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2,688 Beiträge

Umwelt

Lansche J., Koch P., Mouron P., Gaillard G.

Methodische Herausforderungen bei der Umweltproduktdeklaration von Landwirtschaftsprodukten

Die Europäische Union (EU) beabsichtigt, eine Umweltproduktdeklaration von landwirtschaftlichen Erzeugnissen einzuführen. Hierbei stellt sich die Frage, inwieweit aus dem Schweizerischen Blickwinkel die verschiedenen methodischen Vorgaben für diesen Zweck geeignet sind. Agroscope hat deshalb zusammen mit Koch Consulting im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) die relevanten Richtlinien verglichen. Darauf aufbauend wurden die wichtigsten Auswirkungen der…
Pflanzenbau

Büchi L., Mouly P., Amossé C., Bally C., Wendling M., Charles R.

Zerstörungsfreie Methode zur Schätzung der Biomasse von Zwischenkulturen

In dieser Studie wird eine zerstörungsfreie Methode zur Schätzung der Biomasse von Zwischenkulturen auf der Grundlage einer Prüfung im Feld von Bodenbedeckungsgrad und Vegetationshöhe vorgestellt. Mit einer Bestimmung der Biomasse lässt sich der erwartete Nutzen der Zwischenkultur abschätzen, wie die Unkrautunterdrückung durch Konkurrenz, die Prävention der Bodenerosion und eine Auswaschung von Nitraten sowie die Zufuhr…
Nutztiere

Manceau B., Martrou J.-L.

Wirtschaftlicher Ansatz des LACTOBEEF-Projekts

Mit der Sömmerung von Mastrindern auf der Alp, können die Vorteile der Molkenverwertung und der Optimierung der Anzahl gesömmerter Tiere miteinander verbunden werden. Im Rahmen des LACTOBEEF-Projekts wurde auf zwei Alpbetrieben des Regionalen Naturparks Gruyère Pays-d’Enhaut, wo die Molke sonst für die Schweinemast verwendet und Milchrinder gehalten werden, je ein Versuch zur Molkeverwertung mit Mastrindern…
Nutztiere

Gallot M., Buchwalder G., Beuret B., Cecilio J.-M., Guinemer M., Marigo P., Frosini S., Charrière J.-D.

Einfluss von Herbst-Zwischenkulturen auf die Entwicklung von Honigbienenvölkern

Der Anbau von Zwischenkulturen und Gründüngung ist im Herbst zur Bedeckung des Bodens nach der Getreideernte eine in der Landwirtschaft geläufige Praxis. Einige Imker freuen sich über diese Möglichkeit des Ausfliegens, andere befürchten hingegen nach dem Ausfliegen in Zwischenkulturen eine Schwächung der Bienenvölker und eine vorzeitige Erschöpfung der Winterbienen. Der hier vorgestellte Versuch hatte zum…
Lebensmittel

Willersinn C., Mack G., Mouron P., Siegrist M.

Kartoffelverluste in der Schweiz vom Feld bis zum Teller

Diese Studie erhebt aufgrund von Befragungen die Kartoffelverluste entlang der Wertschöpfungskette vom Feld bis zum Teller in der Schweiz. Die Resultate zeigen, dass 41–46% aller produzierten Verarbeitungskartoffeln und 53–56% aller Speisekartoffeln nicht vom Konsumenten verzehrt werden. Diese Verluste sind aber nicht einfach verloren. Drei Viertel der Verluste bei Speisekartoffeln und 90% der Verluste bei Verarbeitungskartoffeln…
Pflanzenbau

Ramseier H., Lebrun M., Steinger T.

Anwendung der Bekämpfungsschwellen und Warndienste in der Schweiz

Gemäss Direktzahlungsverordnung sind die Schweizer Landwirte verpflichtet, bei direkten Pflanzenschutzmassnahmen Schadschwellen sowie Empfehlungen von Prognose- und Warndiensten zu berücksichtigen. Um abschätzen zu können, wie gut diese Vorgabe im Feldbau noch befolgt wird, wurde 2013-2014 eine anonyme Umfrage bei Landwirten und Lohnunternehmern durchgeführt. Insgesamt wurden 477 Fragebogen zurückgeschickt, 456 konnten für die Auswertung berücksichtigt werden. Die…
Pflanzenbau

Brabant C., Levy Häner L.

Einfluss der Stickstoffdüngung und ihrer Aufteilung auf die Backqualität von Weizen

Bestimmte Arten der Brotherstellung erfordern einen hohen Proteingehalt und genau definierte rheologische Eigenschaften. Der Proteinanteil von Schweizer Weizensorten ist hoch, schwankt jedoch beträchtlich und ist in gewissen Jahren für die Brotherstellung unzureichend. Von 2011 bis 2013 wurde eine Studie mit vier Weizensorten und sieben verschiedenen Stickstoffdüngungsverfahren durchgeführt. Dabei sollte einerseits der Einfluss der Stickstoffdüngung (Dosis…
Pflanzenbau

Levy L., Brabant C.

Die Kunst, den Stickstoffdünger für einen optimalen Ertrag und Proteingehalt von Weizen aufzuteilen

Die Branchenorganisation Getreide hat ein System zur Bezahlung der Ernte von Weizen der Klasse Top nach ihrem Proteingehalt eingerichtet. Agroscope hat Versuche durchgeführt, um die Auswirkungen einer Aufteilung der Stickstoffdüngung auf den Ertrag und die Qualität von Weizen zu untersuchen. Bei unseren Klima- und Bodenbedingungen ergab eine Aufteilung von 20-40-80 kg N/ha (3. Gabe im…
Pflanzenbau

Suter D., Frick R., Hirschi H., Aebi P.

Neue Sorten von Westerwoldischem Raigras und Perserklee empfohlen

Von 2013 bis 2015 prüfte Agroscope 33 Sorten des Westerwoldischen Raigrases (Lolium multiflorum Lam. var. westerwoldicum Mansh.) und fünf Sorten des Perserklees (Trifolium resupinatum L.) auf ihre Anbauwürdigkeit. Bewertet wurden Ertrag, Güte des Bestandes, Ausdauer, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Trockensubstanzgehalt und Konkurrenzkraft. Beim Westerwoldischen Raigras kam der Gehalt an verdaulicher organischer Substanz hinzu. Folgende Westerwoldische Raigräser…
Pflanzenbau

Schürch S.

Fusarien auf Mais: Evaluation der Empfindlichkeit von in der Schweiz angebauten Sorten

Ein Befall mit Fusarien reduziert Quantität und Qualität der Ernte von Körnermais. Die von diesen pathogenen Pilzen produzierten Mykotoxine stellen eine Gefahr für die Gesundheit der gefütterten Tiere dar. Die Resistenz der angebauten Sorte gegenüber Fusarien ist ein wichtiger Faktor im Hinblick auf die Befallsstärke und den Gehalt an Toxinen und damit auch für eine…
Umwelt

Oehl F., Oberholzer H.-R., van der Heijden M. G. A, Laczko E., Jansa J., Egli S.

Arbuskuläre Mykorrhizapilze als Bioindikatoren in Landwirtschaftsböden

Arbuskuläre Mykorrhizapilze (AM-Pilze) sind Bodenpilze und bilden eine leistungsfähige Symbiose mit den meisten Nutz- und Wildpflanzen. Sie fördern das Pflanzenwachstum und die Bodenstruktur. Einzelstudien aus der Schweiz liessen vermuten, dass sich gewisse Arten als Bioindikatoren für verschiedene Böden sowie Landnutzungstypen eignen. In einer breit angelegten Studie wurden über die ganze Schweiz verteilt die AM-Pilze (Sporengemeinschaften)…
Umwelt

Zellweger-Fischer J., Althaus P., Birrer S., Jenny M., Pfiffner L., Stöckli S.

Biodiversität auf Landwirtschaftsbetrieben mit einem Punktesystem erheben

Die Biodiversität im Kulturland hat in den letzten Jahrzehnten zum Teil drastisch abgenommen. Trotz Direktzahlungen für Biodiversitätsförderflächen (BFF), deren Vernetzung und Erhöhung der ökologischen Qualität, konnten sich die Bestände vieler Tier- und Pflanzenarten des Agrarlandes nicht flächig erholen. Messbar positive Effekte von BFF-Massnahmen wurden meist auf der Feldebene nachgewiesen. Bis dato gab es jedoch kaum…
Nutztiere

Dufey P.-A., Messadene J., Silacci P.

Fleischrinder auf der Alp – Molkeverzehr und Fleischqualität

Molke ist in Regionen, in welchen Alpkäse hergestellt wird, in grossen Mengen vorhanden und stellt eine Energiequelle dar, die es zu verwerten gilt. Dieses Projekt zielte darauf ab, die Fleischqualität von 96 Fleischrindern zu vergleichen, von denen ein Teil mit diesem Nebenprodukt gefüttert worden war. Die Versuche wurden je zur Hälfte mit weiblichen Rindern respektive…
Nutztiere

Meisser M., Morel I., Guggiari S., Herren W., Dufey P.-A.

Weideaspekte: Grasangebot und Verzehr

Das Ziel dieser Untersuchung war, das Weidegrasangebot und den Grasverzehr von drei Rinderherden (Versuchsvarianten) über zwei Weidesaisons (2012 und 2013) zu vergleichen. In der ersten Herde bestand die Futtergrundlage ausschliesslich aus Weidegras (Kontrollgruppe W), während den zwei andern Herden ein Weidebeifutter entweder als Gerste (G) oder Molke (M) verabreicht wurde. Das Grasangebot wurde anhand von…
Nutztiere

Morel I., Oberson J.-L., Guggiari S., Dufey P.-A.

Alpmolke für Fleischrinder: Mastleistungen und Fressverhalten

Molke oder Schotte stellt in den Regionen, in denen Alpkäse produziert wird, eine bedeutende Quelle an verfügbarer Energie dar. Sie wird nur wenig genutzt und ist bei unsachgemässer Entsorgung für die Umwelt problematisch. Die Verwertung von Molke als Futtermittel für Fleischrinder wurde in zwei Versuchen untersucht. Die Versuche wurden mit 48 weiblichen Rindern und Ochsen…
Pflanzenbau

Dupuis B., Riot G., Ballmer T., Thévoz E., Wüthrich R., Hebeisen T.

Vergleich der Ethylen- und Chlorpropham-Behandlung für die Lagerung von Kartoffeln

CIPC (Chlorpropham) ist der am häufigsten eingesetzte Stoff zur Hemmung der Keimung von Kartoffeln während der Lagerung. In jüngerer Zeit wurde ein neues Verfahren in die Schweiz eingeführt, bei dem Kartoffeln unter einer mit Ethylen angereicherten Atmosphäre (Restrain®) gelagert werden. Die Wirksamkeit dieser beiden Verfahren wurde bei sechs Kartoffelsorten mit einer Lagerung in Gewerblichen Kühlräumen…
Pflanzenbau

Amosse C., DugonJ., Chassot A., Courtois N., Etter J.-D., Fietier A., Grünig K., Henggartner W., Ramseier H., Rossier N., Sturny W.

Verhalten verschiedener Zwischenkulturen in einem Netzwerk von On-Farm-Versuchen

Um das Verhalten von Zwischenkulturen bei verschiedenen Umweltbedingungen besser zu verstehen, wurde ein Netzwerk von Versuchsparzellen entlang der Achse Genf- Zürich und im Jura eingerichtet. Einige der untersuchten Arten vermochten den Boden im Herbst schnell zu bedecken (z.B. Sareptasenf). Andere Arten produzierten eine bedeutende Biomasse oberirdischer Pflanzenteile (z.B. Sonnenblume). Wieder andere, im Herbst weniger leistungsfähige…