Bei zwei Siliermitteln haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurde auch eine Variante mit Propionsäure (Luprosil) berücksichtigt. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei TS-Stufen (31 und 37 % TS) in Laborsilos zu 1,5 Liter Inhalt durchgeführt. 7 Tage vor der Entnahme haben wir die Silagen…
„Die Rolle des Wiesenfutters in der Kette „“Gras-Milch-Käse““ ist noch wenig bekannt. Im Rahmen einer interdisziplinären Studie, in welcher der Einfluss des Futters auf den Käse vom Typ Gruyère untersucht wird, haben wir die botanische und chemische Zusammensetzung des Weidefutters aus verschiedenen Höhenlagen verglichen. Die untersuchten Kunstwiesen aus dem Talgebiet setzen sich nur aus Gräsern…
Damit die biologische Qualität von Kompost charakterisiert werden kann, braucht es aussagekräftige und reproduzierbare Methoden, solche fehlten bis anhin. Um diesen Mangel zu beheben, haben wir ein neues Testset entwickelt und in einem Ringversuch1 überprüft. Es wurden acht Pflanzentests ausgewählt mit denen vier Komposte beurteilt wurden. Dank des mitgeführten definierten Referenzsubstrates konnten wir trotz unterschiedlicher…
„Die Ergebnisse von 2400 „“Gesamtkeimzahl““-Bestimmungen in Ziegenmilch aus dem Berner Oberland und der Zentralschweiz sind nicht normalverteilt. Die arithmetischen Mittelwerte (gemessen in KbE/ml) sind höher, die Medianwerte jedoch eher tiefer als bei Kuhmilch. In den Jahren 1995 bis 1997 gelang den Ziegenmilch-Produzierenden eine kontinuierliche Steigerung des Anteils der besten Qualitätsstufe auf über 90 %. Gründe…
Anfang der 70er Jahre haben Medienmeldungen über Umweltprobleme in der Landwirtschaft die Öffentlichkeit aufgeschreckt. Seither wurden erst zögerliche, mit der Agrarreform AP 2002 entscheidende Schritte für eine bessere und umfassende Berücksichtigung der Umweltanliegen in der Agrarpolitik unternommen. Erste Wirkungsanalysen zeigen denn auch, dass der Einsatz von Pestiziden und Düngern seit Beginn der 90er Jahre stark…
Aus zwei Feldversuchen mit Pflug, Grubber und Direktsaat wurde der Gesundheitszustand der geernteten Weizenkörner untersucht. Analysiert wurde der Fusarienbefall und der Deoxynivalenol-Gehalt des Erntegutes. In allen Stichproben wurden Fusarium graminearum, F. avenaceum and Microdochium nivale isoliert. Der höchste Krankheitsbefall (über 42 % F. graminearum) und Mykotoxingehalt (über 6 ppm DON) wurde im Direktsaatverfahren mit Mais…
In drei künstlich infizierten Feldversuchen wurde die Anfälligkeit von Schweizer Winterweizensorten auf Fusarium culmorum und F. graminearum untersucht. Sowohl beim Befall und Ertrag, als auch im Deoxynivalenol-Gehalt wurden wesentliche Sortenunterschiede festgestellt. Bei Fusariumproblemen spielt neben Fruchtfolge und Bodenbearbeitungsmassnahmen die Sortenwahl eine entscheidende Rolle. Durch den Anbau wenig anfälliger Sorten können sowohl grosse Ertragsausfälle, als auch…
Während zwei Jahren wurden die Veränderungen bodenmikrobiologischer Kennwerte in zwei Ackerböden verfolgt und mit den Standortverhältnissen verglichen. In der Ackerkrume einer Kalkbraunerde lag der Gehalt an mikrobieller Biomasse im Mittel um 42 % höher als in jener eines Braunerde-Gleys. Ein höherer pH-Wert und ein lockereres Gefüge begünstigten die Bodenmikroorganismen in der Kalkbraunerde. Grundwassereinfluss und starke…
1998 und 1999 wurde in Feldversuchen die Wirkung von Azol- und Strobilurin-Fungiziden auf den Fusarium-Befall von Weizenähren untersucht. In allen Versuchen wurde der Weizen bei der Blüte (DC 63-65) mit Fusarium culmorum infiziert. 1998 wurde ein Versuch mit den drei Winterweizensorten Arina, Runal und Terza, 1999 ein Winterweizen- und ein Sommerweizenversuch mit den Sorten Runal…
Während vier Jahren wurde an einem Mittellandstandort untersucht, wie sich die Pflanzenbestände von vier Gras/Weisskleemischungen bei Umtriebs- und Kurzrasenweide entwickeln. Die mittlere Besatzstärke der Weiden war mit 6,3 Ochsen/ha sehr hoch.<br>Zwischen den Weidesystemen konnten nur geringfügige Unterschiede der botanischen Zusammensetzung festgestellt werden. Das Englisch Raigras war in allen Mischungen und Parzellen auch im letzten Hauptnutzungsjahr…
Haben ökologische Ausgleichsflächen positive Effekte auf die Laufkäferfauna? In zwei unterschiedlich genutzten Landschaften sind wir dieser Frage nachgegangen. Die Ergebnisse des ersten Erhebungsjahres 1997 zeigen, dass die Arten- und Individuenzahlen der Laufkäfer innerhalb der gleichen Lebensraumtypen stark variieren können. Dies kann teils auf die Qualität dieser Elemente sowie auf Standortverhältnisse und Landschaftseinbettung zurückgeführt werden. Im…
Wir haben Pflanzgut von 28 Kartoffelsorten aus verschiedener Höhenlage auf ihre Ertragsparameter untersucht. Unterschiedliche Witterungsbedingungen beeinflussen das physiologische Alter der Pflanzgutknollen. Unsere Annahme basierte auf der Tatsache, dass Herkünfte aus höheren Lagen physiologisch jünger sind wegen der kürzeren Wachstumsperiode und den tieferen Temperaturen. Die Anzahl Stängel und Knollen pro Pflanze wird durch die apikale Dominanz…
In zwei Bilanzversuchen mit 15 beziehungsweise 16 laktierenden Saanenziegen als Modelltier für die Milchkuh wurde der Einfluss des Natriumchlorid(NaCl)-Angebotes sowie des Dürrfutter-Kraftfutterverhältnisses auf Leistung und Stoffwechsel untersucht. Das NaCl-Angebot betrug je nach Verfahren 100, 200 oder 300 % des empfohlenen Angebotes (RAP 1999). Die geprüften Dürrfutter-Kraftfutterverhältnisse waren 50:50 und 80:20. Versuchsparameter bildeten der Futterverzehr und…
Im Rahmen der Evaluation Biodiversität wurde in drei Fallstudiengebieten das floristische Artenspektrum der ökologischen Ausgleichsflächen (extensiv und wenig intensiv genutzte Wiesen, Buntbrachen, Hecken), der dominanten Kulturen (Winterweizen, intensiv genutzte Wiesen und Streuobstwiesen) und der Waldränder aufgenommen. Mit der Habitatspezifität, berechnet aufgrund des Vorkommens der Pflanzenarten in den verschiedenen Biotoptypen, wurde eine Gewichtung der einzelnen obengenannten…
In der Übergangsphase von der alten zur neuen Agrarpolitik 1990 bis 98 lässt sich statistisch keine beschleunigte Abwanderung aus der Landwirtschaft nachweisen.Es zeichnet sich jedoch ein neues Muster des Agrarstrukturwandels ab. Dieses ist Ausdruck der grundlegenden Veränderung der wirtschaftlichen Anreize für die Agrarproduktion.
Der Proteinabbau während der Reifung (Proteolyse) beeinflusst das Schmelzverhalten von Raclette-Käse stark. Mit einem multifaktoriellen Versuch wurde der Einfluss der Proteinase (Protein-spaltendes Enzym) der Laktokokken-Kultur und der Folienreifung auf das Schmelzverhalten von Raclette-Käse untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass die Proteinase eine Möglichkeit ist, um die Proteolyse im Käse zu steuern. Beim Raclette-Käse im ungeschmolzenen…
In den Jahren 1996 bis 1998 haben wir bei Grassilagen den Einfluss des Anwelkgrades auf die Gärung und die aerobe Stabilität untersucht. Einerseits silierten wir Futter von der gleichen Parzelle mit zwei TS-Gehalten im Praxismassstab in Hochsilos beziehungsweise Quaderballen. Andererseits haben wir vom gleichen Ausgangsmaterial wie für die Hochsilos beziehungsweise Ballensilage in einigen Fällen Gras…
Die Anforderungen an die mechanischen Eigenschaften und die Sauerstoffdurchlässigkeit von Silagestretchfolien werden von Folien aus dem Copolyester Ecoflex (BASF AG) erfüllt und aus mit Russ stabilisiertem Ecoflex fast erfüllt. Diese beiden Folien wurden zur Herstellung von Silageballen verwendet, die unter Dach, im Freien auf der Wiese und im Freien auf Paletten gelagert wurden. Je nach…