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529 Beiträge

Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A.

Chemisch-physikalische Fleischqualität von sechs Rinderrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Fleischqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in der ersten Serie (Serie FG3) bei gleichem Ausmastgrad (Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der zweiten Serie (Serie IMF) bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF)…
Nutztiere

Charrière J.-D., Imdorf A., Koenig C., Gallmann S., Kuhn R.

Einfluss von Sonnenblumen auf die Volksentwicklung der Honigbiene?

Der Sonnenblumenanbau dehnt sich in der Schweiz seit den 90ger Jahren laufend aus bis zur heutigen Anbaufläche von ungefähr 5’000 ha. Das Sonnenblumensaatgut wird hierzulande nicht mit Insektiziden (Imidacloprid, Fipronil) behandelt. Trotzdem vermutete die Imkerschaft aufgrund ihrer Beobachtungen eine Schwächung der Bienenvölker im Zusammenhang mit Sonnenblumentracht. Diese Versuche hatten zum Ziel, zu klären ob die…
Nutztiere

Chassot A., Troxler J.

Extensive Ochsenmast mit Alpung

Aufgrund eines Rückganges der Anzahl Sömmerungstiere laufen in der Schweiz viele Bergweiden Gefahr, in den nächsten Jahren nicht mehr bestossen zu werden. Um ihre drohende Verbuschung zu verhindern, werden als eine Möglichkeit Alternativnutzungen entwickelt und die Flächen extensiviert. Das Ziel des vorliegenden Versuches bestand darin, die Auswirkung einer reduzierten Besatzstärke einer Bergweide auf die Mastleistung…
Nutztiere

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 2005

Im Herbst 2005 wurden die zwei Siliermittel DoubleAction Ecocorn Granulat und Fireguard WS (wasserlösliches Produkt) im Hinblick auf die Verbesserung der aeroben Stabilität geprüft. Zusätzlich wurde neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz als Positivkontrolle eine Variante mit Propionsäure berücksichtigt. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei Trockensubstanz(TS)-Gehalten (30 und 40 % TS) in Laborsilos zu 1,5…
Nutztiere

Czeglédi L., Gutzwiller A.

Mykotoxine in Schweizer Futtermitteln und Getreide

Die Literaturübersicht umfasst die zwischen 1980 und 2003 publizierten Untersuchungen zum Fusarienbefall von Schweizer Getreide und zum Vorkommen von Mykotoxinen in Schweizer Getreide und Mischfuttermitteln. Von den rund 3500 auf Aflatoxin untersuchten Proben waren nur wenige kontaminiert. Dass dieses Mykotoxin auch in gemässigten Klimazonen gebildet werden kann, zeigte der Nachweis geringer Aflatoxinmengen in feucht gelagertem…
Nutztiere

Arrigo Y.

Einfluss der Konservierung auf den Aminosäurengehalt des Futters

Von 42 verschiedenen Futtern wurden die Aminosäurengehalte (AS) analysiert. In einem Zeitraum von drei Jahren wurde Futter derselben Parzelle von verschiedenen Schnitten und in zwei verschiedenen Entwicklungsstadien im Abstand von 30 Tagen geerntet. Nach dem Mähen wurden die Futter weiter verarbeitet, um sie auf folgende Arten zu konservieren: Tiefgefrieren (-20°C), Entfeuchten (Lufttemperatur 30°C, relative Feuchte…
Nutztiere

Schaeren W.

Antibiotikaverbrauch 2003 und 2004 in der Milchproduktion

Zum Verbrauch von Antibiotika in der Milchproduktion sind bisher nur grobe Schätzungen vorhanden. Unser Ziel war es deshalb, mit einer Auswertung der in den Milchproduktionsbetrieben vorgeschriebenen Aufzeichnungen zum Antibiotikumeinsatz aussagekräftige Informationen zum durchschnittlichen Verbrauch und der Art der eingesetzten Antibiotika zu erhalten. Die Auswertung der Aufzeichnungen in einer repräsentativen Auswahl von Milchproduktionsbetrieben der Jahre 2003…
Nutztiere

Morel I., Wyss U., Collomb M.

Grünfutter- oder Silagezusammensetzung und Milchinhaltstoffe

Das Bodenrecht des deutschsprachigen Raums enthält Restriktionen zur Bewertung des Betriebs im Fall der Hofübergabe bzw. Vererbung. Mittels eines system dynamics-Modells wird abgeschätzt, welche Wirkung das Konzept des Einheits- bzw. Ertrags­wertes in der Gesetzgebung auf Agrarstruktur und Bodenmarkt hat. Es ergibt sich, dass die rechtlichen Bestimmungen den Strukturwandel verlangsamen und gegen eine breitere Verteilung von…
Nutztiere

Hess H.D., Kessler J., Liesegang A., Chiappi C.M.L.

Anionische Salze in der Milchviehfütterung

In einem Fütterungsversuch mit Milchkühen wurden die Auswirkungen der Zufütterung von anionischen Salzen und des Kalziumangebots auf den Mineralstoffmetabolismus und den Säure-Basenhaushalt im Zeitraum um das Abkalben untersucht. 24 Holsteinkühe wurden ab dem 263. Trächtigkeitstag bis zum Abkalben gleichmässig auf vier Verfahren verteilt (n = 6). Zwei Gruppen erhielten eine Ration mit niedrigem Kalziumgehalt (3 g/kg TS)…
Nutztiere

Wyss U., Collomb M.

Sonnenblumenkerne und Grünfutter: Milchfettzusammensetzung

In einem Versuch mit 3 Varianten von je 6 Kühen wurden unterschiedliche Mengen einer Sonnenblumen-Kleie-Mischung (0, 2 und 3 kg) zu Grünfutter verfüttert. Ziel war es, den Einfluss der Sonnenblumenkerne, die sich durch einen hohen Anteil an Linolsäure (C18:2) auszeichnen, auf die Milchfettzusammensetzung zu untersuchen. Bei der Variante mit 3 kg frassen nicht alle Kühe…
Nutztiere

Schori F., Fragnière C., Schaeren W., Stoll W.

Leinsamen und Sonnenblumenkerne in der Milchviehfütterung

Drei Gruppen mit je 11 Milchkühen erhielten dieselbe Ration, bestehend aus Dürrfutter ad libitum, 15 kg Futterrüben und Kraftfutter. Während der Versuchsphase wurden zusätzlich 500 g Fett in Form von Sonnenblumenkernen, Leinsamen unbehandelt oder extrudiert verabreicht.Die Dürrfutter- und Gesamtfutteraufnahmen wiesen je nach Variante keine Unterschiede auf. Keine signifikanten Unterschiede wurden auch bei den durchschnittlichen Milchleistungen…
Nutztiere

Morel I., Wyss U., Collomb M., Bütikofer U.

Grün- oder Dürrfutterzusammensetzung und Milchinhaltstoffe

Zwei Versuche mit jeweils 15 Milchkühen hatten zum Ziel, den Einfluss der botanischen Zusammensetzung von Grün- und Dürrfutter auf die chemische Zusammensetzung der Milch und besonders auf die Zusammensetzung der Fettsäuren in der Milch zu untersuchen. Geprüft wurden Mischungen mit Gräsern, mit Gräsern und Klee sowie mit Gräsern und Luzerne. Der Versuch mit Grünfutter umfasste…
Nutztiere

Wyss U.

Konservierung von Feuchtheu mit Viehsalz

Zur Konservierung von Feuchtheu werden in der Schweiz chemische Produkte eingesetzt. Diese sind jedoch nicht in allen Betrieben erlaubt (Biobetriebe und Milchproduzenten, die Milch für gewisse AOC-Käse liefern). Aus diesen Gründen wurde die Wirksamkeit von Viehsalz (NaCl) bei Feuchtheu mit 73,4 und 78,2 % Trockensubstanz (TS) im Labormassstab in Zylindern von 2,5 l untersucht. Neben…
Nutztiere

Wyss U.

Silierbarkeit von Luzerne- und Knaulgrassorten

Von sechs verschiedenen Luzerne- und fünf verschiedenen Knaulgrassorten, welche im Rahmen von Sortenprüfungen von Agroscope FAL Reckenholz als Reinsaaten angebaut wurden, wurde die Silierbarkeit und auch die Qualität der Silagen untersucht. Dabei wurde das Futter des ersten Aufwuchses auf 25 % und dasjenige des dritten Aufwuchses auf 30 % Trockensubstanz (TS) angewelkt, kurz gehäckselt und…
Nutztiere

Wyss U.

Ergebnisse der Siliermittelprüfung 2004

Im Jahre 2004 haben wir die Wirksamkeit des Produktes EMA zur Förderung der Hauptgärung untersucht. Die Versuche wurden in Laborsilos mit einem Luzerne-Knaulgras-Gemisch durchgeführt. Dabei wurde sowohl Futter des ersten als auch des zweiten Schnittes mit zwei unterschiedlichen TS-Gehalten (20 und 30 % TS) einsiliert. Die Silierdauer betrug etwas mehr als 100 Tage.Zwar konnte beim…
Nutztiere

Nydegger F., Ammann H., Moriz Ch., Rutishauser R.

Gemischte oder separate Futtervorlagen für Milchkühe?

Die FAT untersuchte in einem dreimonatigen Versuch mit zwei Gruppen zu 15 Milchkühen, ob sich das Mischen der Grundrationskomponenten im Vergleich zur ungemischten Vorlage auf den Verzehr und die Leistung auswirkt. Die Grundration, bestehend aus Silagen und Belüftungsheu, wurde im Verfahren „Gemischt“ mit dem Futtermischwagen und im Verfahren „Ungemischt“ mit einer Verteilschaufel am Hoflader vorgelegt.…
Nutztiere

Gutzwiller A., Czeglédi L., Stoll P., Bruckner L.

Fusarientoxine im Schweinefutter: Wirksamkeit von Mykotoxinbindern

Fusariengifte können das Wachstum beeinträchtigen und Fruchtbarkeitsstörungen verursachen. An ALP wurde in zwei Versuchen mit insgesamt 220 abgesetzten Ferkeln untersucht, ob Apfeltrester die negativen Effekte der Fusarientoxine reduziert. Die mit dem Fusarientoxin Deoxynivalenol kontaminierten Futter beeinträchtigten die Futteraufnahme und das Wachstum; mit Zearalenon kontaminiertes Futter verursachte zudem eine Vergrösserung der Gebärmutter. Der dem kontaminierten Futter…
Nutztiere

Keck M., Koutny L., Schmidlin A., Hilty R.

Geruch von Schweineställen mit Auslauf und freier Lüftung

Während früher geschlossene Ställe mit Zwangslüftung vorherrschten, werden heute vor allem eingestreute Mehrflächensysteme mit Ausläufen gebaut. Bei der Errichtung von Anlagen sind Mindestabstände zu bewohnten Zonen einzuhalten. Doch für neue Stallsysteme mit freier Lüftung und auch für Ausläufe vor allem in der Schweinehaltung reichen diese nicht aus. Ziel dieser Untersuchung war der Vergleich der Geruchsimmissionen…
Nutztiere

Zähner M., Spiessl-Mayr E.

Elektronische Kennzeichnung von Nutztieren

Der Datentransfer zwischen Betrieben, Händlern, Schlachthof und der Tierverkehrsdatenbank nimmt zu, insbesondere wegen der Forderung nach einer durchgängigen Rückverfolgbarkeit der Tiere. Wichtige Basis ist dabei die tierindividuelle Kennzeichnung. Die heutige Kennzeichnung der Tiere mit Kunststoffohrmarken hat neben den Vorteilen der leichten Handhabung und niedrigen Kosten auch die Nachteile des höheren Verlustrisikos und fehlender Möglichkeit zur…
Nutztiere

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 2003

Bei den beiden Siliermitteln Bonsilage Mais Granulat und NH 708 uroSIL haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurde als Positivkontrolle eine Variante mit Luprosil berücksichtigt. Zusätzlich wurden noch zwei Varianten mit Futterharnstoff (Granulat und flüssig appliziert) untersucht. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei Trockensubstanz(TS)-Stufen (35…
Nutztiere

Morel I.

Maiskörner und Viergetreidemischung für Mastkälber

In zwei Versuchen von Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP), die mit insgesamt 80 Stierkälbern in Posieux durchgeführt wurden, sollten Möglichkeiten untersucht werden, einen Teil des Flüssigfutters durch Getreide zu ersetzen. In jedem Versuch wurde eine Kontrollgruppe mit einer Versuchsgruppe verglichen. Die Tiere der Kontrollgruppen erhielten ad libitum eine Standardration aus Vollmilch und einem Milchersatzfutter. Die Tiere der…
Nutztiere

Thomet P., Leuenberger S., Blättler Th.

Projekt Opti-Milch: Produktionspotenzial des Vollweidesystems

An einem typischen Standort des Schweizer Mittellandes wurde während drei Jahren (April 2001 bis März 2004) untersucht, wie hoch die Produktivität eines Milchproduktionssystems mit maximalem Weideanteil ist. Die Versuchsherde umfasste 14 Fleckvieh und 2 Jersey Kühe mit einem mittleren Lebendgewicht von 592 kg/Kuh. Nach einem mittleren Abkalbetermin um Mitte Februar begann die Weide Ende März…
Nutztiere

Roetschi A., Deru J.-Y.

GVO-Nachweis in Futtermitteln: Theorie und Praxis

Agroscope Liebefeld-Posieux, die Eidgenössische Forschungsanstalt für Nutztiere und Milchwirtschaft (ALP), führt die Analysen für den Nachweis von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Futtermitteln für Nutztiere durch. Seit 1999, als die Deklarationslimiten für GVO (3 % für Ausgangsprodukte und 2 % für Mischfuttermittel) eingeführt wurden, sind ungefähr 1600 Proben von der amtlichen Futtermittelkontrolle gezogen worden. Die…
Nutztiere

Schaeren W., Sollberger H., Münger A.

Ein Mal Melken pro Tag: Milch- und Käsequalität

Ein nur ein Mal tägliches Melken in der Spätlaktation verstärkt die ohnehin vorhandenen Veränderungen gegenüber der durchschnittlichen Milchzusammensetzung. Solche Milch weist deutlich höhere Fett- und Eiweissgehalte, schlechtere Gerinnungseigenschaften, höhere Plasminogen- beziehungsweise Plasminkonzentrationen und tendenziell höhere pH Werte auf. Trotz dieser kritischen Verarbeitungseigenschaften war bis zu einem Anteil von 50 % in der Verarbeitungsmilch keine Beeinträchtigung…
Nutztiere

Dürr L.

Gärsaftanfall bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen

Der Nährstoffverlust, der durch auslaufenden Gärsaft bei der Lagerung von Grassilage-Rundballen entsteht, ist aus ökonomischen und ökologischen Gründen unerwünscht. In Praxisversuchen erwies sich der Trockensubstanzgehalt des Ausgangsfutters als wichtigster Einflussfaktor auf den Gärsaftabfluss. Die Resultate zeigen, dass ab 25 % Trockensubstanz (TS) im Ausgangsfutter in der Regel kein Gärsaft mehr aus den Ballen fliesst. Bei feuchteren…
Nutztiere

Stoll P.

Ungesättigte Fettsäuren in der Mastschweinefütterung

Bei Schweinefleisch ist die Fettbeschaffenheit ein wichtiges Qualitätskriterium, wobei die Fütterung eine entscheidende Rolle spielt. Eine vermehrte Zufuhr von ungesättigten Fettsäuren über das Futter verändert das Fettsäurenmuster in den Fettgeweben markant. Durch den vermehrten Einsatz von Futterfetten sind ebenfalls die Monoensäuren – zum Beispiel die Ölsäure – für die Qualität der Depotfettgewebe von Bedeutung. Die…
Nutztiere

Morel I., Schick M.

Aussenauslauf für Mastkälber: ein Vorteil?

In einem Versuch mit 160 Stierkälbern wurde von Agroscope Liebefeld-Posieux (ALP) untersucht, wie sich die Haltung mit Zugang zu einem Aus­senauslauf (RAUS-Verfahren) auf die Gesundheit und Leistung der Mastkälber auswirkt. Der Versuch wurde in zwei Serien, die eine im Sommer, die andere im Winter, in Posieux durchgeführt. Die Tiere der Kontrollgruppe wurden ausschliesslich im Inneren…
Nutztiere

Weber R.

Aggressionsverhalten von Sauen bei der Fütterung

In der Untersuchung wurde überprüft, wie sich eine rationierte Fütterung mittels einer Abruffütterungsanlage, bei der die Sau während des Fressens nicht vor anderen Sauen geschützt ist, auf das Verhalten der Tiere auswirkt.Für den Versuch wurden in einer dynamischen Grossgruppe für maximal 36 Sauen drei Futterstationen eingebaut (maximales Tier-Fressplatzverhältnis von 12:1). An sechs Tagen im Abstand…