Archiv

2,688 Beiträge

Nutztiere

Wyss U.

Silagequalität aus Futter einer Fromentalwiese

Mit der Erhaltung von wenig intensiv genutzten Wiesen soll in der Schweiz das Landschaftsbild bereichert und die Artenvielfalt gefördert werden. Dieses Futter, besonders vom ersten Aufwuchs, hat einen geringen Nährwert. Wie es mit der Silagequalität von solchem Futter steht, wurde in verschiedenen Versuchen an der RAP geprüft. Während drei Jahren wurde Futter einer Fromentalwiese vom…
Lebensmittel

Sieber R., Eyer H.

Milch und Milchprodukte – von der Wiege bis zur Bahre

Der Mensch weist je nach Alter an die Zufuhr von Nährstoffen unterschiedliche Anforderungen auf, denen nur über eine vielseitig zusammengesetzte Nahrung entsprochen werden kann. Milch und Milchprodukte spielen in der menschlichen Ernährung dank ihrer vielseitigen Zusammensetzung eine wichtige Rolle als Lieferanten verschiedener Nährstoffe. Hervorzuheben sind die Proteine, unter den Bestandteilen des Milchfettes die konjugierten Linolsäuren,…
Nutztiere

Daccord R.

Ist der steigende Nährstoffbedarf der Milchkuh mit der Nachhaltigkeit kompatibel?

Die Milchleistung unserer Kühe hat bis anhin kontinuierlich zugenommen. Der damit einhergehende gestiegene Nährstoffbedarf zieht einen zunehmenden Kraftfutteranteil in der Ration nach sich. Diese Entwicklung führt zu einem intensiven Produktionssystem, dessen Bedarf an Energie und Stickstoff kaum mehr im Einklang mit dem Konzept der Nachhaltigkeit steht. Auch wenn die Hochleistungskuh vorwiegend in intensiven Produktionssystemen gezüchtet…
Lebensmittel

Bogdanov S., Blumer P.

Natürliche antibiotische Eigenschaften des Honigs

Die antibakteriellen Eigenschaften des Honigs haben ihren Ursprung in einer Vielzahl von natürlichen Faktoren, genannt Inhibine. Bisher wurde angenommen, dass Wasserstoffperoxid die wichtigiste antibiotische Substanz des Honigs ist. Unsere Resultate zeigen, dass im Honig auch verschiedene anderen, natürliche antibakterielle Substanzen enthalten sind. Im Gegensatz zu den Peroxidinhibinen, sind sie weitgehend unempfindlich gegenüber Wärme, Licht und…
Umwelt

Weisskopf P., Zihlmann U., Walther U.

Einfluss der Bewirtschaftung auf die Stickstoffdynamik im Bodenwasser

Der Mineralstickstoffgehalt im Boden verändert sich über die Zeit hinweg sehr schnell: Mehrere zusammenwirkende Prozesse führen zu teilweise rasch aufeinanderfolgenden Überschuss- oder Mangelsituationen für Pflanzen und Bodenorganismen. Mit sogenannten Mineralstickstoff-Profilen ist es möglich, dieses Geschehen grob abzubilden, so dass sich Abläufe und Abhängigkeiten erkennen lassen. Dabei zeigt sich, dass bei optimierter N-Düngung während der Hauptwachstumsperiode…
Nutztiere

Vögeli P., Neuenschwander St., Pliška V.

Prinzipien der naturwissenschaftlichen Forschung

Wissenschaft besteht darin, Fakten in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Sache der Wissenschaft ist es, die Gesetze, die diesen Fakten zugrunde liegen, aufzufinden und ihren Geltungsbereich abzuklären. Die wissenschaftliche Arbeit muss handwerklich gut und exakt sein. Wahre Wissenschafterinnen und Wissenschafter zeichnen sich dadurch aus, dass sie bereit sind, eine Hypothese fallen zu lassen, wenn sie den…
Pflanzenbau

Schubiger F.X., Lehmann J., Daccord R., Arrigo Y., Jeangros B., Scehovic J.

Die Bestimmung der Verdaulichkeit von Futterpflanzen

Die Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS) kann im Labor (in vitro) mit verschiedenen Methoden bestimmt werden: einerseits durch Verdauung der Futterprobe mit Pansensaft oder mit Enzymen, andererseits mittels Schätzung auf Grund der chemischen Zusammensetzung. In diesem Artikel zeigen wir, ob die mit vier verschiedenen Labormethoden bestimmte Verdaulichkeit mit derjenigen, welche in Tierfütterungsversuchen (in vivo) bestimmt…
Pflanzenbau

Schubiger F.X., Lehmann J., Daccord R., Arrigo Y., Jeangros B., Scehovic J.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Verdaulichkeit

„Zehn wichtige Arten von Wiesenpflanzen wurden an drei Orten mit unterschiedlicher Höhenlage als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde für die ganze Vegetationsperiode deren Verdaulichkeit bestimmt. Im Verlauf des ersten Aufwuchses nahm die Verdaulichkeit der organischen Substanz der Gräser und des Rotklees deutlich ab. Weissklee und Löwenzahn konnten hingegen ihre gute Verdaulichkeit bis zum Ende…
Umwelt

Nievergelt J.

Dem Sulfat auf der Spur

Seit 1991 werden im Fruchtfolgeversuch auf der Lysimeteranlage Zürich-Reckenholz die Sulfatkonzentrationen im Sickerwasser bestimmt. Die angebauten Kulturen waren Winterweizen, Sommerweizen, Wintergerste, Körnerraps, Kartoffeln, Körnermais, Zuckerrüben und Kunstwiese, vor Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben wurde jeweils eine Gründüngung eingeschoben. Aus über 250 Probenahmen ergaben sich neue Kenntnisse der Schwefeldynamik im Boden. Im Vergleich zum Nitrat war die…
Pflanzenbau

Lehmann J., Rosenberg E., Briner H.-U.

Modell für die Berechnung des Etrages von Klee-Gras-Mischungen

„Die Qualität des Wiesenfutters lässt sich mit Hilfe des AGFF-Merkblattes 3 „“Bewertung von Wiesenfutter, Nährstoffgehalt und Milchleistung““ einschätzen. Eine ähnliche Methode fehlt, um das Ertragspotenzial (in dt Trockensubstanz pro Hektare) zu berechnen. Umfangreiches Zahlenmaterial aus vielen Versuchen bewog uns, zu versuchen, mit Modellrechnungen das Ertragspotenzial von Klee-Gras-Mischungen je nach Bewirtschaftungsintensität (Stickstoffdüngung und Nutzungshäufigkeit) und Standort…
Nutztiere

Tschümperlin K., Erdin D., Leuenberger H., Künzi N.

F1-Gebrauchskreuzungskuh Fleischrasse x Milchrasse, Mutterkuh der Zukunft?

In einem Versuch auf den ETH-Forschungsstationen wurden 20 F1-Kreuzungskühe Angus x Holstein und 22 reinrassige Anguskühe bezüglich verschiedener Produktionsparameter miteinander verglichen. Sämtliche 42 Tiere wurden mit Angusstieren belegt und kalbten je zur Hälfte im Herbst 1999 bzw. im Frühjahr 2000 ab. Die angestrebte Energiedichte der im Stall verabreichten Mischration betrug 5,0 MJ Nettoenergie Laktation NEL…
Umwelt

Tagmann H.U., Oberson A., Oehl F., Frossard E., Dubois D., Mäder P.

DOK-Versuch: Phosphor-Bilanz und -Verfügbarkeit über 21 Jahre

Ziel dieser Arbeit war, aufzuzeigen, inwiefern biologische Bewirtschaftungsverfahren den totalen Gehalt und die Verfügbarkeit von Phosphor (P) im Boden im Vergleich zu konventioneller Bewirtschaftung langfristig beeinflussen. Dazu wurden Bodenproben der ungedüngten Kontrolle (N) von zwei biologischen (D2, O2) und zwei konventionellen Verfahren (M2, K2) des 1978 in Therwil angelegten DOK-Feldversuches verwendet. Die Bodenproben wurden aus…
Umwelt

Stauffer W., Spiess E.

Einfluss unterschiedlicher Fruchtfolgen auf die Nitratauswaschung

Mit Lysimetern (1 m2 Oberfläche und 1,4 m nutzbare Tiefe, 1982 mit einem schwach humosen, lehmigen Sand eingefüllt) wurde während sieben Jahren (1993 – 1999) untersucht, wie sechs unterschiedliche Fruchtfolgen, Kleegras, Chinaschilf und Schwarzbrache die Sickerwassermenge, die Nitratkonzentration und die ins Grundwasser ausgewaschene Stickstoffmenge beeinflussen. Die Erhebungen zeigen Unterschiede je nach Niederschlag, Kulturabfolge und Bedeckungsgrad.…
Pflanzenbau

Eggenschwiler L., Jacot K.

Einfluss von Saatmischung und Schnitt auf die Vegetation in Brachen

Bunt- und Rotationsbrachen sind mit einheimischen Wildblumen und Deckfrüchten gesäte ökologische Ausgleichsflächen, die im Ackerbaugebiet liegen und die pflanzliche und tierische Artenvielfalt fördern sollen. Wir untersuchten im Rahmen eines mehrjährigen Kleinparzellenversuches in der Nähe von Frauenfeld (TG) den Einfluss von sechs gesäten Brachenmischungen und einer Kunstwiesenmischung auf die pflanzliche Artenvielfalt und die Deckung mit nicht…
Nutztiere

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 2000

Von den drei Siliermitteln Conservit liquid, Kofa Grain pH5 und Lupro-Grain, alles chemische Produkte, wurde die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität nach der Entnahme bei Gras- und Maissilagen untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz haben wir auch eine Variante mit Propionsäure (Luprosil) mitberücksichtigt. Bei den Versuchen mit Grassilagen wurde das Gras unterschiedlich stark angewelkt…
Umwelt

Keller S., Schweizer Ch.

Ist das Drahtwurm-Problem ein Pilz-Problem?

Drahtwürmer verursachen im Ackerbau zunehmend Probleme, wobei besonders Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben betroffen sind. Als mögliche Ursache kommt eine ungenügende natürliche Regulierung in Frage. Um die Hypothese im Hinblick auf eine biologische Bekämpfung mit insektenpathogenen Bodenpilzen zu prüfen, untersuchten wir Böden aus Acker- und Wiesland von acht Standorten im Kanton Bern. Für den Nachweis insektenpathogener…
Pflanzenbau

Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J., Daccord R., Arrigo Y.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Phenolische Verbindungen

„Zehn wichtige Arten von Wiesenpflanzen wurden an drei Orten mit unterschiedlicher Höhenlage als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde deren chemische Zusammensetzung im Verlaufe der Vegetationsperiode analysiert. In diesem Artikel präsentieren wir den Gehalt an phenolischen Verbindungen und die Aktivität der sekundären Inhaltsstoffe sowie deren Entwicklung mit zunehmendem Alter. Bei den Gräsern vergrössert sich der…