Archiv

2,688 Beiträge

Nutztiere

Dufey P.-A.

Ausmastdauer und Fleischqualität bei Ochsen nach Sömmerung

Im beschriebenen Versuch wurden die Auswirkungen einer bestimmten Fütterungsstrategie während der Ausmast auf die Fleischqualität untersucht. Die Ausmast der Ochsen erfolgte nach der Sömmerung auf einer extensiven Bergweide. Der Versuch wurde mit 48 Limousin x Fleckvieh-Ochsen durchgeführt. Dabei standen sowohl die Dauer der Ausmast als auch möglicherweise auftretendes kompensatorisches Wachstum im Mittelpunkt des Interesses. Die…
Nutztiere

Hertzberg H., Maurer V., Heckendorn F., Wanner A., Gutzwiller A., Mosimann E.

Wurm-Befall bei Jungrindern unter trockenen Weidebedingungen

In einem im Jahr 2003 unter überdurchschnittlich trockenen und warmen Bedingungen durchgeführten Weideversuch mit drei Gruppen von jeweils 20 Jungrindern wurde die Wirkung einer biologischen (Duddingtonia flagrans) und einer medikamentösen (Paratect Flex-Bolus; PFB) Kontrollmethode gegen Befall mit Magen-Darm-Nematoden (MDN) gegenüber einer unbehan­delten Kontroll­­gruppe verglichen. Die meteorologischen Bedingungen führten über direkte (reduzierter Übergang der Infektionsstadien auf…
Pflanzenbau

Carlen C., Carron C.A., Amsler P.

Grundlagen für die Düngung der Gewürz- und Medizinalpflanzen

Die Grundlagen für die Düngung der Gewürz- und Medizinalpflanzen sollen den Beratern sowie den Produzentinnen und Produzenten ermöglichen, eine für diese Kulturen angepasste Düngung zu planen und umzusetzen. Die bisher in den Datenblättern von Agridea veröffentlichten Informationen zur Düngung der Gewürz- und Medizinalpflanzen basieren auf ausländischer Literatur und auf Beobachtungen in den Kulturen. Verschiedene Studien,…
Pflanzenbau

Suter M., Lüscher A.

Beeinflusst die Bewirtschaftung das Wasser-Kreuzkraut?

Das für Rindvieh und andere Nutztiere giftige Wasser-Kreuzkraut (Senecio aquaticus Hill) scheint in letzter Zeit vermehrt im landwirtschaftlichen Grasland aufzutreten. Eine weitere Ausbreitung ist unbedingt zu verhindern. Hierzu beschrieben wir typische Habitateigenschaften von S. aquaticus und untersuchten, wie das Vorkommen der Art durch die Bewirtschaftung beeinflusst werden kann. Im Schweizer Mittelland und am Alpennordrand wurden gemeldete…
Lebensmittel

Vergères G.

Nutrigenomik: Science oder Fiction ?

Die Forschung im Bereich der Humanernährung ist vom Aufkommen der Nutrigenomik geprägt, einer Wissenschaft, die auf einer dreissigjährigen Entwicklung in den Biowissenschaften (Medizin, Biochemie, Molekularbiologie), der Mikrotechnik und Informatik basiert. Das Projekt der Sequenzierung des menschlichen Genoms war Weg bereitend für einen holistischen Ansatz, bei welchem das Genmaterial, die Proteine und Metaboliten global charakterisiert werden.…
Lebensmittel

Fröhlich-Wyder M.-T., Bütikofer U., Guggisberg D., Wechsler D.

Raclettekäse: weniger Kalzium für bessere Schmelzeigenschaften

ALP hat Versuche mit Raclettekäse aus pasteurisierter Milch durchgeführt, um den Einfluss von Kalzium auf dessen Schmelzeigenschaften zu verstehen. Das Ziel des hier vorgestellten Versuches, mittels verschiedener Faktoren den Kalziumgehalt im Käse zu senken und den Anteil an gelöstem Kalzium zu erhöhen, konnte erreicht werden. Die stärkste Wirkung hatte die Zugabe von Zitronensäure mit dem…
Lebensmittel

Eigenmann C., Kellerhals M.

Welche Äpfel wollen die Konsumentinnen und Konsumenten?

Die vorliegende Befragung zu neuen Apfelsorten und die Umfrage zu Konsumgewohnheiten fanden 2005 an der BEA 05 in Bern und 2006 in der Migros in Wädenswil statt. Die Untersuchung war Teil des EU-Projektes HIDRAS, das sich mit der Entwicklung von qualitativ hochwertigen, resistenten Apfelsorten für den nachhaltigen Anbau beschäftigt. Besonders interessierte in den Tests der…

Zur Situation pensionierter Bäuerinnen und Bauern

Eine quantitativ-ökonometrische Auswertung von Daten der Schweizerischen Gesundheitsbefragung dient einer Erfassung der finanziellen und sozialen Situation pensionierter Bäuerinnen und Bauern. Dabei wird deutlich, dass sich der absolute Einkommensunterschied zwischen Landwirten und Nichtlandwirten jenseits des 65. Lebensjahrs verringert. Im sozialen Bereich sind bis auf häufigeren Kontakt pensionierter Bäuerinnen und Bauern mit Kindern keine signifikanten Unterschiede zwischen…
Pflanzenbau

Mascher F., Reichmann P., Schori A.

Einfluss des Mehltaus auf den Triticaleanbau

Im Jahr 2005 wurde eine erste grössere Epidemie des Triticalemehltaus in der Schweiz beobachtet. Die vorliegende Studie beruht auf mehrjährigen Daten von 3 Standorten aus dem schweizerischen Versuchsnetz für die Einschreibung in den Sortenkatalog. Die Beobachtungen wurden auf 8 modernen Triticalesorten durchgeführt, um die Befallsstärke und den Einfluss der Mehltauinfektion auf den Ertrag zu ermitteln.…
Umwelt

Hartmann M., Kölliker R., Enkerli J., Dubois D., Widmer F., Fliessbach A.

Anbausysteme beeinflussen die Bodenbakterien

Boden-Mikroorganismen beeinflussen Nährstoffkreisläufe und Transformationsprozesse im Boden. Sie sind massgeblich beteiligt an der Erhaltung der Bodenqualität und somit bei der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte von hoher Qualität. Diese Gemeinschaften können höchst sensitiv auf verschiedene Umwelteinflüsse reagieren. Eine hohe Artenvielfalt wird zudem als Potenzial angesehen, Funktionen trotz veränderter Umwelteinflüsse aufrecht zu erhalten und wird daher als Qualitätsmass…
Umwelt

Stünzi H.

Zur Phosphor-Bodenextraktion mit Ammoniumacetat-EDTA (AAE10)

Die Verwendung von Phosphor-Werten aus Bodenuntersuchungen für die Düngungsbemessung und das Umweltmonitoring bedingt die Kenntnis der chemischen Prozesse bei den Extraktionen. Diese wurden für die Ammoniumacetat-EDTA-Extraktion (AAE10-P) untersucht und mit jenen der Extraktionen mit CO2-gesättigtem Wasser (CO2-P) und mit reinem Wasser (H2O10-P) verglichen. Die P-Konzentrationen im AAE10-Extrakt sind meist grösser als jene im CO2-Extrakt, wobei…
Umwelt

Schaller B., Nemecek Th., Streit B., Zihlmann U., Chervet A., Sturny W. G.

Vergleichsökobilanz bei Direktsaat und Pflug

Seit 1994 werden am Inforama Rütti in Zollikofen (BE) auf einem mittelschweren Boden die beiden Anbausysteme «Direktsaat» (DS) und «Pflug» (PF) innerhalb einer Ackerfruchtfolge ohne Bracheperioden miteinander verglichen. Von der Fruchtfolgeperiode 1999 bis 2005 wurden mittels Ökobilanz die Umweltwirkungen der beiden Systeme berechnet. Die Berechnungen zeigen, dass mit dem Verzicht auf jegliche Bodenbearbeitung im System…
Umwelt

Peter S.

Der schweizerische Stickstoff-Haushalt

Im Rahmen des «Stickstoff-Projekts», das vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) in Auftrag gegeben und am Institut für Agrarwirtschaft bearbeitet worden ist, wurden die zu erwartenden Entwicklungen im Bereich der landwirtschaftlichen Stickstoff-Emissionen bis im Jahr 2013 untersucht. Dazu wurde ein sektorales landwirtschaftliches Angebotsmodell mit rekursiv-dynamischer Verknüpfung verwendet. Dieser Artikel stellt das Optimierungsmodell vor und fasst die…
Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A.

Sensorische Fleischqualität von sechs Rinderrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Fleischqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in der ersten Serie (Serie FG3) bei gleichem Ausmastgrad (Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der zweiten Serie (Serie IMF) bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF)…
Pflanzenbau

Bünter M.

Die Zertifizierung von Obstgehölzen

Die Verwendung von zertifiziertem Pflanzgut ist die beste Garantie für gute Qualität und eine erfolgreiche, dauerhafte Produktion. Die Zertifizierung schafft einen echten Mehrwert, weil neben der Virus- und Phytoplasmenfreiheit eine ganze Anzahl bekannter Schadorganismen (Qualitäts-Schadorganismen) kontrolliert wird. Für Baumschulen ist die Zertifizierung ein freiwilliger Zusatz zum gesetzlich vorgeschriebenen Pflanzenpass.
Pflanzenbau

Bünter M.

Pflanzenpass und ZP-Pflanzenpass von Obstgehölzen

Der Pflanzenpass ist ein gesetzlich vorgeschriebenes, phytosanitäres Begleitdokument für bestimmte Pflanzenlieferungen. Darunter fallen zum Beispiel sämtliche Wirtspflanzen von Feuerbrand und Sharka. Der Pflanzenpass bestätigt, dass die betreffenden Pflanzen in einer Baumschule erzeugt wurden, die auf besonders gefährliche, meldepflichtige Schadorganismen (Quarantäne-Organismen) amtlich kontrolliert wurde. Zusätzlich zum Pflanzenpass bestätigt der ZP-Pflanzenpass die Feuerbrandfreiheit in und 50 km2…
Nutztiere

Wyss U.

Silierbarkeit und Silagequalität von Gräsern und Leguminosen

Von sieben Gräser- und drei Leguminosenarten wurde die Silierbarkeit und die Qualität der Silagen untersucht. Vom ersten, zweiten und vierten Aufwuchs wurden Proben auf 30 bis 35 % Trockensubstanz angewelkt, kurz gehäckselt und in Laborsilos einsiliert. Die verschiedenen Arten unterschieden sich bezüglich Rohprotein-, Rohfaser-, Zuckergehalt und auch der Pufferkapazität. Dies führte zu unterschiedlichen Vergärbarkeitskoeffizienten, die…
Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A.

Chemisch-physikalische Fleischqualität von sechs Rinderrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Fleischqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in der ersten Serie (Serie FG3) bei gleichem Ausmastgrad (Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der zweiten Serie (Serie IMF) bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF)…
Pflanzenbau

Gunst L., Krebs H., Dubois D., Mäder P.

DOK-Versuch: Pilzkrankheiten und Ertrag bei Winterweizen

Im Rahmen des seit 1978 in Therwil laufenden Langzeit-Vergleichsversuchs DOK haben wir von 1997 bis 2005 den Krankheitsbefall von Winterweizen untersucht. Die Art der Bewirtschaftung, biologisch oder konventionell, hatte keinen signifikanten Einfluss auf den Krankheitsbefall, ausser auf den Befall mit Erregern von Blattfleckenkrankheiten, die in den konventionellen Anbausystemen durch den Fungizideinsatz reduziert wurden. Hingegen hatte…
Pflanzenbau

Huguenin-Elie O., Stutz C., Lüscher A., Gago R.

Wiesenverbesserung durch Übersaat

Der Einfluss von Säverfahren auf den Erfolg von Übersaaten wurde bei unterschiedlichen Standortbedingungen und Ausgangsbeständen untersucht. Die vier Geräte Säwalze, Sästriegel, Drillsämaschine und Streifenfräsmaschine wurden im Frühling und Spätsommer eingesetzt. Zusätzlich wurde an zwei Standorten der Einfluss einer Glyphosat-Behandlung in schwacher Dosierung untersucht, die mit dem Ziel ausgebracht wurde, den Grasfilz zu schwächen. An drei…
Pflanzenbau

Lobsiger M., Hofer Ch., Mosimann E., Jeangros B., Lüscher A.

Graslandbewirtschaftung im Herbst und Ertrag im Frühling

Auf zwei Kunstwiesen im schweizerischen Mittelland wurde während drei Jahren die Auswirkung dreier unterschiedlicher letzter Nutzungstermine im Herbst auf den Grasbestand im darauf folgenden Frühling untersucht: Anfang Oktober, Ende Oktober und Ende November. Speziell interessierte die Frage, wie viel Pflanzenmasse beim Einwintern stehen muss, damit im Frühling ein kräftiger Wiederaustrieb gewährleistet bleibt. Die Auswirkungen des…
Pflanzenbau

Wellinger R., Buser H.P., Krauss J., Theiler R.

Karotten: Anbau, Erntezeitpunkt und Lagerung

Die untersuchten Sorten, Bolero und Maestro, wiesen in allen 3 Jahren ähnliche Tendenzen zwischen Erntezeitpunkt und Ausfall am Lager auf. Beim ersten Erntetermin (Mitte September), waren die Ausfälle durch Lagerfäulnis jeweils am höchsten. Je später die Erntetermine (2. – Mitte Oktober; 3. – Mitte November), desto geringer war der Anteil an faulen Karotten nach einer…
Umwelt

Spirig Ch., Neftel A.

Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft und Feinstaub

Ammoniak (NH3) reagiert in der Atmosphäre mit Salpetersäure und Schwefelsäure zu Salzen, welche sich an vorhandene Partikel anlagern oder selber neue Partikel bilden und so massgeblich zum Feinstaub in der Luft beitragen. Die Säuren werden hauptsächlich aus Vorläufersubstanzen gebildet, die aus Verkehr, Industrie und Haushalten stammen. Im Gegensatz dazu stammt Ammoniak zu über 90 %…