Archiv

2,688 Beiträge

Nutztiere

Koutny L.

Geruchsausbreitung aus der Tierhaltung: Standorteinfluss

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT) in Tänikon überarbeitet zur Zeit im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) den FAT-Bericht Nr. 476 über die Mindestabstände von Tierhaltungsanlagen zu Wohnzonen (Richner und Schmidlin 1995). Mit der bestehenden Richtlinie wurden allgemein gute Erfahrungen bei den �traditionellen� geschlossenen zwangsbelüfteten Ställen gemacht. Diese wird…
Pflanzenbau

Boller B., Schubiger F.X., Tanner P.

Oryx und Rangifer, neue Sorten von Italienischem Raigras

Unsere neuen, diploiden Sorten Oryx und Rangifer bereichern das Angebot von Italienischem Raigras für den Anbau in der Schweiz. Bei der Sortenentwicklung haben wir neues, in den bisher zugelassenen Sorten nicht vertretenes genetisches Material verwendet. Im Vergleich zur bewährten Schweizer Sorte Axis liefern die neuen Sorten vier bis sechs Prozent höhere Jahreserträge an Trockenmasse. Sie…
Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A., Morel I., Chassot A.

Mastleistung von Ochsen sechs verschiedener Fleischrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Mastleistung von insgesamt 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) über zwei Mastserien untersucht. Die ad libitum gefütterte Grundfutterration setzte sich aus Gras- und Maissilage im Verhältnis 1:2 in der Trockensubstanz zusammen, die mit einem Kraftfutter ergänzt wurde.…
Pflanzenbau

Zanetti S., Herrmann D.

Unterscheidung von Getreidesorten durch Elektrophorese

Die Identifikation von Getreidesorten ist am Erntegut von blossem Auge nicht möglich. Die elektrophoretische Auftrennung von Speicherproteinen wie zum Beispiel Gliadinen ist eine mögliche Methode zur Sortenidentifikation am Erntegut. Dank der hohen Variabilität der Gliadine entsteht ein sortenspezifisches Bandenmuster. Wir haben die Getreidesorten der schweizerischen Sortenliste und fortgeschrittene Zuchtlinien des Schweizer Zuchtprogramms auf ihre Unterschiede…
Lebensmittel

Sieber R., Fröhlich-Wyder M.-T.

Käsefabrikation und Exopolysaccharide

Verschiedene Mikroorganismen sind in der Lage, Exopolysaccharide zu bilden. Solche schleimbildenden Milchsäurebakterienstämme werden bei der Herstellung von skandinavischen Sauermilchprodukten eingesetzt. Bei der Käseherstellung, vor allem von fettreduziertem Mozzarella, führt deren Verwendung zu einem höheren Wassergehalt und damit auch zu einer verbesserten Schmelzbarkeit.
Lebensmittel

Collomb M., Eyer H., Sieber R.

Chemische Struktur und Fettsäureverteilung des Milchfettes

Milchfett besteht aus mehr als 400 verschiedenen Fettsäuren. Diese können direkt aus dem Futter und dem Fettgewebe stammen oder durch Biohydrierung im Pansen wie auch durch Biosynthese in der Milchdrüse entstehen. Mit den offiziellen Methoden können ungefähr 20 Fettsäuren des Milchfettes bestimmt werden, die Resultate werden in relativen Massenprozenten angegeben. Eine an der FAM entwickelte…
Pflanzenbau

Defila C.

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2001

Das Jahr 2001 wird als weiteres warmes Jahr in die Geschichte der Klimatologie eingehen. Die warmen Wintermonate bewirkten einen frühen Start der Vegetationsperiode mit der Vollblüte der Hasel. Die spätere Vegetationsentwicklung verlief mehr oder weniger normal. Eine neue phänologische Anleitung soll die Aufgabe der Beobachter/innen erleichtern und eine noch bessere Datenqualität garantieren.
Pflanzenbau

Theiler R.

Entwicklung von Knollenfenchel und Schossneigung

Knollenfenchel ist eine obligate Langtagpflanze, die bei Tageslängen über 14 h/d Infloreszenzen (Schosser) bildet. Die Entwicklung der Knollen, von der Pflanzung bis zum Schossen, benötigt je nach Sorte 50 bis 65 Tage. Der Verlauf der Knollenentwicklung bis zum Schossen wurde an verschiedenen Sorten und zu unterschiedlichen Anbauterminen untersucht. Ausgehend von Messungen der Knollenhöhe und Knollenbreite…
Pflanzenbau

Steenblock T., Forrer H.-R.

Kartoffelanbau: Krautfäuleberatung via Internet

Seit Mai 2001 steht den Schweizer Kartoffelproduzenten das Warn- und Prognosesystem PhytoPRE+2000 zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule der Kartoffel auf dem Internet unter www.phytopre.ch zur Verfügung. Hauptelemente dieses Beratungssystems sind die momentane Krautfäule-Situation in der Schweiz und ein Modell, das aus aktuellen und prognostizierten Wetterdaten die Hauptinfektions- und Sporulationsperioden (HISPs) des Erregers Phytophthora infestans…
Umwelt

Külling D. R., Stadelmann F. X., Candinas T.

Nährstoffe und Schwermetalle im Klärschlamm 1975 – 1999

In der Schweiz wird die Zusammensetzung des Klärschlamms seit 25 Jahren intensiv überwacht. Die Nährstoffgehalte haben nur geringe Änderungen erfahren. Die Nährstofffracht stieg über die ersten 15 Jahre parallel zur Schlammmenge und ist seither stabil geblieben. Im Gegensatz dazu hat die Fracht aller Schwermetalle ausser jener des Kupfers nach einem Anstieg in den ersten fünf…
Umwelt

Häni F., Stämpfli A., Keller Th., Barth L.

MONA – Nachhaltigkeitsanalyse auf Betriebsebene

Zur umfassenden Beurteilung der Nachhaltigkeit auf regionaler oder nationaler Ebene gibt es zahlreiche Arbeiten und weithin akzeptierte Indikatoren. Nur wenige Angaben existieren für die praxisnahe Beurteilung einzelner Betriebe. Die von uns entwickelte „Massnahmen – orientierten Nachhaltigkeitsanalyse“ (MONA) erlaubt eine Beurteilung auf Betriebsebene. Sie ist systemorientiert und auf eine ganzheitliche Beratung, Weiterbildung und Planung ausgerichtet.Erfasst werden…
Umwelt

Dubois D.

Gedanken zur Forschung für eine nachhaltige Landwirtschaft

Das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft will den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu beeinträchtigen. Es beinhaltet eine Wertvorstellung für das umfassende Management eines fünfteiligen Kapitalsystems mit den Elementen Finanzkapital, Humankapital, von Menschen geschaffenes Kapital, Sozialkapital und Naturkapital. Eine grosse Herausforderung für eine nachhaltigere Landwirtschaft in Europa liegt in…
Nutztiere

Bee G., Schwörer D.

Schweinefleischqualität – Einfluss des glykolytischen Potenzials

Für das Schweinefleisch sind Merkmale wie Farbe und Safthaltevermögen von grosser Bedeutung. Diese werden unter anderem durch das glykolytische Potenzial (GP) des Muskelgewebes bestimmt. Das GP ist ein Mass zur Schätzung des Potenzials des Muskelgewebes zur Bildung von Lactat post mortem. Weisse Muskeln weisen ein höheres GP auf als rote. In dieser Studie wurde untersucht,…
Nutztiere

Wyss U.

DOK-Versuch: Bewirtschaftungsart und Silagequalität

In den Jahren 1996 bis 1998 untersuchten wir bei Grassilagen den Einfluss der biologisch-dynamischen, der organisch-biologischen und der konventionellen Bewirtschaftungsart auf die Silagequalität. Bei allen Verfahren wurde unter einheitlichen Standortbedingungen dieselbe Gras-Klee-Mischung angebaut und die Parzellen je nach Bewirtschaftungsart unterschiedlich gedüngt. Pro Bewirtschaftungsart wurden zudem zwei Düngungsstufen angelegt. Die Parzellen wurden jeweils fünf Mal pro…
Umwelt

Spiess M., Marfurt Ch., Birrer S.

Evaluation der Ökomassnahmen mit Hilfe von Brutvögeln

1997 bis 1999 untersuchten wir im Schweizer Mittelland die Auswirkung angemeldeter ökologischer Ausgleichsflächen (öAF) auf die Brutvögel. Hierzu kartierten wir die Reviere von 39 Indikator-Vogelarten. 29 Arten kamen in mindestens einem Untersuchungsgebiet als Brutvogel vor. Die Artenzahl war mit durchschnittlich neun Arten pro Gebiet klein. Nur drei Vogelarten brüteten in mehr als drei Viertel der…
Umwelt

Hofer G., Herzog F., Spiess M., Birrer S.

Vegetation und Brutvögel als Öko-Indikatoren im Mittelland

Im Rahmen des Projektes «Evaluation der Ökomassnahmen des Bundes – Bereich Biodiversität» wird geprüft, ob die 1993 vom Bund eingeführten Ökomassnahmen ihr Ziel erreichen. Diese sollen die Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt und die Förderung und Wiederausbreitung seltener Arten sichern. Im Teil «Mittelland-Monitoring» untersuchte die FAL zwischen 1998 und 2001 die botanische Artenzusammensetzung von beitragsberechtigten ökologischen…
Umwelt

Jacot K., Eggenschwiler L., Studer S.

Bunt- und Rotationsbrachen: Erfahrungen aus der Praxis

Um Erfahrungen mit Brachen in der Praxis aufzeigen zu können, wurden in verschiedenen Kantonen der Schweiz Landwirte befragt und deren Brachen bezüglich ausgewählter spontaner und angesäter Arten untersucht. Die Befragungen zeigen, dass die meisten Landwirte den Aufwand mit Brachen im Vergleich zur bisherigen Fruchtfolge als geringer einschätzen. Dieser hängt jedoch stark von der Pflegeintensität, der…
Umwelt

Dreier S., Hofer G., Herzog F.

Qualität der Wiesen im ökologischen Ausgleich

Im Rahmen des Projektes «Evaluation der Ökomassnahmen – Bereich Biodiversität» haben wir in den Jahren 2000 und 2001 die botanische Zusammensetzung der Wiesen des ökologischen Ausgleichs im schweizerischen Mittelland untersucht. In 1401 Vegetationsaufnahmen wurden 511 krautige Pflanzenarten notiert. Es wurden 17 Arten der gesamtschweizerischen Roten Liste und 70 Arten mit regionalem Rote Liste Status gefunden.…
Umwelt

Schwab A., Dubois D.

Methoden zur raschen Beurteilung von Ökoflächen

Für den Erfolg des ökologischen Ausgleichs ist die Qualität der Ökoflächen ein entscheidender Faktor. Zurzeit fehlt eine Methode, die eine rasche Beurteilung der biologischen Vielfalt einer Vielzahl von Ökoflächen erlaubt. Deshalb führte die FAL methodische Abklärungen zur Eignung verschiedener Tier- und Pflanzenarten als Indikatoren und zur Aussagekraft der Vegetationsstruktur durch. Für die beiden Ökoflächentypen Wiesen…
Umwelt

Ulrich Ch., Jeanneret Ph., Schüpbach B., Lips A., Fried P.

Artenvielfalt von Pflanzen in extensivierten Wiesen

Welche Faktoren spielen für die Artenvielfalt und die Artenzusammensetzung von Wiesen eine wichtige Rolle? Zur Beantwortung dieser Frage untersuchten wir im luzernischen Ruswil / Buttisholz für 32 extensiv bewirtschaftete Wiesen im ökologischen Ausgleich, welchen Einfluss der Standort, verschiedene Landschaftselemente und die Bewirtschaftungsgeschichte haben. Die artenreichsten Wiesen wurden an steilen Hängen und auf eher mageren Böden…