Archiv

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Pflanzenbau

Wyss U.

Einfluss verschiedener Maissorten auf aerobe Stabilität

Silomais gilt als leicht silierbar, doch bei der Entnahme gibt es in der Praxis oft Probleme mit warmer Silage und Schimmelbildung. Hinsichtlich Einfluss auf die aerobe Stabilität haben wir in den Jahren 2000 und 2001 untersucht, inwieweit auch Unterschiede zwischen verschiedenen Sorten bestehen. Dazu wurden vier Maissorten mit unterschiedlichem Abreifeverhalten (konventionelle und stay green Typen)…
Pflanzenbau

Suter D., Briner H.-U., Mosimann E., Stévenin L.

Wiesenrispengras Pegasus: neue Sorte mit Bestnoten

Zwischen 1999 und 2001 haben die FAL und die RAC zwölf Wiesenrispengrassorten an vier Versuchsorten in der Schweiz auf ihre Anbaueignung geprüft. Darunter befanden sich sechs Neuzüchtungen. Von diesen konnte nur die Sorte Pegasus neu in die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen aufgenommen werden. Pegasus hatte den höchsten Ertrag aller geprüften Sorten. Zudem zeigte…
Lebensmittel

Thomet A., Sieber R., Gugolz R., Gantenbein-Demarchi C.

Gute Keimkonservierung mit der Fliessbettrocknung

Die Fliessbetttrocknung wird schon seit längerer Zeit zur Konservierung verschiedenster Produkte eingesetzt. Erste Versuche zur Konservierung von Milchsäurebakterien haben positive Resultate ergeben. Eine kommerzielle Nutzung der Fliessbetttechnologie zur Erhaltung und Konfektionierung von Gärungsorganismen ist denkbar. Doch sind noch weitere eingehende Studien erforderlich.
Agrarwirtschaft

Wildisen M., Zuber M.

Agrarpolitik 2007 – Die Weiterentwicklung der Agrarpolitik

Am 29. Mai 2002 hat der Bundesrat die Botschaft zur Weiterentwicklung der Agrarpolitik (Agrarpolitik 2007) verabschiedet. Darin werden Änderungen in sechs Bundesgesetzen sowie ein Bundesbeschluss über die finanziellen Mittel für die Landwirtschaft in den Jahren 2004-2007 vorgeschlagen. Die Aufhebung der Milchkontingentierung, die Versteigerung der Fleischimportkontingente und die neuen Zahlungsrahmen sind die Kernpunkte der Vorlage, welche…
Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A.

Schlachtkörperqualität von sechs Fleischrinderrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Schlachtkörperqualität von 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) untersucht. Die Ochsen wurden in einer Serie bei gleichem Ausmastgrad (gleichmäßig gedeckt, Fettgewebeklasse 3, CH-TAX) und in der andern Serie bei Erreichen eines intramuskulären Fettgehaltes (ImF) im langen Rückenmuskel…
Nutztiere

Kreuzer M.

Potenzial wenig gebräuchlicher Futtermittel

Es werden Versuchsergebnisse zum Potenzial selten eingesetzter Futtermittel vorgestellt. Dabei wird bei Wiederkäuern im Wachstum die Eignung von Ölsaaten einerseits zur Steuerung der Produktequalität (vor allem Verlängerung der Haltbarkeit von Fleisch) und andererseits zur Senkung der Methanemission belegt. Die untersuchten Saaten (Raps, Sonnenblume, Lein) wirken jeweils etwas unterschiedlich. Bei der ansonsten besonders effizienten Sonnenblumensaat scheint…
Pflanzenbau

Keiser A., Häberli M., Schnyder E., Berchier P., Häni F.

Qualitätssicherung im Kartoffelbau

Die Schweizer Kartoffelwirtschaft beklagt zunehmende Qualitätsprobleme. In einem dreijährigen Projekt (2001-2003) wird die Bedeutung verschiedener Qualitätsmängel und deren Ursachen untersucht. Bei 93 Praxisparzellen aus verschiedenen Anbausystemen (Bio, IP-Label und OeLN) werden alle relevanten Daten zur Anbautechnik, zum Standort und zur Qualität der produzierten Kartoffeln erhoben. Nur 30% der Parzellen erfüllten 2001 die Qualitätsanforderungen der schweizerischen…
Umwelt

Bigler F., Babendreier D., Kuske S.

Risiken bei der Maiszünsler-Bekämpfung mit Schlupfwespen

Die aus Moldavien stammende Schlupfwespe Trichogramma brassicae wird in der Schweiz seit 1978 erfolgreich in der biologischen Bekämpfung des Maiszünslers im Mais eingesetzt. In einem vierjährigen Projekt untersuchte die FAL, ob Massenfreilassungen dieses Eiparasitoiden ein Risiko für einheimische Tagfalter und Nützlinge darstellt. Wir haben untersucht, ob sich die exotische Schlupfwespe in der Schweiz ansiedeln kann,…

Aufhebung der Kontingentierung bei Rohmilch

Der Artikel untersucht die Auswirkungen einer Aufhebung der Kontingentierung bei Rohmilch. Während die Rohmilchproduktion um 14 % ansteigt, sinkt der Produzentenpreis deutlich. Berücksichtigt man auch die Bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU, die die Liberalisierung des gemeinsamen Käsemarktes vorsehen, fällt die Mengenveränderung minimal aus. Die Analyse wird mit dem allgemeinen Gleichgewichtsmodell des Global…
Pflanzenbau

Wyss U., Kessler J.

Bewirtschaftung beeinflusst Mineralstoffe im Gras

Wie sich verschiedene Schnitthäufigkeiten und unterschiedliche Düngermengen auf die wichtigsten Mengen- und Spurenelemente auswirken, untersuchten wir in einer Naturwiese in den Jahren 1994 bis1999. Die folgenden vier Varianten wurden untersucht: 5 Schnitte pro Jahr und 300 kg Stickstoff (N), 5 Schnitte pro Jahr und 150 kg N, 3 Schnitte pro Jahr und 150 kg N…
Pflanzenbau

Wyss U.

Bewirtschaftung beeinflusst Nährwert von Gras

In den Jahren 1993 bis 1999 untersuchten wir in einer Naturwiese den Einfluss verschiedener Schnitthäufigkeiten und unterschiedlichen Düngermengen auf den Ertrag, die botanische Zusammensetzung und den Nährwert. Die folgenden vier Varianten wurden untersucht: 5 Schnitte pro Jahr und 300 kg N, 5 Schnitte pro Jahr und 150 kg N, 3 Schnitte pro Jahr und 150…
Umwelt

Herrmann B., Neftel A.

Ammoniakaustausch über Grasland

Pflanzen können über die Stomata Ammoniak (NH3) mit der Atmosphäre austauschen. Das effektive NH3-Austauschpotenzial von Nutzpflanzen, insbesondere von Graslandsystemen, ist noch wenig erforscht. Im europäischen Projekt GRAMINAE wurde an unterschiedlichen Standorten in ganz Europa der NH3-Austausch zwischen Grasland und der Atmosphäre in Abhängigkeit von Klima und Bewirtschaftung untersucht. Schwerpunkt am Schweizer Standort im Seeland war…
Nutztiere

Koutny L.

Geruchsausbreitung aus der Tierhaltung: Standorteinfluss

Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Agrarwirtschaft und Landtechnik (FAT) in Tänikon überarbeitet zur Zeit im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) den FAT-Bericht Nr. 476 über die Mindestabstände von Tierhaltungsanlagen zu Wohnzonen (Richner und Schmidlin 1995). Mit der bestehenden Richtlinie wurden allgemein gute Erfahrungen bei den �traditionellen� geschlossenen zwangsbelüfteten Ställen gemacht. Diese wird…
Pflanzenbau

Boller B., Schubiger F.X., Tanner P.

Oryx und Rangifer, neue Sorten von Italienischem Raigras

Unsere neuen, diploiden Sorten Oryx und Rangifer bereichern das Angebot von Italienischem Raigras für den Anbau in der Schweiz. Bei der Sortenentwicklung haben wir neues, in den bisher zugelassenen Sorten nicht vertretenes genetisches Material verwendet. Im Vergleich zur bewährten Schweizer Sorte Axis liefern die neuen Sorten vier bis sechs Prozent höhere Jahreserträge an Trockenmasse. Sie…
Nutztiere

Dufey P.-A., Chambaz A., Morel I., Chassot A.

Mastleistung von Ochsen sechs verschiedener Fleischrassen

In einem Rassenvergleichsversuch wurde die Mastleistung von insgesamt 138 Ochsen der sechs Fleischrassen Angus (AN), Simmental (SI), Charolais (CH), Limousin (LI), Blonde d’Aquitaine (BL) und Piemonteser (PI) über zwei Mastserien untersucht. Die ad libitum gefütterte Grundfutterration setzte sich aus Gras- und Maissilage im Verhältnis 1:2 in der Trockensubstanz zusammen, die mit einem Kraftfutter ergänzt wurde.…
Pflanzenbau

Zanetti S., Herrmann D.

Unterscheidung von Getreidesorten durch Elektrophorese

Die Identifikation von Getreidesorten ist am Erntegut von blossem Auge nicht möglich. Die elektrophoretische Auftrennung von Speicherproteinen wie zum Beispiel Gliadinen ist eine mögliche Methode zur Sortenidentifikation am Erntegut. Dank der hohen Variabilität der Gliadine entsteht ein sortenspezifisches Bandenmuster. Wir haben die Getreidesorten der schweizerischen Sortenliste und fortgeschrittene Zuchtlinien des Schweizer Zuchtprogramms auf ihre Unterschiede…
Lebensmittel

Sieber R., Fröhlich-Wyder M.-T.

Käsefabrikation und Exopolysaccharide

Verschiedene Mikroorganismen sind in der Lage, Exopolysaccharide zu bilden. Solche schleimbildenden Milchsäurebakterienstämme werden bei der Herstellung von skandinavischen Sauermilchprodukten eingesetzt. Bei der Käseherstellung, vor allem von fettreduziertem Mozzarella, führt deren Verwendung zu einem höheren Wassergehalt und damit auch zu einer verbesserten Schmelzbarkeit.
Lebensmittel

Collomb M., Eyer H., Sieber R.

Chemische Struktur und Fettsäureverteilung des Milchfettes

Milchfett besteht aus mehr als 400 verschiedenen Fettsäuren. Diese können direkt aus dem Futter und dem Fettgewebe stammen oder durch Biohydrierung im Pansen wie auch durch Biosynthese in der Milchdrüse entstehen. Mit den offiziellen Methoden können ungefähr 20 Fettsäuren des Milchfettes bestimmt werden, die Resultate werden in relativen Massenprozenten angegeben. Eine an der FAM entwickelte…