Archiv

2,826 Beiträge

Lebensmittel

Fluri P., Frick R.

Imkerei in der Schweiz: Fakten und Bedeutung

Die Honigbienen leisten durch die Bestäubung der Nutz- und Wildpflanzen sowie durch die Erzeugung von Honig, Pollen und Wachs einen wichtigen Beitrag an die Volkswirtschaft. Der Bestäubungswert eines Bienenvolkes bezogen auf den Erntewert von Obst und Beeren beträgt rund 1250 Fr. pro Jahr. Dazu kommt der Wert der Imkereiprodukte. Der Honig als wichtigstes Endprodukt erreicht…
Nutztiere

Keck M., Koutny L., Schmidlin A., Hilty R.

Geruch von Schweineställen mit Auslauf und freier Lüftung

Während früher geschlossene Ställe mit Zwangslüftung vorherrschten, werden heute vor allem eingestreute Mehrflächensysteme mit Ausläufen gebaut. Bei der Errichtung von Anlagen sind Mindestabstände zu bewohnten Zonen einzuhalten. Doch für neue Stallsysteme mit freier Lüftung und auch für Ausläufe vor allem in der Schweinehaltung reichen diese nicht aus. Ziel dieser Untersuchung war der Vergleich der Geruchsimmissionen…
Nutztiere

Zähner M., Spiessl-Mayr E.

Elektronische Kennzeichnung von Nutztieren

Der Datentransfer zwischen Betrieben, Händlern, Schlachthof und der Tierverkehrsdatenbank nimmt zu, insbesondere wegen der Forderung nach einer durchgängigen Rückverfolgbarkeit der Tiere. Wichtige Basis ist dabei die tierindividuelle Kennzeichnung. Die heutige Kennzeichnung der Tiere mit Kunststoffohrmarken hat neben den Vorteilen der leichten Handhabung und niedrigen Kosten auch die Nachteile des höheren Verlustrisikos und fehlender Möglichkeit zur…
Pflanzenbau

Bohren Ch., Delabays N., Mermillod G., Keimer Ch., Kündig Ch.

Ambrosia artemisiifolia in der Schweiz – eine herbologische Annäherung

Ambrosia – das Aufrechte Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia L.) bietet seit einiger Zeit in der Schweiz zunehmend Grundzur Sorge. Besorgniserregend ist neben ihrem Wesen als Ackerunkraut, dass der Pollen dieser Pflanze hochgradig allergen wirkt und die Volksgesundheit gefährden kann. Dieser Sachverhalt ruft nach einer Strategie zur systematischen Bekämpfung der Ambrosia. In die Strategie der Bekämpfung dieser…
Pflanzenbau

Vonlanthen I., Ramseier H., Häni F.

Vielfalt und Stabilität verschiedener Brachemischungen

In einem sechsjährigen Versuch wurden im Berner Mittelland bei vier Brachemischungen (Rotations- und Buntbrache von UFA Samen, Winterthur und Rotations- und Buntbrache von Schweizer Samen, Thun) die Entwicklung einzelner Arten, die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Spontanarten und die Blütenvielfalt untersucht.Die Buntbrachemischungen beider Lieferanten bildeten artenreiche und qualitativ gute Bestände und blieben bis ins sechste Standjahr konkurrenzfähig. Die…
Pflanzenbau

Hebeisen Th., Gutapfel N., Ballmer Th., Reust W., Torche J.M.

Geeignete Kartoffelsorten vermindern Acrylamidbildung

Die Acrylamidgehalte in Pommes Chips, hergestellt aus Knollen der Ernte 2002, betrugen im Durchschnitt der acht Verarbeitungssorten 777 mg/kg. Die Durchschnittswerte in Pommes Chips aus Knollen der Ernte 2003 der selben Sorten waren um 31 % höher. Die Gehalte an reduzierenden Zuckern in den Knollen waren aufgrund der Trockenheit im Sommer 2003 bei allen Sorten…
Agrarwirtschaft

Bosshard A., Schläpfer F.

Perspektiven einer wirkungsorientierten Agrarpolitik

Gegenwärtig werden die Weichen gestellt für die Neuausrichtung der öffentlichen Beiträge an die Landwirtschaft (AP 2011). Die erstmals in der Schweizer Agrarpolitik drohenden Budgetkürzungen und die für die Landwirtschaft existentiellen Forderungen der WTO werden grundsätzliche Anpassungen unumgänglich machen. Derzeit werden nur mit einem kleinen Bruchteil der Mittel explizit gemeinwirtschaftliche Leistungen abgegolten. Die Höhe der zukünftig…
Lebensmittel

Schaeren W., Mauer J., Luginbühl W.

Kaum Unterschiede zwischen Silo- und silofreier Milch

Um allfällige Unterschiede der Milch von Kühen, die mit bzw. ohne Silage gefüttert wurden, zu kennen haben wir Gehalte und Eigenschaften von Bestandesmischmilchproben (jeweils zwei Gemelke) analysiert. Während der Winterfütterung wurden von je 18 Betrieben mit oder ohne Silagefütterung und während der Sommerfütterung von 12 bzw. 6 Betrieben Proben untersucht. Die Silomilch unterschied sich bei…
Umwelt

Heinrich A., Kaufmann R.

Landwirtschaftliches Bauen und Landschaft

Landwirtschaftliche Bauten gestalten und beeinflussen unsere Umwelt. Dies ist insbesondere bei Standorten ausserhalb von Siedlungen in der freien Landschaft der Fall. Hier wirken die landwirtschaftlichen Bauten in einem hohen Mass auf das Landschaftsbild ein.Um dem Wunsch nach Kostensenkung gerecht zu werden, hat sich die Bauweise in der Landwirtschaft verändert. Untypische Materialien und Farben finden ihre…
Umwelt

Diserens E., Spiess E., Steinmann G.

TASC – eine PC-Anwendung zur Vorbeugung von Schadverdichtungen

TASC (TYRES/TRACKS AND SOIL COMPACTION) ist eine Excel-Anwendung als Hilfsmittel für die Praxis im Ackerbau. Die Bodenbeanspruchung durch Rad- und Raupenfahrwerke lässt sich je nach Bodeneigenschaften und Belastung beurteilen. Eine allfällige Schadverdichtungsgefahr wird in den von den Auflockerungswerkzeugen nicht erfassten Zonen angezeigt. Zu den erforderlichen Eingabeparametern gehören die Bodentextur (Fühlprobe), die Oberbodenfestigkeit (Schraubenziehertest), die Auflockerungstiefe,…
Pflanzenbau

Müller M.D., Poiger T., Müller M.D.

Qualitätsbeurteilung von Pflanzenschutzmitteln

Qualitätsfragen sind wichtige, gelegentlich etwas unterschätzte Aspekte in der staatlichen Prüfung von Pflanzenschutzmitteln (PSM). Wir erläutern in unserem Beitrag, welche Bedeutung die Qualität von PSM für Landwirtschaft, Umwelt und Konsumenten von Nahrungsmitteln hat und zeigen, wie vielfältig die Anforderungen an ein modernes PSM sind. Um eine hinreichende Qualität der auf dem Markt befindlichen PSM zu…
Pflanzenbau

Jacot K., Eggenschwiler L., Bosshard A.

Vegetationsentwicklung in angesäten Säumen

Der Bund plant, im Jahr 2007 artenreiche Säume als neuen Ökoflächentyp einzuführen. Seit drei Jahren entwickelt ein Forschungsteam in einem breit angelegten «On Farm-Versuch» Samenmischungen für diese dauerhaften, linearen Strukturen im Ackerland.Die floristischen Resultate zeigten, dass das Ziel von Säumen mit 20 typischen Arten pro 25 m2 und einem hohen Kräuteranteil mit den weiterentwickelten Mischungen…
Pflanzenbau

Frick C., Hebeisen Th.

Mohn als alternative Ölpflanze

Mohn (Papaver somniferum) ist eine alte Kulturpflanze, aus deren Samen ein wertvolles Speiseöl gewonnen werden kann. Mehrjährige Versuche in der Schweiz zeigten, dass die Kultur im Anbau anspruchsvoll ist. Die Erträge in den Versuchen schwankten sorten- und standortabhängig zwischen zwei bis 17 Dezitonnen pro Hektare. Bei guter Bestandesführung sollten die Erträge aber bei über zehn…
Lebensmittel

Wechsler D., Collomb M., Eberhard P., Sieber R.

Über den saisonalen Verlauf von CLA in Alpbutter

Verschiedene Arbeiten haben die Bedeutung der konjugierten Linolsäuren (CLA) für die Ernährung wie auch die Erhöhung der CLA-Gehalte in Milchprodukten in Abhängigkeit von der Höhe der Weiden aufgezeigt. Die vorliegende Arbeit erweitert unsere Kenntnisse über den Einfluss der Alpsaison auf die CLA-Konzentrationen von alpinen Milchprodukten. Die CLA-Konzentrationen steigen zu Beginn der Saison an, schwanken nur…
Nutztiere

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 2003

Bei den beiden Siliermitteln Bonsilage Mais Granulat und NH 708 uroSIL haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurde als Positivkontrolle eine Variante mit Luprosil berücksichtigt. Zusätzlich wurden noch zwei Varianten mit Futterharnstoff (Granulat und flüssig appliziert) untersucht. Die Versuche wurden mit Silomais bei zwei Trockensubstanz(TS)-Stufen (35…
Pflanzenbau

Theiler R., Buser H.P., Vidalli O.

Zwiebeln (Allium cepa L.) Sorten, Anbau, Lagerung

Die Zwiebelproduktion nimmt weltweit und auch in der Schweiz die vierte Position in der Gemüseproduktion ein. In Europa sind es hauptsächlich Sorten von Züchtern aus F, NL, D und Japan, die auf dem Markt angeboten werden. Zwiebeln zeichnen sich durch einen hohen ernährungsphysiologischen Wert aus. Die Laubentwicklung der Zwiebeln korreliert eng mit den Temperatursummen unabhängig…
Umwelt

Keller A., Desaules A.

Stoffbilanzen für Parzellen der Nationalen Bodenbeobachtung

Auf 48 landwirtschaftlich genutzten Messparzellen der Nationalen Bodenbeobachtung (NABO) wurden für die Jahre 1996 bis 2001 Bilanzen für Cadmium (Cd), Kupfer (Cu), Blei (Pb) und Zink (Zn) auf Basis von parzellenscharfen Bewirtschafterangaben berechnet. Berücksichtigt wurden Einträge über Hof-, Mineral- und Abfalldünger, Pflanzenschutzmittel und atmosphärische Deposition sowie Austräge über das Erntegut. Für die Mehrheit der Parzellen…
Agrarwirtschaft

Sanders J., Schmid O., Richter T.

Bio- Vermarktungsinitiativen in der Schweiz

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung, den Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren von Bio-Vermarktungsinitiativen in der Schweiz. Bio-Vermarktungsinitiativen zeichnen sich aus durch eine grundsätzlich ähnliche Geschäftsidee (Bündelung, Verarbeitung und/oder gemeinschaftliche Vermarktung von Rohstoffen), unterscheiden sich sonst jedoch deutlich hinsichtlich ihrer Zielsetzungen, den beteiligten Personen, Größe, Organisationsstrukturen und Marketingstrategien. Die Untersuchung der Rahmenbedingungen für Bio-Vermarktungsinitiativen zeigte, dass…
Agrarwirtschaft

Zgraggen K., Flury Ch., Gotsch N., Rieder P.

Gestaltung der Landnutzung in der Region Greifensee

Ausgehend von der erwarteten Entwicklung der Landwirtschaft in der Region Greifensee untersucht der vorliegende Beitrag, welche Bedeutung die ökologischen Direktzahlungen haben, um eine umweltverträgliche Landnutzung zu gewährleisten. Die Berechnungen mit einem ökonomischen Landnutzungs-Optimierungsmodell für das Jahr 2011 zeigen, dass die heutigen Ökobeiträge bzgl. der Vernetzung von für die Artenvielfalt wertvollen Lebensräumen ineffektiv und ineffizient sind.…
Agrarwirtschaft

Schmitt M., Roschewitz A., Schläpfer F.

Bewertung von Landschaftsveränderungen: ein experimenteller Ansatz

Die produktive Landwirtschaft und die Landschaftspflege erbringen für die Gesellschaft verschiedene gemeinwirtschaftliche Leistungen ökologischer, ästhetischer und kultureller Art. Die Nachfrage der Bevölkerung nach diesen Leistungen lässt sich allerdings nicht wie bei privaten Gütern auf Märkten beobachten. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Befragungsexperiment durchgeführt, welches die Wertschätzung für verschiedene Landnutzungen im Kanton Zürich in Form…
Umwelt

Szerencsits E., Schüpbach B, Buholzer S., Walter Th., Zgraggen K., Flury Ch.

Landschaftstypen und Biotopverbund

Aufgabe des interdisziplinären Forschungsprojekts Greifensee ist es, Massnahmen zur Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung der Landwirtschaft vorzuschlagen. Dazu werden Szenarien der Landschaftsentwicklung bis ins Jahr 2011 modelliert. Zur Charakterisierung der Landschaften in der Region Greifensee wurde eine Landschaftstypisierung nach naturräumlichen Kriterien und aktueller Landnutzung durchgeführt. Daraus wurden Modellregionen abgeleitet, die als Bezugsraum für die Modellierung dienen…
Umwelt

Stamm Ch., Singer H., Szerencsits E., Zgraggen K., Flury Ch.

Standort und Herbizideinsatz aus Sicht des Gewässerschutzes

Der Artikel geht der Frage nach, inwiefern der heutige Ackerbau im Gebiet des Greifensees aus Sicht des Gewässerschutzes und agronomisch gesehen standortgerecht betrieben wird. Felduntersuchungen zeigen, dass die Herbizidverluste in Gewässer von verschiedenen Flächen sehr unterschiedlich sein können. Grosse Verluste sind von vernässten Standorten zu erwarten, die hydrologisch direkt ans Gewässer angeschlossen sind. Für die…