Archiv

2,826 Beiträge

Lebensmittel

Bachmann H.-P., Bobst C., Bütikofer U., Casey M.G., Dalla Torre M., Fürst M., Wyder M.Th.

Entwicklung von Oberflächen-Kulturen an der FAM

Viele traditionelle Schweizer Käsesorten wie zum Beispiel Gruyère, Raclette, Appenzeller und Tilsiter erfahren eine Oberflächen-Reifung, die in der Fachsprache auch Schmiere-Reifung genannt wird. Die Käse-Schmiere ist ein sehr komplexes mikrobielles Ökosystem aus Schimmelpilzen, Hefen und Bakterien. Sie prägt das typische Flavour dieser Käsesorten. In den letzten Jahren trat der Fehler klebrig stark gehäuft auf: Die…
Nutztiere

Wyss U.

Pressschnitzel: Qualität der Ballensilagen

Neuerdings werden auch Pressschnitzel in Siloballen einsiliert. Von März bis August 2000 haben wir an der RAP zu vier verschiedenen Zeitpunkten die Qualität von acht Ballen, die während der Rübenkampagne 1999 hergestellt wurden, untersucht. Dazu haben wir nach dem Öffnen der Ballen Proben genommen. Anschliessend wurde täglich jeweils eine Schicht von ca. 7 cm entnommen…
Nutztiere

Tschümperlin K., Erdin D., Leuenberger H., Künzi N.

Neuer Markt für Zweinutzungskühe!

In einer Produktionsrichtung (+Natura-Beef® +) der schweizerischen Mutterkuhhaltung werden die Kälber im Alter von 10 Monaten unmittelbar nach dem Absetzen geschlachtet. Ziel war, die Produktionseffizienz der mittelgrossen Zweinutzungssimmentalerkuh und der eher kleinwüchsigen, muskulösen Anguskuh miteinander zu vergleichen. Die ganze Herde wurde mit Angusstieren belegt. Die 80 Kälber wurden jeweils im Winter und Frühjahr der Jahre…
Umwelt

Schmid K., Kesper C., Caloz G.

Ökologie auf Schweizer Gemüsebaubetrieben

Im Rahmen des EU-Projektes VEGINECO wurden auf 14 Schweizer Freiland-Gemüsebaubetrieben die ökologischen Ausgleichsflächen untersucht. Der Anteil dieser Flächen lag im Zeitraum 1997 bis 2000 auf den biologischen Betrieben bei rund 17%, auf den integrierten Betrieben bei rund 7%. Vorteile in diesen Flächen sehen biologisch wirtschaftende Betriebe v.a. in der Zunahme der Artenvielfalt, Nachteile im erhöhten…
Pflanzenbau

Jeangros B., Bertola C.

Auswirkung der Beregnung auf Dauerwiesen einer Bergregion

In einer trockenen Region des Oberwallis (Martisberg) hat man während acht Jahren (1988-1996) untersucht, wie sich die Wiederaufnahme der Beregnung auf den Pflanzenbestand von Dauerwiesen auswirkt. Botanischen Erhebungen, die auf elf Dauerbeobachtungsflächen von 25 m2 durchgeführt wurden, zeigen, dass sich der Pflanzenbestand dieser Wiesen nicht grundsätzlich verändert hat. Auf den nährstoffreichsten und frischesten Standorten hat…
Pflanzenbau

Daccord R., Arrigo Y., Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J.

Nährwert von Wiesenpflanzen: Gehalt an Zellwandbestandteilen

Von zehn wichtigen Arten von Wiesenpflanzen wurden die Zellwandbestandteile Rohfaser, Lignozellulose (ADF), Zellwände (NDF) und Lignin untersucht. Die Resultate von 555 analysierten Proben ermöglichen eine genauere Kenntnis darüber, wie sich der Gehalt an diesen Zellwandbestandteilen im Verlauf der Vegetationsperiode verändert. Mit zunehmendem Alter und abhängig vom Entwicklungsstadium verändert sich der Gehalt an allen vier Zellwandbestandteilen…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 2000

„Im Jahre 2000 haben wir die Wirksamkeit der zwei Produkte Naturasil (Konzentrat) und Topsilage zur Förderung der Milchsäuregärung untersucht. Beide Produkte enthalten Milchsäurebakterien. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer…
Umwelt

Winter W., Bänziger I., Rüegger A., Schachermayr G., Krebs H., Frei P., Gindrat D.

Magermilchpulver und Gelbsenfmehl gegen Weizenstinkbrand

In Feldversuchen wurde der Befall durch Stinkbrand (Tilletia caries) auf Winterweizen durch die Saatgutbehandlung mit Magermilchpulver stark reduziert: Im Durchschnitt von fünf Jahren hatte Unbehandeltes Saatgut 52 und behandeltes Saatgut 3 Brandähren je m2. Im Durchschnitt von zwei Jahren war Tillecur (84,8 % Gelbsenfmehl) ebenfalls sehr wirksam: Das unbehandelte Saatgut hatte durchschnittlich 44, das behandelte…
Pflanzenbau

Lehmann J., Briner H.-U., Mosimann E., Chalet C.

71 Sorten von Englischem Raigras im Test

In den Jahren 1998 bis 2000 prüften die beiden Forschungsanstalten Zürich-Reckenholz und Nyon-Changins 71 Sorten von Englischem Raigras (Lolium perenne L.) unter unseren Anbaubedingungen. Die dabei beobachteten Fortschritte einzelner Sorten in den agronomischen Eigenschaften wie Konkurrenzkraft, Ausdauer und Resistenz gegenüber Bakterienwelke und Rost sind beachtlich. Aufgrund der erzielten Versuchsresultate werden folgende Sorten neu zum Anbau…
Pflanzenbau

Bassin S., Forrer H.-R.

Suche nach Kupferalternativen gegen die Krautfäule der Kartoffel

Ab 2002 soll der Einsatz von Kupfer in der Landwirtschaft in der Europäischen Union verboten werden. Von dieser Massnahme besonders betroffen ist der biologische Kartoffelanbau, wo eine Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule meist nur mit Kupferpräparaten erfolgreich ist. Auf der Suche nach Ersatzmitteln ohne Kupfer prüften wir in einem Feldversuch 26 Mittel: Produkte aus dem…
Umwelt

Tobias S.

Vorsicht beim Befahren feuchter Böden: Bleibende Setzungen drohen!

Das revidierte Umweltschutzgesetz sowie die zugehörige Verordnung über Belastungen des Bodens schreiben neu auch den Schutz des Bodens vor physikalischen Belastungen, die die Bodenfruchtbarkeit langfristig beeinträchtigen, vor. Darunter fallen Bodenverdichtungen infolge mechanischer Belastungen. Die praktische Umsetzung des physikalischen Bodenschutzes führt insbesondere in der Landwirtschaft zu Konflikten, da für eine effiziente Bewirtschaftung oft schlagkräftige, aber schwere…
Lebensmittel

Sieber R., Eyer H.

Nährstoffzufuhr: Neue Referenzwerte – Chance für Landwirtschaft

Im Jahr 2000 wurden für die deutschsprachigen Länder neue Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr veröffentlicht. Diese unterscheiden sich gegenüber früheren Empfehlungen für die deutsche Bevölkerung beispielsweise in einer höheren Zufuhr an Folsäure, Vitamin C und Kalzium. Um diesen Empfehlungen nachzukommen, müssen die Konsumentinnen und Konsumenten vermehrt auf den Verzehr von Folsäure- und Vitamin-C- sowie Kalzium-enthaltenden Lebensmitteln…
Umwelt

Jossi W., Valenta A., Zihlmann U., Dubois D., Tschachtli R., Pfiffner L.

Burgrain: Einfluss unterschiedlicher Anbausysteme auf Regenwurmfauna

Die Anzahl Regenwürmer wird vorwiegend durch kulturbedingte Bewirtschaftungsmassnahmen beeinflusst wie Regenwurmerhebungen von 1997 bis 1999 in einer sechsjährigen Fruchtfolge mit drei unterschiedlich intensiven Anbausystemen ergeben haben. Das Pflügen im Oktober vor Winterweizen und im Mai vor Körnermais wirkte sich besonders negativ auf die tiefgrabenden Arten aus. In der zweijährigen Kunstwiese erholten sich die Populationen wieder:…
Pflanzenbau

Jeangros B., Scehovic J., Schubiger F.X., Lehmann J., Daccord R., Arrigo Y.

Nährwerte von Wiesenpflanzen: Trockensubstanz-, Rohprotein- und Zuckergehalte

Zehn wichtige Arten der Wiesen wurden an drei Orten, mit unterschiedlicher Höhenlage, als Reinbestände angebaut. Während zweier Jahre wurde im Verlauf der ganzen Vegetationsperiode deren chemische Zusammensetzung analysiert. Ebenso wurde mit verschiedenen Labormethoden und teilweise auch mit Fütterungsversuchen die Verdaulichkeit des Futters bestimmt. Die erste hier vorliegende Publikation beschreibt die Versuchsbedingungen und präsentiert die Resultate…
Nutztiere

Bee G.

Effekte von CLA in Rationen von Schweinen

Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass Isomere der konjugierten Linolsäure (Conjugated Linoleic Acid, CLA) den Fettstoffwechsel und den Nährstoffansatz beeinflussen sowie das Wachstum fördern. In der vorliegenden Übersicht werden Ergebnisse aus Versuchen an der RAP mit Schweinen (Muttersau, Ferkel, Mastschwein) dargestellt. In den drei Untersuchungen wurde den Tieren Futter vorgelegt, dass sich nur bezüglich der Fettzulage…
Pflanzenbau

Zihlmann U., Weisskopf P., Müller M., Schafflützel R., Chervet A., Sturny W. G.

Direktsaat im Praxisversuch: Einfluss auf die Nährstoff- und Humusgehalte im Boden

Auf der Dauerbeobachtungsfläche „Oberacker“ in Zollikofen (Schweiz) wurden die Nährstoff- und Humusgehalte von Böden unter Direktsaat mit den Gehalten von gepflügten Böden verglichen. Die Böden unter Direktsaat vermochten ebenso viel Stickstoff nachzuliefern wie die herkömmlich bearbeiteten. Infolge tieferer Temperaturen und höherer Wassergehalte war aber vor allem im Frühjahr die Stickstoffmineralisierung verzögert, die direkt gesäten Sommerkulturen…
Agrarwirtschaft

Steingruber E., Hofer P.

Direktsaat im Praxisversuch: Wirtschaftlichkeit

„In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen (Schweiz) das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Anhand der Daten dieser Dauerbeobachtungsfläche „“Oberacker““ wurde mit einer Kosten-Nutzen-Analyse (Vollkostenrechnung) untersucht, ob sich eine Umstellung vom Pflugverfahren auf das Anbausystem Direktsaat betriebswirtschaftlich lohnt. Dabei zeigt sich, dass das System der Direktsaat…
Pflanzenbau

Reinhard H., Chervet A., Sturny W.G.

Direktsaat im Praxisversuch: Einträge der Kulturen (1995 – 1999)

In einem Praxisdemonstrationsversuch wird seit Herbst 1994 am Inforama Rütti in Zollikofen das Direktsaatverfahren mit einer auf dem Pflugeinsatz basierenden Bodenbearbeitung verglichen. Die in den ersten fünf Jahren erhobenen Erträge der angebauten Kulturen Winterweizen, Wintergerste, Silomais, Zuckerrüben und Kartoffeln werden einander gegenübergestellt. Während bei Winterweizen und Wintergerste nach Direktsaat absolut vergleichbare, ja im Durchschnitt sogar…