Archiv

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Nutztiere

Morel I., Schick M.

Tränkeautomat oder Eimertränke für die Kälbermast?

Zur Tränke von Mastkälbern stehen vorwiegend die Verfahren „Eimertränke“ und „Tränkeautomat“ zur Verfügung. Im Rahmen von zwei Versuchen wurden die Auswirkungen der beiden Tränkeverfahren auf den Futterverzehr, die Mastleistungen, die Wirtschaftlichkeit und arbeitswirtschaftliche Aspekte untersucht. Die Versuche wurden in je zwei Gruppen von 17 (1. Versuch) bzw. 18 Tieren (2. Versuch) durchgeführt. Im ersten Versuch…
Lebensmittel

Bachmann H.-P., Bobst C., Bütikofer U., DallaTorre M., Fröhlich-Wyder M.-T., Fürst M.

Neue Oberflächen-Kulturen für die Käsereifung

Viele traditionelle Schweizer Käsesorten wie zum Beispiel Gruyère, Raclette, Appenzeller und Tilsiter erfahren eine Oberflächen-Reifung, die in der Fachsprache auch Schmiere-Reifung genannt wird. Die Käse-Schmiere ist ein sehr komplexes mikrobielles Oekosystem bestehend aus Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Sie ist sehr wichtig für die Flavour- und die Texturentwicklung während der Käsereifung. Ursprünglich wurde die Käse-Schmiere mit…
Agrarwirtschaft

Schwab P.

Vorausschauend in die Zukünfte

Wir können nicht die Zukunft planen, deshalb ist es nötig, für die Zukunft zu planen. Der Forschungsstab des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), wel-cher mit den sechs Forschungsanstalten die Geschäftseinheit Landwirtschaftli-che Forschung (GLF) bildet, initiierte einen „Foresight“-Prozess: Ziel ist es, mit-tels strategischer Planung eine Strategie für die Forschung auszuarbeiten, wel-che so robust als möglich für die…
Pflanzenbau

Jossi W., Zihlmann U., Valenta A., Scherrer C., Krebs H., Dubois D., Fried P., Malitius O., Anken T., Sidler A., Bergmann F.

Vielseitige Fruchtfolge fördert die Ertragsfähigkeit

Der Versuch Chaiblen in Tänikon hat während 27 Jahren die agronomischen und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen einer vielseitigen, einer getreidebetonten und einer maisbetonten Fruchtfolge untersucht. Der Vergleich der Stichjahre mit Silomais und Winterweizen in den drei Fruchtfolgen zeigte, dass eine vielseitige, futterbaubetonte Fruchtfolge die besten Voraussetzungen schafft, die Ertragsfähigkeit eines schweren Ackerbodens zu erhalten sowie Unkräuter und…
Pflanzenbau

Jossi W., Dubois D., Zihlmann U., Fried P., Malitius O., Anken T., Sidler A., Bergmann F.

Einfluss der Anbauintensität auf Ertrag und Deckungsbeitrag

Auf einem Lehmboden im Versuchsgebiet «Chaiblen» in Tänikon wurden ortsüblich intensive und integrierte Produktion in drei Fruchtfolgen miteinander verglichen. Die Ergebnisse von zwei fünfjährigen Fruchtfolgeperioden zwischen 1991 bis 2000 zeigten im integrierten Verfahren bei Kunstwiese keine, bei Silomais geringe und bei Getreide und Raps bedeutende Ertragseinbussen. Die reduzierten Kosten bei der Düngung und dem Pflanzenschutz…
Pflanzenbau

Frick C., Mediavilla V., Hebeisen T.

Lupinen – eine alternative Eiweisskultur

Mit der Züchtung von neuen bitterstoffarmen Sorten und der Auszahlung von Anbauprämien sind blaue und weisse Lupinen für die Schweizer Landwirtschaft wieder interessant. In einem zweijährigen Vergleich wurden verschiedene Sorten untersucht. Gute Erträge brachte die weisse Lupine Amiga mit über 40 dt/ha. Die blauen Sorten waren mit rund 30 dt/ha ertragsschwächer. Aufgrund ihrer besseren Toleranz…
Pflanzenbau

Menzi M., Anders M.

Getreidesortenversuche unter Bedingungen des Biolandbaus

Ab der Herbstaussaat 2001 ist bei der Sortenprüfung von Winterweizen eine wesentliche Neuerung eingetreten: Die bisherigen Sortenversuche unter Biobedingungen haben den Status der offiziellen Sortenprüfung erlangt. Damit kann eine geeignete Sorte zukünftig aufgrund der Biosortenprüfung in den Nationalen Sortenkatalog aufgenommen werden, ohne dass sie sich zwingend auch für IP-Bedingungen eignen muss. Nach drei Jahren wird…
Nutztiere

Bracher A., Stoll P., Jost M.

Abgehende Muttersauen eignen sich gut für die Salamiproduktion

Abgehende Muttersauen erfüllen das für Salamischweine geforderte höhere Alter (>270 Tage) und Gewicht (­ 150 kg LG). Um auch die gewünschte Schlachtkondition und Fettgewebequalität (tiefer Polyensäurengehalt, Fettzahl <60) zu erreichen, wurde in einem Versuch an der Forschungsanstalt Posieux mit insgesamt 52 abgehenden Sauen untersucht, wie lange diese vor der Schlachtung mit einem « Salamifutter »…
Lebensmittel

Eyer H., Collomb M., Sieber R.

Alpsömmerung führt zu wertvollem Milchfett

Das Fett der Alpenmilch enthält nicht nur deutlich höhere Anteile an einfach ungesättigten Fettsäuren, auch die Werte der ?-3 Fettsäuren, der konjugierten cis/trans Linolsäuren sowie der trans Fettsäuren übertreffen eindeutig die eines durchschnittlichen Sommermilchfettes. Die in einer Modellstudie festgestellten speziellen Eigenschaften des Milchfettes aus der Alpsömmerung konnten bestätigt werden und zwar mit Milchfettproben, die von…
Agrarwirtschaft

Schenk A.

Akzeptanz von Bewirtschaftungsverträgen für Trockenstandorte

Trockenwiesen- und -weiden gehören in der Schweiz zu den gefährdeten Biotopen. Im Rahmen dieser Untersuchung, einem Begleitprojekt zu der vom Bund durchgeführten Inventarisierung der Trockenwiesen und -weiden von nationaler Bedeutung¹, stand die Frage im Zentrum, welche Faktoren die Entscheidung der Bewirtschafter im Zusammenhang mit einem Vertragsabschluss für solche Flächen beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass neben…
Umwelt

Nievergelt J.

Nitrat und Fruchtfolgen 20 Jahre lang beobachtet

Die Auswertung des Datenmaterials zur Nitratkonzentration im Sickerwasser der Lysimeteranlage Zürich-Reckenholz von 1981 bis 2000 ergibt, dass die Kulturübergänge im Nachsommer entscheidend sind für die Nitratkonzentration im Sickerwasser unter Fruchtfolgen. Die Menge Bodenstickstoff, die in mineralisierter Form vor der winterlichen Vegetationsruhe im Bodenprofil vorhanden ist, hängt einerseits ab vom Entzug des mineralischen Stickstoffes aus Düngung,…
Pflanzenbau

Daccord R., Arrigo Y., Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Energie- und Proteinwert

Von zehn wichtigen Wiesenpflanzen wurde der Energie- (NEL und NEV) und Proteinwert (APDE und APDN) auf der Grundlage der Verdaulichkeit der organischen Substanz berechnet, die nach der Methode von Tilley und Terry bestimmt wurde. Von den untersuchten Arten weist der Wiesenfuchsschwanz den insgesamt tiefsten (5,5 ± 1,0 MJ NEL/kg TS) und der Weissklee den höchsten…
Nutztiere

Wyss U.

Biertrebersilagen: Lagerdauer und Siliermitteleinsatz

Frischer Biertreber verdirbt sehr rasch. Eine Alternative zur Frischverfütterung ist die Silierung. Bedingt durch den tiefen Trockensubstanz- und Zuckergehalt sowie hohen Rohproteingehalt gilt der Biertreber als schwer silierbar. In zwei Versuchen haben wir den Einfluss der Lagerdauer der Silagen und den Einsatz von verschiedenen Siliermitteln auf die Qualität von Biertrebersilagen untersucht. Dabei haben wir Biertreber…
Nutztiere

Baumann B., Bilkei G.

Saugferkelkastration in Narkose

Der Versuch wurde in einem ungarischen Grossbestand durchgeführt. Zwei Gruppen von zu kastrierenden Saugferkeln wurden gebildet. Gruppe 1 (n=678): männliche Ferkel ohne Narkose am dritten Lebenstag kastriert. Gruppe 2 (n=678): männliche Ferkel in Ketamin – Azepromazin Narkose am dritten Lebenstag kastriert. Leistungsparameter: Ferkelgewichte am 3ten- 6ten-, 10ten-, 14ten- und 28sten Lebenstag. Am dritten Tag nach…
Nutztiere

Nosal D., Bilgery E.

Lärm und Vibrationen in Melkanlagen

Nur in einem Umfeld, in dem die Kuh sich wohl fühlt, kann sie ihr Leistungspotential voll ausschöpfen. Der Melkstand ist ein Teil dieses Umfeldes. Auch wenn die Melkanlage nach ISO-Norm 5707 installiert ist, stellt der Betreiber eines neuen Melkstandes oftmals nicht nur Vorteile fest, sondern macht Beobachtungen, die auf ungünstige Verhältnisse hinweisen: Kühe gehen nicht…
Pflanzenbau

Schwärzel R., Lê C.-L., Cazelles O., Röder O., Merz U.

Pflanzkartoffelbehandlung mit Elektronen

Das Behandeln der Saatknollen mit beschleunigten Elektronen war ungenügend um zwei verschiedene, latent vorkommende Krankheitskeime abzutöten. Sporenballen des Pulverschorfes haben nach der Behandlung nicht an Lebenskraft verloren. Die mit den Erwinia chrysanthemi Bakterien infizierten Knollen vor der Elektronenbehandlung zeigten nach der Behandlung keine messbaren Populationsunterschiede auf den Knollen auf.Die Knollenbehandlung mit niederenergetischen Elektronen von 50…
Umwelt

Peter B., Walter Th.

Heuschrecken brauchen ökologische Ausgleichsflächen

Die Wirksamkeit der Direktzahlungen für ökologische Ausgleichsflächen auf die Biodiversität wurde am Beispiel der Heuschrecken untersucht. Die Heuschrecken wurden einerseits als Indikatoren für die Veränderung der Landschaft ausgewählt, andererseits als kleiner, aber klangvoller und gefährdeter Bestandteil der Biodiversität. Eine wiederholte Kartierung der Heuschrecken in Schönenberg ZH 1990 und 2000 ermöglicht einen Vergleich vor und nach…
Nutztiere

Münger A., Jans F.

Umtriebs- und Kurzrasenweide für Milchkühe im Vergleich

Die Weidesysteme Umtriebs- und Kurzrasenweide wurden an der RAP während vier Weideperioden (1995 – 98) verglichen, jedes mit einer Herde von 24 Kühen verschiedenen Alters und in verschiedenen Laktationsstadien, Galtkühe eingeschlossen. Die Herden wurden nochmals unterteilt, um eine unterschiedliche Beifütterung zu testen. Eine Hälfte erhielt bis fünf kg (Trockensubstanz) Maissilage pro Tier und Tag, die…
Pflanzenbau

Hebeisen Th., Ballmer Th., Winiger F.A†., Reust W.

Neue Kartoffelsorten für den Frischkonsum

1998 und 1999 wurde eine Auswahl mittelfrüher Speisesorten an sieben Versuchsstandorten und in ergänzenden Untersuchungen geprüft. Die Versuche wurden im Rahmen des Tätigkeitsprogrammes der Arbeitsgruppe Sorten (AGS) der swisspatat durchgeführt und von den beiden landwirtschaftlichen Forschungsanstalten Zürich-Reckenholz und Changins geleitet. Für die Sorten Victoria und Appell wird eine Auswahl von Resultaten zu agronomischen Eigenschaften, Anfälligkeiten…