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Pflanzenbau

Gugerli F., Moretti M., Graf R., Maier M., Corrado C., Collatz J., Trivellone V.

Genetische Vielfalt von Trichopria drosophilae, einem Feind der Kirschessigfliege

Die Kirschessigfliege (Drosophila suzukii) ist eine invasive Art, die in Europa eingeschleppt wurde und Schäden in Frucht-Kulturen verursacht. Als vielversprechender einheimischer Parasitoid zur biologischen Bekämpfung von D. suzukii wird Trichopria drosophilae betrachtet. Um die genetische Vielfalt und die räumliche genetische Struktur in Populationen von T. drosophilae zu bestimmen, entwickelten wir 21 neue, für diese Art…
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Lebensmittel

Jakob E., Glauser D.L.

Vergleich von Methoden zur Bestimmung der Buttersäurebakterien in Milch

Zur Überwachung von käseschädlichen anaeroben Sporen in der Rohmilch – auch Buttersäuresporen genannt – wurden die zurzeit in der Schweiz verwendeten Analysenmethoden (MPN-Methode nach CNERNA und Filtrationsmethode nach Bourgeois) mit einer neuen Methode (SY-LAB) verglichen. Dies fand im Rahmen der alljährlichen Winterkampagne eines Milchverarbeiters statt. Zu diesem Zweck wurden 93 Milchproben aus silagefreier und 217…
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Lebensmittel

Silacci P., Dubois S., Nietlispach P., Barras B., Biolley C., Bossens A., Gobet T., Guerry D., Vonnez C., Dougoud B., Jud Khan C.

Erhebung zur Zartheit von Schweizer Rindfleisch: dritte Kampagne 2018

Die dritte Kampagne der Erhebung zur Zartheit von Rindfleisch wurde während des letzten Quartals 2018 durchgeführt. Im Handel wurden 168 Rindfleischproben und – zu Vergleichszwecken – 38 Schweinefilets gekauft. Ein Teil der Proben konnte im Rahmen des Programms von Proviande zur Kontrolle der Herkunft von Rindfleisch analysiert werden. Für die Zartheit von Rindfleisch konnte im…
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Nutztiere

Signer-Hasler H., Burren A., Ammann P., Drögemüller C., Flury C.

Genomische Inzucht: Wie hoch ist sie in Schweizer Schaf- und Ziegenrassen?

Die Entwicklung moderner Technologien erlaubt es heute, mittels einer DNA-Genotypisierung den Zustand an Tausenden von Stellen im Erbgut eines Tieres aufzudecken. Diese Information kann verwendet werden, um die genomische Inzucht herzuleiten. Dies ist wertvoll für Populationen, die keine oder nur unvollständige Pedigree-Information haben. Weiter können Unterschiede in der Inzucht von Vollgeschwistern aufgezeigt werden und es…
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Nutztiere

Bracher A.

Insekten als alternative Proteinquelle zu importierten Eiweissträgern

Saprophage Insekten verwerten organisches Material aus Abfällen und generieren dabei protein- und fettreiche Insektenbiomasse ohne dabei Ackerland zu konkurrenzieren. Seit 2017 sind sieben Insektenarten in der EU vorerst für Fischfutter zugelassen. Die vielversprechendsten Arten sind: schwarze Soldatenfliege (SF; Hermetia illucens), Hausfliege (HF; Musca domestica), Mehlwurm (MW; Tenebrio molitor), und Hausgrille (HG; Acheta domesticus). Die Larven…
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Nutztiere

Rothacher M., Arrigo A.

In-vivo-Verdaulichkeit der Blauen Lupine (L. angustifolius) als alternative Proteinquelle zu Soja

Die Blaue Lupine lässt sich unter den in der Schweiz herrschenden Bedingungen anbauen und ihre Samen sind eiweissreich. Sie könnte deshalb als Alternative zu Soja eingesetzt werden, um den Proteinbedarf von Wiederkäuern zu decken. Das Ziel dieses Versuchs war es, die In-vivo-Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS), des Rohproteins (vRP) und der Rohfaser (vRF) von Lupinensamen…
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Weitere

Frick R., Huber K., Moschitz H., Alföldi Th.

Landwirtschaftliche Demonstrationsanlässe: Worauf es ankommt

Neben institutionalisierten Aus- und Weiterbildungen spielt der Austausch zwischen Berufskolleginnen und -kollegen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, neue Ideen und Techniken in der landwirtschaftlichen Praxis einzuführen. Entsprechend haben Demoveranstaltungen in der Schweiz eine lange Tradition. Bisher gibt es kaum Untersuchungen darüber, welche Faktoren die Wirkungen bei den Teilnehmenden von landwirtschaftlichen Demonstrationsanlässen beeinflussen. Im…
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Agrarwirtschaft

Heiniger J., Hochuli A.

Direktvermarktung bei landwirtschaftlichen Biobetrieben im Kanton Bern weit verbreitet

Landwirtschaftliche Direktvermarktung erlangt in der Schweiz zunehmend Bedeutung. Zwischen 2010 und 2016 verzeichnete dieser Betriebszweig schweizweit eine Zunahme von 60 Prozent, gemessen am Einstieg in diese Vertriebsform. An einem Querschnittvergleich des Kantons Bern wurde untersucht, inwieweit sich die beiden Betriebsformen Bio und konventioneller Landbau in der Struktur der Direktvermarktung unterscheiden. Daten des Jahres 2018 zeigen,…
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Agrarwirtschaft

Binder S., Mann St.

Wie fördern die Kantone ihre Landwirtschaft?

Die föderalistischen Strukturen der Schweiz sind bei der sehr vom Bund geprägten Landwirtschaftspolitik nur am Rande bemerkbar. Immerhin können sich landwirtschaftliche Betriebe je nach Standort parallel zu den Direktzahlungsinstrumenten des Bundes an bestimmten kantonalen Programmen beteiligen. Mit dem Ziel, die regionale Landwirtschaft nach lokalen Bedürfnissen zu fördern und zu lenken, entstand eine Vielzahl individueller Förderprogramme,…
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Pflanzenbau

Kay S., Jäger M., Herzog F.

Ressourcenschutz durch Agroforstsysteme – standortangepasste Lösungen

Die Agrarpolitik des Bundes hat unter anderem zum Ziel, Agrarökosystemleistungen bereitzustellen, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Resilienz der Landwirtschaft zu erhöhen. Die Kombination von Bäumen mit landwirtschaftlichen Unterkulturen, genannt Agroforst, kann dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen, ohne die landwirtschaftliche Produktion wesentlich einzuschränken. Wir haben diejenigen Regionen identifiziert, in denen gemäss den Umweltzielen Landwirtschaft Umweltbelastungen…
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Lebensmittel

Bachmann H.-P., Kohn Ch., von Ah U., Shani N.

Sicherheitsabklärungen für die Liebefelder Kulturen

Die mikrobiellen Stämme, die Agroscope für Praxisversuche verwendet und die bei Erfolg anschliessend Bestandteil einer definierten Mischkultur werden, müssen eine hohe Sicherheit aufweisen. Aus der Agroscope Stammsammlung wurden 164 Stämme von Milchsäurebakterien auf ihre Sicherheit hinsichtlich übertragbarer Antibiotika-Resistenzen, der Bildung von biogenen Aminen und der Anwesenheit von Virulenzfaktoren überprüft. Nur sechs Stämme mussten ausgeschlossen werden,…
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Umwelt

Janker J., Fuchs K., Krütli P.

Soziale Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: eine Medienanalyse

Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute omnipräsent – in der Politik, der Wissenschaft sowie in der Alltagssprache. Was er allerdings bedeutet, und welche Ideen damit verbunden werden, variiert stark. So wird die soziale Dimension im Nachhaltigkeitsdiskurs stark vernachlässigt. Beeinflusst wird die Wahrnehmung unter anderem durch Medien, politische Programme oder das soziale Umfeld. Daher haben wir den…
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Pflanzenbau

Frick R., Suter D., Hirschi H.

Versuche mit Wiesenschwingel: zwei neue Sorten empfohlen

Von 2016 bis 2018 prüfte Agroscope in vergleichenden Sortenversuchen an sechs Standorten insgesamt 23 Sorten von Wiesenschwingel, darunter 16 Neuzüchtungen. Die Beurteilung der Sorten erfolgte auf der Basis von systematischen Erhebungen und Beobachtungen von Ertrag, Güte, Jugendentwicklung, Konkurrenzkraft, Ausdauer, Toleranz gegen Wintereinflüsse, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Verdaulichkeit der organischen Substanz und Anbaueignung für höhere Lagen. Zwei…
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Nutztiere

Bracher A.

Ölsaaten als alternative Proteinquellen zu importierten Eiweissträgern

Die eiweissreichen Extraktionsschrote und Presskuchen der Ölsaaten gehören weltweit zu den bedeutendsten Proteinträgern, die im Mischfutter eingesetzt werden. In der Schweiz beträgt deren Importanteil 85 %. Raps und Sonnenblumen sind die wichtigsten einheimischen Ölsaaten. Die Inlandproduktion ist an vertragliche Uebernahmemengen gebunden und hat somit ein begrenztes Ausbaupotenzial. Vor allem Sonnenblumennebenprodukte weichen, abhängig vom Schalenanteil, im…
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Agrarwirtschaft

Fry P., Mettler D., Jakob F., Brugger M., Flückiger E.

Social-learning-Videos vermitteln Erfolgsfaktoren für die Vermarktung regionaler Produkte

Im Rahmen eines Von-Bauern-für-Bauern-Projektes wurden, gemeinsam mit einer Begleitgruppe aus Forschung, Verwaltung und Praxis, authentische Filme produziert und in den Netzwerken eingesetzt. Dabei wurde die Methode «Social Learning Video» eingesetzt. Diese Filme sollen Landwirtinnen und Landwirte motivieren, weitere regionale Vermarktungsinitiativen zu realisieren. Drei Beispiele aus verschiedenen CH-Sprachregionen wurden gefilmt: Regiofair LU, La Fromathèque VS und…
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Agrarwirtschaft

Mann S., Stoinescu A., Nüssli S.-M., Spycher L.

Gemeinschaftsalpen zwischen Allmende und Anreiz

Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht…
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Nutztiere

Zähner M., Leinweber Th., Schrade S.

Reinigungsqualität und Tierverhalten beim Einsatz eines Entmistungsroboters

Der Einsatz von Entmistungsrobotern auf perforierten Laufflächen ist bisher noch wenig verbreitet. Auch fehlen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für den Betrieb. In einem Versuch mit unterschiedlichen Reinigungshäufigkeiten des Entmistungsroboters Discovery (Lely) wurden die Laufflächenverschmutzung und das Verhalten der Kühe bei perforierten Laufflächen erhoben. Die Variante mit einer optimierten Reinigungshäufigkeit zeigte gegenüber den Varianten ohne und wenig…
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Nutztiere

Janett R., Oehen B.

Handel und Gesundheit von «überzähligen» Kälbern im Berggebiet: eine Studie aus Graubünden

Es fehlen Informationen zum Umgang mit Kälbern im Berggebiet. In dieser landwirtschaftlichen Nutzungszone ist die Tierhaltung wichtig und geprägt von der Alpwirtschaft. Im Rahmen dieser Arbeit wurden elf Leiter von Milch- und Mastbetrieben im Kanton Graubünden zur Kälbergesundheit befragt. Ihre Antworten wurden mit Ajzens «Theory of Planned Behavior» (TPB) analysiert. Die Befragten handeln Kälber vorwiegend…
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Nutztiere

Graber H. U.

Sanierung von Staphylococcus-aureus-Genotyp-B-infizierten Milchviehherden

Die Mastitis ist die häufigste Erkrankung von Kühen und führt auch in der Schweiz zu sehr hohen Kosten in der Milchwirtschaft. Ein wesentlicher Teil davon ist auf den Erreger Staphylococcus aureus Genotyp B (GTB) zurückzuführen Dieser ist im Gegensatz zu allen übrigen Genotypen von Staphylococcus aureus ansteckend und führt deshalb zu Problemen in Herden insbesondere…