Archiv

2,688 Beiträge

Umwelt

Zehnder H.-J., Kopp P., Riesen T.

Kaliumversorgung und Abgabe von Radiocäsium bei Reben

Die Aufnahme von radioaktivem Cäsium (134Cs) durch Rebenblätter und die anschliessende Verteilung dieses Nuklids in der Pflanze wurde unter kontrollierten Bedingungen in einem Gewächshaus untersucht. Radiocäsium wurde als Chlorid auf die Blätter aufgetragen. Die Pflanzen wurden in Hydrokultur gezogen. Proben von Pflanzen und Wachstumsmedien wurden während der ganzen Wachstumsperiode analysiert. Radiocäsium gelangt sehr leicht durch…
Nutztiere

Pfirter H.P., Frey M., Gafner J.-L., Guidon D.

Weizen als Futtermittel für Mastgeflügel

Sowohl in der Schweiz als auch international sind die Erntemengen an Weizen in den letzten Jahren im Durchschnitt angestiegen. Dazu haben gute Flächenerträge und die Ausdehnung des Weizenanbaus, beispielsweise in den nördlichen Ländern Europas beigetragen. Weizen steht aus diesem Grunde vermehrt als Futtermittel zur Verfügung. Die Kenntnisse über die Eigenschaften von Weizen als Futtermittel für…
Pflanzenbau

Lehmann J., Briner H.-U., Mosimann E.

Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen 2001-2002

„Fünfundvierzig Sorten von Italienischem Raigras und 24 Sorten von Bastard-Raigras prüften wir in den Jahren 1997 bis 1999 an fünf Versuchsstandorten. Die Ansaaten erfolgten sowohl in Reinsaaten wie auch in Mischung mit Rotklee. Eigenschaften, welche untersucht wurden, waren: Ertragsvermögen, Jugendentwicklung, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Krankheiten, Verdaulichkeit und Ausdauer. Aufgrund der Ergebnisse werden folgende Züchtungen neu in…
Nutztiere

Gutzwiller A.

Milch, Schotte und Diätfutter in der Ferkelaufzucht

Wir untersuchten die Auswirkungen eines Diätfutters sowie der Zufütterung von Kuhmilch, Schotte oder Feuchtfutter während den ersten Tagen nach dem Absetzen auf die Gesundheit und die Leistungen von abgesetzten Ferkeln. Im ersten Versuch erhielten die Ferkel zusätzlich zum Festfutter während den ersten 6 Tagen nach dem Absetzen Kuhmilch, Schotte oder angefeuchtetes Futter, während die Kontrolltiere…
Pflanzenbau

Boller B.

Corvus und Pica, zwei neue, sozialere Mattenkleesorten

In der Schweiz kommen zwei neue Rotkleesorten des ausdauernden Mattenklee-Typs auf den Markt. CORVUS und PICA wurden auf eine geringere Aggressivität in Mischungen ausgelesen. Ihr Ertrag im ersten Hauptnutzungsjahr ist etwas geringer als bei den bisher bekannten Mattenkleesorten. Trotzdem verfügen sie über ausgezeichnete Resistenzen gegenüber Stengelnematoden, Echtem Mehltau und anderen wichtigen Krankheiten und sind ebenso…
Pflanzenbau

Widmer A., Kellerhals M., Rusterholz P.

Obst nachhaltig und konkurrenzfähig produzieren

Die wirtschaftliche und umweltschonende Produktion qualitativ hochwertiger Früchte ist das Ziel der Obstproduzenten. Die Forschung ist gefordert der Praxis die nötigen Grundlagen zu liefern. Produktion, Lagerung und Veredelung können noch weiter optimiert werden. Die neuen agrarpolitischen Rahmenbedingungen und die Öffnung der Märkte fordern die Obstbranche heraus. Am Beispiel der Apfelzüchtung, der Sortenprüfung bei Kern- und…
Pflanzenbau

Theiler R., H. Buser

Sortenvielfalt im Gemüsebau

„Aus der Vielzahl der angebotenen Gemüsesorten gilt es die für unsere Anbaubedingungen geeignetsten herauszufinden und bezüglich ihrem Wachstums- und Ertragsverhalten zu charakterisieren. Die Forschung hat insbesondere die Aufgaben, die genetischen und umweltbedingten Interaktionen zu ermitteln sowie anhand von Beziehungen zwischen dem Witterungsverlauf und dem Pflanzenwachstum die optimalen Erntezeiten und Uebergänge zur generativen Phase (Schossen) für…
Pflanzenbau

Städler E.

Kein Qualitätsgemüse ohne Pflanzenschutz

Der Pflanzenschutz im Gemüsebau ist komplizierter und anspruchsvoller als in allen anderen landwirtschaftlichen Kulturen. Der Hauptgrund liegt daran, dass es sehr viele verschiedene Gemüse gibt, dass sie aus verschiedenen Familien stammen und dass viele Pflanzenarten ihre eigenen Krankheiten und Schädlinge haben. Unsere Zählung der wichtigsten, immer wieder auftretenden Schädlinge allein, ohne die Krankheitserreger, liegt zurzeit…
Pflanzenbau

Schärer H.J., Hasler T

Feuerbrand, ein Dauerbrenner

Der Feuerbrand ist die gefährlichste Krankheit im Kernobstbau. Die Feuerbrand-Situation in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren dramatisch verändert und verlangt höchste Aufmerksamkeit. In weiten Teilen der Schweiz wurde die bakterielle Krankheit bereits nachgewiesen. Als Infektionsgebiete kamen im laufenden Jahr bedeutende Regionen der Kantone Thurgau, St. Gallen, Zürich und Luzern dazu. Wirksame und…
Pflanzenbau

Müller M.D., Poiger T., Buser H.-R.

Pflanzenschutzchemie – im Dienst von allen

Pflanzenschutzmittel (PSM) sind biologisch hochwirksame Produkte und sollen Kulturen vor Schadorganismen schützen. Ungeeignete PSM oder unsachgemässe Verwendung können jedoch zu beträchtlichen Schäden auf den Kulturen, in der Umwelt und bei Menschen führen. Neben der Wirksamkeit muss deshalb die Sicherheit des Produktes beurteilt werden. In diesem Beitrag wird das Verfahren zur Prüfung und Bewilligung von PSM…
Lebensmittel

Höhn E.

Früchte- und Gemüsequalität vom Anbau bis auf den Tisch

Karotten, Salat, Äpfel, Erdbeeren und andere Früchte und Gemüse sind gesund. Dies ist unbestritten, trotzdem essen die Schweizerinnen und Schweizer zuwenig dieser Nahrungsmittel. Gute Essqualität und attraktives Aussehen ist eine Voraussetzung für einen Mehrkonsum. Saftige, geschmackvolle Äpfel oder knackige, süsse Karotten erreichen die Konsumentinnen und Konsumenten nur, wenn jeder Schritt vom Anbau bis zum Verkauf…
Umwelt

Graf B., Höhn H., Holliger E., Siegfried W., Höpli H.-U.

Pflanzenschutz-Warndienst im Obst-und Weinbau heute und morgen

Seit mehr als vierzig Jahren betreibt die Forschungsanstalt Wädenswil (FAW) einen Prognosedienst für Schädlinge und Krankheiten bei mehrjährigen Obstgehölzen. Damit werden die Bemühungen der Produzenten für einen ökologischere Anbau unterstützt. Entwickelt als Entscheidungshilfe, wird dieser Prognosedienst in enger Zusammenarbeit zwischen der FAW, der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt (SMA), dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL), den kantonalen…
Umwelt

Baur R., Gut D

Begrünungspflege und Biodiversität im Deutschschweizer Rebbau

„In den Jahren 1994 bis 1999 wurden die Zusammenhänge zwischen Intensität der Unterwuchspflege und botanischer sowie faunistischer Vielfalt auf 11 Betrieben in klimatisch unterschiedlichen Weinbauregionen der Deutschschweiz untersucht. Pro Betrieb wurde eine botanisch homogene Parzelle halbiert. In einer Hälfte wurde die Unterwuchspflege leicht extensiviert (ohne Ertrags- und Qualitätsminderung), in der anderen blieb sie unverändert („“intensiv““).<br><br>Die…
Pflanzenbau

Baumann D.T., Total R.

Anbautechnik: der Schlüssel zum Qualitätsgemüse

Der Gemüsebau kann als vielfältigster und anspruchsvollster Produktionszweig der Schweizerischen Landwirtschaft bezeichnet werden. Obwohl das Gefüge von Kulturtechnik, Anbausystem und Produktionssystem nicht grundsätzlich von jenem anderer Produktionsbereiche abweicht, stellt die Kulturvielfalt und die Marktsituation im Gemüsebau besonders hohe Anforderungen an Fachwissen, Organisationstalent und betriebswirtschaftliches Geschick der Produzenten. In keinem anderen Produktionsbereich sind die Zeithorizonte für…
Weitere

Spiess E., Anken T., Heusser J., Weisskopf P., Högger C., Oberholzer H.-R.

Folgewirkungen von Bodenbearbeitungsmassnahmen

Übermässig hohe Bearbeitungsintensitäten brachten auch bezüglich der Lockerung keine erkennbaren Vorteile. Bei der Stabilität des gelockerten Bodengefüges gibt es hingegen gerätespezifische Unterschiede. Der durch die Bearbeitung ausgelöste Anstieg der Nitratkonzentration kann mit geeigneten Begrünungspflanzen bedeutend reduziert werden. Wider Erwarten hatte nicht die feinste Bearbeitung die stärkste Mineralisierung zur Folge. Die Unterschiede zwischen den Bearbeitungssystemen sind…
Weitere

Spiess E., Anken T., Heusser J., Weisskopf P., Högger C., Oberholzer H.-R.

Bodenbearbeitung: Energie-Input und Saatbettstruktur

Verschiedene Bearbeitungssysteme zeigen bei Böden mit hohem Bearbeitungswiderstand relativ grosse Unterschiede hinsichtlich Bearbeitungseffekt, Energiebedarf und -effizienz. Aktive Systeme (zapfwellengetriebene Werkzeuge) sind den passiven diesbezüglich überlegen. Dies trifft vor allem für das System des Zinkenrotors zu. Eine übermässige Steigerung der Bearbeitungsintensität erwies sich als ineffizient. Der Energie Input liegt in der gleichen Grössenordnung wie bei der…
Agrarwirtschaft

Radlinsky A., Theler C., Lehmann B.

Soziale Nachhaltigkeit in der Schweizer Landwirtschaft

Der sozialen Dimension kommt im Nachhaltigkeitskonzept eine zentrale Rolle zu. Im Rahmen einer Studie über die soziale Lage in der Schweizer Landwirtschaft werden zentrale Aspekte sozialer Nachhaltigkeit fundiert analysiert. Als theoretischer Ansatz dient das Konzept der Lebensqualität.<br>Im Frühjahr 2000 wurden 1‘500 Landwirtinnen und Landwirte im Kanton Bern mittels einer postalischen Umfrage mit standardisiertem Fragebogen über…
Pflanzenbau

Meisser M.

Ursachen von Nährwertschwankungen in Silomais

Eigenschaften wie Ertragsvermögen, Energiegehalt, Schmackhaftigkeit und hohe Futteraufnahme erklären die grosse Ausdehnung, die der Anbau von Silomais in den letzten 30 Jahren in Europa erfahren hat. Auch wenn Silomais die weltweit am häufigsten angebaute Futterpflanze ist, sind die Methoden der Nährwertschätzung noch verbesserungswürdig. Dazu müssen verschiedene Einflussfaktoren, insbesondere der des Wetters, besser ermittelt werden. Dieser…
Umwelt

Gulz P., Gupta S.-K.

Arsenaufnahme von Kulturpflanzen

In der Schweiz ist über Arsen in der Umwelt wenig bekannt. Zur Untersuchung der ökotoxikologischen Risiken dieses Schadstoffs wurde ein vom Schweizerischen Nationalfonds finanziertes Forschungsprojekt gestartet. Im Mittelpunkt dieses Projektes steht die Erarbeitung wissenschaftlicher Grundlagen, die zur Risikoabschätzung der Wirkungspfade Pflanze – Mensch, Pflanze – Tier – Mensch nötig sind. Bisher weiss man wenig über…