei vierwöchigen Fütterungsversuchen mit je 90 Absetzferkeln wurden der Einfluss unterschiedlicher Aminosäure-Versorgung und der Valin:Lysin Verhältnisse auf die Leistung und Gesundheit von Ferkeln getestet. Beide Versuche waren als Blockversuch mit drei Varianten und sechs Wiederholungen (insgesamt 18 Buchten mit je fünf Ferkeln) aufgebaut. In den beiden Versuchen wurden folgende Futtervarianten verglichen; Versuch 1: (i)…
Keine Kuh gleicht in ihrem Verhaltenscharakter einer anderen. Obwohl diese individuellen Unterschiede schwer zu messen sind, könnten sie doch ein Schlüssel sein für ein besseres Verstndnis der unterschiedlichen Stressanfälligkeit und letztlich der Wirtschaftlichkeit der einzelnen Kuh. Untersuchungen sollen jetzt zeigen, ob sich Milchkühe anhand ihres Verhaltens individuell charakterisieren lassen und ob sich hieraus Hinweise auf…
Die feldbesichtigt anerkannten Saatgutflächen 2000 von Getreide, Hybridmais, Körnerleguminosen, Rotklee und Futtergräsern betrugen 8‘945 Hektaren. Beim Saatgetreide wurden 92,5% der angemeldeten Flächen anerkannt. Abweisungen (2,1%) oder Rückzug der Felder von der Feldkontrolle (5,4%) gab es hauptsächlich wegen Unwetterschäden (Hagel) und Durchwuchs von fremden Arten, etwas weniger häufig wegen Sortenvermischungen. Die Schlechtwetterperiode vor der Ernte führte…
Die Verabreichung von gequetschter Gerste oder Körnermais zu Vollmilch in der Kälbermast hat gegenüber einer Standardration mit Milchpulver keine verminderten Mast- und Schlachtleistungen zur Folge. Der Einsatz dieser Getreide könnte unter gewissen Umständen interessant sein, besonders wenn es darum geht, das Ansehen des Kalbfleisches zu erhöhen.
Aus drei Versuchen mit Mastschweinen geht hervor, dass eine Zulage von 200 mg Chrom pro t Futter eine ausreichende Dosierung ist. Allerdings übte die Futterzusammensetzung einen grossen Einfluss auf das Ausmass der Chromwirkung aus. So standen die Chromeffekte mit der Menge und Herkunft des Futterproteins ungleich stärker in Wechselwirkung als mit dem Gehalt und der…