Eine mineralische Bodendeckung in Kombination mit einer Anhebung des Grundwasserspiegels kann den Verlust an organischem Kohlenstoff in genutzten Moorböden reduzieren. So könnte gleichzeitig die landwirtschaftliche Produktivität erhalten bleiben.
Der Klimawandel zwingt die Produzenten, nach neuen Futtermitteln zu suchen. Sorghumhirse ist eine mögliche Alternative. Wie wirkt sich die Fütterung von Milchkühen mit Sorghumhirse auf die Qualität von Hartkäse aus?
In den letzten Jahren sind Lebensmittel auf den Markt gekommen als Alternative für tierische Produkte. Das Ziel: Nachhaltigkeit und Gesundheit positiv beeinflussen. Doch tun sie das wirklich? Eine Studie von Agroscope und der Universität Bern hat dies untersucht.
Nehmen Böden unter Wiesen, Weiden und Sömmerungsgebieten in der Schweiz zusätzlichen Kohlenstoff auf und tragen damit zum Klimaschutz bei? Gemäss einer neuen Studie von Agroscope ist dies zurzeit nicht der Fall. Es gibt aber Massnahmen, um die Kohlenstoffspeicherung zu fördern.
Der Absatz von Wein ist seit mehreren Jahren weltweit rückläufig. Der Schweizer Markt bildet keine Ausnahme von diesem Trend. Der zunehmende Konsum von Schaumweinen und das Interesse an lokalen Produkten erschliessen jedoch neue Entwicklungsperspektiven für die Weinherstellung.
Die Vielfalt der Sömmerungsbetriebe in den Schweizer Alpen ist zu berücksichtigen, um effektive politische Massnahmen zu entwickeln. Damit sollten sich die ökologischen und wirtschaftlichen Funktionen von Alpweiden besser erhalten lassen.
Die sichere und einfach zu implementierende, dreidimensionale (3D) Bildgebung liefert gute Ergebnisse für die Abschätzung der chemischen Körper- und Schlachtkörper-Zusammensetzung von Rindern im Wachstum.
Pflanzen geben Stoffwechselprodukte in den Boden ab, sogenannte Wurzelexsudate, und beeinflussen damit das Wachstum ihrer Nachbarn. Das Verständnis dieser Mechanismen ermöglicht es, neue Ansätze für die biologische Unkrautbekämpfung zu entwickeln.
Die zukünftige Agrarpolitik strebt innovative und nachhaltige Produktionssysteme an. Am Beispiel der Agroforstwirtschaft wurde nun eine Bewertungsmethode aus Expertenumfrage und Literatur getestet. Die Ergebnisse zeigen: Die Agroforstwirtschaft kann die Transformation zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft unterstützen.
Zwölf bedrohte alte Rebsorten aus dem Walliser Weinbau wurden in die Rebsorten-Sammlung von Agroscope aufgenommen und untersucht. Die Forschungsarbeiten sind Teil des nationalen Aktionsplans zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der pflanzengenetischen Ressourcen.
Die Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Flächen als Biodiversitätsförderfläche (BFF) wirkt positiv auf ihre Artenvielfalt. Agroscope untersuchte nun, wie es um die Wirkung dieser Agrarumweltmassnahme auf die Nicht-BFF steht.
Eine Studie zu Kaufentscheiden bei Milch- und Fleischprodukten in fünf europäischen Ländern zeigt, welche Produktmerkmale für Konsumentinnen und Konsumenten wichtig sind. Weiter wurde untersucht, ob Nachhaltigkeitslabels als nützlich wahrgenommen werden.
Das neu konzipierte Monitoring des Agrarumweltsystems Schweiz (MAUS) hat zum Ziel, soweit möglich mit bestehenden Daten Umweltwirkungen für Regionen und Betriebstypen zu bestimmen. Der erste Bericht zu MAUS befasst sich mit der regionalisierten Stickstoffbilanz.
Die Untersuchung einer Syrah-Population aus dem nördlichen Teil des Weinbaugebiets Côtes du Rhône (F) führte zur Auswahl von drei neuen Syrah-Klonen mit sehr interessanten Eigenschaften, die über die Schweizer Zertifizierung verbreitet werden.
Der Landwirtschaftsraum der Schweiz beherbergt eine grosse Vielfalt an teils gefährdeten Arten und Lebensräumen. Die Studie beleuchtet verschiedene direkte und indirekte, positive und negative Faktoren mit Einfluss auf die Biodiversität.
Ein später Schnitt der Reben hat einen begrenzten Nutzen für die Laubarbeit im Weinbau. Die Auswirkungen auf das Wachstum der Seitentriebe und die Zusammensetzung des Mostes sind gering.
Eine Muttersau mobilisiert während der Laktation körpereigenes Phosphor und gewinnt während der Trächtigkeit wieder Phosphor zurück. Durch die Berücksichtigung dieser Dynamik kann die Phosphoraufnahme über die Nahrung während der Laktation und damit die Ausscheidung in die Umwelt reduziert werden.
Blacken sind problematische Unkräuter in Dauerwiesen und -weiden. Eine europäische Studie unter der Leitung von Agroscope zeigt die Risikofaktoren auf und empfiehlt Präventionsmassnahmen.
Pflanzenschutzmittel enthalten Wirkstoffe und sogenannte Beistoffe. Agroscope untersuchte erstmals die Rückstände von Beistoffen auf behandelten Pflanzen und liefert damit Grundlagen für die Beurteilung der Risiken für Konsumentinnen und Konsumenten.
Rindfleisch kann auf verschiedene Weise erzeugt werden. Die Intensivmast ist produktiver, die extensive Bio-Weidemast erzielt höhere Preise – doch was ist wirtschaftlicher? Agroscope hat die beiden Produktionssysteme miteinander verglichen.
Die Wirksamkeit einer Blattdüngung mit Stickstoff zum Zeitpunkt der Beerenreife hängt vom Stickstoffmangel der Rebe ab, wie eine Studie von Agroscope zeigt. Die Studie bestätigt die Schwellenwerte für einen Mangel an assimilierbarem Stickstoff im Most bei Chardonnay, für Sauvignon Blanc muss dies noch bestätigt werden.
In professionell geführten Milchschaf- und Milchziegenbetrieben werden vermehrt Mischrationen eingesetzt. Die Zusammensetzung von in der Praxis verfütterten Rationen sowie die daraus resultierenden Milchproduktionspotenziale wurden untersucht.
In einer Online-Umfrage haben Agroscope-Forschende die Einstellungen der Schweizer Bevölkerung zu agrarpolitischen Zielen in allen drei Sprachregionen untersucht. Die Ergebnisse sollen helfen, die Agrarpolitik besser zu gestalten.
Bei der Agri-Photovoltaik wird dieselbe Fläche für die Energieerzeugung und die landwirtschaftliche Produktion genutzt. Das Interesse an diesem Ansatz wächst, aber der Erfolg hängt von vielen Faktoren ab und es muss noch geklärt werden, welche Kulturen sich am besten dafür eignen.
Die botanische Zusammensetzung, der Vegetationszyklus und das Entwicklungsstadium sind nicht die einzigen Faktoren, die die Qualität von Grassilage aus intensiv genutzten Dauerwiesen beeinflussen.
Metschnikowia pulcherrima ist eine natürlich vorkommende Hefe mit Anwendungen in der Landwirtschaft, der Lebensmittelindustrie und der Biotechnologie. Agroscope untersucht diese Hefe insbesondere im Hinblick auf Biocontrol-Anwendungen im Pflanzenschutz.
Bodenpflegemassnahmen kommen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung und für einen nachhaltigen Weinbau eine besondere Bedeutung zu. Die Massnahme der Begrünung der Fahrgassen von Rebbergen birgt eine Reihe von Vor- und Nachteilen.
Eine grasbasierte Rindfleischerzeugung ist deutlich weniger produktiv als eine intensive Ganzjahresstallhaltung. Agroscope-Fachleute erforschten deshalb, wie grasbasierte Betriebe sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch produzieren können.
Die Ökobilanzmethode SALCA wurde angesichts neuer Bedürfnisse umfassend aktualisiert, einheitlich dokumentiert und durch externe Fachleute geprüft. Damit lassen sich vielfältige Forschungsfragen in der Land- und Ernährungswirtschaft beantworten.
Zur Erhaltung der genetischen Vielfalt von Arvine, einer traditionell im Wallis angebauten Rebsorte, wurde ein Programm lanciert. Durch gezielte Züchtung könnte die Biodiversität dieser Rebsorte optimal genutzt werden, um den ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.