Archiv

2,826 Beiträge

Nutztiere

Bracher A., Spring P.

Rohproteingehalte in Schweinefutter: Bestandesaufnahme 2008

Mit der Unterzeichnung des Göteborg-Protokolls und der dadurch verbundenen Verpflichtung, die Ammoniakemissionen zu reduzieren, ist die Landwirtschaft in der Schweiz gefordert, emissionsmindernde Massnahmen umzusetzen. Anpassungen – Optimierung der Rohproteingehalte – in der Fütterung greifen als Begin-ofpipe- Massnahme über den N-Input direkt und nachhaltig in den N-Umsatz ein. Die vorliegende Untersuchung hatte zum Ziel, eine Bestandesaufnahme…
Agrarwirtschaft

Roesch A.

Stichprobeneffekt – Wie aussagekräftig ist der Vergleich mit dem Vorjahr?

Die Zentrale Auswertung von Buchhaltungsdaten erfasste im Jahr 2009 die Buchhaltungsdaten von knapp 3400 Referenzbetrieben. Bei der Analyse der Daten ist der Vergleich mit den Vorjahresergebnissen von hoher Bedeutung. Dabei zeigt die vorliegende Studie, dass die prozentualen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr deutlich von der jeweiligen Zusammensetzung der Stichprobe abhängen können. Beispielsweise sinkt das landwirtschaftliche Einkommen…
Pflanzenbau

Charles R., Cholley E., Frei P.

Fruchtfolge, Bodenbearbeitung, Sorte und Fungizidschutz in der Getreideproduktion

Im Rahmen eines Langzeitversuchs zur Getreidefruchtfolge wurden die seit 1967 bereits erforschten Faktoren – Fruchtfolge und Bodenbearbeitung – während drei Jahren (2006, 2008 und 2010) durch die Faktoren Sorte und Fungizidschutz erweitert. Diese Ergänzung erlaubt es zu beurteilen, inwieweit die Sortenresistenz gegenüber Krankheiten und der Fungizidschutz die phytosanitären Risiken im Zusammenhang mit einem hohen Winterweizenbesatz…
Umwelt

Defila C.

Phänologischer Rückblick ins Jahr 2010

Der geringe Wärmeüberschuss im Jahr 2010 bewirkte, dass das phänologische Jahr 2010 mehrheitlich der Norm entsprach. Der phänologische Frühling – mit der Blüte des Huflattichs – begann etwas später als üblich. Dies ist die Folge der tiefen Temperaturen bis Mitte März. Die späteren phänologischen Frühlingsphasen traten mehrheitlich zum normalen Zeitpunkt ein. Der phänologische Sommer 2010…
Pflanzenbau

Kleijer G., Dossenbach A., Städeli C., Rychener M., Weisflog T.

Feuchtglutengehalt der Weizensorten im Extenso- und ÖLN-Anbau

Die Verwerter der Schweizer Weizenernte stellten in den letzten Jahren eine Abnahme des Feuchtglutengehalts fest. Um ein gutes Niveau zu sichern, führte swiss granum Schwellenwerte für Feuchtgluten ein. Diese Schwellenwerte liegen für die Klasse Top bei 31 %, für die Klasse I bei 29 % und für die Klasse II bei 27 %. Zum Ausgleich…
Nutztiere

Piccand V., Schori F., Troxler J., Wanner M., Thomet P.

Projekt «Weidekuh-Genetik»: Problemstellung und Beschreibung des Versuchs

Die Schweiz ist ein Grasland. Die effiziente Nutzung der Ressource Gras ist für die Schweizer Milchindustrie zentral, weshalb effiziente Milchproduktionssysteme und dafür geeignete Kühe nötig sind. Die heutigen Schweizer Rassen sind stark von nordamerikanischer Genetik, die an die Stallhaltung mit Totalmischration adaptiert ist, mitgeprägt. Aufgrund der belegten Interaktion zwischen Genotyp und Umwelt für stark kontrastierende…
Umwelt

Schrade S., Keck M., Zeyer K., Emmenegger L.

Haltungssysteme und Messkonzept für Ammoniakemissionen bei freier Lüftung

Um die Datengrundlage für Ammoniakemissionen (NH3) aus der Rindviehhaltung zu verbessern, müssen die relevanten Haltungssysteme und ein geeignetes Messkonzept definiert werden. Statistiken und eine Expertenumfrage zeigten, dass der Anteil von Laufställen und Laufhöfen in der Schweiz von 5 % im Jahr 1990 auf rund 40 % im Jahr gestiegen ist. Als häufigste Situation bei Laufstallhaltung…
Umwelt

Peter S.

Entwicklung der landwirtschaftlichen Stickstoff-Emissionen bis im Jahr 2020

Die Landwirtschaft ist Hauptemittentin der drei reaktiven Stickstoffverbindungen Ammoniak, Nitrat und Lachgas. Deshalb kommt ihr eine spezielle Verantwortung zur Minderung der umweltschädlichen Stickstoffemissionen zu. Dies umso mehr, weil in diesem Bereich teilweise beträchtliche Lücken zwischen den gesetzlich festgehaltenen Umweltzielen und der Ist-Situation bestehen. Im vorliegenden Artikel geht es deshalb um die Frage, welche agrarökologischen Etappenziele…
Umwelt

Frey M., Konz N., Stamm C., Prasuhn V.

Identifizierung von Flächen, die überproportional zur Gewässerbelastung beitragen

Sedimenteinträge durch Erosion sowie Abschwemmungen von Pflanzenschutzmitteln und Nährstoffen aus der Landwirtschaft belasten unsere Gewässer. Verschiedene Feldstudien weisen darauf hin, dass die Flächen, von denen diese Einträge stammen, räumlich begrenzt sind. Insbesondere Phosphor, Pflanzenschutzmittel und Sedimente gelangen vorwiegend durch schnelle Abflussprozesse auf einem geringen Anteil der landwirtschaftlichen Fläche in die Gewässer. Diese sogenannten beitragenden Flächen…
Weitere

Bolliger E.

Weiterbildung Betreuungsleistungen: Kompetenzen stärken für soziale Leistungen in der Landwirtschaft

Seit mehr als zehn Jahren bieten regionale landwirtschaftliche Bildungszentren jeweils im Verbund mit einer sozialen Fach(hoch)schule die «Weiterbildung Betreuungsleistungen» an. Die regionalen Angebote unterscheiden sich in der Dauer und in der Ausrichtung auf einzelne oder mehrere Betreuungsgruppen – entsprechend den regionalen Gegebenheiten. Alle Angebote streben ein gemeinsames Ziel an: Befähigung zur kompetenten Betreuung von «Gastpersonen»…
Pflanzenbau

Calanca P., Smith P., Holzkämper A., Ammann C.

Die Referenzverdunstung und ihre Anwendung in der Agrarmeteorologie

Der Klimawandel stellt die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Für die Planung von Anpassungsmassnahmen spielt die Beurteilung des Wasserbedarfs von Wiesen, Weiden und Ackerflächen – auf Grund des Verdunstungspotenzials – eine zentrale Rolle. Die Referenzverdunstung, ein Konzept, das von der Food and Agriculture Organization (FAO) in den 1990er Jahren eingeführt wurde und in dieser Arbeit vorgestellt…
Umwelt

Gisler S., Liniger H. P., Prasuhn V.

Erosionsrisikokarte im 2×2-Meter-Raster (ERK2)

Die hoch aufgelöste Erosionsrisikokarte der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Schweiz zeigt das potenzielle Erosionsrisiko aufgrund der Standortfaktoren Relief, Boden und Niederschlag – unabhängig von der jeweiligen Nutzung (Acker-, Dauergrünland oder Reben) und Bewirtschaftung. Stark erosionsgefährdete Bereiche innerhalb einer Parzelle oder eines Hanges wie beispielsweise Talwege können in der Karte gut identifiziert werden. Erosionsschadenskartierungen im Feld, Vergleiche…
Pflanzenbau

Maltas A., Charles R., Sinaj S.

Bodenfruchtbarkeit und Produktivität der Kulturen: Auswirkungen von organischen Einträgen und Pflug

Ein in Changins zwischen 1997 und 2009 durchgeführter Versuch befasste sich mit den kombinierten Auswirkungen der Dünger (NPK, Mist + NPK und Gülle + NPK), der Aufteilung der Mistgaben (jährlich oder dreijährlich) und der Bodenbearbeitung (Pflügen oder pflugloser Anbau) verbunden mit zwei Stickstoffdosen (100 oder 60 % der optimalen Dosis) auf die Bodenfruchtbarkeit und die…
Umwelt

Keck M., Schmidlin A., Zeyer K., Emmenegger L., Schrade S.

Geruchskonzentration und -emission von Milchviehställen mit Laufhof

Gemeinden, Behörden und Gerichte sind vermehrt mit Beschwerden und Klagen über Geruchsbelästigung von Tierhaltungsanlagen konfrontiert. Die Geruchskonzentration und -emission von fünf frei gelüfteten Milchviehställen wurde in zwei Jahres- und zwei Tageszeiten verglichen. Für diese Ställe mit Liegeboxen, planbefestigten Laufflächen und angrenzendem Laufhof kam eine neu entwickelte Tracer-Ratio-Methode zum Einsatz. Die Geruchskonzentration von den Flächenquellen am…
Nutztiere

Flury Ch., Rieder S.

Genetische Vielfalt in der Eringerpopulation

Bei der Rasse Eringer handelt es sich um eine ursprüngliche Rinderrasse der Schweiz. Ziel der vorliegenden Studie war es, die Entwicklung der genetischen Vielfalt von 1993 bis 2007 basierend auf Abstammungsinformation zu untersuchen. Weiter wurden 128 Eringerkühe für den Illumina 50k Beadchip genotypsiert und die genetische Vielfalt basierend auf dieser genomweiten Markerinformation bestimmt. Die Schätzungen…
Pflanzenbau

Kaeser A., Sereke F., Dux D., Herzog F.

Agroforstwirtschaft in der Schweiz

Bäume erbringen in der Agrarlandschaft wichtige Umweltleistungen. Trotzdem verschwinden sie aus wirtschaftlichen und betriebstechnischen Gründen aus dem Kulturland. Hier setzt moderne Agroforstwirtschaft an. Dabei werden Bäume auf landwirtschaftlich genutzten Flächen in Reihen gepflanzt, um die maschinelle Bearbeitung weniger zu behindern. ART hat das ökonomische und ökologische Potenzial moderner Agroforstsysteme für die Schweiz untersucht. Die Flächenproduktivität,…
Umwelt

Bohren C.

Invasive Pflanzen – wie weiter?

Die Wanderung von Pflanzen um den Globus ist eine wichtige Basis für unser Leben. Mit der Globalisierung des Handels und Tourismus stört der Mensch diese Migration. Aus anderen Kontinenten stammende Pflanzen – wie auch andere Lebewesen – können sich am neuen Ort anpassen und wegen fehlender Feinde das bestehende Gleichgewicht der Biodiversität empfindlich stören. Solche…