Agroscope hat eine neue Karte der organischen Böden der Schweiz erstellt. Diese bildet eine Grundlage, um eine Nutzungsstrategie für den Umgang mit diesen Böden zu entwickeln.
Die Wirtschaftsgeflügelhaltung ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Diese Studie zielt darauf ab, die Proteinversorgung in der Geflügelhaltung zu analysieren und Optimierungspotenziale in der Phosphorverwertung und Futtereffizienz aufzuzeigen.
Der Einfluss von Hornstatus und der genetischen Variante des Milchproteins β-Casein (A1/A2) auf Milchqualität und Verdauung wird kontrovers diskutiert. Diese Studie zeigt, dass Milch von Kühen mit genetischem Unterschied im β-Casein im menschlichen Magen leicht anders verdaut wird, der Hornstatus aber keinen Einfluss hat.
Sommerliche Trockenperioden verringern den Ertrag und die Futterqualität von Grünland. Gewisse Baumarten sind widerstandsfähiger gegen Trockenheit als Gräser und können im Sommer zusätzliches Futter mit hohem Nährwert liefern.
Der Stängelnematode Ditylenchus dipsaci verursacht Schäden in Feldkulturen. Der Schädling befällt dabei viele verschiedene Wirtspflanzen. Wir haben diese auf ihre Anfälligkeit gegenüber D. dispaci untersucht und daraus Fruchtfolgeempfehlungen abgeleitet.
Ferkel, die als Fötus in der Gebärmutter ein verzögertes Wachstum hatten, weisen ein geringeres Geburtsgewicht und eine höhere Sterblichkeit auf. Mit einer gezielten Fütterung nach der Geburt lassen sich Entwicklung und Gewichtszunahme verbessern.
Ein achtjähriges Projekt unterstützt Landwirtinnen und Landwirte im Kanton Solothurn dabei, die Fruchtbarkeit ihrer Ackerböden durch Humusaufbau zu erhalten und zu verbessern.
Die Methanemissionen steigen rasant und beschleunigen den Klimawandel. Eine neue Übersichtsstudie zeigt nun wirksame Massnahmen auf, um sie schnell zu reduzieren.
Die Fleischqualität wird von vielen tierbezogenen Faktoren beeinflusst. Eine Studie von Agroscope zeigt, dass eine intensive Beweidung auf kleineren Parzellen mit entsprechendem häufigen Weidewechsel und Kontakt zu Menschen im positiven Zusammenhang mit der Fleischqualität steht.
Die Goldgelbe Vergilbung ist eine gefürchtete Rebenkrankheit und breitet sich in der Schweiz weiter aus. Die aktuellsten, im Tessin gewonnenen Erkenntnisse gewähren ein besseres Verständnis der Rolle von verwilderten Weinreben im Wald in der Umgebung von Rebbergen für das Infektionsrisiko.
Im Rahmen einer Umfrage der Versuchsstation Weinbau und Önologie wurden die Praktiken der Stickstoffversorgung im Rebberg und in der Weinkellerei für die Rebsorten Chasselas und Petite Arvine im Wallis genauer untersucht. Sie zeigt Verbesserungsmöglichkeiten auf.
Eine Studie von Agroscope in Zusammenarbeit mit IP-Suisse, DSP und FFB-Group zeigt, dass Sortenmischungen im Weizenanbau leistungsfähiger und stabiler sind als einsortige Aussaaten. Die Studie gibt auch Empfehlungen für die Praxis.
Die Resultate der Erhebung 2023 zur Rindfleischqualität zeigen, dass die Qualität von Schweizer Fleisch insgesamt sehr zufriedenstellend ist, sowohl in Bezug auf den Nährwert als auch auf die technologischen und sensorischen Aspekte.
Mittels einer Literaturstudie haben Agroscope-Forscherinnen zusammengefasst, welche Massnahmen Foodwaste am effektivsten verringert. Dies trägt dazu bei, wirksame Interventionen besser zu identifizieren und umzusetzen.
Eine globale Literaturanalyse zeigt, dass erfolgreiche Strategien zur Förderung der biologischen Landwirtschaft regional unterschiedlich sind und eine Kombination von Massnahmen, z.B. ökonomische Anreize mit Bildungs- und Informationskampagnen, erfordern.
Ein neues Modell zur Vorhersage der Biomasse auf Weideflächen nutzt UAV-basierte Bilddaten und maschinelles Lernen. Die Methode verspricht höhere Genauigkeit und Flexibilität im Vergleich zu herkömmlichen Messverfahren.
Geografische Herkunftsangaben sind im Käsehandel zentral. Ein geschützter Name wie «Roquefort» erzielt jedoch einen höheren Preisaufschlag als ein zusammengesetzter Name wie «Gouda Holland», bei dem der Käsetyp «Gouda» alleine nicht geschützt ist.
Preisschwankungen von Düngemitteln und landwirtschaftlichen Produkten beeinflussen die Wirtschaftlichkeit des Düngemitteleinsatzes. Dies kann wirtschaftliche Anreize schaffen, den Düngereinsatz zu reduzieren.
Im Projekt PestiRed erproben Landwirtinnen und Landwirte agrarökologische Massnahmen, um den Einsatz von synthetischen Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren. Agroscope hat die Verunkrautung in Weizen, Gerste und Raps bonitiert und charakterisiert.
Das empfundene Ausmass der Handlungsfreiheit von Landwirtinnen und Landwirten wurde bisher selten für die Bewertung der sozialen Nachhaltigkeit von Landwirtschaftsbetrieben herangezogen. Nun wurde ein neuer Indikator entwickelt, der die Konsum- und Produktionsspielräume von Familienbetrieben abbildet.
Agroscope analysierte die wirtschaftliche Situation der Bio-Mastschweinehaltung in der Schweiz. Die Studie zeigt, dass sechs der zehn untersuchten Betriebe – vor allem die grösseren – wirtschaftlich produzieren können.
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat die Agrarökosysteme in Europa stark verändert mit grossen Auswirkungen auf die Biodiversität. Eine Übersichtsstudie von Agroscope und der Schweizerischen Vogelwarte identifiziert die wichtigsten Themen der zukünftigen Forschung. Ziel ist es, die Unsicherheiten des derzeit verfügbaren Wissens zu minimieren.
Gegen den Biodiversitätsrückgang setzen Schweizer Landwirtschaftsbetriebe 19,3 % ihrer Nutzfläche als Biodiversitätsförderflächen (BFF) um. Dabei zeigt sich, dass Biobetriebe deutlich mehr und qualitativ bessere BFF umsetzen als ÖLN-Betriebe.
Schweizer Landwirtinnen und Landwirte setzen bei der Bodenbewirtschaftung unterschiedliche Prioritäten, wie eine Agroscope-Studie zeigt. Massgeschneiderte Informations- und Politikmassnahmen könnten eine bodenschonende Bewirtschaftung gezielt fördern.
Erhebliche Mengen an Kartoffeln gehen aufgrund ästhetischer Mängel verloren. Forschende von Agroscope haben deshalb untersucht, wie Konsumentinnen und Konsumenten motiviert werden können, suboptimal aussehende Kartoffeln zu kaufen.
Dinkel (Triticum aestivum ssp. spelta) ist bei Konsumentinnen, Konsumenten und Bäckereien zunehmend gefragt. Die Verknüpfung der phänotypischen Merkmale mit den zugrunde liegenden genetischen Informationen jeder Sorte hilft, die Dinkelsorten in der Schweiz besser zu kategorisieren.
Alpweiden bieten Futter, speichern CO2, ernähren Bestäuber, beherbergen unzählige Pflanzen und verzaubern uns mit ihrer Schönheit. Welche dieser Dienstleistungen tatsächlich realisiert wird, hängt vom Standort und Klima ab, aber auch von den Kühen.
Eine mineralische Bodendeckung in Kombination mit einer Anhebung des Grundwasserspiegels kann den Verlust an organischem Kohlenstoff in genutzten Moorböden reduzieren. So könnte gleichzeitig die landwirtschaftliche Produktivität erhalten bleiben.
Der Klimawandel zwingt die Produzenten, nach neuen Futtermitteln zu suchen. Sorghumhirse ist eine mögliche Alternative. Wie wirkt sich die Fütterung von Milchkühen mit Sorghumhirse auf die Qualität von Hartkäse aus?