Archiv

2,826 Beiträge

Nutztiere

Gutzwiller A., Stoll P., Guggisberg D.

Phosphorzufuhr und Beinschwäche bei wachsenden Schweinen

In einem Fütterungsversuch mit Schweinen im Gewichtsbereich 15-45 kg Lebendgewicht (LG) wurde die von ALP empfohlene Zufuhr an verdaulichem Phosphor (VDP) überprüft. Die Kontrolltiere (P) erhielten Futter mit dem empfohlenen Gehalt an VDP, während das Futter der drei Versuchsgruppen P-, P+ und P++ 20 % weniger bzw. 20 % und 40 % mehr VDP enthielt.…
Umwelt

Patrian B., Bächli A., Müller M.D.

Qualität von Isoproturon-Herbiziden auf dem Schweizer Markt

Pflanzenschutzmittel (PSM) sind biologisch aktive, potentiell giftige und umweltgefährdende Produkte, deren Zulassung, Einsatz, Rückstände auf pflanzlichen Lebensmitteln und Entsorgung in der Schweiz deshalb mit zahlreichen staatlichen Vorschriften geregelt sind. Um die Sicherheit der Bevölkerung in all diesen Bereichen zu gewährleisten, sind Überwachungen des Marktes durch staatliche Organe unabdingbar. Da sich die Zuständigkeitsbereiche für das Inverkehrbringen…
Pflanzenbau

Charles R., Gaume A., von Richthofen J.-S.

Auswertung des Körnerleguminosenanbaus durch die Produzenten

Im Rahmen des europäischen Projekts GL-Pro (European extension network for the development of grain legume production in the EU), haben 111 Landwirte in der Schweiz, vor allem im Kanton Freiburg, einen Fragebogen beantwortet. Es handelt sich darum, die Grenzen und Potenziale der Produktion von Körnerleguminosen in verschiedenen Regionen von Europa zu identifizieren.Trotz der schlechten wirtschaftlichen…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H., Mosimann E., Demenga M., Jeangros B.

Offizielle Sortenversuche mit XFestulolium braunii

In den Jahren 2004 bis und mit 2006 wurden in einer Feldversuchsserie fünf Sorten von ´Festulolium braunii (K. Richter) A. Camus durch die Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW an sechs Standorten auf ihre Anbaueignung überprüft. Zur Bewertung diente ein Indexwert, der aus den Beobachtungen und Messungen der Eigenschaften Ertrag, Jugendentwicklung, Güte des…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Köhler T.

Welches sind die Bestimmungsfaktoren für den Arbeitsverdienst?

Ziel der vorliegenden Regressionsanalyse ist es, die bestimmenden Faktoren für den Arbeitsverdienst in der Landwirtschaft zu finden. Dabei wurden soziale, strukturelle wie auch finanzielle Aspekte in die Berechnungen einbezogen. Datenbasis für die Analyse sind die Ergebnisse der Zentralen Auswertung von Buchhaltungsdaten der ART der Periode 1997-2001 von rund 3000 Schweizer Landwirtschaftsbetrieben. Die Resultate zeigen, dass…
Umwelt

Chassot G., Degen C., Julien P.

Der Ausbringungsplan – ein zentrales Instrument für die Düngung

Unsachgemässes Ausbringen von Gülle erhöht die Gefahr, dass die Wasserqualität beeinträchtigt und das Gleichgewicht sensibler Ökosysteme gestört wird. Nur durch das Einhalten der gesetzlichen Bestimmungen lässt sich diese Gefahr vermindern. Dies gilt nicht nur für entsprechende Verbote, sondern auch für die allgemeine Sorgfaltspflicht. Der Ausbringungsplan ist ein Planungsinstrument, das dazu beitragen kann, die Gefahr einer…
Umwelt

Daniel O., Gandolfi M., Aldrich A., Baumann H., Büchi R.

Ökotoxikologisches Risikomanagement von Pflanzenschutzmitteln

Bei bestimmten Pflanzenschutzmitteln (PSM) bestehen je nach Anwendung, verwendeter Technologie und lokaler Situation der landwirtschaftlichen Parzellen Risiken für die Umwelt. Für solche so genannten „areas of concern“ müssen bei der Zulassung von PSM Sicherheitshinweise definiert werden. Die Sicherheitshinweise sollen die Umwelt auch bei ungünstigen Bedingungen schützen und bedeuten eine Einschränkung (Auflagen). Eine Arbeitsgruppe von ACW…
Umwelt

Daniel O., Gandolfi M., Aldrich A., Baumann H., Büchi R.

Ökotoxikologische Risikoanalysen von Pflanzenschutzmitteln

Die Risiken von Pflanzenschutzmitteln (PSM) für die Umwelt müssen vor ihrer Verwendung abgeschätzt werden. Die Ökotoxizität für verschiedene Lebewesen (Vögel, Säugetiere, Fische, aquatische Invertebraten und Pflanzen, Arthropoden inklusive Bienen, Würmer und Mikroorganismen) wird mit der Exposition über Wasser, Boden, Luft oder die Nahrung verglichen. Bei unproblematischen Wirkstoffen genügen im Labor ermittelte toxische Endpunkte und einfachen…
Umwelt

Jeangros B., Troxler J.

Sind Handelsdünger auf einem Bergbetrieb mit Milchvieh nötig?

Die Entwicklung der Verfügbarkeit von Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Magnesium (Mg) wurde über 10 Jahre auf dem Milchviehbetrieb La Frêtaz/Bullet (VD; 1200 m. ü. M.) verfolgt, nach dem Verzicht von Handelsdüngergaben auf Dauerwiesen und -weiden im Jahre 1994. Die über den betriebseigenen Hofdünger ausgebrachten Nährstoffmengen wiesen in den Jahren 1994 bis 2003…
Agrarwirtschaft

Baur P., Müller P., Herzog F.

Alpweiden im Wandel

Die Alpweiden sind ein herausragendes Element der Kulturlandschaft der Schweiz. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass ihre Nutzung im 20. Jahrhundert zurückgegangen ist. Vom Rückgang der Alpwirtschaft zeugt nicht zuletzt die stetige Zunahme der Waldfläche im Schweizer Berggebiet. Seit 1980 wurde der Rückgang der Bestossung durch zunehmende Sömmerungsbeiträge zwar gebremst. An der Tendenz zu…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H.U., Mosimann E., Demenga M., Jeangros B.

Dreizehn Wiesenrispengräser auf dem Prüfstand

Vom Frühjahr 2004 an bis zum Herbst 2006 wurden dreizehn Sorten von Wiesenrispengras (Poa pratensis L.) durch die Eidgenössischen Forschungsanstalten Agroscope Reckenholz-Tänikon ART und Agroscope Changins-Wädenswil ACW an sieben Versuchsstandorten auf ihre Anbaueignung geprüft. Dabei wurden die Eigenschaften Ertrag, Jugendentwicklung, Güte des Bestandes, Konkurrenzkraft, Resistenz gegen Krankheiten, Überwinterung, Verdaulichkeit der organischen Substanz, Ausdauer und die…
Weitere

Rossier R., Felber P.

Lebensqualität nach der Hofübergabe

In dieser Studie geht es darum zu zeigen, wie es um die Lebensqualität von Bäuerinnen und Bauern nach der Hofübergabe steht. Die Bedingungen der Hofübergabe haben einen grossen Einfluss auf die finanzielle Altersvorsorge. Ohne Wohnrecht kann es zu finanziellen Engpässen im Ruhestand kommen, da die AHV die laufenden Lebenskosten nicht zu decken vermag. Harte körperliche…
Weitere

Lötscher M., Lehmann Friedli T., Cerutti F., Gantner U.

Zufrieden mit der landwirtschaftlichen Forschung

Kundennähe und Kundenzufriedenheit sind wichtige Aspekte zur Erreichung der Wirkungsziele der Forschungsanstalten. Um diese Ziele noch besser erreichen zu können, führte das Bundesamt für Landwirtschaft 2006 eine schriftliche Befragung durch. Insgesamt 1712 Bäuerinnen, Landwirtinnen und Landwirte nahmen Stellung zur Verständlichkeit der Informationen und dem praktischen Nutzen, den sie aus den Informationen von Agroscope und den…
Agrarwirtschaft

Ferjani A., Mann S.

Abschaffung der Exportsubventionen für Kernobstsaftkonzentrat

Die Studie untersucht die Auswirkungen der per 2010 vorgesehenen Aufhebung der Exportsubventionen für Apfelsaftkonzentrat auf die Schweizer Apfelbranche. Zu diesem Zweck wurde ein partielles, dynamisches Gleichgewichtsmodell (SAPEM) entwickelt. Nach der Prognose der Entwicklung der Märkte für Äpfel und für daraus hergestellte Produkte bis 2013 (Referenzszenario mit Exportsubventionen), werden zwei Szenarien analysiert: 1) die Aufhebung der…
Umwelt

Jacot K., Beerli C., Eggenschwiler L.

Bedeutung neu angesäter Säume für Mäuse und Maulwürfe

Artenreiche Feldränder haben in Gebieten mit intensiver landwirtschaftlicher Nutzung eine grosse Bedeutung für die Erhaltung der floristischen und faunistischen Biodiversität. Aus diesem Grund plant der Bund «Säume» ab 2008 als neuen Öko-Ausgleichsflächentyp einzuführen. Diese streifenförmigen Dauergesellschaften werden mit einer Samenmischung aus einheimischen Kräutern, Gräsern und Leguminosen angesät. Um den Einfluss dieser neu angesäten Säume auf…
Pflanzenbau

Eggenschwiler L., Richner N., Schaffner D., Jacot K.

Bedrohte Ackerbegleitflora: Wie erhalten und fördern?

Die Ackerbegleitflora gehört zu den am meisten gefährdeten Pflanzengruppen der Schweiz. Das ökologische Ausgleichselement Ackerschonstreifen war entwickelt worden, um die Vielfalt der Ackerbegleitpflanzen zu erhalten und zu fördern. Um die Wirkung der Massnahme zu überprüfen, wurden 28 Ackerschonstreifen untersucht. In den Ackerschonstreifen wuchsen signifikant mehr Pflanzenarten und Rote-Liste-Arten als in der benachbarten Kultur. Allerdings wurden…
Weitere

Alföldi T., Tutkun-Tikir A.

Landwirtschaft in den Medien – Themen und Darstellungsperspektiven

Im Zentrum der vorliegenden Inhaltsanalyse steht die Frage, über welche landwirtschaftlichen Themen Schweizer Medien berichten und wie diese Themen dargestellt werden. 1588 Artikel aus sechs Deutschschweizer Zeitungen und 215 TV Beiträge aus drei Informationssendungen des Schweizer Fernsehens werden dazu inhaltsanalytisch ausgewertet. Der Untersuchungszeitraum umfasst die Stichjahre 1996, 2000, 2004 und 2006. Zahl und Umfang der…
Lebensmittel

Hadorn R., Piccinali P., Suter M.

Fettreduktion in Brühwürsten mittels Inulinzusatz

In einem Versuch mit Lyonern als typische Brühwurst wurden neben einer Kontrolle mit 22 % Speck (REF) in drei Versuchsverfahren jeweils 15 % Speck wie folgt ersetzt: 15 % Inulin­gel des Herstellers A (IG-A), 7,5 % Inulinpulver des Herstellers B plus 7,5 % Eiswasser (IP-B), 4,5 % Inulinpulver und 1 % Weizenfaser des Her­stellers C…
Lebensmittel

Höhn E., Baumgartner D., Crespo P., Gasser F.

Reifesteuerung und Apfellagerung mit 1-Methylcyclopropen (MCP)

Seit Herbst 2005 kann in der Schweiz SmartFresh™ (Wirkstoff 1-Methyl cyclopropen, MCP) zur Behandlung von Tafeläpfeln bei der Einlagerung eingesetzt werden. MCP ist ein Ethylenhemmer, und Enthusiasten erwarten, dass dessen Einsatz die Apfellagerung revolutionieren wird, ähnlich wie damals die Einführung der CA-Lagertechnik. Die Wirkung dieser Verbindung beruht auf der Blockierung der Ethylenrezeptoren. Dies hat zur…
Umwelt

Knop E., Herzog F.

Positiver Effekt vernetzter Ökowiesen auf Wirbellose

Die Vernetzung von ökologischen Ausgleichsflächen wird als eine der wichtigsten Massnahmen für die Förderung der Artenvielfalt in der Landwirtschaft betrachtet. Noch existieren dazu jedoch nur wenige empirische Untersuchungen. Um den Effekt der Habitatsvernetzung zu studieren, haben wir deshalb die Artenvielfalt von Landschnecken und Heuschrecken auf vernetzten und isolierten Ökowiesen verglichen. Die untersuchten vernetzten Ökowiesen waren…
Nutztiere

Maurer J., Schaeren W.

Eutergesundheit und Zellzahlen bei Milchschafen

Die Zellzahl in der Milch wird bei Kühen seit Jahrzehnten als wichtiges diagnostisches Hilfsmittel für die Erkennung von Euterentzündungen verwendet. Mit unserer in drei Betrieben während einer gesamten Laktation durchgeführten Untersuchung wollten wir abklären, welches die wichtigsten Mastitiserreger bei Milchschafen sind und ob die Bestimmung des Zellgehaltes als diagnostisches Hilfsmittel für die Erkennung von Euterentzündungen…
Lebensmittel

Maurer J., Schaeren W.

Schafmilch ist ein hochwertiges Nahrungsmittel

Die Ziele der Erhebung bestanden darin, die Zusammensetzung und Qualität von Schafmilch (Lieferantenmilch) besser umschreiben zu können, sowie mögliche Unterschiede zwischen den zwei in der Schweiz am häufigsten gehaltenen Schafrassen (Lacaune, Ostfriesisches Milchschaf) sowie Kreuzungstieren dieser zwei Rassen, aufzuzeigen. Die Keimzahlen in den Lieferantenmilchproben waren sehr tief. In einzelnen Fällen wurden allerdings auch sehr hohe…
Pflanzenbau

Bissig B., Walter T.

Weidequalität zu verschiedenen Zeitpunkten

Im Rahmen der Revision der Ökoqualitätsverordnung 2008 sollen extensive Weiden neu mit einer Zusatzzahlung bedacht werden, sofern sie eine minimale ökologische Qualität aufweisen. Zur Diskussion stehende Varianten zur Beurteilung der Qualität basieren alle zumindest teilweise auf Zeigertaxa der Vegetation. Damit die Beurteilung objektiv ist, muss auch gewährleistet sein, dass eine Weide unter verschiedenen Rahmenbedingungen immer…
Pflanzenbau

Defila C

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2006

Das Jahr 2006 war geprägt durch einen kalten Winter 2005/2006 und durch hohe Temperaturen im Sommer und Herbst. Dies wirkte sich auch auf die Vegetationsentwicklung aus, indem die Vegetationsperiode 2006 sehr spät startete. Erst die warmen Temperaturen im April und Mai konnten den anfänglichen Rückstand der Vegetationsentwicklung wieder aufholen. Die hohen Temperaturen im Juni und…