Archiv

2,826 Beiträge

Pflanzenbau

Brabant C., Levy Häner L.

Einfluss der Stickstoffdüngung und ihrer Aufteilung auf die Backqualität von Weizen

Bestimmte Arten der Brotherstellung erfordern einen hohen Proteingehalt und genau definierte rheologische Eigenschaften. Der Proteinanteil von Schweizer Weizensorten ist hoch, schwankt jedoch beträchtlich und ist in gewissen Jahren für die Brotherstellung unzureichend. Von 2011 bis 2013 wurde eine Studie mit vier Weizensorten und sieben verschiedenen Stickstoffdüngungsverfahren durchgeführt. Dabei sollte einerseits der Einfluss der Stickstoffdüngung (Dosis…
Pflanzenbau

Levy L., Brabant C.

Die Kunst, den Stickstoffdünger für einen optimalen Ertrag und Proteingehalt von Weizen aufzuteilen

Die Branchenorganisation Getreide hat ein System zur Bezahlung der Ernte von Weizen der Klasse Top nach ihrem Proteingehalt eingerichtet. Agroscope hat Versuche durchgeführt, um die Auswirkungen einer Aufteilung der Stickstoffdüngung auf den Ertrag und die Qualität von Weizen zu untersuchen. Bei unseren Klima- und Bodenbedingungen ergab eine Aufteilung von 20-40-80 kg N/ha (3. Gabe im…
Pflanzenbau

Suter D., Frick R., Hirschi H., Aebi P.

Neue Sorten von Westerwoldischem Raigras und Perserklee empfohlen

Von 2013 bis 2015 prüfte Agroscope 33 Sorten des Westerwoldischen Raigrases (Lolium multiflorum Lam. var. westerwoldicum Mansh.) und fünf Sorten des Perserklees (Trifolium resupinatum L.) auf ihre Anbauwürdigkeit. Bewertet wurden Ertrag, Güte des Bestandes, Ausdauer, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Trockensubstanzgehalt und Konkurrenzkraft. Beim Westerwoldischen Raigras kam der Gehalt an verdaulicher organischer Substanz hinzu. Folgende Westerwoldische Raigräser…
Pflanzenbau

Schürch S.

Fusarien auf Mais: Evaluation der Empfindlichkeit von in der Schweiz angebauten Sorten

Ein Befall mit Fusarien reduziert Quantität und Qualität der Ernte von Körnermais. Die von diesen pathogenen Pilzen produzierten Mykotoxine stellen eine Gefahr für die Gesundheit der gefütterten Tiere dar. Die Resistenz der angebauten Sorte gegenüber Fusarien ist ein wichtiger Faktor im Hinblick auf die Befallsstärke und den Gehalt an Toxinen und damit auch für eine…
Umwelt

Oehl F., Oberholzer H.-R., van der Heijden M. G. A, Laczko E., Jansa J., Egli S.

Arbuskuläre Mykorrhizapilze als Bioindikatoren in Landwirtschaftsböden

Arbuskuläre Mykorrhizapilze (AM-Pilze) sind Bodenpilze und bilden eine leistungsfähige Symbiose mit den meisten Nutz- und Wildpflanzen. Sie fördern das Pflanzenwachstum und die Bodenstruktur. Einzelstudien aus der Schweiz liessen vermuten, dass sich gewisse Arten als Bioindikatoren für verschiedene Böden sowie Landnutzungstypen eignen. In einer breit angelegten Studie wurden über die ganze Schweiz verteilt die AM-Pilze (Sporengemeinschaften)…
Umwelt

Zellweger-Fischer J., Althaus P., Birrer S., Jenny M., Pfiffner L., Stöckli S.

Biodiversität auf Landwirtschaftsbetrieben mit einem Punktesystem erheben

Die Biodiversität im Kulturland hat in den letzten Jahrzehnten zum Teil drastisch abgenommen. Trotz Direktzahlungen für Biodiversitätsförderflächen (BFF), deren Vernetzung und Erhöhung der ökologischen Qualität, konnten sich die Bestände vieler Tier- und Pflanzenarten des Agrarlandes nicht flächig erholen. Messbar positive Effekte von BFF-Massnahmen wurden meist auf der Feldebene nachgewiesen. Bis dato gab es jedoch kaum…
Nutztiere

Dufey P.-A., Messadene J., Silacci P.

Fleischrinder auf der Alp – Molkeverzehr und Fleischqualität

Molke ist in Regionen, in welchen Alpkäse hergestellt wird, in grossen Mengen vorhanden und stellt eine Energiequelle dar, die es zu verwerten gilt. Dieses Projekt zielte darauf ab, die Fleischqualität von 96 Fleischrindern zu vergleichen, von denen ein Teil mit diesem Nebenprodukt gefüttert worden war. Die Versuche wurden je zur Hälfte mit weiblichen Rindern respektive…
Nutztiere

Meisser M., Morel I., Guggiari S., Herren W., Dufey P.-A.

Weideaspekte: Grasangebot und Verzehr

Das Ziel dieser Untersuchung war, das Weidegrasangebot und den Grasverzehr von drei Rinderherden (Versuchsvarianten) über zwei Weidesaisons (2012 und 2013) zu vergleichen. In der ersten Herde bestand die Futtergrundlage ausschliesslich aus Weidegras (Kontrollgruppe W), während den zwei andern Herden ein Weidebeifutter entweder als Gerste (G) oder Molke (M) verabreicht wurde. Das Grasangebot wurde anhand von…
Nutztiere

Morel I., Oberson J.-L., Guggiari S., Dufey P.-A.

Alpmolke für Fleischrinder: Mastleistungen und Fressverhalten

Molke oder Schotte stellt in den Regionen, in denen Alpkäse produziert wird, eine bedeutende Quelle an verfügbarer Energie dar. Sie wird nur wenig genutzt und ist bei unsachgemässer Entsorgung für die Umwelt problematisch. Die Verwertung von Molke als Futtermittel für Fleischrinder wurde in zwei Versuchen untersucht. Die Versuche wurden mit 48 weiblichen Rindern und Ochsen…
Pflanzenbau

Dupuis B., Riot G., Ballmer T., Thévoz E., Wüthrich R., Hebeisen T.

Vergleich der Ethylen- und Chlorpropham-Behandlung für die Lagerung von Kartoffeln

CIPC (Chlorpropham) ist der am häufigsten eingesetzte Stoff zur Hemmung der Keimung von Kartoffeln während der Lagerung. In jüngerer Zeit wurde ein neues Verfahren in die Schweiz eingeführt, bei dem Kartoffeln unter einer mit Ethylen angereicherten Atmosphäre (Restrain®) gelagert werden. Die Wirksamkeit dieser beiden Verfahren wurde bei sechs Kartoffelsorten mit einer Lagerung in Gewerblichen Kühlräumen…
Pflanzenbau

Amosse C., DugonJ., Chassot A., Courtois N., Etter J.-D., Fietier A., Grünig K., Henggartner W., Ramseier H., Rossier N., Sturny W.

Verhalten verschiedener Zwischenkulturen in einem Netzwerk von On-Farm-Versuchen

Um das Verhalten von Zwischenkulturen bei verschiedenen Umweltbedingungen besser zu verstehen, wurde ein Netzwerk von Versuchsparzellen entlang der Achse Genf- Zürich und im Jura eingerichtet. Einige der untersuchten Arten vermochten den Boden im Herbst schnell zu bedecken (z.B. Sareptasenf). Andere Arten produzierten eine bedeutende Biomasse oberirdischer Pflanzenteile (z.B. Sonnenblume). Wieder andere, im Herbst weniger leistungsfähige…
Pflanzenbau

Tschuy F., Wirth J.

Die aktuelle Situation der Herbizidresistenzen in der Schweiz

In der modernen Landwirtschaft sind herbizidresistente Unkräuter weltweit ein Problem, das sich von Jahr zu Jahr verschärft. In einigen Gegenden Nordeuropas lässt sich der Ackerfuchsschwanz, aufgrund von Mehrfachresistenzen gegen verschiedene Herbizide, kaum noch kontrollieren. Herbizidresistenzen verbreiten sich auch in der Schweiz immer schneller. Um die Entstehung neuer Resistenzen und deren Verbreitung zu verfolgen, führt Agroscope…
Pflanzenbau

Clerc M., Klaiss M., Messmer M., Arncken C., Dierauer H., Hegglin D., Böhler D.

Mit Mischkulturen die inländische Eiweissversorgung verbessern

Mischkulturen von Körnerleguminosen mit Getreide sind vielversprechend, um wirtschaftlich und ressourceneffizient heimische Proteinpflanzen zu produzieren. Seit 2009 hat das FiBL in Zusammenarbeit mit Biolandwirten Praxisversuche angelegt, um gemeinsam geeignete Anbauverfahren für Schweizer Bedingungen zu entwickeln. Getestet wurde eine Vielzahl von Mischungsverhältnissen sowie von Arten- und Sortenkombinationen. Als standardisierte praxisreife Anbauverfahren wurden Mischkulturen mit Proteinerbsen/ Gerste…
Umwelt

Steiner B., Keck M.

Situationsanalyse bei Geruchsbeschwerden über Rinderställe

Rinderställe sind in der Regel frei gelüftete Gebäude. Sowohl emissions- wie immissionsseitig entsteht dadurch eine andere Situation als bei zwangsgelüfteten Stallgebäuden. In diesem Beitrag werden Methoden aufgezeigt, die bei Geruchsbeschwerden zur Klärung beitragen. An einem Fallbeispiel wird ein Vorgehen mit einer Analyse der Belästigungs- und Standortsituation, des Haltungsverfahrens und des Managements erläutert. Die Einzelquellen in…
Umwelt

Keck M., Schrade S., Keller M., Frei M., Steiner B.

Geruchsimmission einer landwirtschaftlichen Biogasanlage mit Tierhaltung

Landwirtschaftliche Biogasanlagen in der Schweiz sind auf Betrieben in der Regel mit Tierhaltung kombiniert. Stehen sie in der Nähe von Wohngebieten, so können sie zu Geruchsklagen von Anwohnern führen. Zu den emittierenden Flächenquellen zählen Stall- und Auslaufflächen, Futterund Hofdüngerlager sowie Substrat- und Gärrestlager. In diesem Beitrag werden Geruchserhebungen bei einem Milchviehbetrieb mit Biogasanlage an drei…
Nutztiere

Dufey P.-A.

Verwertung von Alpmolke durch Fleischrinder

Die Schweizer Alpbetriebe stehen vor einer doppelten Herausforderung, nämlich die zunehmende Verwaldung und die sinnvolle Verwertung der bei der Alpkäsefabrikation anfallenden Molke. Fleischrinder können dazu beitragen, das langfristige Überleben der Alpbetriebe zu sichern, indem der Weidedruck erhöht wird und die Molke umweltverträglich direkt vor Ort verwertet wird. In diesem Artikel geht es darum, die zugrunde…
Nutztiere

Leiber F., Probst J.K., Zehner N., Spengler Neff A.

Fress- und Wiederkäuverhalten von Milchkühen bei verschiedenen Fütterungsregimes

In einem Versuch mit 23 laktierenden Milchkühen der Rasse Swiss Fleckvieh wurden die Effekte verschiedener Fütterungsregimes auf das Fress- und Wiederkäuverhalten sowie auf die Kotpartikelfraktionen untersucht. Die Herde stand auf einem Biobetrieb mit niedrigem Kraftfutterniveau entsprechend den Richtlinien von Bio Suisse. In einem zweifaktoriellen Experiment wurde zum einen der vollständige Verzicht auf individuell gefüttertes Kraftfutter…
Nutztiere

Arrigo Y., Metthez C., Wyss U.

Verdaulichkeit von Rübenpressschnitzelsilage mit Melassezusatz

Mit der aus der Zuckerfabrikation stammenden Melasse lässt sich die Gärqualität von Pressschnitzelsilage verbessern. Um die Verdaulichkeit melassierter Pressschnitzelsilage zu bestimmen, wurde von Agroscope in Posieux ein In-vivo-Versuch mit Schafen durchgeführt. Die kastrierten adulten Hammel (n=4/Behandlung; 83,9 ± 9,3 kg) erhielten Rationen, die zu 40 % aus Pressschnitzelsilage bestanden (mit 0 %, 7 % oder…
Pflanzenbau

Frick R., Aebi P., Suter D., Hirschi H.

Rohrschwingel: bisherige Sorten unbestritten, neue noch nicht überzeugend

In den Jahren 2012 bis 2014 führte Agroscope im Rahmen der Sortenprüfung an insgesamt sieben Standorten Versuche mit 17 Sorten von Rohrschwingel (Festuca arundinacea Schreber) und zwei Sorten von xFestulolium krasanii durch. Untersucht wurden folgende Eigenschaften: Trockensubstanz-Ertrag, Jugendentwicklung, Bestandesgüte, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Ausdauer, Winterhärte, Verdaulichkeit sowie die Feinheit der Blätter. Um die Sorten bewerten…