Archiv

2,826 Beiträge

Agrarwirtschaft

Nemecek Th., Gaillard G., de Baan L.

EUROCROP: Forschungsstrategie für den europäischen Ackerbau

In der konzertierten Aktion «EUROCROP» wurde eine Forschungsstrategie für den europäischen Ackerbau entwickelt. Forschungsinstitute sowie verschiedene Interessengruppen erarbeiteten Forschungsschwerpunkte für einzelne Ackerkulturen und für die sechs Querschnittsthemen Anbausysteme, Betriebswirtschaft, Produkte und Märkte, Produktqualität, Umweltwirkungen und Sozioökonomie. Anhand der vier Zukunftsszenarien „Handels-Liberalisierung“, „Europa der Regionen“, „grünes Europa“ und „Klimawandel“ wurden die gesellschaftliche Relevanz und die Priorität…
Weitere

Hartwich F.

Ländliche Innovationsnetzwerke: vom Wissen zur Entwicklung

Wann investiert ein Landwirt in eine neue Erntemaschine, verändert die Fruchtfolge und Düngung, richtet seine Produktion neu aus, oder nutzt neue Vermarktungskanäle? In den letzten Jahren ist die Nutzung von erweitertem Wissen und neuen Technologien in der Landwirtschaft immer wichtiger geworden. Landwirte, aber auch der Landwirtschaft vor- und nachgelagerte Firmen sind gezwungen zu innovieren, sonst…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 2008

Die Wirksamkeit des Siliermittels Lalsil Dry, das sowohl die Milchsäuregärung fördern als auch die aerobe Stabilität von Grassilagen mit TS-Gehalten über 30 % verbessern soll, wurde in insgesamt fünf Versuchen geprüft. Zwei Versuche wurden mit einer Knaulgras-Luzerne-Mischung, die auf knapp 30 % TS angewelkt wurde, durchgeführt. Eine gräserreiche Mischung, die auf knapp 40 % beziehungsweise…
Pflanzenbau

Defila C

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2008

Obschon das Jahr 2008 in der Schweiz zu den 10 bis 12 wärmsten Jahren seit Messbeginn gehört, waren die Auswirkungen auf die Vegetationsentwicklung nicht sehr markant. Abgesehen von den Wintermonaten und vom Mai konnte nie ein extremer Wärmeüberschuss registriert werden. Der milde Winter wirkte sich lediglich bei der Blüte der Hasel aus, die früh bis…
Agrarwirtschaft

Meier B., Giuliani G., Flury C.

Flächentransfers und Agrarstrukturentwicklung bis 2007

Grössenabhängige Kostendegressionen können die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft entscheidend verbessern. Um die massgebliche Entwicklung der Betriebsgrössenstruktur zu verstehen, werden die wichtigsten Flächenprozesse vertieft untersucht. Obwohl durch Betriebsaufgaben und Neugründungen, Übergaben im Generationswechsel sowie durch Wachsen und Schrumpfen der Betriebe jährlich 4% bis 5% der gesamten Nutzfläche transferiert werden, wird das Potenzial einer Flächenverschiebung zugunsten grösserer Betriebe…
Umwelt

Lüscher G., Walter T.

Indikatoren für Ökoqualität im Sömmerungsgebiet

Gefässpflanzen sind gute Indikatoren für ökologische Qualität. Bereits heute kommen sie für die Beurteilung des Graslands auf landwirtschaftlichen Nutzflächen im Rahmen der Ökoqualitätsverordnung zur Anwendung. Kriterien zur Beurteilung des Sömmerungsgebiets sind zurzeit in Diskussion. Basierend auf über 3500 Vegetationsaufnahmen hat ART jene im Sömmerungsgebiet vorkommenden Gefässpflanzen-Taxa ermittelt, welche Schweiz weit am besten die gesamte Anzahl…
Nutztiere

Wyss U.

Silierbedingungen beeinflussen den Nährwert von Grassilage

In einem Versuch wurde der Einfluss der Schnitthöhe, des Anwelkgrades sowie des Einsatzes von Siliermitteln auf den Nährwert und die Gärqualiität der Silagen untersucht. Im Herbst 2006 wurde eine Kunstwiesenmischung auf 7-8 cm hoch beziehungsweise 3-4 cm tief geschnitten. Ein Teil des Futters beider Varianten wurde direkt einsiliert. Der andere Teil des Futters wurde gezettet…
Agrarwirtschaft

Reissig L., Ferjani A., Zimmermann A.

Ausstieg aus dem Biolandbau – steigende Tendenz in der Schweiz

Entgegen der positiven Entwicklung der Nachfrage sinkt die Zahl der Biobetriebe seit 2004 kontinuierlich. Zwischen 2005 und 2007 gingen 263 Betriebe für den Bio-Landbau verloren, 4,1 Prozent. Die Analyse der Daten des Agrarinformationssystems des Bundesamtes für Landwirtschaft (AGIS) zeigt, dass 2,0 Prozent der Betriebe von Bio auf ÖLN umgestellt haben und 2,1 Prozent aus der…
Agrarwirtschaft

Schmid D.

Schweiz – Baden-Württemberg: Ein Produktivitätsvergleich

Bezüglich Globalproduktivität können die besten 17 Prozent der Schweizer Talbetriebe mit Baden-Württemberg mithalten, bei der Nettoarbeitsproduktivität ist es rund ein Viertel. Dies zeigt eine Studie, die klärt, wo die Schweizer Landwirtschaft bezüglich Produktivität im internationalen Vergleich steht. Mit Blick auf die klimatischen und topografischen Ähnlichkeiten der verglichenen Regionen, wird deutlich, dass die Schweizer Landwirtschaft ein…

Agrarpreise: Wiederholt sich die Geschichte?

Die Entwicklung der Agrarpreise über die letzten acht Jahrhunderte lässt sich in vier Phasen aufteilen. Die ersten drei Phasen waren geprägt durch Auf- und Abschwungperioden. Diese hingen bis Mitte des 19. Jahrhunderts eng zusammen mit der Bevölkerungsentwicklung sowie dem Auftreten von Kriegen und Seuchen. In der vierten Phase ab Ende des 19. Jahrhunderts entkoppelten sich…
Nutztiere

Hermier R., Miéville-Ott V.

Akzeptanz neuer Züchterpraktiken – eine soziologische Analyse

Im Rahmen des Projekts PASTO wurden neue Haltungssysteme mit der Eringerrasse getestet. Wir haben, unter anderem, ihre Akzeptanz bei den Züchtern gemessen d.h. die Chance, dass diese in die Praxis umgesetzt werden und unter welchen Bedingungen. Dazu wurden die verschiedenen schon existierenden Haltungstechniken im Zentralwallis, sowie deren Wertesysteme analysiert. Danach wurden verschiedene Züchterprofile identifiziert, auf…
Nutztiere

Miéville-Ott V., Meisser M., Chassot A., Freléchoux F.

Das Projekt PASTO – innovative Haltungssysteme für Bergregionen

Zahlreiche Herausforderungen stellen sich der Berglandwirtschaft: Rückgang der Betriebsanzahl und des Viehbestandes, Verbuschung, Suche von ökonomisch rentablen Alternativlösungen für den Landschaftsunterhalt, für den Erhalt der Biodiversität und für das Angebot von qualitativ hochstehenden Lokalprodukten. In diesem Umfeld versucht das Projekt PASTO eine extensive Produktionstechnik für Eringerfleisch zu testen und zu entwickeln. Diese trägt auf der…
Weitere

Gaume A., Bütikofer U., Flury C., Lobsiger M.

Ein Jahr Agroscope-Forschungsprogramme

Die Agroscope-Forschungsprogramme sind erfolgreich gestartet. Bereits im ersten Jahr wurden erste Ergebnisse zu den aufgeworfenen Fragestellungen publiziert. Damit stossen die Programme nicht nur in der Schweiz, sondern auch international auf Interesse. Dieses Echo erklärt sich primär damit, dass diese neuen Forschungsprogramme alle Ebenen und Akteure miteinander verbinden, welche notwendig sind, um praktikable Problemlösungen für die…
Pflanzenbau

Schweiger J., Ferjani A., Kurmann T., Zimmermann A.

Gentechnisch veränderte Pflanzen in der Schweiz?

Im Rahmen eines Projektes des nationalen Forschungsprogramms zur Gentechnik (NFP 59) wurden Interviews mit Landwirten im Kanton Zürich durchgeführt. Das Ziel war, die Bereitschaft einer möglichen Nutzung von gentechnisch veränderten Pflanzen abzuschätzen. 31 Prozent der Befragten würden eine Nutzung der Technologie in Erwägung ziehen, während ihr 62 Prozent ablehnend gegenüber stehen. Diese unterschiedlichen Haltungen spiegeln sich unter…
Umwelt

Peter M., Lüscher A.

Floristische Entwicklung der Magerwiesen in den Alpen

Magerwiesen der Alpen zählen zu den artenreichsten Habitaten Europas. In dieser Studie wurde untersucht, wie sich die Diversität und Zusammensetzung dieser Pflanzenbestände in den letzten 25 Jahren verändert haben. Dazu wiederholten wir in Château-d’Oex, Grindelwald, Tujetsch und Sent insgesamt 151 Vegetationsaufnahmen aus den Jahren 1975 bis 1985. Es zeigte sich, dass die Magerwiesen nach wie…
Umwelt

Ramseier L., Chervet A., Sturny W. G., Weisskopf P., Sommer M.

Bodenbeeinträchtigungen durch Tractor Pulling

Auf einer ackerbaulich genutzten, tiefgründigen Parabraunerde wurde in Niederbipp, Kanton Bern, in den Jahren 2002 bis 2006 jährlich eine Tractor-Pulling-Veranstaltung durchgeführt. Da zu befürchten war, dass der Boden insbesondere im Pistenbereich starken mechanischen Belastungen ausgesetzt sein wird, arbeitete die kantonale Bodenschutzfachstelle Auflagen für das Bewilligungsverfahren aus, um einen minimalen Schutz des Bodens vor anhaltenden Gefügeschäden…
Agrarwirtschaft

Ammann H., Brecht I., Albisser Vögeli G.

Holzheizungen im Vergleich

Die Nutzung von Energieholz zur Wärmeerzeugung nahm in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Holzheizsysteme sind nicht nur für Waldbesitzer ökonomisch sinnvoll. Immer häufiger beziehen Nicht-Waldbesitzer ihre Wärme von Holzheizwerken. Verglichen wurden Holzheizsysteme in drei Leistungskategorien: 20, 60 und 100 Kilowatt. Die Wärmegestehungskosten bewegen sich von 16,4 bis 34,0 Rappen je Kilowattstunde. In der Gruppe 20-Kilowatt-Leistung…
Agrarwirtschaft

Mencarelli Hofmann D.

Für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit im Apfelanbau

Welche Faktoren und Strategien sind für eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Apfelproduktion wirkungsvoll? Über diese Forschungsfrage hat die Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Obstverband (SOV) eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Dieser Artikel fasst die Resultate der IP-Produzenten zusammen. Die Auswertungen zeigen, dass Vermarktung, Produktionskosten und Grösse der Apfelfläche entscheidende Faktoren sind und dass…

Erfahrungen zum ökonomischen Nutzen herbizidtoleranter Kulturen

Ob herbizidtolerante Kulturen Mehrerträge erbringen und dabei helfen, dauerhaft Herbizide einzusparen oder Pflanzenschutzkosten zu senken, ist umstritten. Ökonomische Vorteile können sich jedoch aus der vereinfachten Umsetzung der pfluglosen Bodenbearbeitung und einer verbesserten beziehungsweise erleichterten chemischen Unkrautkontrolle ergeben. In einer Literaturübersicht werden Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von gentechnisch veränderten, herbizidtoleranten Kulturen aus Ländern in Nordamerika, in denen…