Archiv

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Pflanzenbau

Boller B.

Neue Bastard-Raigräser: Antilope, Dorcas und Redunca

Bastard-Raigras hat Eigenschaften des Italienischen und des Englischen Raigrases. Mit den neuen Schweizer Sorten Antilope, Dorcas und Redunca stehen krankheitsresistente Typen zur Verfügung, die im Wuchs und im Konkurrenzverhalten dem Italienischen Raigras nahe kommen, aber durch die Einkreuzung von Englischem Raigras eine verbesserte Winterfestigkeit und im Hochsommer eine höhere Verdaulichkeit erreichen.
Nutztiere

Wechsler B., Oester H.

Das Prüf- und Bewilligungsverfahren für Stalleinrichtungen

Serienmässig hergestellte Aufstallungssysteme und Stalleinrichtungen für landwirtschaftliche Nutztiere unterliegen in der Schweiz einem Bewilligungsverfahren. Bewilligungen werden erteilt, wenn die Anforderungen an eine tiergerechte Haltung erfüllt sind. Das Verfahren wurde 1981 eingeführt und hat zu einer Verbesserung der Qualität der Tierhaltung geführt. Der Artikel gibt einen Überblick über den Ablauf des Verfahrens und die damit gemachten…
Nutztiere

Gebert St., Messikommer R., Pfirter H.P., Bee G., Wenk C.

Nahrungsfette und Vitamin E im Legehennenfutter

An Legehennen wurde der Einfluss von Nahrungsfetten mit unterschiedlichem Süttigungsgrad einerseits und verschieden hoher Vitamin E-Zulagen andererseits auf die Legeleistung sowie die Oxidationsstabilitut und das Fettsäuremuster von frischen und gelagerten Eiern untersucht. Es zeigte sich, dass die Vitamin-E-Konzentration im Eidotter durch eine Vitamin-E Zulage des Futters massgeblich beeinflusst werden kann. Ausserdem weisen die Ergebnisse auf…
Agrarwirtschaft

Lehmann H.-J., Heinzer C., Waldner R.

Landschaftskonzept Schweiz – Agrarräume nachhaltig nutzen

Die Biodiversität bildet seit jeher die Grundlage für die landwirtschaftliche Produktion und damit für die sichere Versorgung der Menschheit mit Nahrungsmitteln. Die Managementpläne für diese Ressourcen sind in der Regel aber nicht weitreichend genug, um die genetische Vielfalt für die Ernährung sicher zu stellen. Um diese wichtigen Ressourcen zu erhalten, wurden deshalb in den letzten…
Agrarwirtschaft

Freyer B.

Umstellung auf IP oder Bio – eine Prognose

Nach den Ergebnissen einer Umfrage im Baselbiet, den Entwicklungen seit Einführung von Art. 31 b Landwirtschaftsgesetz (LwG) und neueren agrar- und umweltpolitischen Entwicklungen, ist mittel- bis langfristig mit zirka 10 bis 15 % Biobetrieben zu rechnen, während IP bis auf wenige konventionelle Betriebe zum Standard wird. Es werden die Gründe für diese Prognose aufgezeigt.
Agrarwirtschaft

Freyer B.

Umfrage zum umweltgerechten Landbau in den Kantonen BL und BS

Im Rahmen eines interdisziplinören Forschungsprojektes über den umweltgerechten Landbau wurden im Baselbiet zirka 11 % der landwirtschaftlichen Betriebe befragt. Die IP-Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter der ersten Stunde sind Neuerungen gegenüber besonders aufgeschlossen, meist jünger, bezüglich der betrieblichen Faktorausstattung im Vergleich zu konventionell Wirtschaftenden begünstigt und prüfen die Betriebsausrichtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Bio wird nicht von vornherein…
Pflanzenbau

Schubiger F.X., Bosshard H.-R., Dietl W.

Nährwert von Alpweidepflanzen

Pflanzen von Alpweiden lieferten Futter mit unterschiedlichem Gehalt an Nettoenergie Laktation (NEL). Wertvolle Futtergräser hatten Ende Juni einen NEL-Gehalt von 6,5 Megajoule(MJ)/kg Trockensubstanz (TS), das schlecht verdauliche Borstgras aber nur einen von 4,7 MJ/kg TS. Klee und Kräuter enthielten deutlich weniger Zellwände, dafür mehr Rohprotein, viermal mehr Kalzium und doppelt soviel Magnesium wie die Gräser.
Pflanzenbau

Dietl W.

Wichtige Pflanzenbestände und Pflanzenarten der Alpweiden

Das artenreiche und ausdauernde Pflanzenkleid unserer Alpweiden bildet die Grundlage der Alpwirtschaft. Die wechselnden natürlichen Bedingungen sowie die verschiedenen Massnahmen der Düngung, Nutzung und Pflege ermöglichen eine grosse Vielfalt der Standorte und der Pflanzenbestände. Es sind Gemeinschaften von Gräsern, Kleearten und anderen krautigen Arten, die die Ertragsfähigkeit und den Futterwert entscheidend beeinflussen.
Nutztiere

Walser P., Pfirter P.

Futtereinflüsse auf das Verzehrsmuster bei Legehennen

Bei Legehennen können Verhaltensstörungen, in erster Linie Federpicken und Kannibalismus, grosse wirtschaftliche Verluste verursachen. Zu ihrer Entstehung tragen verschiedene Faktoren bei. Eine entscheidende Rolle spielt die täglich für Nahrungssuche und -aufnahme investierte Zeit, die sich verlängern lässt und dazu beitragen kann, das gegenseitige Picken zu vermindern.
Nutztiere

Schmid I., Wechsler B.

Artgemässe Haltungssysteme für japanische Wachteln

Japanische Wachteln werden für die Fleisch- und Eierproduktion meist in Batteriekäfigen gehalten. In einem vierjährigen Forschungsprojekt beobachteten wir das Normalverhalten dieser Tierart in naturnahen Aussenvolieren und führten Experimente zur Legenestwahl und zur Reduktion der Aggressionen in Zuchtgruppen durch. Die Ergebnisse zeigen, dass es möglich sein sollte, artgemässe und praxistaugliche Haltungssysteme für japanische Wachteln zu entwickeln.
Nutztiere

Kessler J., de Faria A.

Organische Spurenelement-Mischung in der Milchviehfütterung

Die Ergänzung einer üblichen Milchviehration mit organischen im Vergleich zu anorganischen Spurenelement-Verbindungen führt zu keiner Verbesserung der Milchleistung. Auch die Zusammensetzung der Milch sowie die Milchzellzahl wird nicht wesentlich beeinflusst. In der Spurenelement-Konzentration der wichtigsten Zielorgane sind nur geringe Unterschiede zu beobachten. Das Gleiche gilt für die vom Spurenelement-Angebot abhängigen Blutparameter.
Lebensmittel

Künsch U., Schärer H., Hurter J., Konrad P., Kressebuch B., Jelmini G., Chettrini S.

Ca-Gehalt von Broccoli und Federkohl: Einfluss der Anbauverfahren

Eine tägliche Kalziumversorgung von 800 bis 1200 mg im jugendlichen Alter wirkt einem späteren Knochenschwund (Osteoporose) entgegen. Vegetarisch orientierte Konsumentinnen und Konsumenten sind auf kalziumreiches Gemüse angewiesen. Neue Erkenntnisse zeigen, dass bei Kohlarten – speziell bei Broccoli und Federkohl – die Bioverfügbarkeit von Kalzium (Ca) praktisch so gut ist wie bei Milchprodukten. Broccoli na Federkohl…
Lebensmittel

Bachmann H.-P.

Lipolyse im Käse: nicht zu viel – nicht zu wenig

Eine zu starke Lipolyse (Fettspaltung) führt zu ranzigen Käsen, was diese völlig entwertet. Es erscheint aber plausibel, doss die Spaltprodukte aus der Lipolyse, wenn sie nur in kleinen Mengen vorliegen, das Aroma des Käses entscheidend mitprägen können. In der Tat korrelierte in verschiedenen Käseversuchen der FAM eine verstärkte Lipolyse mit einer höheren Aromaintensität und einer…
Umwelt

Schaffner D., Keller S.M., Fried P.M.

Spontanbegrünung von Brachen – im Mittelland sinnvoll?

Während drei Jahren haben wir überprüft, ob auf typischen Ackerböden des Mittellandes durch Spontanbegrünung vielfältige Pflanzenbestände auf Bracheflächen entstehen. Es traten keine seltenen Arten auf und die Vielfalt an Blütenpflanzen blieb tief. Ausserdem waren auf spontan begrünten Flächen mehr landwirtschaftliche Problemunkräuter zu beobachten als auf Vergleichsflächen, die mit einer Buntbrachemischung angesät worden waren. Erfahrungen aus…
Umwelt

Jossi W., Dubois D.

Kartoffelkäferbefall, Ertragsverluste und Bekämpfungsschwelle

Der Kartoffelkäfer kann bei warmer, trockener Witterung beträchtliche Ertragseinbussen an Kartoffeln verursachen. Messungen haben ergeben, dass eine Kartoffelkäferlarve 40 bis 50 cm2 Blattfläche zerstört. Ab einem Befall von fünf Larven pro Pflanze sind wirtschaftliche Schäden zu erwarten. Eine Bekämpfung ist angebracht, wenn auf etwa 30 Prozent der Pflanzen junge Larven festgestellt werden.
Umwelt

Forrer H.-R., Jenny E., Hecker A.

Bekämpfungsschwellen für Septoria tritici bei Weizen

Die Septoria tritici-Blattdürre ist heute zu einer der wirtschaftlich wichtigsten Weizenkrankheiten in der Schweiz geworden. Seit 1997 dürfen Fungizide zu deren Bekämpfung eingesetzt werden. Basierend auf Feldversuchen von 1993 bis 1996 mit unterschiedlichen Befallssituationen und Sorten ermittelten wir Bekämpfungsschwellen. Diese schätzten 30 von 33 Situationen richtig ein und empfohlen – richtigerweise – nur in einem…
Pflanzenbau

Schubiger F.X., Bosshard H.-R., Lehmann J.

Nettoenergiegehalt von Futtergräsern

Gräser liefern Futter mit unterschiedlichem Gehalt an Nettoenergie Laktation. Je nach Entwicklungsstadium, Jahreszeit und Wetter fällt dieser Gehalt höher oder tiefer aus. Englisches Raigras gehörte in unseren Versuchen zu den qualitativ wertvollsten Arten. Die Rangfolge der übrigen Arten bezüglich Energiegehalt hing davon ab, ob wir die Pflanzen bei gleichem Aufwuchsalter oder gleichem Entwicklungsstadium miteinander verglichen.
Pflanzenbau

Mediavilla V., Bassetti P., Konermann M., Schmid-Slembrouck I.

Optimierung der Stickstoffdüngung und Saatmenge im Hanfanbau

Hanf (Cannabis sativa L.) wird in letzter Zeit in der Schweiz und mehreren Nachbarländern wieder angebaut und als Industriepflanze genutzt. Die Fasern werden zum Beispiel für Papier und Verbundwerkstoffe eingesetzt. Zusützlich können Samen, Öl und Duftstoffe der Blüten mit Erfolg vermarktet werden. Hanf ist an unsere klimatischen Bedingungen gut angepasst und eignet sich für einen…
Pflanzenbau

Keller B.

Gentechnik und ihre Anwendungen im Pflanzenbau

Gentechnik ist in der heutigen Landwirtschaft eine Realität. In Nord- und Südamerika werden transgene Sorten auf einer landwirtschaftlichen Flä angebaut, die dreimal der Gesamtfläche der Schweiz entspricht. Neben den bereits zugelassenen Sorten wird bei mehr als 60 verschiedenen Kulturpflanzen daran gearbeitet, gentechnisch veränderte Pflanzen zu züchten. Die möglichen Folgen dieser dynamischen Entwicklung für Landwirtschaft, Umwelt…
Nutztiere

Wechsler B., Huber-Eicher B.

Haltungsbedingte Ursachen des Federpickens bei Hühnern

Die Verhaltensstörung Federpicken bereitet in der Legehennenhaltung tierschutzrelevante Probleme und wirtschaftliche Einbussen. In einer Reihe von Experimenten konnten wir mehrere Haltungsfaktoren identifizieren, die eine signifikanten Einfluss auf die Häufigkeit des Federpickens und das Ausmass der Gefiederschäden haben. Die Ergebnisse zeigen, dass der Beschäftigungssituation der Tiere und der Anordnung der Sitzstangen besondere Beachtung zu schenken ist.
Nutztiere

Marguerat C., Leuenberger H., Weilenmann-Bossart M.

50 Jahre Chamau: Rück- und Einblick in die Jahre 1961 bis 1998

50 Jahre Versuchstätigkeit auf dem Lehr- und Versuchsgut der Chamau, ETH, lassen sich kaum auf einigen Seiten zusammenfassen. Dieser Rückblick auf nahezu 60 abgeschlossene Promotionsarbeiten soll dennoch Einblick geben in die Versuchstätigkeit zwischen 1960 und 1998 und die in dieser Froschungsperiode verfolgten Forschungsschwerpunkte hervorgeben.
Nutztiere

Marguerat C., Leuenberger H., Gerwig C.

50 Jahre Chamau: Rückblick auf die Jahre 1948 bis 1960

„Das 50-jährige Jubiläum ist Anlass zum Rückblick über die Entwicklung der Forschung auf dem „“Lehr- und Versuchsgut Chamau““. Resultate aus dieser Forschung wurde in der ganzen Welt publiziert und sie haben landwirtschaftliche und ökologische Entscheide mitgeprägt.<br>roduktionstechnische Aspekte stehen nach wie vor im Zentrum, aber in den letzten Jahren haben die Qualität der Produkte und Aspekte…
Nutztiere

Kessler J., Morel I.

Vitamin A-Konzentration in Kalbslebern: Eine Praxiserhebung

Eine über dem Bedarf liegende Versorgung des Mastkalbes mit Vitamin A führt zu einer Anreicherung von Vitamin A in der Leber. Dies ist aus der Sicht der Humanernährung unerwünscht. Futtermittelindustrie und Kälbermäster wurden durch die RAP über diese Problematik aufgeklärt. Wie die neusten Ergebnisse zeigen, hat seitdem die Vitamin A-Konzentration in den Kalbslebern deutlich abgenommen.
Nutztiere

Bruckmaier R.

Vorstimulation, Milchabgabe und -leistung bei der Eringerkuh

Bei Rindrassen, die nicht primär für die Milchproduktion gezüchtet werden, wurden Untersuchungen über Melkbarkeit und Milchflussverlauf beim Maschinenmelken bisher kaum durchgeführt. Die Eringerkühe, bei denen die Milchproduktion züchterisch nicht im Mittelpunkt steht, deren Milch aber in der Regel für die Käseproduktion verwendet wird, haben den Ruf, dass sie nur durch sehr intensive Stimulation gemolken werden…
Pflanzenbau

Sturny W. G.

Direktsaat: ein Anbausystem ohne Bodenbearbeitung

Landwirtschaftliche Böden werden zunehmend mit schweren Lasten befahren und intensiver bearbeitet. Dadurch werden die Böden strukturlabiler. Ihre Tragfähigkeit muss stark erhöht werden. Die Direktsaat – ein Anbausystem ohne jede Bodenbearbeitung – bietet hier einen Lösungsansatz: sie ist besonders baden- und gewässerschonend durchzuführen, gleichzeitig werden Arbeitsaufwand und Produktionskosten markant gesenkt.
Agrarwirtschaft

Harder W.

Parlament verabschiedet Agrarpolitik 2002

Das Parlament hat am 29. April 1998 das neue Landwirtschaftsgesetz verabschiedet. Damit wurde eine wichtige Phase der mit dem Siebten Landwirtschaftsbericht 1992 eingeleiteten Agrarreform erfolgreich abgeschlossen. Kernpunkte der Agrarreform sind die Ausrichtung der Landwirtschaft auf den Markt und die Abgeltung gemeinwirtschaftlicher und ökologischer Leistungen mit Direktzahlungen.
Umwelt

Schaffner D., Schwab A., Zwimpfer T., Kappeler P.

Saatmischungen beeinflussen die Vielfalt in Buntbrachen

Während vier Jahren wurden verschiedene Buntbrachemischungen auf unterschiedlichen Ackerstandorten des Mittellandes hinsichtlich ihrer botanischen Entwicklung untersucht. Dabei zeigte Sich, dass Pflanzenbestände aus artenreichen Mischungen während des gesamten Untersuchungszeitraums vielfältig blieben. Unter schlechten Standortverhältnissen oder mit der Saat ungeeigneter Mischungen nahm die Artenzahl schon im dritten Jahr deutlich ab.
Umwelt

Denoth F., Egli M., Allgöwer B.

P-Verluste durch Abschwemmung – Ein Bewertungsmodell

Besonders durch oberflächliche Abschwemmung werden dem Sempachersee seit Jahrzehnten eutrophierende Mengen an Phosphor zugeführt. In dieser Arbeit wird ein Modell vorgestellt, das landwirtschaftlich genutzte Flächen einer Abschwemm-Gefährdungsstufe zuordnet. Die Analyse wird mit einem Geographischen Informationssystem (GIS) durchgeführt. Es integriert dabei Bodendaten genauso wie Informationen zur Topogrophie und Nutzungsintensität.
Pflanzenbau

Walther U., Weisskopf P., Jäggli F.

Schätzung der optimalen N-Düngung zu Wintergetreide?

Die heutigen Verfahren zur Schätzung der optimalen N-Düngung enthalten nur qualitative oder grob geschätzte Angaben. Mit Hilfe von Stundorteigenschaften und Angaben zur Bewirtschaftung von 822 Parzellen wurde versucht, einige Einflussfaktoren besser zu quantifizieren, um mit deren Hilfe die N-Düngung ohne Bodenuntersuchung annähernd zu optimieren. Der Erfolg des Vorhabens blieb jedoch leider grösstenteils aus. Die Nmin-Methode…