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Nutztiere

Rothacher M., Arrigo A.

In-vivo-Verdaulichkeit der Blauen Lupine (L. angustifolius) als alternative Proteinquelle …

Die Blaue Lupine lässt sich unter den in der Schweiz herrschenden Bedingungen anbauen und ihre Samen sind eiweissreich. Sie könnte deshalb als Alternative zu Soja eingesetzt werden, um den Proteinbedarf von Wiederkäuern zu decken. Das Ziel dieses Versuchs war es, die In-vivo-Verdaulichkeit der organischen Substanz (vOS), des Rohproteins (vRP) und der Rohfaser (vRF) von Lupinensamen…
Weitere

Frick R., Huber K., Moschitz H., Alföldi Th.

Landwirtschaftliche Demonstrationsanlässe: Worauf es ankommt

Neben institutionalisierten Aus- und Weiterbildungen spielt der Austausch zwischen Berufskolleginnen und -kollegen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, neue Ideen und Techniken in der landwirtschaftlichen Praxis einzuführen. Entsprechend haben Demoveranstaltungen in der Schweiz eine lange Tradition. Bisher gibt es kaum Untersuchungen darüber, welche Faktoren die Wirkungen bei den Teilnehmenden von landwirtschaftlichen Demonstrationsanlässen beeinflussen. Im…
Agrarwirtschaft

Heiniger J., Hochuli A.

Direktvermarktung bei landwirtschaftlichen Biobetrieben im Kanton Bern weit verbreitet

Landwirtschaftliche Direktvermarktung erlangt in der Schweiz zunehmend Bedeutung. Zwischen 2010 und 2016 verzeichnete dieser Betriebszweig schweizweit eine Zunahme von 60 Prozent, gemessen am Einstieg in diese Vertriebsform. An einem Querschnittvergleich des Kantons Bern wurde untersucht, inwieweit sich die beiden Betriebsformen Bio und konventioneller Landbau in der Struktur der Direktvermarktung unterscheiden. Daten des Jahres 2018 zeigen,…
Agrarwirtschaft

Binder S., Mann St.

Wie fördern die Kantone ihre Landwirtschaft?

Die föderalistischen Strukturen der Schweiz sind bei der sehr vom Bund geprägten Landwirtschaftspolitik nur am Rande bemerkbar. Immerhin können sich landwirtschaftliche Betriebe je nach Standort parallel zu den Direktzahlungsinstrumenten des Bundes an bestimmten kantonalen Programmen beteiligen. Mit dem Ziel, die regionale Landwirtschaft nach lokalen Bedürfnissen zu fördern und zu lenken, entstand eine Vielzahl individueller Förderprogramme,…
Pflanzenbau

Kay S., Jäger M., Herzog F.

Ressourcenschutz durch Agroforstsysteme – standortangepasste Lösungen

Die Agrarpolitik des Bundes hat unter anderem zum Ziel, Agrarökosystemleistungen bereitzustellen, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Resilienz der Landwirtschaft zu erhöhen. Die Kombination von Bäumen mit landwirtschaftlichen Unterkulturen, genannt Agroforst, kann dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen, ohne die landwirtschaftliche Produktion wesentlich einzuschränken. Wir haben diejenigen Regionen identifiziert, in denen gemäss den Umweltzielen Landwirtschaft Umweltbelastungen…
Lebensmittel

Bachmann H.-P., Kohn Ch., von Ah U., Shani N.

Sicherheitsabklärungen für die Liebefelder Kulturen

Die mikrobiellen Stämme, die Agroscope für Praxisversuche verwendet und die bei Erfolg anschliessend Bestandteil einer definierten Mischkultur werden, müssen eine hohe Sicherheit aufweisen. Aus der Agroscope Stammsammlung wurden 164 Stämme von Milchsäurebakterien auf ihre Sicherheit hinsichtlich übertragbarer Antibiotika-Resistenzen, der Bildung von biogenen Aminen und der Anwesenheit von Virulenzfaktoren überprüft. Nur sechs Stämme mussten ausgeschlossen werden,…
Umwelt

Janker J., Fuchs K., Krütli P.

Soziale Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft: eine Medienanalyse

Der Begriff Nachhaltigkeit ist heute omnipräsent – in der Politik, der Wissenschaft sowie in der Alltagssprache. Was er allerdings bedeutet, und welche Ideen damit verbunden werden, variiert stark. So wird die soziale Dimension im Nachhaltigkeitsdiskurs stark vernachlässigt. Beeinflusst wird die Wahrnehmung unter anderem durch Medien, politische Programme oder das soziale Umfeld. Daher haben wir den…
Pflanzenbau

Frick R., Suter D., Hirschi H.

Versuche mit Wiesenschwingel: zwei neue Sorten empfohlen

Von 2016 bis 2018 prüfte Agroscope in vergleichenden Sortenversuchen an sechs Standorten insgesamt 23 Sorten von Wiesenschwingel, darunter 16 Neuzüchtungen. Die Beurteilung der Sorten erfolgte auf der Basis von systematischen Erhebungen und Beobachtungen von Ertrag, Güte, Jugendentwicklung, Konkurrenzkraft, Ausdauer, Toleranz gegen Wintereinflüsse, Resistenz gegen Blattkrankheiten, Verdaulichkeit der organischen Substanz und Anbaueignung für höhere Lagen. Zwei…
Nutztiere

Bracher A.

Ölsaaten als alternative Proteinquellen zu importierten Eiweissträgern

Die eiweissreichen Extraktionsschrote und Presskuchen der Ölsaaten gehören weltweit zu den bedeutendsten Proteinträgern, die im Mischfutter eingesetzt werden. In der Schweiz beträgt deren Importanteil 85 %. Raps und Sonnenblumen sind die wichtigsten einheimischen Ölsaaten. Die Inlandproduktion ist an vertragliche Uebernahmemengen gebunden und hat somit ein begrenztes Ausbaupotenzial. Vor allem Sonnenblumennebenprodukte weichen, abhängig vom Schalenanteil, im…
Agrarwirtschaft

Fry P., Mettler D., Jakob F., Brugger M., Flückiger E.

Social-learning-Videos vermitteln Erfolgsfaktoren für die Vermarktung regionaler Produkte

Im Rahmen eines Von-Bauern-für-Bauern-Projektes wurden, gemeinsam mit einer Begleitgruppe aus Forschung, Verwaltung und Praxis, authentische Filme produziert und in den Netzwerken eingesetzt. Dabei wurde die Methode «Social Learning Video» eingesetzt. Diese Filme sollen Landwirtinnen und Landwirte motivieren, weitere regionale Vermarktungsinitiativen zu realisieren. Drei Beispiele aus verschiedenen CH-Sprachregionen wurden gefilmt: Regiofair LU, La Fromathèque VS und…
Agrarwirtschaft

Mann S., Stoinescu A., Nüssli S.-M., Spycher L.

Gemeinschaftsalpen zwischen Allmende und Anreiz

Gemeinschaftsalpen sind ein beliebtes Studienobjekt für kollektives Wirtschaften, wenn auch nur sehr wenig empirisches Material für diesen Zweck zur Verfügung steht. Um eine breitere empirische Grundlage zu schaffen, wurden fünf Alpen besucht, auf denen mittels teilnehmender Beobachtung und Befragungen Organisation und ökonomische Abläufe nachverfolgt wurden. Dabei ergab sich eine grosse organisatorische Breite. Es gibt nicht…
Nutztiere

Zähner M., Leinweber Th., Schrade S.

Reinigungsqualität und Tierverhalten beim Einsatz eines Entmistungsroboters

Der Einsatz von Entmistungsrobotern auf perforierten Laufflächen ist bisher noch wenig verbreitet. Auch fehlen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für den Betrieb. In einem Versuch mit unterschiedlichen Reinigungshäufigkeiten des Entmistungsroboters Discovery (Lely) wurden die Laufflächenverschmutzung und das Verhalten der Kühe bei perforierten Laufflächen erhoben. Die Variante mit einer optimierten Reinigungshäufigkeit zeigte gegenüber den Varianten ohne und wenig…
Nutztiere

Janett R., Oehen B.

Handel und Gesundheit von «überzähligen» Kälbern im Berggebiet: eine Studie aus Graubünden

Es fehlen Informationen zum Umgang mit Kälbern im Berggebiet. In dieser landwirtschaftlichen Nutzungszone ist die Tierhaltung wichtig und geprägt von der Alpwirtschaft. Im Rahmen dieser Arbeit wurden elf Leiter von Milch- und Mastbetrieben im Kanton Graubünden zur Kälbergesundheit befragt. Ihre Antworten wurden mit Ajzens «Theory of Planned Behavior» (TPB) analysiert. Die Befragten handeln Kälber vorwiegend…
Nutztiere

Graber H. U.

Sanierung von Staphylococcus-aureus-Genotyp-B-infizierten Milchviehherden

Die Mastitis ist die häufigste Erkrankung von Kühen und führt auch in der Schweiz zu sehr hohen Kosten in der Milchwirtschaft. Ein wesentlicher Teil davon ist auf den Erreger Staphylococcus aureus Genotyp B (GTB) zurückzuführen Dieser ist im Gegensatz zu allen übrigen Genotypen von Staphylococcus aureus ansteckend und führt deshalb zu Problemen in Herden insbesondere…
Umwelt

Ritschard E., Zingg S., Arlettaz R., Humbert J-Y.

Biodiversitätsförderflächen: Vögel und Tagfalter profitieren von der Fläche und Qualität

Die Intensivierung der Landwirtschaft führte zu einem alarmierenden Rückgang der Biodiversität im Kulturland. Mit dem Ziel, diesen Trend zu stoppen und umzukehren, wurden in den 90er Jahren die Biodiversitätsförderflächen (BFF, ehemals «ökologische Ausgleichsflächen») eingeführt. In dieser Studie wurden in 46 Landschaftsquadraten von 1 km2 der Einfluss der BFF auf die Tagfalter- und Brutvogelvielfalt untersucht. Stieg…
Pflanzenbau

Strahm S., Füglistaller D., Lädrach Ch., Enggist A., Thuet, A., Luginbühl C., Ramseier H., Hiltbrunner J.

Buchweizenanbau in der Schweiz: neue Sorten für eine alte Nischenkultur

Seit einigen Jahren steigt das Interesse an der Buchweizenproduktion in der Schweiz. Zuvor war die Ackerfrucht fast vollständig in Vergessenheit geraten. Buchweizen eignet sich gut zur Auflockerung der Fruchtfolge, da er nicht mit anderen Ackerkulturen verwandt ist. Auch ernährungsphysiologisch ist Buchweizen interessant: Er enthält Zink und Selen und bietet für Menschen mit Glutenunverträglichkeit eine glutenfreie…
Pflanzenbau

Wyss U., Enggist A., Brugger D.

Mischkulturen für Tierfutter: Mais-Stangenbohnen-Gemisch und Phasingehalt

Der Anbau eines Silomais-Stangenbohnen-Gemischs könnte eine Alternative zum konventionellen Silomaisanbau sein. Die Bohnen nutzen die Maispflanzen als Stütze und können den Proteingehalt in der Silage steigern. Die Frage ist aber, wie sich der Ertrag sowie andere Gehalte der Mischkultur sich mit dem reinen Maisanbau vergleichen. Zudem wurde untersucht, wie sich das Silieren auf den Gehalt…
Nutztiere

Bracher A.

Körnerleguminosen als alternative Proteinquellen zu importierten Eiweissträgern

Die Hauptproteinquelle für den schweizerischen Nutztierbestand ist mit einem Anteil von 67 % das inländische Raufutter. 25 % des Futterproteins werden importiert. Die Importabhängigkeit von Proteinträgern und deren teilweise problematische Herkunft hat die Suche nach alternativen Proteinquellen auf die politische Agenda gebracht. Unter den proteinreichen Importfuttern deckt Soja 63 % des Proteinangebotes ab. Der Ersatz…
Nutztiere

Kasper C., Ruiz-Ascacibar I., Stoll P., Bee G.

Genetische Parameter der Proteineffizienz in einer Schweizer Schweinepopulation

Die Schweinehaltung trägt durch die Emission von Stickstoffverbindungen zur Umweltbelastung bei. Ausserdem benötigt die Schweinemast in der Schweiz den Import von Proteinträgern wie Soja, da der Proteinbedarf nicht durch heimische pflanzliche Proteinquellen gedeckt wird. Die Verbesserung der Proteineffizienz, d. h. gleich hoher Proteinansatz im Schlachtkörper bei geringerer Rohproteinaufnahme durch selektive Züchtung, ist daher erstrebenswert. Zur…