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Alföldi T., Tutkun-Tikir A.

Landwirtschaft in den Medien – Themen und Darstellungsperspektiven

Im Zentrum der vorliegenden Inhaltsanalyse steht die Frage, über welche landwirtschaftlichen Themen Schweizer Medien berichten und wie diese Themen dargestellt werden. 1588 Artikel aus sechs Deutschschweizer Zeitungen und 215 TV Beiträge aus drei Informationssendungen des Schweizer Fernsehens werden dazu inhaltsanalytisch ausgewertet. Der Untersuchungszeitraum umfasst die Stichjahre 1996, 2000, 2004 und 2006. Zahl und Umfang der…
Lebensmittel

Hadorn R., Piccinali P., Suter M.

Fettreduktion in Brühwürsten mittels Inulinzusatz

In einem Versuch mit Lyonern als typische Brühwurst wurden neben einer Kontrolle mit 22 % Speck (REF) in drei Versuchsverfahren jeweils 15 % Speck wie folgt ersetzt: 15 % Inulin­gel des Herstellers A (IG-A), 7,5 % Inulinpulver des Herstellers B plus 7,5 % Eiswasser (IP-B), 4,5 % Inulinpulver und 1 % Weizenfaser des Her­stellers C…
Lebensmittel

Höhn E., Baumgartner D., Crespo P., Gasser F.

Reifesteuerung und Apfellagerung mit 1-Methylcyclopropen (MCP)

Seit Herbst 2005 kann in der Schweiz SmartFresh™ (Wirkstoff 1-Methyl cyclopropen, MCP) zur Behandlung von Tafeläpfeln bei der Einlagerung eingesetzt werden. MCP ist ein Ethylenhemmer, und Enthusiasten erwarten, dass dessen Einsatz die Apfellagerung revolutionieren wird, ähnlich wie damals die Einführung der CA-Lagertechnik. Die Wirkung dieser Verbindung beruht auf der Blockierung der Ethylenrezeptoren. Dies hat zur…
Umwelt

Knop E., Herzog F.

Positiver Effekt vernetzter Ökowiesen auf Wirbellose

Die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen wird als eine der wichtigsten Massnahmen für die Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft betrachtet. Noch existieren dazu jedoch nur wenige empirische Untersuchungen. Um den Effekt der Habitatsvernetzung zu studieren, haben wir deshalb die Artenvielfalt von Landschnecken und Heuschrecken auf vernetzten und isolierten Ökowiesen verglichen. Die untersuchten vernetzten Ökowiesen waren…
Nutztiere

Maurer J., Schaeren W.

Eutergesundheit und Zellzahlen bei Milchschafen

Die Zellzahl in der Milch wird bei Kühen seit Jahrzehnten als wichtiges diagnostisches Hilfsmittel für die Erkennung von Euterentzündungen verwendet. Mit unserer in drei Betrieben während einer gesamten Laktation durchgeführten Untersuchung wollten wir abklären, welches die wichtigsten Mastitiserreger bei Milchschafen sind und ob die Bestimmung des Zellgehaltes als diagnostisches Hilfsmittel für die Erkennung von Euterentzündungen…
Lebensmittel

Maurer J., Schaeren W.

Schafmilch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel

Die Ziele der Erhebung bestanden darin, die Zusammensetzung und Qualität von Schafmilch (Lieferantenmilch) besser umschreiben zu können, sowie mögliche Unterschiede zwischen den zwei in der Schweiz am häufigsten gehaltenen Schafrassen (Lacaune, Ostfriesisches Milchschaf) sowie Kreuzungstieren dieser zwei Rassen, aufzuzeigen. Die Keimzahlen in den Lieferantenmilchproben waren sehr tief. In einzelnen Fällen wurden allerdings auch sehr hohe…
Pflanzenbau

Bissig B., Walter T.

Weidequalität zu verschiedenen Zeitpunkten

Im Rahmen der Revision der Ökoqualitätsverordnung 2008 sollen extensive Weiden neu mit einer Zusatzzahlung bedacht werden, sofern sie eine minimale ökologische Qualität aufweisen. Zur Diskussion stehende Varianten zur Beurteilung der Qualität basieren alle zumindest teilweise auf Zeigertaxa der Vegetation. Damit die Beurteilung objektiv ist, muss auch gewährleistet sein, dass eine Weide unter verschiedenen Rahmenbedingungen immer…
Pflanzenbau

Defila C

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2006

Das Jahr 2006 war geprägt durch einen kalten Winter 2005/2006 und durch hohe Temperaturen im Sommer und Herbst. Dies wirkte sich auch auf die Vegetationsentwicklung aus, indem die Vegetationsperiode 2006 sehr spät startete. Erst die warmen Temperaturen im April und Mai konnten den anfänglichen Rückstand der Vegetationsentwicklung wieder aufholen. Die hohen Temperaturen im Juni und…
Umwelt

Schwarz R., Chervet A., Hofer P., Sturny W.G., Zuber M

Kanton Bern fördert Ressourcen schonenden Ackerbau

Seit Ende der 50er Jahre ist die landwirtschaftliche Produktion auf Ackerflächen stark intensiviert worden. Als Folge von primär physikalischen Bodenbeanspruchungen, ausgelöst durch die wendende Bodenbearbeitung, ist die Fruchtbarkeit der Ackerböden gefährdet. Es war angezeigt, mit einer Handlungsstrategie ein praxistaugliches Anbausystem einzuführen, das die natürlichen Ressourcen schont und auch wirtschaftlich interessant ist. Die pfluglosen Anbausysteme, insbesondere…
Umwelt

Prasuhn V., Liniger H., Hurni H., Friedli S.

Bodenerosions-Gefährdungskarte der Schweiz

Die Bodenerosions-Gefährdungskarte gibt einen nationalen Überblick über das Abtragsrisiko der Schweizer Böden und vor allem für die Ackerböden. Mit Hilfe einer angepassten Version des empirischen Erosionsmodells «Universal Soil Loss Equation» (USLE) wurde die langfristige Bodenerosionsgefährdung flächendeckend im Hektarraster berechnet. Die Bodenerosions-Gefährdungskarte soll den Kantonen als Grundlage dienen, detaillierte Karten zu erstellen oder besonders gefährdete Gebiete…
Umwelt

Walter Th., Schneider K., Gonseth Y.

Schnittzeitpunkt in Ökowiesen: Einfluss auf die Fauna

Gemäss der heutigen Direktzahlungsverordnung dürfen Ökowiesen je nach Landwirtschaftszone frühestens am 15. Juni, 1. Juli oder 15. Juli geschnitten werden. Vorverlegungen des Schnittzeitpunktes sind mit der Einwilligung der kantonalen Naturschutzämter möglich. Im Rahmen der Revision der Verordnung wird eine liberalere Handhabung diskutiert. Basierend auf den Lebenszyklen der Vögel und der Tagfalter wird abgeschätzt, welche Wirkung…
Agrarwirtschaft

Rossier R., Wyss B.

Erwerbskombination – Kein Hindernis für die Hofnachfolge

Der landwirtschaftliche Strukturwandel wird nicht nur von der Aufgabe oder Übernahme eines bäuerlichen Familienbetriebs durch die nächste Generation bestimmt, sondern auch von der Entscheidung, ob der Betrieb im Vollerwerb oder in Erwerbskombination weitergeführt wird. In einer empirischen Untersuchung konnte gezeigt werden, dass nicht der Anteil der ausserbetrieblichen Erwerbstätigkeit für die Hofübernahmewahrscheinlichkeit massgebend ist, sondern andere…
Agrarwirtschaft

Schnyder A., Dumondel M., Weber M.

Wirtschaftliche Lage der Schweizer Landwirtschaft

Das Institut für Agrarwirtschaft der ETH Zürich analysiert periodisch die wirtschaftliche Lage der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe nach Performance und hypothetischem Wettbewerbsdruck, der entstünde, wenn sich die Preise ans EU Niveau anpassten. Die Performance hat sich zwischen 2000 und 2004 leicht verschlechtert. Hauptgrund sind sinkende Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse. Vor allem das verstärkte Engagement in der Paralandwirtschaft…
Lebensmittel

Jakob E., Badertscher R., Bütikofer U.

Zusammensetzung von Berner Alp- und Hobelkäse

In Berner Alp- und Hobelkäse von guter Qualität wurden die Gehalte an Wasser, Fett, Protein, Kochsalz, Milchsäure, flüchtigen Carbonsäuren und Nichtproteinstickstoff untersucht. Beim Alpkäse wurde zusätzlich der Calciumgehalt bestimmt, während bei den mit 25 Monaten Reifungszeit doppelt so alten Hobelkäse die freien Aminosäuren sowie die biogenen Amine gemessen wurden. Mit einem Wassergehalt in der fettfreien…
Pflanzenbau

Stäheli B., Koller N., Schüpbach H.

Flexibilisierung bei Wiesen des ökologischen Ausgleichs

Eine Machbarkeitsstudie zeigt auf, wie sich rund 300 Landwirte und Landwirtinnen entschieden, als sie bei der Bewirtschaftung ihrer Ökowiesen (rund 560 Hektaren) die Wahl zwischen der heutigen Variante (fixer Schnittzeitpunkt) und einer neuen Variante (flexibler erster Schnittzeitpunkt mit Zusatzbedingungen) hatten. Zusätzlich wurden mit dem Pilotversuch die grundsätzliche Machbarkeit und die Kontrollierbarkeit der neuen Variante abgeklärt.…
Agrarwirtschaft

Sichert I., Heitkämper K., Schick M.

Arbeitszeitbedarf für Verfahren im Tafelapfelanbau

Im Tafelapfelanbau ist ein hoher Einsatz an Handarbeit praxisüblich. Die handarbeitsintensiven Erntearbeiten nehmen mit etwa 40 % den grössten Anteil am Gesamtarbeitszeitbedarf ein. Ebenfalls zeitaufwändig und handarbeitsintensiv sind die manuelle Fruchtausdünnung, der Schnitt und die Formierungsarbeiten. Die Kenntnis der wesentlichen Einflussgrössen auf den Arbeitszeitbedarf sind für realistische Berechnungen wesentlich.
Agrarwirtschaft

Hartmann M., Haller T., Althaus P.

PreDaBa – Ein Tool zur Entwicklung von Preisszenarien

Die Abschätzung von zukünftigen Preisentwicklungen für Erzeugnisse und Vorleistungen im Schweizer Agrarmarkt bildet die Grundlage zur Modellierung von Entwicklungsszenarien. Aufgrund unterschiedlicher Preisannahmen ist aber die Vergleichbarkeit von verschiedenen Studien unter einander nicht gegeben. Das Institut für Agrarwirtschaft (IAW) der ETH Zürich entwickelte eine Datenbank (PreDaBa), aus welcher Preisszenarien erstellt werden können, die auf vergleichbaren Basisdaten…
Umwelt

Jossi W., Zihlmann U., Dubois D., Pfiffner L.

DOK – Versuch: Anbausystem-Effekte auf die Regenwürmer

Im DOK-Versuch werden seit 1978 zwei biologische und zwei konventionelle Anbauverfahren sowie ein ungedüngtes Kontrollverfahren miteinander verglichen. Regenwurm-Erhebungen von 2001 bis 2005 haben gezeigt, dass sowohl bei der Biomasse wie bei der Anzahl Regenwürmer keine gesicherten Unterschiede zwischen den mit Mist und Gülle gedüngten Verfahren D2, O2 und K2 festzustellen sind. Dabei waren die Werte…
Nutztiere

Siebenhaar M., Friedli K., Wechsler B.

Liegematten für Kühe nach Jahren noch komfortabel genug?

Die ersten weichen, verformbaren Liegematten, die in Liegeboxen-Laufställen eingesetzt wurden, sind mittlerweile rund zehn Jahre alt. Wie sich das Alter der Matten auf die Gesundheit der Gelenke der Kühe auswirkt, wurde anhand von Schadenserhebungen an den Sprunggelenken untersucht. Die Erhebungen fanden auf Praxisbetrieben statt, deren Matten zwischen acht und zehn Jahre im Einsatz standen. Die…
Lebensmittel

Fröhlich-Wyder M.-T., Bütikofer U., Guggisberg D., Wechsler D.

Kalzium in Raclettekäse: Bedeutung von pH-Wert und Komplexbildung

In einer vorangegangenen Arbeit von ALP wurde unter anderem der Einfluss von Zitronensäure auf die Schmelzeigenschaften von Raclette untersucht. Die Zitronensäure vermochte viel Kalzium aus der Kaseinmatrix herauszulösen und das Schmelzen zu verbessern. Um der Frage nachzugehen, wie bedeutend Art, Ausmass und Zeitpunkt einer pH-Absenkung während der Fabrikation sind, wurde ein weiterer Versuch durchgeführt. Es…
Nutztiere

Dufey P.-A.

Ausmastdauer und Fleischqualität bei Ochsen nach Sömmerung

Im beschriebenen Versuch wurden die Auswirkungen einer bestimmten Fütterungsstrategie während der Ausmast auf die Fleischqualität untersucht. Die Ausmast der Ochsen erfolgte nach der Sömmerung auf einer extensiven Bergweide. Der Versuch wurde mit 48 Limousin x Fleckvieh-Ochsen durchgeführt. Dabei standen sowohl die Dauer der Ausmast als auch möglicherweise auftretendes kompensatorisches Wachstum im Mittelpunkt des Interesses. Die…