Archiv

2,826 Beiträge

Nutztiere

Stoll W., Sollberger H., Collomb M., Schaeren W.

Raps- und Leinsamen sowie Sonnenblumenkerne in der Milchviehfütterung

Drei Gruppen von je elf Milchkühen erhielten dieselbe Grundration bestehend aus Dürrfutter ad libitum, 15 kg Futterrüben und Kraftfutter. In einer ersten Versuchsphase wurde die tägliche Ration mit 1,0 kg gemahlenen Rapssamen, Sonnenblumenkernen respektive Leinsamen ergänzt. In der zweiten Phase des Versuches wurde die Menge der verabreichten Sonnenblumenkerne und Leinsamen auf 1,5 kg erhöht. Das…
Nutztiere

Meisser M.

Mikrobiologische Qualität und Nährwert von Feuchtheu

Konservierungsmittel auf der Basis von Propionsäure stabilisieren Dürrfutter, das zuviel Restfeuchte enthält. Mit dem vermehrten Einsatz von Grossballenpressen ist das Interesse an Konservierungszusätzen gestiegen. Während dadurch die Erntearbeiten schlagkräftiger wurden, ist die Konservierung insbesonderse im Fall einer ungenügenden Abtrocknung von Dürrfutter (TS-Gehalt < 85 %) heikler geworden.Die Eidgenössische Forschungsanstalt von Posieux (RAP) hat im Rahmen…
Pflanzenbau

Bänziger I., Forrer H.R., Schachermayr G., Gindrat D., Frei P.

Stinkbrandanfälligkeit in- und ausländischer Weizensorten

Der Stinkbrand (Tilletia caries) ist aufgrund seines grossen Verbreitungspotenzials eine der wichtigsten samenbürtigen Weizenkrankheiten. Seit der Einführung der chemischen Saatbeizmittel ist er jedoch gut kontrollierbar. Da im biologischen Landbau keine chemisch-synthetischen Mittel verwendet werden dürfen, braucht es andere Massnahmen, um die Krankheit zu regulieren. In diesem Zusammenhang spielt die Sortenanfälligkeit eine wichtige Rolle. In den…
Nutztiere

Hermenjat C., Chassot A., Dufey P.-A.

Fleischrassen: Wirtschaftlichkeit der Ochsenmast. Teil 2

Der Verlauf der Marge über die Mastperiode von Ochsen der Rassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) wurde für zwei Verkaufskanäle &#8211; Standard oder als Label &#8211;untersucht. Diese Untersuchung stützt sich auf die Ergebnisse, die bei optimalem Ausmastgrad erreicht wurden (Teil 1). Dabei erzielten LI und CH…
Nutztiere

Hermenjat C., Chassot A., Dufey P.-A.

Fleischrassen: Wirtschaftlichkeit der Ochsenmast. Teil 1

Die Ergebnisse eines Mastversuches mit Ochsen im Gewichtsbereich 300 kg Lebendgewicht (LG) bis optimaler Ausmastgrad dienten als Grundlage für einen Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen den Rassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI). Mehr als 95 % der Margenvariation zwischen den Rassen ist auf Unterschiede zwischen den Anschaffungskosten und den…
Agrarwirtschaft

Meier T., Munz G.

Agrarpolitik 2007 und die Ausführungsbestimmungen

In der Sommersession 2003 hat das Parlament die Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2007) zu Ende beraten. Es hat die Vorschläge des Bundesrates in den wesentlichen Punkten unterstützt. Aufgrund dieser Gesetzesänderungen, aber auch zur Optimierung des Vollzugs hat das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement das Verordnungspaket 2007 geschnürt. Darin sind Änderungen an 40 Verordnungen enthalten. Die Vernehmlassung…
Lebensmittel

Aebi R., Mühlemann M., Bühlmann G., Schällibaum M.

Risikobeurteilung für L. monocytogenes in Schweizer Rohmilch-Emmentaler Käse

Die Milchwirtschaft ist mit einem Anteil um 33% am landwirtschaftlichen Endrohertrag bedeutend für die Schweizerische Landwirtschaft. Unser Modell folgt der Entstehung und Fortpflanzung von L. monocytogenes-Kontamination mittels Daten und Expertenwissen aus allen involvierten Produktionsstufen und Kompetenzbereichen. Das Resultat ist ein Kontaminationsprofil entlang der Produktionskette von Schweizer Emmentaler-Käse aus Rohmilch. Der Rückgang der Anzahl Bakterien während…
Lebensmittel

Mühlemann M., Aebi R., Schällibaum M.

Risikoanalyse und mikrobiologische Risikobeurteilung

Der vorliegende Artikel gibt eine Einführung in das Konzept der mikrobiologischen Risikoanalyse gemäss Codex Alimentarius sowie in die Risikobeurteilung. Besondere Aufmerksamkeit werden einerseits dem sogenannten Triangel der Infektionskrankheiten von Erregern aus Lebensmitteln und andererseits verschiedenen Ansätzen der Risikobeurteilung in der Praxis gewidmet. Eine Darstellung der Dynamik der Bewältigung von Risiken wird vorgeschlagen und die Vorteile…
Pflanzenbau

Wyss U.

Siliermittel und aerobe Stabilität – Testergebnisse 2002

Bei den vier Siliermitteln Bonsilage Mais Granulat, Bonsilage Mais flüssig, Multifor-Sil Corn und NH 708 uroSIL haben wir die Wirksamkeit zur Verbesserung der aeroben Stabilität untersucht. Neben einer Negativkontrolle ohne Zusatz wurden zusätzlich als Positivkontrollen Varianten mit Luprosil (zwei Dosierungen) berücksichtigt. Die Versuche wurden mit Silomais bei drei TS-Stufen (26, 30 und 34 % TS)…
Pflanzenbau

Waltert B., Theiler R.

Blumenkohl und Broccoli: Wachstumsverlauf und Ertragspotential

Im Gemüsebau sind Aussagen über den Stand der Entwicklung der Pflanzen, Ertragsabschätzungen und Erntezeitpunkt und -dauer von grosser Wichtigkeit. Es sind nicht-destruktive Messgrössen gefragt, die ohne grossen Aufwand im Feld erhoben werden können. Das Wachstum von verschiedenen Blumenkohl- und Broccolisorten wurde anhand des Sprossdurchmessers und des Kopfdurchmessers und -gewichts untersucht. Es bestehen enge Korrelationen von…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H., Bosshard H.-R., Mosimann E., Stévenin L.

Rohrschwingel und Wiesenfuchsschwanz: neue Sorten

In den Jahren 2000 bis 2002 haben die Eidgenössischen Forschungsanstalten für Agrarökologie und Landbau (FAL), Reckenholz, und für Pflanzenbau in Changins (RAC) 22 Sorten Rohrschwingel und vier Sorten Wiesenfuchsschwanz an fünf Standorten in vergleichenden Versuchen geprüft. Neben dem Ertrag interessierten der Anteil der verdaulichen organischen Substanz (VOS), die Ausdauer, Konkurrenzkraft und Krankheitsresistenz und beim Rohrschwingel…
Nutztiere

Bärlocher H., Badertscher R., Möhring A., Rodriguez-Zas S., Pettigrew J.E., Scheeder M.R.L., Wenk C.

Magerfleischanteil Schwein: Hat die Haltung einen Einfluss?

Der Einfluss der Haltung von Mastschweinen im Vollspaltenbodensystem (ohne Aussenklimabereich) und Mehrflächensystem mit eingestreutem Liegebereich und Aussenklimabereich auf den Magerfleischanteil wurde anhand von Daten aus 95 Betrieben untersucht. Dabei war der Magerfleischanteil (MFA) des Schlachtkörpers und des Bauches im Vollspaltenbodensystem gegenüber dem Mehrflächensystem signifikant höher. Im Durchgang 2 (Winter-Frühling 2000/2001) waren die MFA-Werte höher als…
Agrarwirtschaft

Giuliani G., Rieder P.

Bodenmarkt zwischen Land- und Wirtschaft

Der Vorschlag, die Definition des „landwirtschaftlichen Gewerbes“ über eine Erhöhung des Mindestarbeitsbedarfs zu revidieren (Botschaft zur Agrarpolitik 2007), ist letztes Jahr heftig kritisiert worden. Diese Grösse ist massgeblich für den Anspruch der Erbenden auf Übernahme eines Land wirtschaftsbetriebs zum Ertragswert. Im Gesetzespaket, welches dem Parlament zur Abstimmung vorgelegt wurde, ist dieser Revisionsvorschlag nicht mehr enthalten.…
Lebensmittel

Isolini D., Fröhlich-Wyder M.-T.

Screening-Methode und Lipolyse:Übertragbarkeit auf Käse

Mit einer einfachen Methode basierend auf der Bebrütung der Zellen in Milchfett und der anschliessenden Bestimmung der freigesetzten Fettsäuren sind sechs Stämme von Propionsäurebakterien bezüglich ihrer lipolytischen Aktivität auf Laborstufe differenziert worden. Die Produktion von Versuchskäsen mit den untersuchten Stämmen hat bestätigt, dass hauptsächlich die Propionsäurebakterien für die Lipolyse in Emmentaler verantwortlich sind, und dass…
Pflanzenbau

Bosshard A., Joshi J., Lüscher A., Schaffner U.

Jakobs- und andere Kreuzkraut-Arten: eine Standortbestimmung

Presseartikel über das Jakobs-Kreuzkraut (Senecio jacobaea) haben im Sommer 2002 weite Kreise verunsichert. Der vorliegende Bericht fasst das gegenwärtige Wissen über diese und zwei weitere im Grasland vorkommende einheimische Kreuzkrautarten zusammen. Das Jakobs-Kreuzkraut wächst auf Ruderalflächen, Böschungen und extensiven Weiden. Auf intensiv bewirtschafteten Wiesen und Weiden kann es sich nicht etablieren. Auf ökologischen Ausgleichsflächen ist…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H.-U., Bosshard H.-R.

Neu empfohlene Knaulgrassorten

In den Jahren 2000 bis 2002 haben die Eidgenössischen Forschungsanstalten für Agrarökologie und Landbau (FAL), Reckenholz, und für Pflanzenbau in Changins (RAC) 32 Sorten Knaulgras an fünf Standorten in vergleichenden Versuchen geprüft. Ausser dem Ertrag interessierten der Anteil der verdaulichen organischen Substanz (VOS), Ausdauer, Konkurrenzkraft und Krankheitsresistenz. Die Daten zu diesen Merkmalen dienten zur Berechnung…
Pflanzenbau

Forrer H.-R., Hecker A., Gut F.

Kartoffeln: Sortenmischungen zur Krautfäulebekämpfung?

Das Ziel der Europäischen Union, die Anwendung von Kupfer in der Landwirtschaft zu verbieten, hat die Suche nach neuen Strategien zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) der Kartoffel im biologischen Landbau intensiviert. Der Anbau von verschiedenen Kartoffelsorten mit unterschiedlicher Krautfäuleanfälligkeit in Mischungen könnte ein wertvolles Element des ökologischen Kartoffelbaus sein. In einem Feldversuch…
Nutztiere

Dohme F., Spara A. F.

Rohproteinabbaubarkeit in Futtermischungen – Methodenvergleich

Die ruminale Rohproteinabbaubarkeit (aRP) ist ein wichtiger Basiswert, um den Gehalt von absorbierbarem Protein am Darm (APD) in Futtermitteln berechnen zu können. Da die herkömmliche in sacco Methode zur Bestimmung der Abbaubarkeit sehr aufwendig ist, wäre es wünschenswert, für Routineuntersuchungen eine in vitro Methode einsetzen zu können. In einem Ver­such mit 17 kommerziell in der…

Sektorale Auswirkungen eines Umbaus der Milchmarktordnung

Mit dem Sektoralen Informationssystem für die Landwirtschaft Schweiz (SILAS) wurden sektorale und regionale Auswirkungen einer Aufhebung der Milchkontingentie­rung und Umlagerung der Milchpreisstützung untersucht. Die Berechnungen erga­ben, dass in der Talregion bei einem Ausstieg aus der Kontingentierung eine Erhöhung der Milchproduktion, in der Bergregion dagegen ein Rückgang zu erwarten ist. Ferner ist mit einem Rückgang des…
Lebensmittel

Collomb M., Malke P., Spahni M., Sieber R., Bütikofer U.

Winter- und Sommerkäse mit unterschiedlicher Lipolyse

Diese Arbeit stellt die Gehalte an freien Fettsäuren von sechs reifen schweizerischen Käsesorten vor, die im Sommer und Winter hergestellt wurden. Die Summen der Gehalte an freien Fettsäuren, die aus der Lipolyse herstammen, sind systematisch höher in den Winter- als in den Sommerkäsen. Im weiteren sind diejenigen des Emmentalers um das Vier- bis Fünffache erhöht…
Nutztiere

Frick G., Roetschi A., Hauswirth H.

Futtermittel: Prüfung der Zusammensetzung

Ab 2004 müssen die Futtermittelhersteller alle Ausgangsprodukte in Mischfuttermitteln deklarieren. Ebenso ist über den genauen Anteil jedes Produktes Aufschluss zu geben. Die Futtermittelkontrollbehörde, d.h. die Eidgenössische Forschungsanstalt für Nutztiere (RAP) muss die Einhaltung dieser Vorschrift überwachen. Neben der Kontrolle der Etiketten müssen Futtermittelproben auf ihre Zusammensetzung geprüft werden. Für die mikroskopische Untersuchungen werden die Bestandteile…
Pflanzenbau

Cao K., Wang S.T., Kessler P., Fried P.M., Forrer H.R.

Krautfäulebekämpfung im Bio-Kartoffelanbau ohne Kupfer?

Extrakte von Heilkräutern könnten eine umweltverträgliche Alternative zu Kupferfungiziden zur Bekämpfung der Kraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) der Kartoffel im biologischen Landbau darstellen. Um mehr über die Eigenschaften der Präparate zu erfahren, entwickelten wir ein neues Halbfreiland-Testsystem: Präparate werden im Freiland auf Kartoffelpflanzen appliziert. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten werden behandelte Blätter abgeschnitten und im Labor mit…