Archiv

2,688 Beiträge

Pflanzenbau

Daccord R., Arrigo Y., Kessler J., Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Gehalt an Ca, P, Mg und K¹

Von zehn wichtigen Wiesenpflanzen wurde der Gehalt an Kalzium (Ca), Phosphor (P), Magnesium (Mg) und Kalium (K) analysiert. Dank der über 500 untersuchten Proben konnten die Gehaltsunterschiede zwischen den Pflanzenarten sowie der Einfluss des Vegetationszyklus, des Alters und des Entwicklungsstadiums auf diese Gehalte genauer bestimmt werden. Die Leguminosen und die Kräuter weisen im Vergleich zu…
Umwelt

Bosshard A., Kuster D.

Bedeutung neu angelegter Extensowiesen für Tagfalter und Heuschrecken

„Wir untersuchten die faunistische Bedeutung neu angelegter, blumenreicher Heuwiesen (Fromentalwiesen, Ausgleichsflächentyp „“Extensivwiesen auf stillgelegtem Ackerland““) anhand der Indikatorgruppen Tagfalter und Heuschrecken. Die Resultate zeigen, dass der Ausgleichsflächentyp in den untersuchten Landschaftsausschnitten bereits innerhalb 1-3 Jahren eine markante Förderung der Häufigkeit, teilweise sogar regionale Neuansiedlungen von typischen, früher weit verbreiteten und heute im Mittelland über weite…
Pflanzenbau

Boller B., Schubiger F.X., Tanner P.

Larus, eine neue tetraploide Mattenkleesorte

Die seit 1998 für den Anbau in der Schweiz empfohlene Sorte LARUS ist seit 2000 auch in Deutschland und seit 2001 in Frankreich zugelassen. Sie ist eine Weiterentwicklung des tetraploiden, durch Colchizinbehandlung von Schweizer Mattenklee entstandenen Zuchtmaterials, aus dem die Sorte TEMARA ausgelesen worden war. LARUS liefert konstante, hohe Erträge über drei Anbaujahre (Aussaatjahr, 1.…
Umwelt

Zihlmann U., Weisskopf P., Walther U., Brack E., Dubois D.

Stickstoffdynamik im Boden bei verschiedenen Kartoffelanbautechniken

Bis zu einer Staudenhöhe von etwa 10 cm hatte die Anbautechnik den grössten Einfluss auf den Mineralstickstoffgehalt des Bodens. Die stärkste Stickstoffmineralisierung wurde im Pflugverfahren mit intensiver Pflanzbettbereitung festgestellt, wo der Nmin-Gehalt (0 – 100 cm Bodentiefe) beim Auflaufen der Kartoffeln über 200 kg N/ha erreichte. Im Direktmulchlege-Verfahren mit frostempfindlichem Gelbsenf lag dieser Wert 20…
Pflanzenbau

Schmid K., Höhn H., Graf B., Höpli H.

Phänologische Entwicklungsstadien der Himbeere (Rubus idaeus L.)

„Im Rahmen des EU-Projektes „“RACER““ wurden die phänologischen Entwicklungsstadien der Himbeere beschrieben und codiert. Die genaue Beschreibung der Entwicklungsstadien ist sowohl für die Wissenschaft als auch für die Praxis von grosser Bedeutung. Sie vereinfacht die Kommunikation und die Definition von Terminen für Pflanzenschutz- und Kulturmassnahmen. Mit dem Ziel einer einheitlichen Codierung wurden die Stadien gemäss…
Nutztiere

Hadorn R., Gloor A., Wiedmer H.

Hennen: Kokzidioseimpfung und nutritiver Einsatz von Kokzidiostatika

„Mit 4´ 500 Junghennen bzw. 4´ 375 Legehennen der weissen Herkunft H&N wurde geprüft, wie sich die Kokzidioseimpfung mit Paracox-8® im Vergleich zum nutritiven Kokzidiostatikaeinsatz während der Aufzucht auf die Junghennen sowie die späteren Legehennen auswirkt. Während der Aufzuchtphase (1.-111. Lebenstag) zeigte sich bei den mit Paracox-8® geimpften Junghennen ein um rund 1.5 % tieferes…
Umwelt

Defila C.

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2000

Das Jahr 2000 war ein warmes bis aussergewöhnlich warmes Jahr. Vergleichbare Temperaturen herrschten nur 1947 und 1990. 1994 war es sogar noch wärmer. Im Engadin, auf der Alpensüdseite und im Goms war es deutlich zu nass. In der übrigen Schweiz fielen normale Niederschlagsmengen. Überdurchschnittlich sonnig präsentierte sich die Alpennordseite und das Südtessin. Geprägt wurde das…
Pflanzenbau

Bohren Ch., Scherrer C., Ballmer Th., Dubois D., Spiess E.

Unkautbekämpfung und Kartoffelqualität nach Direktmulchlegen

Die intensive Bodenbearbeitung im herkömmlichen Kartoffelbau vor dem Setzen und bei der Ernte erhöht die Gefahr von Erosion und Nitratauswaschung ins Grundwasser. Um dieses Gefahrenpotenzial zu minimieren wurde die Technik des Direktmulchlegens (DML) entwickelt. In diesem Anbausystem werden die Dämme bereits im vorangehenden Sommer nach der Getreideernte geformt und mit einer Zwischenkultur begrünt. Im folgenden…
Lebensmittel

Bachmann H.-P., Bobst C., Bütikofer U., Casey M.G., Dalla Torre M., Fürst M., Wyder M.Th.

Entwicklung von Oberflächen-Kulturen an der FAM

Viele traditionelle Schweizer Käsesorten wie zum Beispiel Gruyère, Raclette, Appenzeller und Tilsiter erfahren eine Oberflächen-Reifung, die in der Fachsprache auch Schmiere-Reifung genannt wird. Die Käse-Schmiere ist ein sehr komplexes mikrobielles Ökosystem aus Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Sie prägt das typische Flavour dieser Käsesorten. In den letzten Jahren trat der Fehler klebrig stark gehäuft auf: Die…
Nutztiere

Wyss U.

Pressschnitzel: Qualität der Ballensilagen

Neuerdings werden auch Pressschnitzel in Siloballen einsiliert. Von März bis August 2000 haben wir an der RAP zu vier verschiedenen Zeitpunkten die Qualität von acht Ballen, die während der Rübenkampagne 1999 hergestellt wurden, untersucht. Dazu haben wir nach dem Öffnen der Ballen Proben genommen. Anschliessend wurde täglich jeweils eine Schicht von ca. 7 cm entnommen…
Nutztiere

Tschümperlin K., Erdin D., Leuenberger H., Künzi N.

Neuer Markt für Zweinutzungskühe!

In einer Produktionsrichtung (+Natura-Beef® +) der schweizerischen Mutterkuhhaltung werden die Kälber im Alter von 10 Monaten unmittelbar nach dem Absetzen geschlachtet. Ziel war, die Produktionseffizienz der mittelgrossen Zweinutzungssimmentalerkuh und der eher kleinwüchsigen, muskulösen Anguskuh miteinander zu vergleichen. Die ganze Herde wurde mit Angusstieren belegt. Die 80 Kälber wurden jeweils im Winter und Frühjahr der Jahre…
Umwelt

Schmid K., Kesper C., Caloz G.

Ökologie auf Schweizer Gemüsebaubetrieben

Im Rahmen des EU-Projektes VEGINECO wurden auf 14 Schweizer Freiland-Gemüsebaubetrieben die ökologischen Ausgleichsflächen untersucht. Der Anteil dieser Flächen lag im Zeitraum 1997 bis 2000 auf den biologischen Betrieben bei rund 17%, auf den integrierten Betrieben bei rund 7%. Vorteile in diesen Flächen sehen biologisch wirtschaftende Betriebe v.a. in der Zunahme der Artenvielfalt, Nachteile im erhöhten…
Pflanzenbau

Jeangros B., Bertola C.

Auswirkung der Beregnung auf Dauerwiesen einer Bergregion

In einer trockenen Region des Oberwallis (Martisberg) hat man während acht Jahren (1988-1996) untersucht, wie sich die Wiederaufnahme der Beregnung auf den Pflanzenbestand von Dauerwiesen auswirkt. Botanischen Erhebungen, die auf elf Dauerbeobachtungsflächen von 25 m2 durchgeführt wurden, zeigen, dass sich der Pflanzenbestand dieser Wiesen nicht grundsätzlich verändert hat. Auf den nährstoffreichsten und frischesten Standorten hat…
Pflanzenbau

Daccord R., Arrigo Y., Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Gehalt an Zellwandbestandteilen

Von zehn wichtigen Arten von Wiesenpflanzen wurden die Zellwandbestandteile Rohfaser, Lignozellulose (ADF), Zellwände (NDF) und Lignin untersucht. Die Resultate von 555 analysierten Proben ermöglichen eine genauere Kenntnis darüber, wie sich der Gehalt an diesen Zellwandbestandteilen im Verlauf der Vegetationsperiode verändert. Mit zunehmendem Alter und abhängig vom Entwicklungsstadium verändert sich der Gehalt an allen vier Zellwandbestandteilen…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 2000

„Im Jahre 2000 haben wir die Wirksamkeit der zwei Produkte Naturasil (Konzentrat) und Topsilage zur Förderung der Milchsäuregärung untersucht. Beide Produkte enthalten Milchsäurebakterien. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer…
Umwelt

Winter W., Bänziger I., Rüegger A., Schachermayr G., Krebs H., Frei P., Gindrat D.

Magermilchpulver und Gelbsenfmehl gegen Weizenstinkbrand

In Feldversuchen wurde der Befall durch Stinkbrand (Tilletia caries) auf Winterweizen durch die Saatgutbehandlung mit Magermilchpulver stark reduziert: Im Durchschnitt von fünf Jahren hatte Unbehandeltes Saatgut 52 und behandeltes Saatgut 3 Brandähren je m2. Im Durchschnitt von zwei Jahren war Tillecur (84,8 % Gelbsenfmehl) ebenfalls sehr wirksam: Das unbehandelte Saatgut hatte durchschnittlich 44, das behandelte…
Pflanzenbau

Lehmann J., Briner H.-U., Mosimann E., Chalet C.

71 Sorten von Englischem Raigras im Test

In den Jahren 1998 bis 2000 prüften die beiden Forschungsanstalten Zürich-Reckenholz und Nyon-Changins 71 Sorten von Englischem Raigras (Lolium perenne L.) unter unseren Anbaubedingungen. Die dabei beobachteten Fortschritte einzelner Sorten in den agronomischen Eigenschaften wie Konkurrenzkraft, Ausdauer und Resistenz gegenüber Bakterienwelke und Rost sind beachtlich. Aufgrund der erzielten Versuchsresultate werden folgende Sorten neu zum Anbau…
Pflanzenbau

Bassin S., Forrer H.-R.

Suche nach Kupferalternativen gegen die Krautfäule der Kartoffel

Ab 2002 soll der Einsatz von Kupfer in der Landwirtschaft in der Europäischen Union verboten werden. Von dieser Massnahme besonders betroffen ist der biologische Kartoffelanbau, wo eine Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule meist nur mit Kupferpräparaten erfolgreich ist. Auf der Suche nach Ersatzmitteln ohne Kupfer prüften wir in einem Feldversuch 26 Mittel: Produkte aus dem…