Archiv

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Umwelt

Tobias S.

Vorsicht beim Befahren feuchter Böden: Bleibende Setzungen drohen!

Das revidierte Umweltschutzgesetz sowie die zugehörige Verordnung über Belastungen des Bodens schreiben neu auch den Schutz des Bodens vor physikalischen Belastungen, die die Bodenfruchtbarkeit langfristig beeinträchtigen, vor. Darunter fallen Bodenverdichtungen infolge mechanischer Belastungen. Die praktische Umsetzung des physikalischen Bodenschutzes führt insbesondere in der Landwirtschaft zu Konflikten, da für eine effiziente Bewirtschaftung oft schlagkräftige, aber schwere…
Lebensmittel

Sieber R., Eyer H.

Nährstoffzufuhr: Neue Referenzwerte – Chance für Landwirtschaft

Im Jahr 2000 wurden für die deutschsprachigen Länder neue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr veröffentlicht. Diese unterscheiden sich gegenüber früheren Empfehlungen für die deutsche Bevölkerung beispielsweise in einer höheren Zufuhr an Folsäure, Vitamin C und Kalzium. Um diesen Empfehlungen nachzukommen, müssen die Konsumentinnen und Konsumenten vermehrt auf den Verzehr von Folsäure- und Vitamin-C- sowie Kalzium-enthaltenden Lebensmitteln…
Umwelt

Jossi W., Valenta A., Zihlmann U., Dubois D., Tschachtli R., Pfiffner L.

Burgrain: Einfluss unterschiedlicher Anbausysteme auf Regenwurmfauna

Die Anzahl Regenwürmer wird vorwiegend durch kulturbedingte Bewirtschaftungsmassnahmen beeinflusst wie Regenwurmerhebungen von 1997 bis 1999 in einer sechsjährigen Fruchtfolge mit drei unterschiedlich intensiven Anbausystemen ergeben haben. Das Pflügen im Oktober vor Winterweizen und im Mai vor Körnermais wirkte sich besonders negativ auf die tiefgrabenden Arten aus. In der zweijährigen Kunstwiese erholten sich die Populationen wieder:…
Pflanzenbau

Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J., Daccord R., Arrigo Y.

Nährwerte von Wiesenpflanzen: Trockensubstanz-, Rohprotein- und Zuckergehalte

Zehn wichtige Arten der Wiesen wurden an drei Orten, mit unterschiedlicher Höhenlage, als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde im Verlauf der ganzen Vegetationsperiode deren chemische Zusammensetzung analysiert. Ebenso wurde mit verschiedenen Labormethoden und teilweise auch mit Fütterungsversuchen die Verdaulichkeit des Futters bestimmt. Die erste hier vorliegende Publikation beschreibt die Versuchsbedingungen und präsentiert die Resultate…
Nutztiere

Bee G.

Effekte von CLA in Rationen von Schweinen

Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Isomere der konjugierten Linolsäure (Conjugated Linoleic Acid, CLA) den Fettstoffwechsel und den Nährstoffansatz beeinflussen sowie das Wachstum fördern. In der vorliegenden Übersicht werden Ergebnisse aus Versuchen an der RAP mit Schweinen (Muttersau, Ferkel, Mastschwein) dargestellt. In den drei Untersuchungen wurde den Tieren Futter vorgelegt, dass sich nur bezüglich der Fettzulage…
Pflanzenbau

Zihlmann U., Weisskopf P., Müller M., Schafflützel R., Chervet A., Sturny W. G.

Direktsaat im Praxisversuch: Einfluss auf die Nährstoff- und Humusgehalte im Boden

Auf der Dauerbeobachtungsfläche „Oberacker“ in Zollikofen (Schweiz) wurden die Nährstoff- und Humusgehalte von Böden unter Direktsaat mit den Gehalten von gepflügten Böden verglichen. Die Böden unter Direktsaat vermochten ebenso viel Stickstoff nachzuliefern wie die herkömmlich bearbeiteten. Infolge tieferer Temperaturen und höherer Wassergehalte war aber vor allem im Frühjahr die Stickstoffmineralisierung verzögert, die direkt gesäten Sommerkulturen…
Agrarwirtschaft

Steingruber E., Hofer P.

Direktsaat im Praxisversuch: Wirtschaftlichkeit

„In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen (Schweiz) das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Anhand der Daten dieser Dauerbeobachtungsfläche „“Oberacker““ wurde mit einer Kosten-Nutzen-Analyse (Vollkostenrechnung) untersucht, ob sich eine Umstellung vom Pflugverfahren auf das Anbausystem Direktsaat betriebswirtschaftlich lohnt. Dabei zeigt sich, dass das System der Direktsaat…
Pflanzenbau

Reinhard H., Chervet A., Sturny W.G.

Direktsaat im Praxisversuch: Einträge der Kulturen (1995 – 1999)

In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Die in den ersten fünf Jahren erhobenen Erträge der angebauten Kulturen Winterweizen, Wintergerste, Silomais, Zuckerrüben und Kartoffeln werden einander gegenübergestellt. Während bei Winterweizen und Wintergerste nach Direktsaat absolut vergleichbare, ja im Durchschnitt sogar…
Umwelt

Grünig K., Prasuhn V.

Evaluation Ökomassnahmen: Phosphorverluste durch Bodenerosion

Im Rahmen der Evaluation der Ökomassnahmen werden in einer Fallstudie in der Region Frienisberg (BE) Zusammenhänge zwischen den Ökomassnahmen in der Landwirtschaft und der Phosphorbelastung der Gewässer durch Bodenerosion aufgezeigt. Gemäss Modellberechnungen haben sich die langjährige Erosionsgefährdung und damit auch die Phosphorbelastung der Gewässer durch Bodenerosion 1998-99 aufgrund von Veränderungen der Fruchtfolgen und Bewirtschaftungsverfahren gegenüber…
Umwelt

Braun M., Aschwanden N., Wüthrich-Steiner C.

Evaluation Ökomassnahmen: Abschwemmung von Phosphor

Im Einzugsgebiet des Lippenrütibaches (LU) wird flächendeckend die Wirkung der Ökomassnahmen auf die Phosphorbelastung der Gewässer besonders durch Abschwemmung untersucht. Dabei werden auf 270 Schlägen Faktoren zum Standort, zur Bewirtschaftung und zum Düngeraustrag erhoben und in einen kausalen Zusammenhang zu den Messungen im Bach gestellt. Erste Ergebnisse lassen eine verminderte landwirtschaftsbedingte Phosphorbelastung des Baches von…
Umwelt

Stauffer W

Sickerwasser und Erträge verschiedener Fruchtfolgen

Mit Lysimetern (1m2 Oberfläche und 1,4 m nutzbarer Tiefe, 1982 eingefüllt mit einem schwach humosen, lehmigen Sand (Parabraunerde) wurde während sieben Jahren (April 1993 – März 2000) abgeklärt, wie unterschiedliche Fruchtfolgen, Kleegras, Chinaschilf und Grünbrache im Vergleich zu Schwarzbrache die Sickerwassermenge und die Nitratverluste ins Grundwasser beeinflussen. Das Versuchskonzept, die Erträge, die Sickerwasserbildung und die…
Umwelt

Schmid B

Biodiversität: dynamisch, kostbar und schützenswert

Biodiversität, die Vielfalt des Lebens vom Kleinsten bis ins Grosse, ist eine besondere Eigenschaft der Erde und Bedingung für menschliches Leben. Interessanterweise wurde Biodiversität erst in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen wissenschaftlichen Thema. Aktuelle Forschungsarbeiten beschäftigen sich insbesondere mit der Erfassung von Biodiversität, ihren Steuergrössen und ihren Auswirkungen. Die Schweiz weist dank ihresn…
Pflanzenbau

Rüegger A., Zanetti S., Guy R

Feldbesichtigt anerkannte Saatgutflächen 2000

Die feldbesichtigt anerkannten Saatgutflächen 2000 von Getreide, Hybridmais, Körnerleguminosen, Rotklee und Futtergräsern betrugen 8‘945 Hektaren. Beim Saatgetreide wurden 92,5 % der angemeldeten Flächen anerkannt. Abweisungen (2,1 %) oder Rückzug der Felder von der Feldkontrolle (5,4 %) gab es hauptsächlich wegen Unwetterschäden (Hagel) und Durchwuchs von fremden Arten, etwas weniger häufig wegen Sortenvermischungen. Die Schlechtwetterperiode vor…
Nutztiere

Münger A.

Aufzuchtverlauf, Fruchtbarkeit und Abgangsursachen bei Milchrindern

An einer Gruppe von 95 Aufzuchtrindern der Rassen Fleckvieh / Red Holstein und Braunvieh / Brown Swiss wurden Wachstumsverlauf, Fruchtbarkeitsparameter und Abgänge in der ersten Laktation untersucht. Kälberaufzucht, Fütterung und Haltung entsprachen üblicher Praxis in der Schweiz. Die Rinder wurden eher spät belegt, im Durchschnitt mit 20,3 Monaten. Bei Differenzierung nach Abkalbealter zeigt der Wachstumsverlauf,…
Agrarwirtschaft

Girsberger M.A.

Patente, Sortenschutzrechte und Farmers` Rights

Im Gegensatz zu Patenten und Sortenschutzrechten sind Farmers‘ Rights (Rechte der Landwirte) heute noch kein operationeller Schutzmechanismus im Bereich der genetischen Ressourcen. Eines der Ziele der laufenden Revision des „International Undertaking on Plant Genetic Resources“ (International Undertaking) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) der Vereinten Nationen ist die weitere Konkretisierung der Farmers‘ Rights. In den bisherigen…