Archiv

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Nutztiere

Steiner B., Keck M., Keller M., Weber K.

Vergleich des Abflussverhaltens auf planbefestigten Laufflächenbelägen in Rinderställen

Verschmutzte Laufflächen in Rinderställen stellen Flächenquellen für Ammoniakemissionen dar. Zur Emissionsminderung wurde der Einfluss des Gefälles auf das Abflussverhalten von Wasser im halbtechnischen Massstab bei sieben unterschiedlichen Laufflächenbelägen quantifiziert. Die Beläge wurden mit einem Kot-Harn-Gemisch standardisiert verschmutzt. Als Messparameter dienten die Zeitdauer des Abflusses, die Masse sowie die Ausbreitungsfläche der zurückbleibenden Flüssigkeit. Bei allen Parametern…
Pflanzenbau

Ballmer T., Hebeisen T., Wüthrich R., Gut F.

Potenzial der Tröpfchenbewässerung im Kartoffelbau bei veränderten Klimabedingungen

Von 2008 bis 2010 untersuchte die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz- Tänikon ART die Wirksamkeit einer Tröpfchenbewässerung bei den Sorten Agria und Charlotte. Bewässerungsschläuche waren bei identischer Wasserzufuhr zwischen den Reihen oder in jeder Dammkrone ausgelegt. Nur im 2008 waren die Rohwarenerträge der bewässerten Verfahren tendenziell höher. Im 2008 und 2009 erbrachte die Sorte Agria 12 bis…
Umwelt

Zihlmann U., Jossi W., Oberholzer H., Weisskopf P., Richner W., Krebs H., Tschachtli R., Nussbaumer A.

Bedeutung des Bodens im Anbausystemversuch Burgrain

Im Versuch Burgrain (1991–2008) in Alberswil LU mit Böden auf Schwemmlehm und Moräne zeigte sich, dass die Bodenbeschaffenheit oft den grösseren Effekt auf die untersuchten Parameter hatte als die Anbausysteme IPintensiv (ÖLN mit hohem Hilfsmitteleinsatz), IPextensiv (ÖLN mit reduziertem Hilfsmitteleinsatz) und biologisch. Die Parzellen mit tiefgründigen gleyigen Kalkbraunerden und 4 % Humus beziehungsweise 22 %…
Nutztiere

Gafner J.

Mikrobiologische Qualität von Futtermitteln

Die Qualität eines Futtermittels wird nicht allein durch seinen Nährstoffgehalt, die enthaltenen Rohstoffe oder die Bekömmlichkeit bestimmt. Auch sein Aussehen und seinen sensorischen Eigenschaften sind nicht allein dafür ausschlaggebend, sondern vor allem sein hygienischer Zustand. Der vorliegende Artikel stellt eine Methode zur Bewertung der mikrobiologischen Qualität von Futtermitteln sowie deren Umsetzung in Europa, mit Schwerpunkt…
Pflanzenbau

Mascher F., Matasci C., Kellenberger S., Beuret B., Beuret M., Busslinger G., Doernte J., Gygax M., Hecker A., Heinzer L., Hoschstrasser M., Horner M., Kunz P., Merz U.

Virulenzmonitoring und Populationsstruktur des Echten Mehltaus von 2003 bis 2010

Die Züchtung von Weizensorten, die gegen den Echten Mehltau resistent sind, bedingt Informationen über die Virulenzen und die Virulenzstruktur der hiesigen Mehltaupopulationen. In der vorliegenden Arbeit wird eine neuartige Methode der Virulenzanalyse vorgestellt. Sie erlaubt eine globale Analyse der vorhandenen Virulenzen statt wie in früheren Studien die einzelnen Virulenzen gesondert zu erfassen. Die Differenzialsorten werden…
Umwelt

Schneider F., Rist S.

Die Bedeutung von Ästhetik bei der Umstellung auf Direktsaat

Direktsaat ist eine wirksame Erosionsschutzmassnahme, die ökologische und ökonomische Vorteile aufweist. Obwohl ihre Verbreitung seit Mitte der 1980er Jahre kontinuierlich gestiegen ist und ihre Anwendung von einigen Kantonen aktiv gefördert wird, ist ihr Anteil am gesamten Ackerland mit ca. 4 % nach wie vor gering. Die vorliegende Studie über die Gründe der Übernahme respektive Ablehnung…
Nutztiere

Stranzinger G., Achermann J., Fengtang Y., Burger D.

Chromosomenstudien und andere Erhebungen an Equidenkreuzungen

Kreuzungen zwischen Pferd und Esel treten in der Natur auf und sie werden als Maultiere und Maulesel in der Landwirtschaft verwendet. Andere Kreuzungstypen sind selten und wenig erforscht. Systematische Kreuzungsversuche werden nur mit Ausnahmeregelungen erlaubt, sind sehr zeit-und kostenaufwendig und werden daher selten durchgeführt. In dieser Arbeit werden Kreuzungstiere aus der Kombination Hauspferd, Przewalski und…
Agrarwirtschaft

Fischer M., von Felten S., Lauber S.

Heimfutterfläche – Schlüsselparameter der Sömmerungsnachfrage

Die Entwicklung der Alpwirtschaft hängt stark von der Entwicklung der Heimbetriebe ab. Gemäss repräsentativen Befragungen sömmernder (n = 856) und nicht-sömmernder Heimbetriebe (n = 233) in der Schweiz ist die vorhandene Futterfläche auf den Heimbetrieben ein Schlüsselparameter der Sömmerungsnachfrage: Sie ist sowohl wichtigster Sömmerungs- und Nicht-Sömmerungsgrund als auch potenzieller und tatsächlicher Ausstiegsgrund. In den kommenden…
Umwelt

Jahrl I., Rudmann C., Pfiffner L., Balmer O.

Motivationen für die Umsetzung von Ökoausgleichsmassnahmen

Die Schweizer Agrarpolitik verfolgt das Ziel, durch Direktzahlungen die ökologischen Leistungen von Landwirtschaftsbetrieben zu fördern. Evaluierungsprogramme zeigen jedoch, dass finanzielle Anreize allein nicht ausreichen, um die Umsetzung von Ökoausgleichsmassnahmen zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund wurde untersucht, welche Rolle ökonomische, ökologische und soziale Motivationen bei der Umsetzung von Massnahmen im Ökoausgleich für Landwirte im Talgebiet spielen.…
Agrarwirtschaft

von Felten S., Fischer M., Lauber S.

Alpwirtschaft in der Schweiz: Befragungen zu Situation und Wahl der Sömmerungsbetriebe

Parallel zur Landwirtschaft im Talgebiet befindet sich auch die Alpwirtschaft im Wandel. Im Rahmen des Verbundprojektes AlpFUTUR wurden drei repräsentative schriftliche Befragungen durchgeführt: Bewirtschaftende von Alpbetrieben sowie sömmernder und nicht-sömmernder Heimbetriebe wurden zu Fakten, Meinungen und Einschätzungen befragt. Die Ergebnisse zeigen unter anderem die nach wie vor starke Verankerung der Alpwirtschaft in der Schweizerischen Landwirtschaft:…
Pflanzenbau

Sanvido O., Romeis J., Bigler F.

Herausforderungen beim Umweltmonitoring von gentechnisch veränderten Pflanzen

Der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVP) muss laut Gentechnikgesetz in der Schweiz von einem Umweltmonitoring begleitet werden. Das Umweltmonitoring soll dazu beitragen, mögliche negative Auswirkungen auf die Umwelt möglichst frühzeitig zu erkennen und allfällige Massnahmen zu ergreifen. Entsprechend müssen die Behörden in der Lage sein, Umweltveränderungen zu erkennen und als Umweltschaden einzustufen. Aus unserer…
Pflanzenbau

Maltas A., Charles R., Bovet V., Sinaj. S.

Ertrag und Stickstoffdüngung im Pflanzenbau: Langfristige Wirkung organischer Dünger

Seit 1976 werden an der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in Changins die Auswirkungen des Einsatzes verschiedener organischer Dünger (Senf-Gründüngung, Getreidestroh, 35 und 70 t ha-1 Mist alle drei Jahre und 60 m3 ha-1 Gülle alle drei Jahre) getestet. Diese Studie untersucht deren langfristige Auswirkungen (34 Jahre) auf die Erträge der Kulturen, den Bedarf an Stickstoffdünger…
Nutztiere

Fuhrer J., Calanca P.

Klimawandel beeinflusst das Tierwohl bei Milchkühen

Mit dem Klimawandel steigen die Temperaturen in der Schweiz. Damit nimmt auch das Risiko für Hitzestress bei Nutztieren zu. Basierend auf der Auswertung eines Temperatur- Feuchte-Indexes für ausgewählte Standorte konnte gezeigt werden, dass dieses Risiko im Tagesdurchschnitt für Milchkühe während der letzten 30 Jahre an mehreren Orten bereits deutlich angestiegen ist, während sich die Extremwerte…
Pflanzenbau

Maltas A., Oberholzer H., Charles R., Bovet V., Sinaj S.

Langfristige Wirkung von organischen Düngern auf die Bodeneigenschaften

Die Auswirkungen unterschiedlicher Düngungsverfahren werden von der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW am Standort Changins seit 1976 getestet. Einerseits wurden organische (Gründüngung, Getreidestroh, 35 bzw. 70 t ha-1 Mist alle drei Jahre und 60 m3 ha-1 Gülle alle drei Jahre) andererseits mineralische Dünger (vier abgestufte Stickstoffmengen) eingesetzt. Diese Studie untersucht die Langzeiteffekte dieser Düngungsverfahren auf die…
Nutztiere

Burren A., Flury C., Aeschlimann C., Hagger C., Rieder S.

Populationsstruktur und genetische Diversität von Schweizer Schafrassen

Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Jahr der Biodiversität erklärt. Der Schweizerische Schafzuchtverband stellte in diesem Kontext Herdebuchdaten der vier grössten Schweizer Schafrassen zur Analyse der genetischen Diversität zur Verfügung. Untersucht wur-den das Braunköpfige Fleischschaf (BFS; n=10 858), das Schwarzbraune Bergschaf (SBS; n=10 964), das Walliser Schwarznasenschaf (SN; n=14 371) und das…
Agrarwirtschaft

Böni R., Seidl I.

Alpprodukte und Alpdienstleistungen – Angebot in ausgewählten Regionen der Schweiz

Alpprodukte sind Nischenprodukte, die auf öffentliches Interesse stossen. An einer Angebotserhebung zu Alpprodukten und -dienstleistungen beteiligten sich 262 Alpbewirtschafter aus sechs Regionen. Diese Befragung zeigt, dass der Produktions- und Angebotsschwerpunkt beim traditionellen Produkt Alpkäse liegt; dieser wird oft direkt – in kleinen Mengen – vermarktet. Während die schweizweite Alpkäse-Produktion in den letzten Jahren stieg, ist…