Archiv

2,826 Beiträge

Nutztiere

Boessinger M., Emmenegger J., Chassot A., Morel I.

Futteraufnahme und Gewichtsentwicklung von Mutterkühen mit Kalb

Im Rahmen einer Bachelorarbeit der ETH Zürich wurde Datenmaterial eines vierjährigen Versuches von Agroscope ALP des Projekts «Typo» ausgewertet. Von Kühen der Mutterkuhrassen Angus, Limousin, Eringer und des milchbetonten Rassenkreuzungstyps Limousin x Red Holstein (F1), wurden die Futteraufnahme und die Lebendgewichtsentwicklung während der Winterfütterung erhoben. Mit Futteraufnahmen von über 14 kg Trockenmasse bei Angus- und…
Nutztiere

Meisser M., Chatelain C.

Umtriebsweide bei der Schafsömmerung: Auswirkungen auf die Vegetation

Der Weidegang von Schafen in sensiblen Zonen ist heikel. Bei schlechter Weideführung verschlechtert sich der Pflanzenbewuchs und die floristische Artenvielfalt geht zurück. Insofern ist es wünschenswert, neue Herdenführungstechniken zu entwickeln. Die von ACW durchgeführte Studie bezweckt die Beurteilung der Umtriebsweide bei Schafsömmerung unter dem Aspekt der Pflanzenvielfalt. Im Jahre 2002 und anschliessend im Jahre 2009…
Pflanzenbau

Heller W.E., Zoller C.

Desinfektion von Basilikum-Saatgut ist eine Herausforderung

Bei Basilikum treten vor allem Fusarium oxysporum f. sp. basilici und Peronospora lamii als samenbürtige Krankheitserreger auf. Das Saatgut verschiedener Basilikum- Sorten konnte durch Desinfektion mit belüftetem Dampf nachhaltig von der Kontamination durch samenbürtige Pilze wie F. oxysporum f. sp. basilici befreit werden. Die Samen wurden auf einem Nylon- Netz behandelt, getrocknet und anschliessend voneinander…
Pflanzenbau

Stampfli A., Zeiter M.

Der Verlust von Arten wirkt sich negativ auf die Futterproduktion aus

Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen dem Verlust von Arten, dem Funktionieren eines Grasland-Ökosystems und der Futtererzeugung. Unser Untersuchungsgebiet liegt am Monte Generoso im Kanton Tessin und besteht aus zwei benachbarten, ungedüngten Trockenwiesen in Pree und Poma. Beide dienten noch um 1950 als Grundlage für je einen Milch produzierenden Familienbetrieb. Während die Wiese von Pree bis…

Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Da die Schweizer Landwirtschaft deutlich höhere Produktions- beziehungsweise Selbstkosten aufweist als die Nachbarländer, gilt es die Kosten zu senken und damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Dazu kommen drei Handlungsmöglichkeiten in Frage. Erstens, die Vergrösserung der Betriebe erlaubt das Erzielen von Skaleneffekten und damit Kostenreduktionen pro Einheit. Zusätzliches Land als wichtige Voraussetzung für das Wachstum ist…
Nutztiere

Mosimann E., Schmied R., Thuillard C.P., Thomet P.

Produktion von Weidebeef auf Kunstwiesen: Bedeutung des Rohrschwingels

Für Talregionen stellt die Weidebeef-Produktion auf Kunstwiesen eine mögliche Alternative zur Milchproduktion und zum Ackerbau dar. Neue Rohrschwingel-Sorten haben sich als tolerant gegenüber trockenen Weidebedingungen erwiesen. Von 2007 bis 2009 wurden auf 4 Betrieben Vergleichsversuche zwischen zwei Gras-Weissklee-Mischungen durchgeführt, welche von Jungrindern beweidet wurden. Untersucht wurden die SM 460 mit Englischem Raigras als Basis und…
Pflanzenbau

Tenz R., Elmer R., Huguenin-Elie O., Lüscher A.

Auswirkungen der Düngung auf einen Borstgrasrasen

Borstgras wird von Rindern ungern gefressen. In einem Langzeitversuch auf 1950 m ü. M. werden die Einflüsse von neun Düngungsverfahren auf den Ertrag und die botanische Zusammensetzung eines Borstgrasrasens untersucht. Eine deutliche Ertragssteigerung und eine agronomische Verbesserung des Bestandes konnten durch eine mässige Düngung mit verrottetem Mist, verrottetem Mist plus Gülle oder mineralischem PK-Dünger kombiniert…
Nutztiere

Burger D., Baumgartner M., Bahmann I., Grivel C., Rizzoli A., von Niederhäusern R., Poncet P.-A.

Fünf Jahre Netzwerk Pferdeforschung Schweiz

In nur fünf Jahren ist die vom Schweizerischen Nationalgestüt in Avenches ins Leben gerufene und organisierte, öffentliche Jahrestagung des Netzwerks Pferdeforschung Schweiz zur wichtigsten und international anerkannten interdisziplinären Plattform der Forschenden rund ums Pferd in der Schweiz geworden. In diesem Rahmen hat sie sich auch zu einer interaktiven und transparenten Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis…
Nutztiere

Roth N., Kunz P.

Eignung verschiedener Holsteinlinien für die Kälbermast

Im Rahmen einer Bachelor Thesis an der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL wurden elf männliche neuseeländische Holstein Friesian Kälber im Vergleich zu 26 Schweizer Holstein Friesian Kälber auf deren Masttauglichkeit hin untersucht. Die beiden Mastgruppen wurden unter gleichen Fütterungs- und Haltungsbedingungen während 100 Tagen gemästet. Die Kälber hatten während der ganzen Mastdauer freien Zugang zu…
Pflanzenbau

Rüegg J., Total R.

Vor- und Nachteile der Kaltvernebelung von Pflanzenschutzmitteln im Gewächshaus

Die Kaltvernebelung bietet dem Produzenten den grossen Vorteil, dass Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln im Gewächshaus einfach und mit wenig Arbeitsaufwand erledigt werden können. Erste Messungen in zwei Gewächshäusern, in denen Tomaten beziehungsweise Auberginen kultiviert wurden, zeigten jedoch, dass die Verteilung der von einem stationären Gerät ausgebrachten Wirkstoffe sehr ungleich war. Zudem traten punktuell zu hohe Rückstände…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Reissig L., Mann S.

Biolandbau in der Schweiz – wer steigt aus, wer steigt ein?

Die Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon ART führte im Januar 2009 eine Umfrage unter 3425 Landwirtschaftsbetrieben der Schweiz durch. Das Ziel war, den in den Jahren 2005 bis 2007 zu beobachtenden Ausstieg aus der biologischen Wirtschaftsweise sowie die Hemmnisse für einen Einstieg in den Biolandbau zu untersuchen. Im vorliegenden Beitrag werden die ausschlaggebenden Einflussfaktoren und Gründe, die…
Umwelt

Bigler F.

Bedroht die Biodiversitätskonvention den biologischen Pflanzenschutz?

Die Biodiversitätskonvention wurde im Jahr 1992 verabschiedet. Sie verfolgt drei Zielsetzungen: 1) Erhaltung der biologischen Vielfalt, 2) Nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt, 3) Sicherung des Zugangs zu genetischen Ressourcen sowie ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der Biodiversität ergebenden Vorteile und Gewinne. Sie garantiert zudem, dass Staaten ein souveränes Recht auf ihre…
Umwelt

Gandolfi M., Daniel O.

Vogelgefährdung durch Pflanzenschutzmittel? Risikoprognosemodelle und Monitoring

Die Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmittel (PSM) auf die Umwelt müssen vor einer Zulassung beurteilt werden. Die Gruppe Ökotoxikologie der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW prüft, ob Pflanzen und Tiere durch PSM gefährdet sind. Für Vögel verwendet man Prognosemodelle, die auf vorsichtigen Annahmen basieren. Weil ein Modell nie die ganze Komplexität der Realität erfassen kann, bleibt aber eine…
Umwelt

Noll D., Dakhel N., Burgos S.

Beurteilung der Transferrisiken von Pestiziden durch Oberflächenabfluss

Diese Arbeit zeigt eine Methode zur Einschätzung von Transferrisiken von Pestiziden in Oberflächengewässer durch Erosion und Oberflächenabfluss in einem Teil des Einzugsgebietes des Boiron de Morges (Waadt). Die Methode verbindet Feldbeobachtungen mit der Nutzung von geographischen Informationssystemen (GIS). Sie berücksichtigt unvergängliche und vergängliche Faktoren. Eine Bewertungstabelle erlaubt es, die verschiedenen Faktoren entsprechend der Intensität ihres…
Agrarwirtschaft

Flury Ch., Meier B., Giuliani G.

Simulation zukünftiger Betriebsgrössenstrukturen

Die Entwicklung hin zu grösseren Betrieben und kostengünstigeren Strukturen verläuft in der Schweizer Landwirtschaft relativ langsam. Mit einem dynamischen Simulationsmodell wird untersucht, wohin eine Extrapolation der bisherigen Entwicklung in die Zukunft führt und wie alternative Entwicklungspfade aussehen könnten. Die Simulationen zeigen, dass kostengünstigere Strukturen auch ohne häufigere altersunabhängige Betriebsaufgaben erreichbar sind. Als Chancen für eine…
Nutztiere

Kauke M., Savary P.

Lärm und Vibrationen im Melkstand – Auswirkungen auf das Tier

Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, anhand geeigneter ethologischer und physiologischer Parameter das Ausmass der Belastung von Lärm und Vibrationen auf das Tier zu erfassen. In einem Autotandem-Melkstand wurden mittels spezieller Lautsprechersysteme verschiedene Lärm- und Vibrationsintensitäten erzeugt (Variante A: 70 dB(A) / 0,5 m/s2; Variante B: 80 dB(A) / 0 m/s2; Variante C: 80 dB(A)…