Archiv

2,826 Beiträge

Pflanzenbau

Holpp M.

Automatisches Lenksystem für Traktoren im Obstbau

In Obstanlagen müssen pro Saison mit 20 bis 30 maschinengebundenen Arbeitsgängen Pflege¬mass¬nahmen wie Mulchen und Pflanzenschutz durchgeführt werden. Im Hinblick auf eine Entlastung des Fahrers und den weitergehenden Möglichkeiten einer teilweisen wie auch vollständigen Automatisierung von Arbeitsgängen kommt automatischen Lenksystemen eine Schlüsselfunktion zu. Für Traktoren im Obstbau standen bisher keine geeigneten Systeme zur Verfügung. Ziel…
Lebensmittel

Hummerjohann J., Ulmann B., Schällibaum M.

Häufigkeit von Paratuberkulose-Erregern in Schweizer Rohmilch

Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis (MAP), der Erreger der Paratuberkulose bei Rindern und anderen Tieren, steht seit einiger Zeit unter dem Verdacht, bei einer entzündlichen Darmkrankheit des Menschen (Morbus Crohn) mitbeteiligt zu sein. Da das Bakterium sowohl die Milch-Pasteurisation als auch die Käse-Reifung teilweise überleben kann, ist es wichtig zu wissen, wie gross das Vorkommen von…
Lebensmittel

Gasser F., Eppler T., Naunheim W., Gabioud S., Höhn E.

Lagerung von Äpfeln unter dynamisch kontrollierter Atmosphäre

Bei der dynamischen CA-Lagerung (DCA) von Äpfeln wird der Sauerstoffgehalt in der Lageratmosphäre schrittweise abgesenkt mit dem Ziel, einen möglichst tiefen Sauerstoffwert zu erreichen, um die Qualität der Früchte während der Lagerung möglichst gut zu erhalten. Die Sauerstoffkonzentration darf dabei aber einen kritischen Wert nicht unterschreiten, da die Früchte sonst infolge Sauerstoffmangel geschädigt werden. Zwei…
Pflanzenbau

Kölliker R., Studer B., Krähenbühl R., Streckeisen P., Schubiger F.X., Boller B., Widmer F.

Mit Molekulargenetik gegen Bakterienwelke bei Raigräsern

Bakterienwelke, verursacht durch das Bakterium Xanthomonas translucens pv. graminis (Xtg), ist eine der wichtigsten Krankheiten von Italienisch Raigras (Lolium multiflorum Lam.). Durch gezielte Resistenzzüchtung konnten Sorten geschaffen werden, die durch Bakterienwelke nur wenig geschwächt werden. Trotzdem sind die Resistenzmechanismen weitgehend unbekannt und eine weitere Verbesserung der Resistenz gestaltet sich schwierig. In dieser Arbeit wurden molekulargenetische…
Pflanzenbau

Buser H., Theiler R.

Sanierung virusverseuchter Bohnensorten

Im Jahre 2004 führte die biologische Samengärtnerei Zollinger in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Wädenswil und der Forschungsanstalt Agroscope Changins-Wädenswil ACW in Wädenswil Sortensichtungen bei Stangenbohnen durch. Diese fanden im Rahmen des Nationalen Aktionsplanes (NAP) zur Erhaltung von Kulturpflanzen ( Förderung der Biodiversität ) statt. Stangen- und Buschbohnen (Phaseolus vulgaris) sind häufig von Viruskrankheiten befallen. Virusbefall…
Umwelt

Steinmann P.

Agrarumweltvorschriften im Vergleich

Gemäss einer Studie liegen Anforderungen des schweizerischen ökologischen Leistungsnachweises in vielen Fällen über denen der europäischen Cross Compliance. Ein Vergleich der Umweltschutzvorschriften auf Stufe Gesetz und Verordnung hat ergeben, dass einmal dieses, einmal jenes Land höhere Anforderungen stellt. Oft sind dabei Details der technischen Umsetzung von grosser Bedeutung. Die Schweiz hat in keinem untersuchten Bereich…
Umwelt

Jossi W., Schweizer C., Keller S.

Schnellkäferarten und biologische Bekämpfung der Drahtwürmer

Drahtwürmer, die Larvenstadien von Schnellkäfern, richten an verschiedenen Kulturpflanzen Frassschäden an. Bei Kartoffeln beeinträchtigen sie häufig die Knollenqualität, die Deklassierungsverluste zur Folge haben. In der Schweiz nördlich der Alpen verursachen hauptsächlich die Arten Agriotes obscurus, A. lineatus und A. sputator Schäden. Die Lebensweise dieser drei Arten ist sehr ähnlich. Die Entwicklungszeit vom Ei bis zum…
Nutztiere

Hofstetter P., Stoll P.

Wirtschaftlichkeit der saisonalen Freilandhaltung von Schweinen

Erstmals wurden in der Schweiz Produktionskosten von Freilandschweinen, welche in einer Fruchtfolge integriert waren, von der Aufzucht, der Zuchtphase bis und mit der Mast ermittelt. Der Arbeitszeitaufwand für die Aufzucht belief sich auf 2,7 AKmin, für die Freilandhaltung der Zuchtsauen 15,6 AKmin und für die Mastphase 2,3 AKmin pro Tier und Tag. Im Durchschnitt der…
Nutztiere

Stoll P., Zihlmann U., Hofstetter P.

Produktionssysteme mit saisonaler Freilandhaltung von Schweinen

Das Produktionssystem mit saisonaler Freilandhaltung von Schweinen kann bei einer korrekten Fruchtfolgeplanung umweltverträglich ausgestaltet werden. Eine weite Fruchtfolge von 6 – 7 Jahren schont die Böden, vermindert den Parasitendruck und erlaubt auch den Anbau von Körnerleguminosen. Durch die Produktion von betriebseigenen proteinreichen Futterkomponenten ist es möglich, eine ausgeglichene N-Bilanz zu erreichen. Die praktische Umsetzung des…
Lebensmittel

Wyss U.

Der besondere Wert graslandbasierter Milch

Die Forschungsanstalt Agroscope Liebefeld-Posieux ALP, die Forschungsplattform Profi-Lait und die Beratungszentrale Agridea führten am 8. November 2007 gemeinsam eine wissenschaftliche Tagung zum besonderen Wert graslandbasierter Milch durch. In den Alpenländern hat das Grasland eine starke und auch multifunktionale Bedeutung. Die Verfütterung von Gras führt, im Gegensatz zu Maissilagen oder Kraftfutter, zu einer Erhöhung von verschiedenen…
Agrarwirtschaft

Hug-Sutter M., Durgiai B., Schwarzenbach R.

Leitbilder für regionale Milch-Wertschöpfungsketten

Die Landwirtschaft im Berggebiet ist seit jeher speziell herausgefordert: Unterschiedliche Produktionspotenziale und Ansprüche seitens der Gesellschaft führen zu einer vom Talgebiet abweichenden Entwicklung. Traditionell war die Milchproduktion der wichtigste Produktionszweig der Berglandwirtschaft. Infolge Umfeldänderungen und einem damit verbundenen Trend hin zu anderen Produktionszweigen, teilweise kombiniert mit Nebenerwerb, stellt sich die Frage, welche Ausrichtung die Wertschöpfungskette…
Lebensmittel

Bisig W., Collomb M., Bütikofer U., Sieber R., Bregy M., Etter L.

Saisonale Fettsäurezusammensetzung von Schweizer Bergmilch

Der Einfluss der typischen Fütterung in den fünf Bergregionen Engadin, Rheinwald, Emmental, Luzerner Hinterland und Toggenburg auf die Fettsäurezusammensetzung der Milch wurde während eines Jahres von Mai 2004 bis April 2005 untersucht. Die durchschnittliche Höhenlage der Grünfutterproduktion betrug 1247 ± 465 m für das Sommerfutter und 1136 ± 310 m für das Winterfutter. Im Vergleich…
Agrarwirtschaft

Etter L., Schwarzenbach R.

Erfolgsstrategien für Milchverarbeitungsbetriebe im Berggebiet

Für gewerbliche Milchverarbeitungsbetriebe im Schweizer Berggebiet werden im liberalisierten Käsemarkt klare und konsequent umgesetzte Strategien immer wichtiger. Aufgrund der Nachfragetrends am Markt bestehen vor allem für den Absatz von qualitativ hochwertigen, authentischen Käseprodukten gute Perspektiven. Mit Strategien, die auf die Produktion und die Vermarktung von Käse mit hoher Qualität und grossem Zusatznutzen ausgerichtet sind, können…
Umwelt

Stämpfli A.

Nachhaltigkeitsanalyse RISE von Bergbetrieben

Die Nachhaltigkeitsanalyse RISE (Response-Inducing Sustainability Evaluation) evaluiert anhand von zwölf Indikatoren ökologische, ökonomische und soziale Aspekte auf Ebene Landwirtschaftsbetrieb. Im Bergmilchprojekt wurde RISE zur Überprüfung der einzelbetrieblichen Entwicklungsziele gemäss der Strategischen Planung eingesetzt. Trotz der Verbesserung der Nachhaltigkeitsgrade bei den ökonomischen Indikatoren bis zum Zielzustand wird die gesamtbetriebliche Nachhaltigkeit im Durchschnitt der Betriebe wegen des…
Nutztiere

Blättler Th., Durgiai B.

Fütterungssysteme in der Umsetzung der Bergmilch-Strategien

Im Bergmilch-Projekt stand die Produktionstechnik nicht im Zentrum. Sie beeinflusst aber die Strategiefindung stark und wird dann bei der Umsetzung zur grossen Herausforderung. Anhand von zwei Beispielbetrieben konnte gezeigt werden, dass die beiden Basisstrategien �Grundnutzen mit Wachstum� und �Zusatznutzen mit Mehrpreis� auch die produktionstechnische Umsetzung stark beeinflussen, dass aber die Produktionssysteme ebenso entscheidend geprägt werden…
Agrarwirtschaft

Durgiai B., Blättler T., Hug-Sutter M.

Strategien für Milchproduktionsbetriebe im Berggebiet

m Bergmilch-Projekt der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL wurden zusammen mit 49 Bauernfamilien individuelle Strategien für die eigenen Milchproduktionsbetriebe erarbeitet. Die Ergebnisse für einen Zeithorizont von zehn Jahren (2004 bis 2013) sind für die einzelnen Betriebsleiterfamilien viel versprechend und motivierend. Mit den ehrgeizigen, aber im gemeinsamen Prozess als realisierbar beurteilten Strategien kann im Berggebiet wirtschaftlich…
Agrarwirtschaft

Durgiai B., Blättler T., Etter L., Hug-Sutter M.

Strategie-Instrumente für Bauern- und Käsereibetriebe

Im Bergmilch-Projekt der Schweizerischen Hochschule für Landwirtschaft SHL wurden Bauernfamilien und gewerbliche Milchverarbeiter mit Hilfe von Ansätzen der Aktionsforschung bei der aktiven Gestaltung ihrer Zukunft begleitet. Betriebswirtschaftliche Instrumente für Entwicklung, Umsetzung und Controlling von Strategien wurden nach Anpassungen an die Bedürfnisse praktischer Anwender (Landwirte, Käser, Berater) erfolgreich angewendet und weiter optimiert. Für die Strategie-Entwicklung wurde…
Weitere

Stähli R.

Aktionsforschung – eine Forschungsmethode auch für die Landwirtschaft

Aktionsforschung ist eine Methode der Sozialforschung, bei welcher die Forschenden – ähnlich einem Katalysator – Einzelpersonen oder eine Gruppe befähigen, neue Handlungsstrategien für ihre Probleme zu entwickeln, ohne selber richtungsweisend einzugreifen. Angewendet wird diese Methode vorwiegend in der Sozialforschung, sie kommt in Ansätzen auch in der landwirtschaftlichen Forschung, z. B. im Bergmilch-Projekt zum Einsatz.

Bereitstellungskosten einer entkoppelten Landschaftspflege

Effiziente Direktzahlungen für multifunktionale Leistungen im Agrarsektor bedingen, dass die Landwirtschaft die kostengünstigste Anbieterin der entsprechenden Leistung ist. In diesem Zusammenhang schätzt der vorliegende Artikel die Bereitstellungskosten einer nicht-landwirtschaftlichen Erbringung der Landschaftspflege in der Region Greifensee. Dadurch wird ein Anhaltspunkt für die Beurteilung der Jointness zwischen Landwirtschaft und Landschaft geschaffen. Die Resultate zeigen, dass die…
Agrarwirtschaft

Flury Ch., Giuliani G., Buchli S.

Regionalwirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft

Die regionalwirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft umfasst neben der direkten Beschäftigung und Wertschöpfung auch die in der übrigen Wirtschaft ausgelösten Effekte. Eine quantitative Untersuchung in vier Bergregionen in der Schweiz zeigt, dass der über die Flächennutzung hinausgehende Beitrag der Landwirtschaft zur ländlichen Entwicklung grundsätzlich von der Produktion entkoppelt werden kann. Die Stützung dieser Beschäftigung ist in…
Agrarwirtschaft

Hättenschwiler P., Flury C.

Beitrag der Landwirtschaft zur Ernährungssicherung

Die Schweizer Landwirtschaft leistet neben anderen multifunktionalen Leistungen einen Beitrag zur sicheren Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln. In Krisensituationen hängt die Versorgung nicht primär von der Inlandproduktion, sondern von den in den Pflichtlagern und in der Versorgungskette verfügbaren Lebensmitteln ab. Für eine mittel- und langfristige Sicherung ist hingegen die Erhaltung des Produktionspotenzials massgeblich. Unter den…
Pflanzenbau

Kleijer G., Levy L., Schwaerzel R., Fossati D., Brabant C.

Hektolitergewicht und Qualitätsparameter beim Weizen

Das Hektolitergewicht, das herkömmlich als Qualitätsparameter bei Getreide gebraucht wird, dient in zahlreichen Ländern der Bestimmung des Preisniveaus. Die Literatur liefert umstrittene Ergebnisse über den Zusammenhang zwischen Hektolitergewicht und Mehlausbeute oder anderen Qualitätsparametern. Diese Studie ist der Untersuchung eines breiten Spektrums von WeizenSorten gewidmet, die über mehrere Jahre angebaut wurden. Dabei wurde die Beziehung zwischen…
Pflanzenbau

Gunst L., Jossi W., Zihlmann U., Mäder P., Dubois D.

DOK-Versuch: Erträge und Ertragsstabilität 1978 bis 2005

Im DOK-Versuch in Therwil (BL) werden seit 28 Jahren auf einem Lössboden die Auswirkungen von biologischem und konventionellem Anbau auf die Erträge von Ackerkulturen und Kunstwiese untersucht. Die Anbausysteme unterschieden sich vor allem hinsichtlich Düngung und Pflanzenschutz. Die Biosysteme erreichten einen über alle 28 Jahre und alle Kulturen gemittelten Ertrag von 80 % des Ertrags…
Pflanzenbau

Frey J. E., Koller B., Frey B., Bünter M.

Identifikation von Obstsorten: Validierung einer Analysemethode

Die Genotypisierung zur Identifikation von Sorten unter Einsatz von Mikrosatelliten ist heute bei Kulturpflanzen weit verbreitet und hat sich sehr gut bewährt. Dabei kommen viele verschiedene Methoden zum Einsatz, die sich in Bezug auf Arbeitsaufwand und Effizienz teilweise stark unterscheiden. Wir haben eine robuste und effiziente Methode entwickelt, die wir seit mehreren Jahren erfolgreich einsetzen.…
Lebensmittel

Neuweiler R., Krauss J., Konrad P., Imhof T.

Optimierte N-Düngung in der Chicorée-Produktion

In den Jahren 2004 bis 2006 wurden verschiedene Strategien der Stickstoffdüngung im Anbau von Chicoréewurzeln bei der Sorte Vintor geprüft. Neben der Wurzelentwicklung wurde in der Treiberei die Bildung der Chicoréesprossen aus den unterschiedlich mit Stickstoff versorgten Wurzeln untersucht. Eine erhöhte Stickstoffdüngung führte wiederholt zu Zunahmen im Nitratgehalt der Blattstiele. Während der Wurzeldurchmesser nicht durch…
Nutztiere

Frutschi Mascher V., Kaech Pitt S., Freund-Ingold U., Kunz P.

Fütterung tragender Rinder und erstlaktierender Kühe

Erstlaktierende Kühe sind noch nicht voll ausgewachsen und haben daher besondere Anforderungen an die Fütterung. Da es nur wenige Information über die Fütterungsnormen von tragenden Rindern und erstlaktierenden Kühen auf schweizerischen Betrieben gibt, möchte dieses Projekt aufzeigen, wie diese Tiere in der Praxis gefüttert werden. Daten über die Futterrationen, die Milchproduktion und den Gesundheitszustand von…