Archiv

2,688 Beiträge

Nutztiere

Wyss U.

Silierbarkeit von Luzerne- und Knaulgrassorten

Von sechs verschiedenen Luzerne- und fünf verschiedenen Knaulgrassorten, welche im Rahmen von Sortenprüfungen von Agroscope FAL Reckenholz als Reinsaaten angebaut wurden, wurde die Silierbarkeit und auch die Qualität der Silagen untersucht. Dabei wurde das Futter des ersten Aufwuchses auf 25 % und dasjenige des dritten Aufwuchses auf 30 % Trockensubstanz (TS) angewelkt, kurz gehäckselt und…
Umwelt

Reidy B., Menzi H.

Stand der Produktionstechnik und Hofdüngerwirtschaft

Zuverlässige Berechnungen von umweltrelevanten Auswirkungen der landwirtschaftlichen Produktion verlangen genaue Kenntnisse zum Stand der aktuellen Betriebsstrukturen und Produktionstechniken. Im Rahmen der Neuberechnung des schweizerischen Ammoniakverlustinventars wurde mit Hilfe einer nach geographischen Regionen, Höhenstufen und Betriebstypen gegliederten repräsentative Umfrage eine Vielzahl von für Ammoniakverluste relevanten produktionstechnischen Grössen erhoben. Die Resultate der Umfrage ermöglichen es, sowohl regionale…
Umwelt

Weisskopf P., Zihlmann U., Chervet A., Sturny W.G., Müller M.

Entwicklung des Bodengefüges bei Direktsaat und Pflug

Auf der Dauerbeobachtungsfläche Oberacker am Inforama Rütti werden die beiden Anbausysteme «Pflug» und «Direktsaat» seit 1994 auf einer tiefgründigen, grundfeuchten Braunerde im Verlauf einer rein ackerbaulichen Fruchtfolge miteinander verglichen. Von 2000 bis 2004 durchgeführte bodenphysikalische Begleituntersuchungen liefern Angaben zur Gefügeentwicklung im Ober- und Unterboden. Mit Hilfe von Fahrspur-Flächenanteil / Druckbeanspruchungs-Diagrammen werden Bodenbeanspruchungen der beiden Pflugverfahren…
Umwelt

Neftel A., Ammann Ch., Calanca P., Flechard Ch., Fuhrer J., Leifeld J., Jocher M.

Treibhausgasquellen und -senken: die“ Kyoto-Wiese“

Das Experiment «Kyoto-Wiese» in Oensingen im Kanton Solothurn zeigt, dass eine Umwandlung von Ackerland in intensiv bewirtschaftetes Dauergrünland zu einer Kohlenstoff-Senke von rund 1,5 Tonnen pro Hektare und Jahr führt. Dies entspricht etwa dem jährlichen Treibstoffverbrauch eines Personenwagens. Dazu muss dem System aber eine adäquate Menge Stickstoff zugeführt werden. Die Lachgas-Emissionen kompensieren auf der intensiv…
Pflanzenbau

Uehlinger G., Pfiffner L., Schaffner D.

Verbessern Pflegemassnahmen die Qualität von Brachen?

Durch die Zunahme des Grasanteils und des Anteils konkurrenzstarker Kräuter werden im Verlauf der sechsjährigen Anlagedauer von Brachen eingesäte Arten oft verdrängt und die Blüten- und Strukturvielfalt nimmt ab. In einem 6-jährigen Versuch mit vier Wiederholungen wurden drei Pflegeverfahren getestet. Im Vergleich mit einer unbehandelten Kontrolle erhöhte ein einmaliger Einsatz von Grubber oder Federzinkenegge oder…
Agrarwirtschaft

Beyeler Ch., Friedli R., Spring P., Hilty R.

Stallbaukosten für Mastschweineställe

Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war anhand von Praxisbeispielen den Investitionsbedarf für Mastschweineställe zu ermitteln. Bei 24 zwischen 1997 und 2004 realisierten Bauprojekten mit durchschnittlich 372 Mastschweineplätzen (MSP; 200 bis 800 MSP) wurden die Kosten untersucht. Anhand der Baukostenabrechnungen wurden die Fremdkosten ermittelt. Die Eigenleistungen wurden geschätzt. Der Mittelwert der Fremdkosten betrug Fr. 1’429.- pro MSP…
Agrarwirtschaft

Marbé-Sans D., Heitkämper K., Schick M.

Arbeitswirtschaftliche Kennzahlen in Spezialkulturen

Für die Ermittlung arbeitswirtschaftlicher Kennzahlen in Spezialkulturen wie Reben, Obst und Beeren sowie Gemüse kommt das gleiche methodische Instrumentarium zur Anwendung, das sich schon bei der Analyse anderer landwirtschaftlicher Betriebszweige bewährt hat. Der Begriff „Planzeit“ steht dabei im Mittelpunkt des Interesses. Die Anwendung von daraus abgeleitetenden Planungs- und Kalkulationsinstrumenten kann dazu beitragen, dass gerade in…
Agrarwirtschaft

Huber R., Rieder P.

Volkswirtschaftliche Kosten der Schweizer Landwirtschaft

Die angebotsseitigen volkswirtschaftlichen Kosten der Schweizer Landwirtschaft sind mit der Trennung der Preis- und Einkommenspolitik seit Anfang der 1990er Jahre deutlich gesunken. Sie liegen für das Jahr 2002 in der Grössenordnung von einer halben Milliarde Franken und entsprechen damit ungefähr 0,15 Prozent des Nettosozialprodukts. Der volkswirtschaftliche Nutzenentgang der in der Landwirtschaft gebundenen Produktionsfaktoren kann daher,…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 2004

Im Jahre 2004 haben wir die Wirksamkeit des Produktes EMA zur Förderung der Hauptgärung untersucht. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer betrug etwas mehr als 100 Tage.Zwar konnte beim…
Umwelt

Tobias S., Nüesch A., Nebel R., Guilmain A.-L.

Suburbane Landwirtschaft oder Landschaftsmanagement?

Obschon in der Regel in landwirtschaftlichen Gunstlagen liegen, ist heute nur noch ein kleiner Teil der Bevölkerung dieser Räume in der Landwirtschaft tätig. Der Grossteil der Bevölkerung nutzt die unbebaute Landschaft als Erholungsraum, der aber ein von der Landwirtschaft geprägtes Aussehen haben soll. Eine Untersuchung der Agrarstrukturen von Agglomerationsgemeinden und ländlichen Gemeinden der Schweiz ergab…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H., Mosimann E., Jeangros B., Stévenin L.

Fromental und Goldhafer: Ergebnisse aus Sortenversuchen

Von 2002 bis 2004 prüften Agroscope FAL Reckenholz und RAC Changins je vier Sorten Fromental und Goldhafer an fünf beziehungsweise sieben Versuchsorten. Die Sorten wurden in ihrer Ertragsleistung, Jugendentwicklung, Krankheitsresistenz, Überwinterung und Konkurrenzkraft verglichen. Beim Goldhafer wurde die Anbaueignung in höheren Lagen in die Beurteilung miteinbezogen. Mit den Daten der erhobenen Merkmale berechnete man einen…
Agrarwirtschaft

Kopainsky B., Rieder P.

Dezentrale Besiedlung: Wer ersetzt die Landwirtschaft?

Die Landwirtschaft allein kann die Besiedlung nicht mehr sicherstellen. Zur Erhaltung der dezentralen Besiedlung drängt sich vielmehr ein integrierter, regionaler Ansatz auf. Dieser Beitrag untersucht auf der Basis eines dynamischen Simulationsmodells die Zukunftsperspektiven gefährdeter Gemeinden und die Wirkung von Entwicklungsstrategien zur Stabilisierung der Beschäftigung und Bevölkerung. Die Modellrechnungen zeigen, dass die zukünftige Besiedlung je nach…
Agrarwirtschaft

Buchli S., Kopainsky B., Rieder P.

Landwirtschaft und dezentrale Besiedlung

Ziel dieses Artikels ist es, die Aufgabenerfüllung der Landwirtschaft bezüglich ihres Beitrags zur dezentralen Besiedlung und die entsprechenden Massnahmen des Bundes zu analysieren. In einem ersten Schritt untersuchen wir die Rolle der Landwirtschaft für die Gefährdungssituation der dezentralen Besiedlung und kommen zum Schluss, dass die Landwirtschaft nur in relativ wenigen Gemeinden der Schweiz einen wesentlichen…
Agrarwirtschaft

Mack G., Pfefferli S.

Entwicklung der Milch- und Fleischproduktion bis 2011

Der Milch- und Fleischmarktpolitik des Bundes steht in den nächsten Jahren eine Umgestaltung bevor. Dieser Beitrag untersucht die Konsequenzen mehrerer Politikalternativen im Bereich der Milch- und Fleischmarktpolitik mittels Modellrechnungen. Diese zeigen deutlich, dass eine Reduktion der Milchmarktstützung ohne Änderung des Direktzahlungssystems zu einem Rückgang der Zahl der Milchkühe und damit auch der Milch- und Rindfleischproduktion…
Agrarwirtschaft

Flury Ch., Rieder P.

Simulation des Milch- und Fleischmarktes bis 2011

Der Milch- und der Fleischmarkt sind angebotsseitig eng miteinander verknüpft. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen im Milchmarkt beeinflussen damit nicht nur den Milch- sondern auch den Fleischmarkt. Ein verändertes Angebot führt im Zusammenspiel mit der Konsumnachfrage zu neuen Marktgleichgewichten und Preisen, wobei allfällige Anpassungen im Aussenhandel und beim Grenzschutz ebenfalls einen Einfluss haben.Die Entwicklung des Milch-…
Agrarwirtschaft

Gerwig C.

Strukturentwicklung der Rindviehhaltungsbetriebe

Die Ermöglichung des Handels mit Milchkontingenten veränderte die betrieblichen Strukturen der Milchproduktionsbetriebe seit 1999 mehr als in den zwanzig Jahren davor. Der gleichzeitig wirkende Preisdruck bewirkt, dass die Landwirte die Struktur ihrer Betriebe anpassen. Diese Anpassungen werden für die Jahre 1999-2002 anhand von 131 definierten Betriebstypen analysiert. Die Betriebstypen unterscheiden sich bezüglich Klimazone, Flächengrösse und…
Pflanzenbau

Jeangros B., Delabays N., Edder P., Ortelli D., Corvi C.

Asulamrückstände in Löwenzahnblüten

Die Anwendung von Herbiziden mit dem Wirkstoff Asulam auf Wiesen könnte das Vorhandensein von Sulfanilamid in gewissen Schweizer Bienenhonigen erklären. Dieses Antibiotikum der Familie der Sulfonamide ist ein Abbauprodukt von Asulam. Um die Risiken beim Gebrauch dieser Herbizide zu ermitteln, wurde eine Dauerwiese mit viel Löwenzahn vor oder bei Blühbeginn der Löwenzahnblüten behandelt. Die Asulam-…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H., Mosimann E., Jeangros B., Stévenin L.

Sortenversuche mit Italienischem und Bastard-Raigras

Von 2002 bis 2004 prüften Agroscope FAL Reckenholz und RAC Changins 35 Sorten Italienisches Raigras und 20 Sorten Bastard-Raigras an sechs beziehungsweise sieben Versuchsorten. Die Sorten wurden in ihrer Ertragsleistung, Jugendentwicklung, Ausdauer, Krankheitsresistenz, Überwinterung und Konkurrenzkraft verglichen. Mit den Daten der erhobenen Merkmale berechnete man einen Indexwert, der eine Gesamtbeurteilung der Sorten ermöglichte. Entsprechend der…
Agrarwirtschaft

Hilty R., Van Caenegem L.

Der FAT-Preisbaukasten als Planungsinstrument

Landwirtschaftliche Ökonomiegebäude beanspruchen einen beachtlichen Anteil der Strukturkosten. Um wirtschaftlich zu produzieren sind deshalb preisgünstige Betriebsgebäude Voraussetzung. Da ein vorgegebenes Raumprogramm auf unterschiedliche Art realisiert werden kann, sollte man auf der Suche nach der �besten Lösung� verschiedene Gebäudevarianten prüfen. Dabei sind neben Funktionalität auch Investitionsbedarf und Jahreskosten zu beurteilen. Mit Hilfe des FAT-Preisbaukastens ist es…
Nutztiere

Nydegger F., Ammann H., Moriz Ch., Rutishauser R.

Gemischte oder separate Futtervorlagen für Milchkühe?

Die FAT untersuchte in einem dreimonatigen Versuch mit zwei Gruppen zu 15 Milchkühen, ob sich das Mischen der Grundrationskomponenten im Vergleich zur ungemischten Vorlage auf den Verzehr und die Leistung auswirkt. Die Grundration, bestehend aus Silagen und Belüftungsheu, wurde im Verfahren „Gemischt“ mit dem Futtermischwagen und im Verfahren „Ungemischt“ mit einer Verteilschaufel am Hoflader vorgelegt.…
Nutztiere

Gutzwiller A., Czeglédi L., Stoll P., Bruckner L.

Fusarientoxine im Schweinefutter: Wirksamkeit von Mykotoxinbindern

Fusariengifte können das Wachstum beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsstörungen verursachen. An ALP wurde in zwei Versuchen mit insgesamt 220 abgesetzten Ferkeln untersucht, ob Apfeltrester die negativen Effekte der Fusarientoxine reduziert. Die mit dem Fusarientoxin Deoxynivalenol kontaminierten Futter beeinträchtigten die Futteraufnahme und das Wachstum; mit Zearalenon kontaminiertes Futter verursachte zudem eine Vergrösserung der Gebärmutter. Der dem kontaminierten Futter…
Pflanzenbau

Boller B., Schubiger F. X., Tanner P.

Alces und Zebu, neue tetraploide Arten von Italienischem Raigras

Tetraploides Italienisches Raigras zeichnet sich durch ein hohes Ertragspotenzial und eine gute Futterqualität aus. Mit Alces und Zebu werden hier zwei neue, von Agroscope FAL Reckenholz, der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau, gezüchtete tetraploide Sorten vorgestellt. Die Sorte Alces ist durch Colchizinbehandlung unserer diploiden Sorte Axis entstanden. Sie zeichnet sich durch Höchsterträge im ersten…
Pflanzenbau

Baur R., Ladner J., Bertschinger L.

Praxisnahe Extension für den Schweizer Obst- und Gemüsebau

Extension ist eine für die Schweiz neuartige Art und Weise, wie praxisnahe Agrarforschung geplant, umgesetzt und gesteuert werden kann. Das Motto der Extension ist „Wissen schaffen für die Praxis“. Der Planungshorizont der Extensionarbeit ist ein Jahr. Die Kunden, – die landwirtschaftliche Praxis organisiert in „Foren“-, schlagen Projektthemen vor und priorisieren sie. Der Artikel gibt mit…

Zur Akzeptanz ausgewählter Ökomassnahmen

Die Akzeptanz der Ökomassnahmen ist eine entscheidende Vorausse­zung, um die ökologischen Ziele der Schweizer Landwirtschaft zu errei­chen. Mittels deskriptiver sowie ökonometrischer Analysen kann ge­zeigt werden, dass die produktionstechnische Kompatibilität mit dem Be­trieb ein ausschlaggebender Faktor für die Akzeptanz der Programme ist. Dass der Ausbildungsgrad des Landwirts dagegen nur einen begrenzten Einfluss hat, zeigt, dass die…